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Halloween Park

Slasher / Horror / Thriller

Regie: Simon Sandquist

Schweden / 2019


Fiona ist Managerin des Freizeitparks Liseberg und hat die Aufgabe, sich um eine Gruppe Kindheitsfreunde zu kümmern, die einen exklusiven Park-Aufenthalt zu Halloween gewonnen haben – eine ganze Nacht lang, vollkommen allein. Ausgelassen genießt die Truppe unter der Aufsicht von Fiona das Event in vollen Zügen, mit rauen Mengen Zuckerwatte und Popcorn sowie adrenalingeladenen Achterbahnfahrten in völliger Dunkelheit und dem über allem schwebenden Grusel der Halloween-Nacht.

Doch der Spaß findet ein jähes Ende, als den Jugendlichen klar wird, dass sie auf dem Gelände scheinbar doch nicht ganz alleine sind. Was anfangs noch wie ein Traum erschien, wird im Handumdrehen zum wahren Alptraum und der abgelegene Freizeitpark zur tödlichen Falle. Zwischen Fahrgeschäften und Geisterbahnen treten plötzlich alte Sünden ans Tageslicht und zwingen die Freunde dazu, sich den Dämonen ihrer Vergangenheit zu stellen, während sie gleichzeitig verzweifelt versuchen, diese Nacht irgendwie zu überleben.

Eine recht lange Zusammenfassung, die uns der Pressetext hier anbietet, aber trotzdem auf den Punkt, denn man verrät genau die richtige Menge und an keiner Stelle zu viel.

Die Bewertungen von Halloween Park sind eher durchwachsen und wieder einmal muss ich hier den meisten widersprechen, denn in meinen Augen ist der Streifen definitiv eine Sichtung wert. Nicht, weil er jetzt das Genre revolutionieren würde, aber gute Unterhaltung wird hier auf jeden Fall geboten.

Auch wird wieder dem typischen Prinzip des Slashers gefolgt und einer nach dem anderen seines Lebens beraubt, teilweise sogar auf recht brutale Art und Weise – aber alles im Rahmen der FSK-16-Freigabe. Gegen Ende wird natürlich eine mehr oder minder überraschende Auflösung präsentiert – mit einer Chance auf eine Fortsetzung.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist das Ambiente, denn ich kann mich nicht erinnern, dass es einmal einen Film dieses Genres gab, der in einem Freizeitpark spielte. Hier nutzt der Regisseur die optischen Chancen durchaus gut, denn die hellen Lichter und Achterbahnfahrten mit dunklem Background sind wirklich visuell toll in Szene gesetzt.

Der Film hatte wohl auch keinen so großen Erfolg, weil er eben nicht aus den USA, dem Mutterland des Slashers, kam, sondern aus Schweden – nicht unbedingt bekannt für dieses Genre.

Die mir durch die Bank unbekannten Darsteller sind aber für einen Film dieses Subgenres durchaus ordentlich, auch wenn irgendwie schon relativ klar ist, wer als Erster ins Gras beißt – das hat man bei den Vorbildern übernommen.

Was auffällt, ist, dass sich neue Filme immer etwas einfallen lassen müssen, wieso man denn nun die Handys nicht benutzen kann, um Hilfe zu rufen. Hier wurde das mal anders gelöst, als einfach keinen Empfang zu haben.

Mich persönlich hat der Streifen sehr gut unterhalten. Optisch ist das Ganze sehr gelungen und es gibt einige Ideen, die aufgrund der Umgebung so noch nicht oft zu sehen waren.

Was bedeuten die Chuckys?