Monolith

Thriller

Regie: Ivan Silvestrini

USA / 2023


Als ihr hochmodernes Highway-Tech-Auto fernab jeder Landstraße mitten in der Wüste liegen bleibt und ihr Kind im Innenraum eingeschlossen wird, beginnt für Sandra ein Kampf gegen Hitze und Zeit. Wird sie von außen das Sicherheitssystem des Wagens überlisten und ihren Sohn retten können?

Der Kampf des Zuschauers beginnt damit ebenfalls – nämlich der, nicht einzuschlafen.

Die erste halbe Stunde ist noch ganz nett, das Auto wirkt futuristisch und durchaus interessant. Danach wird es allerdings zum Gefängnis für den kleinen Mann, der meiner Meinung nach für die Rolle viel zu alt ist und mit zunehmender Laufzeit auch gehörig nervt. Da hat man aus Kostengründen vermutlich gleich den Filius des Regisseurs verpflichtet.

Ähnlich verhält es sich mit der Hauptdarstellerin: Sollte sie nach der Anzahl ihrer „Oh mein Gott“-Ausrufe bezahlt worden sein, wäre sie nach diesem Film Millionärin. Spätestens beim hundertsten Mal geht einem das dann doch massiv auf die Nerven.

Ihr Verhalten ist ohnehin nur bedingt nachvollziehbar, die Lösungsansätze wirken banal und wenig durchdacht. Zum Schluss kommt dann die große göttliche Eingebung und sie rettet ihren Sohn aus der Falle.

Ob er überlebt? Interessiert da zu diesem Zeitpunkt längst niemanden mehr.

Als Kurzfilm von vielleicht 30 Minuten hätte das Ganze durchaus funktioniert. Einen abendfüllenden Spielfilm trägt diese dünne Handlung allerdings nicht einmal ansatzweise.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten: Das böse Auto ist das Beste an diesem Film. Das hätte ich mir gern schenken lassen – den Rest eher nicht.

Was bedeuten die Chuckys?