The Seed

Horror / Sci-Fi

Regie: Sam Walker

Großbritannien / 2021


Heather, Deidre und Charlotte verbringen ein Mädels-Wochenende in einem luxuriösen Haus in der Mojave-Wüste. In der Nacht beobachten sie einen spektakulären Meteoriten- schauer. Doch etwas landet im Pool des Hauses: Zunächst halten die Freundinnen es für einen Meteoriten, doch bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Objekt als seltsame Kreatur. Während die Freundinnen darüber diskutieren, was sie mit dem offensichtlich außerirdischen Wesen machen sollen, wird ihnen die Entscheidung bald auf schreckliche Weise abgenommen. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Hier hat man sich wirklich etwas herrlich Skurriles ausgedacht. Die Freundinnen sind natürlich etwas stereotyper aufgeteilt: die arrogante Pute, die Ängstliche und die nette von nebenan – und man kann sich schon ausmalen, in welcher Reihenfolge die Damen „beglückt“ werden.

„Beglückt“ ist hier tatsächlich das richtige Stichwort: Das kleine Alien, das anfangs doch sehr leid tut, weil es sogar weint und Hunger hat, mutiert später zu einem gar nicht so geselligen Zeitgenossen.

Die Story schrammt kurz am Trash vorbei, die Inszenierung allerdings nicht, denn die wirkt sehr professionell und auch die Darstellerinnen sind gut, so dass man hier den Begriff „Trash“ kaum verwenden kann.

Meiner Meinung nach ist das Ganze eher eine Horrorkomödie — insbesondere die Dialoge in den ersten 30 Minuten sind wirklich witzig, und der Kontrast zwischen den Charakteren wird sehr schön herausgearbeitet, sodass man die Damen schnell einschätzen kann.

Gegen Ende allerdings wird es ziemlich eklig, und die FSK-18-Freigabe macht irgendwo Sinn, denn da mutiert das Ganze zu einem ziemlichen Gemetzel. Kennt noch jemand den Film „Society“ aus den 80ern? Da gibt es doch einige Parallelen.

**Fazit:** Unterhaltsamer Unsinn, den man einfach nicht ernst nehmen darf. Diesen Anspruch stellt der Film auch nicht, aber dafür wurde er erstaunlich professionell inszeniert.

Was bedeuten die Chuckys?