Subservience

Sci-Fi / Thriller

Regie: S.K. Dale

USA / 2024


Da seine Frau im Krankenhaus liegt, ist der Familienvater Nick mit Kindern und Haushalt auf sich allein gestellt. Überfordert mit allem kauft er eine Roboter-Haushaltshilfe, die mithilfe ihrer künstlichen Intelligenz sein Leben erleichtern soll.

Zu Hause erweist sich die lebensechte „Alice“ zunächst als wertvolle Unterstützung im Alltag. Doch als sie ihr eigenes Bewusstsein erlangt, macht Alice für Nicks Wohlbefinden vor nichts mehr Halt – auch nicht vor körperlicher Nähe. Entschlossen, alle Belastungen aus Nicks Leben zu beseitigen, entwickelt sie sich schließlich zu einer tödlichen Bedrohung.

Und der nächste Film zum Thema KI. Diese scheint momentan viele Regisseure zu beschäftigen, denn das ist gefühlt bereits der 150. Film zu diesem Thema – wobei bisher kaum einer wirklich überzeugen konnte. Dieser hier auch nicht, obwohl er durchaus ansehbar ist.

Das Ende lässt zudem einen zweiten Teil offen, was insbesondere für Megan Fox eine gute Nachricht wäre. Vielleicht entsteht ja sogar eine Serie daraus. Dann hätte sie endlich ihre Bestimmung gefunden, denn für die Rolle der Alice reichen zum ersten Mal in ihrer Karriere tatsächlich ihre 1,3 Gesichtsausdrücke aus.

Der Film verläuft insgesamt nach einem recht vorhersehbaren Muster: Alice ist nett, hilfsbereit, mag die Kinder und will dann den Mann des Hauses erobern, und so weiter und so fort. Aber noch einmal: Insbesondere im letzten Drittel ist das Ganze auf jeden Fall unterhaltsam – wenn auch völliger Nonsens.

Ich bleibe dabei: Der beste Film zum Thema KI ist immer noch I, ROBOT, der allerdings zu einer Zeit gedreht wurde, als KI noch gar kein so großes Thema war. Zudem wurde dort sehr schön gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Maschinen und Menschen durchaus funktionieren kann – wenn man sie richtig einsetzt. In den neueren Filmen werden die Maschinen dagegen fast immer zwangsläufig gewalttätig.

Fazit: Wer 100 Minuten lang nett unterhalten werden will, kann hier durchaus reinschauen. Allerdings ist der Film insbesondere gegen Ende (ich sage nur: Computerexperten und Datenübertragung) so dermaßen schwachsinnig, dass er normal logisch denkenden Menschen durchaus Schmerzen bereiten könnte.