Wolf
Horror / Historien-Fantasy
Regie: Stuart Brennan
Großbritannien / 2019
Hier lohnt sich insbesondere der Pressetext. Ein pfiffiges Kerlchen, der sich das ausgedacht hat: Eine römische Einheit wird ins pestgeplagte Kaledonien geschickt und trifft dort auf ein namenloses Grauen aus den Wäldern.
Laut Werbung soll hier Dog Soldiers auf Gladiator treffen. Auf diesen Vergleich muss man erst einmal kommen – und ihn dann auch noch für diese filmische Obergurke zu verwenden, ist schon mehr als grenzwertig.
Die Geschichte ist an sich gar nicht mal so übel, doch dem Streifen sieht man in jeder Sekunde an, dass er extrem billig produziert wurde. Besonders die Ausstattung ist übel: Die römischen Soldaten sehen aus wie Karnevalisten und beglücken den Zuschauer mit schwachsinnigen Dialogen.
Die Schauspieler scheinen aus einem Fundus mehrfach gescheiterter Vorsprecher zusammengestellt worden zu sein. Hier ist wirklich niemand dabei, der auch nur eine durchschnittliche Leistung abliefert – und das Schlimmste: Alle nehmen diesen Film auch noch tod-ernst.
Hier trifft nichts auf gar nichts. Dog Soldiers als Vergleich heranzuziehen, ist schon fast eine Frechheit. Wer mal wieder so richtig schlechten Stuss sehen will, ist hier allerdings bestens bedient.
Fazit: Billiger Pseudo-Historien-Horror mit lächerlicher Ausstattung, furchtbaren Darstellern und großen Ambitionen, die in jeder Sekunde krachend scheitern.