Valley of Shadows
Survival / Thriller
Regie: Salvador Calvo
Spanien / 2023
Im Jahr 1999 reist Quique mit seiner Freundin und ihrem Sohn in die entlegenen Höhen des Himalayas. Doch aus der ersehnten Auszeit wird ein Albtraum: Nach einem brutalen Überfall erwacht Quique aus einer Ohnmacht – und nichts ist mehr wie zuvor.
In einem Dorf, abgeschnitten von der Außenwelt, findet er Zuflucht und wagt mit einer Gruppe den gefährlichen Rückweg durch Schnee und Eis.
Das Survival-Genre wurde in den letzten Jahren eher vernachlässigt, nachdem man gerade in den 90ern regelrecht von entsprechenden Filmen überrollt wurde. Nun liegt hier ein spanischer Beitrag vor, der dieses Subgenre wiederbelebt – und in vielen Punkten zu überzeugen weiß.
Valley of Shadows war für mehrere Goyas nominiert und wurde an Originalschauplätzen gedreht, unter anderem im Parvati-Tal in Indien in der Nähe des Himalayas.
Normalerweise kann man mich mit solchen Naturschönheiten nicht sonderlich beeindrucken. Doch was Regisseur Salvador Calvo hier an Bildern einfängt, ist schlichtweg beeindruckend.
Auch die Darsteller sind hervorragend gecastet und könnten problemlos als echte Einheimische durchgehen. Leider findet man dazu kaum verlässliche Informationen – was mich in diesem Fall wirklich interessiert hätte.
Die Geschichte selbst ist natürlich nicht neu: Ein gestrandeter Ausländer wird von Einheimischen gerettet, gepflegt und versucht, wieder nach Hause zu kommen. Doch aus dieser einfachen Prämisse holt der Film erstaunlich viel heraus – vor allem dank der spektakulären Außenaufnahmen.
Gerade diese Landschaftsbilder sind es, die dem Film seine besondere Wucht verleihen. Optisch ist Valley of Shadows wirklich eine Wucht.
Wer sich mit dieser Geschichte anfreunden kann und grundsätzlich gerne Survivalfilme schaut, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren. Allein optisch ist der Film eine absolute Wucht.