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MATCH
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MATCH

Horror / Thriller / Slasher

Regie: Danishka Esterhazy

Südafrika – 2025


Der Nr. 1-Horrorschocker in den USA für Fans von BARBARIAN! Was als harmloses Online-Date beginnt, wird zu einem blutigen Überlebenskampf: Paola glaubt, in einer neuen Dating-App endlich den perfekten Mann gefunden zu haben – bis ihr erstes Treffen zum Albtraum wird. Gefangen in einem abgelegenen Haus voller Geheimnisse, erkennt sie zu spät, dass ihr charmantes Match ebenso tödlich wie pervers ist.

WO war dieser Film bitte die Nummer 1? Im Provinzkino von Arkansas? Also, ich würde schon behaupten, mich im Horrorgenre einigermaßen auszukennen, aber von diesem Streifen habe ich bislang noch nie etwas gehört. Und der Vergleich mit BARBARIAN ist auch ziemlich gewagt. Aber gut, auf irgendwelche Werbeplakate kann man bekanntlich jeden Blödsinn drucken.

MATCH ist eher eine Mischung aus HOUSEBOUND und THE PEOPLE UNDER THE STAIRS, wobei das nun wirklich keine schlechten Vorbilder sind. Gerade Ersterer war damals schon ein ziemlich cooler Streifen.

Und tatsächlich ist auch MATCH überraschend gut ausgefallen. Natürlich ist daraus kein Überfilm geworden, aber immerhin bleibt die Geschichte bis zum Schluss recht spannend und hält einige ziemlich unangenehme Wendungen bereit. Das betrifft übrigens auch die Verwandtschaftsverhältnisse der beteiligten Personen, bei denen man irgendwann das Gefühl bekommt, dass der Stammbaum eher ein Kreisverkehr ist.

Dazu zieht der Streifen gerade in der zweiten Hälfte die Brutalitätsschraube noch einmal ordentlich an. Einige Szenen sind zudem dermaßen skurril, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass Menschen wie Olly H. daran überhaupt keine Freude hätten. Ich sage nur: äußerst zweckentfremdete Nutzung einer Mausefalle. Da dürfte selbst der Hersteller beim Anblick seiner Erfindung Schnappatmung bekommen.

Wirklich neu ist hier natürlich nichts. Und der charmante junge Mann, der Paola beglücken möchte, beweist einmal mehr, dass die viel gepriesenen inneren Werte offenbar doch nicht immer das Gelbe vom Ei sind. Zumindest dann nicht, wenn im Oberstübchen sämtliche Sicherungen durchgebrannt sind und er äußerlich eher aussieht wie Quasimodo.

Fazit: Ein herrlich schräger und stellenweise ziemlich brutaler Slasher, der zwar das Rad nicht neu erfindet, dafür aber mit einigen wirklich absurden Einfällen überrascht. Kein Meisterwerk, aber ein ausgesprochen unterhaltsamer kleiner Psycho-Trip, bei dem man sich nach dem Abspann vielleicht doch zweimal überlegt, ob man beim nächsten Online-Date wirklich die Adresse des Gegenübers möchte.

Chucky 1 Chucky 2 Chucky 3 Chucky 4 Chucky 5 Chucky 6

Was bedeuten die Chuckys?