Five Nights at Freddy’s 1 & 2

Horror

Regie: Emma Tammi / tba

USA / 2023 & 2025


Der junge Mike kümmert sich um seine zehnjährige Schwester Abby. Um das Sorgerecht für sie behalten zu können, beginnt er als Nachtwächter in dem verlassenen Themenrestaurant „Freddy Fazbear's Pizzeria“ zu arbeiten. Doch bald stellt Mike fest, dass dort nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Nächte führen ihn in unerklärliche Begegnungen mit dem Übernatürlichen und ziehen ihn in einen Albtraum.

Ein Jahr ist seit dem übernatürlichen Albtraum bei Freddy Fazbear's Pizza vergangen. Der ehemalige Wachmann Mike hat seiner elfjährigen Schwester Abby die Wahrheit über das Schicksal ihrer animatronischen Freunde vorenthalten. Als Abby sich davonschleicht, um Freddy, Bonnie, Chica und Foxy wiederzusehen, löst sie eine Reihe schrecklicher Ereignisse aus, die dunkle Geheimnisse über den wahren Ursprung von Freddy’s enthüllen.

Soweit die inhaltlichen Zusammenfassungen der beiden Teile. Ich bekam von der netten Dame von PLAION den zweiten Teil geschickt, hatte aber den ersten nie gesehen, da die Bewertungen nicht überragend waren und auch Comicverfilmungen nicht so wirklich mein Ding sind. Im Zuge dessen habe ich mir dann aber doch mal Nummer 1 besorgt, da man (laut eines Freundes) den zweiten Teil sonst nicht versteht – dem ist tatsächlich so.

Doch lohnen sich die beiden Filme?

Natürlich ist das, was man hier zu sehen bekommt, kompletter Schwachsinn – mit dieser Prämisse muss man an die beiden Teile herangehen. Tut man das, wird man erstaunlich gut unterhalten. Gerade Teil 1 ist extrem kurzweilig und hat ein paar witzige Ideen zu bieten. In der Fortsetzung wissen vor allem das sehr coole 80er-Jahre-Flair und die Musik zu gefallen.

Die Darsteller sind zudem sehr ordentlich, im Endeffekt aber dann doch nur Stichwortgeber für die possierlichen Spielzeugtierchen, die im ersten Teil noch in ihrer Spielhalle blieben, während sie in der Fortsetzung auch mal draußen spazieren gehen und dort allerlei Unheil hinterlassen.

Was mich persönlich etwas nervt (und wer mich kennt weiß, dass dies nun ein wirklich komischer Punkt ist, da ich eigentlich gar keinen Wert auf Gemetzel lege), ist, dass hier wirklich bei jeder noch so kleinen möglichen Splattereinlage weggeblendet wird. Nicht, dass ich blutgeil bin, aber in den beiden Filmen ist das ja fast schon auffällig.

Insgesamt gefällt mir persönlich Teil 1 ein bisschen besser, weil er nicht ganz so übertrieben ist. Erstaunlich finde ich die enorme Zeit, die man mit Charakterzeichnung verbringt – in Horrorfilmen nun wahrlich nicht selbstverständlich.

Wer sich die beiden Streifen ansieht, wird sicherlich im Vorfeld kein Arthouse-Kino erwarten. Wenn man daher mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht, sind die beiden Filme schon wirklich unterhaltsamer Nonsens. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Was bedeuten die Chuckys?