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THE HUNTED SURVIVORS
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THE HUNTED SURVIVORS

Horror / Thriller

Regie: Louis Lagayette

Belgien / Frankreich / Großbritannien / Griechenland / 2024

Originaltitel: The Hunted


Nachdem ihr Bootsmotor im Mittelmeer ausfällt, wird eine Gruppe Geflüchteter von reichen Europäern gerettet, die ihnen Unterschlupf auf einer idyllischen Insel anbieten. Doch das vermeintliche Wunder wird schnell zum Albtraum, als sich die Retter in mitleidlose Menschenjäger verwandeln. Die Gastgeber entpuppen sich als skrupellose Sadisten, für die Mitgefühl ein absolutes Fremdwort ist.

Darauf hat die Welt noch gewartet – dass endlich mal irgendetwas Schlimmes mit den vielen Flüchtlingen passiert, die nach Europa kommen wollen, um hier ihr Glück zu suchen. Insofern haben sie es wohl überall besser als auf dieser Insel, die einer ziemlich bekloppten Tusse gehört.

Ziemlich bekloppt ist leider auch der Film geworden. Menschenjagden waren in den vergangenen 40 Jahren ja schon öfter mal ein Thema und haben sich mittlerweile fast zu einem eigenen Subgenre entwickelt. Doch selten war ein Film so blöd wie dieser.

Wenn mein berühmtes Alien mal wieder auf dich trifft und fragt, was das Wort „Klischeeparade“ bedeutet – einfach diesen Film zeigen. Himmel, was für eine Grütze!

Natürlich sind es wieder die bösen Weißen, denen es einen Heidenspaß bereitet, andere Menschen durch die Walachei zu verfolgen. Die Opfer sind selbstverständlich bunt gemischt. Aus dem Südsudan, Libyen, dem Kongo und so weiter – nicht, dass man hier noch irgendein Land benachteiligt.

Die Tusse, die den ganzen Laden am Laufen hält und gleichzeitig glückliche Inselbesitzerin ist, hat offenbar nichts Besseres zu tun, als Klavier zu spielen und dabei den Jägern zu verraten, wo ihre potenziellen Opfer gerade herumfallen. Die kann sie nämlich bequem auf ihrem Tablet verfolgen, weil die Jäger offensichtlich zu blöd sind, ihre Beute selbst zu finden. Himmel, was für ein Müll!

Das Ende ist genauso absehbar wie der Rest der Chose, die immerhin stellenweise doch recht gewalttätig ausfällt und somit zumindest die Freunde des roten Saftes zufriedenstellen dürfte. Für mich braucht es allerdings schon etwas mehr als menschenverachtenden und gewaltverherrlichenden Schwachsinn.

Die immerhin noch netten drei Punkte gibt es für die gute Hauptdarstellerin, die sich inmitten der ganzen anderen Trottel wie eine Oscar-Preisträgerin vorkommen muss – und dafür, dass ich den Schmarrn tatsächlich bis zum Ende durchgehalten habe.

Und die Moral von der Geschicht': Auf fremde Inseln flieht man nicht!

Chucky 1 Chucky 2 Chucky 3

Was bedeuten die Chuckys?