Alien Invasion
Sci-Fi / Horror
Regie: Federico Alotto
Spanien / 2018
Sara, eine angehende Journalistin mit einem Faible für Verschwörungstheorien, stößt auf ein Video über angebliche UFO-Sichtungen. Kurzerhand begibt sie sich auf die Suche nach dessen Urheber – tief hinein in einen verlassenen Wald. Trotz aller Warnungen, versteht sich.
Und dort wartet dann auch etwas ganz anderes. Nicht nur auf Sara, sondern leider auch auf den Zuschauer. Denn was nach einer Mischung aus Alien und Akte X klingt, entpuppt sich als belangloses Horrorfilmchen mit sehr offensichtlichen Budgetproblemen – und das sage ich als bekennender B-Movie-Fan.
Wenn man schon untalentierte Schauspieler minutenlang durch die Pampa laufen lässt, sollten wenigstens die Effekte halbwegs funktionieren. Das hier gezeigte Wesen wirkt allerdings eher zum Umarmen als zum Fürchten. Mehr E.T.-Kumpel als außerirdischer Invasor.
Der deutsche Titel ist übrigens clever gewählt: Alien Invasion klingt natürlich deutlich besser als der Originaltitel After the Lethargy, der wohl kaum jemanden hinter dem Ofen hervorgelockt hätte. Marketing: 1 – Film: 0.
Bei IMDb steht der Film zum Zeitpunkt dieser Rezension bei 2,8 Punkten – eine Bewertung, die man wirklich nicht oft sieht. Leider passt sie ziemlich gut. Gegen Ende blitzen zwar ein paar halbwegs brauchbare Ideen auf, aber da ist der Karren längst im Dreck versenkt.
Fazit: Kaum Alien, noch weniger Invasion und praktisch kein Budget. Heraus kommt ein ziemlich egaler Sci-Fi-Horror, der eher müde als wütend macht. Der Regisseur sollte besser beim Produzieren bleiben – da hatte er bislang deutlich mehr Glück.