Ghost Divers
Hai-Horror
Regie: Marc Clark
USA / 2023
Eine Gruppe von Meeresbiologen untersucht vor der Küste Mittelamerikas das Verhalten von Haien. Einer Legende zufolge sollen an ihrem Forschungsort hunderte Taucher am Meeresboden liegen. Mit jedem Tauchgang machen sie neue Entdeckungen und sichten – umringt von Haien – immer wieder sogenannte „Ghost Divers“, jene mysteriösen Gestalten am Meeresgrund.
Währenddessen steigen die Spannungen innerhalb des Teams, und schnell stellt sich die Frage: Lauert die größte Bedrohung wirklich unter Wasser – oder doch in den eigenen Reihen?
Schön, dass zumindest die Spannung im Team steigt, denn beim Zuschauer steigt absolut gar nichts. Der Film ist eine einzige Katastrophe und zu keiner Zeit auch nur ansatzweise spannend.
Die Besatzung feuert einen dummen Spruch nach dem nächsten ab. Hier nur ein paar Kostproben:
„Haltet euch bereit, ihr Seeaffen!“
„Bäuchlein streicheln wir dem kleinen Hai.“
„Da sind Sie ja frisch wie der junge Frühling.“
So geht das pausenlos weiter. Und wenn gerade mal kein Spruch geklopft wird, folgen tiefgründige Lebensweisheiten wie:
„Niemand kommt, um uns zu retten – wir müssen uns selbst retten.“
Großartig…
Dazu kommt eine Riege völlig untalentierter Darsteller, die sich durch eine hanebüchene Handlung chargieren und in etwa das schauspielerische Talent von Steven Seagals Pferdeschwanz besitzen.
Ich bin wirklich flexibel und finde, man sollte auch kleinen Produktionen eine faire Chance geben. Aber dieser Inbegriff der Lebenszeitverschwendung geht nun wirklich gar nicht.
Regisseur Marc Clark hat bislang ohnehin kaum etwas abgeliefert – und im Interesse der Zuschauer darf das gern so bleiben.
Fazit: Nerviger, schlecht gespielter und komplett spannungsfreier Hai-Horror. Eine echte Gurke.