TEXAS CULT HOUSE

Horror

Regie: Bobby Canipe Jr.

USA / 2023


In einem verlassenen Gebäude, das einst einem berüchtigten Sektenführer gehörte, feiern ein paar Schulfreunde eine Party. Zwischen Staub, Müll und schlechtem Geschmack stoßen sie auf verstörende Filme, die gescheiterte Exorzismus-Rituale zeigen. Was als dummer Nervenkitzel beginnt, kippt natürlich schneller, als ihnen lieb ist – und der Abend endet im kompletten Chaos.

Eine Katastrophe sind übrigens auch die Bewertungen. Da findest du alles: von „Meisterwerk“ bis „Totalausfall“. Und ganz ehrlich – bei so einer Spannbreite fragt man sich schon, ob da nicht der ein oder andere Schön- oder Schlechtredner bezahlt wurde.

Natürlich erfindet der Film das Genre nicht neu. Und irgendetwas wirklich Spektakuläres sollte man hier auch nicht erwarten. Wir bekommen genau das, was man erwartet: eine Truppe halbgare Teenager, die meinen, sie müssten sich selbst erschrecken – und dann ordentlich einen auf die Mütze bekommen.

Die Grundidee ist dabei gar nicht schlecht. Hat man das obligatorische 20-minütige Teenie-Gelaber inklusive „Wer will mit wem“ erstmal überstanden, zieht der Film sogar ein wenig an. Es kommt tatsächlich sowas wie Spannung auf, und das Ganze mündet in einem durchaus soliden Finale.

Besonders brutal wird es dabei nie, was je nach Erwartungshaltung enttäuschen kann. Die Darsteller bewegen sich auf dem Niveau, das man bei einem überschaubaren Budget eben bekommt – nicht peinlich, aber auch nichts, was hängen bleibt.

Fazit: Solider Horrorstreifen für den Einstieg in einen Filmabend. Kann man sich geben, bevor die eigentlichen Highlights laufen. Tut nicht weh, bleibt aber auch nicht lange im Kopf.

Was bedeuten die Chuckys?