The Monkey
Horror
Regie: Osgood Perkins
USA / 2025
Wann immer ihr Spielzeugaffe seine Trommelstäbe schwingt, kommt es im Umfeld der Zwillingsbrüder Hal und Bill zu den absurdesten Todesfällen. Um eine Katastrophe zu verhindern, entsorgen die beiden das verfluchte Spielzeug. Jahre später beginnen die rätselhaften Todesfälle erneut – und die inzwischen zerstrittenen Brüder müssen sich zusammenraufen, um den Affen endgültig zu stoppen.
Und ja: Am selben Tag schreibe ich eine Review zu einem billigen Trashfilm wie MONSTER ON A PLANE und ziehe dann THE MONKEY derart durch den Kakao – obwohl hier die Effekte besser und das Budget mindestens fünfzigmal so hoch ist. Genau das ist aber auch das Problem.
Denn dafür bietet der Film erschreckend wenig. Eigentlich funktionieren nur die Auftritte des Affen und die damit verbundenen, teilweise schrägen Todesfälle. Dazwischen herrscht vor allem eines: Leerlauf. Und der wird mit erstaunlich dämlichen Dialogen gefüllt.
Zusätzlich beginnt der Film gefühlt ständig neu, wirft neue Figuren in die Handlung und nimmt sich damit selbst jedes Tempo. Fast alle Figuren sind durchweg unsympathisch. Den Vogel schießt dabei Elijah Wood ab, der seine Rollenauswahl der letzten Jahre wirklich mal überdenken sollte – das hier ist gar nichts.
So quält sich der Film über fast 100 Minuten Laufzeit, und irgendwann ertappt man sich dabei, nur noch vorspulen zu wollen, um wenigstens die Affenszenen mitzunehmen.
Osgood Perkins hat zuvor LONGLegs gedreht – der war zwar auch überbewertet, aber wenigstens schauspielerisch solide. Dass James Wan hier als Produzent mit im Boot ist, wirkt eher wie ein Fall von „Geld gebraucht“. Und was Stephen King wohl dazu sagt, dass seine Kurzgeschichte derart belanglos umgesetzt wurde, werden wir leider nie erfahren.
Fazit: Gähnend langweiliger Horrorquark mit ein paar netten Effekten. Die können den Film aber nicht im Alleingang retten.