Strange But True

Thriller / Mystery

Regie: Rowan Athale

USA / 2019


Ein düsteres Geheimnis und ein mysteriöses Netz aus Schuld und Lügen: Vor fünf Jahren kam Ronnie ums Leben. Jetzt steht seine damalige Freundin Melissa vor der trauernden Familie. Die hochschwangere junge Frau behauptet, nur Ronnie könne der Vater ihres Kindes sein.

Nach dem anfänglichen Schock gehen Ronnies Mutter und Bruder der Sache auf den Grund. Doch die Wahrheit ist erschütternder, als befürchtet.

Erschütternd ist allerdings eher, was der Regisseur aus der eigentlich gar nicht uninteressanten Ausgangsposition gemacht hat. Die Auflösung ist dermaßen beliebig, dass es fast schon weh tut. Zudem verstehe ich nicht, wie man wirklich gut in einen Film starten kann, nur um dann in Langeweile und teilweise völlig schwachsinnige Dialoge abzudriften.

In der letzten halben Stunde hat der Regisseur dann ein Einsehen und es kommt wenigstens ein wenig Spannung auf – doch das ist zu spät, denn bis dahin ist man entweder schon weggedöst oder zumindest kurz davor.

Da können auch die Schauspieler nichts mehr retten, wobei Greg Kinnear einfach in Komödien besser aufgehoben ist und Brian Cox so langsam mal über die Rente nachdenken sollte.

Grundsätzlich kann man dem Film handwerklich gar nicht mal so viel vorwerfen. Regie und Kamera sind ordentlich und auch das Setting passt. Wenn man allerdings eine Story, die so interessant beginnt, dermaßen vergeigt, nützt das eben auch nichts mehr.

So bleibt ein halbgarer Mix aus allem Möglichen, der weder fesselt noch wirklich Spannung aufbaut. Kann man sich schenken.

Was bedeuten die Chuckys?