Five Across the Eyes

Horror / Thriller

Regie: Greg Swinson & Ryan Thiessen

USA / 2006


Klickt man bei der OFDb mal auf die Hauptdarstellerinnen dieses sogenannten Films, wird schnell klar, dass alle Beteiligten über keinerlei nennenswerte Schauspielerfahrung verfügen – und wenn dieser Streifen ihre Bewerbung für Hollywood war, dann sind sie vermutlich schon auf dem Weg dorthin verhungert.

Fünf junge Damen fahren ziellos durch die Gegend und scheinen sich verirrt zu haben. An einer Raststätte halten sie an und fragen nach dem Weg. Eine von ihnen kommt ein wenig zu spät zurück zum Auto, und die anderen finden es unglaublich lustig, immer ein paar Meter weiterzufahren, wenn sie einsteigen will. Hohoho.

Irgendwann rammen sie dabei das Auto eines anderen Gastes. Da natürlich kein Geld da ist, macht sich das Quintett schnell aus dem Staub. Blöd nur, dass sie kurze Zeit später von genau diesem Wagen verfolgt und schließlich gestellt werden.

Und wer steigt aus? Eine bewaffnete Psychopathin. Diese zwingt unsere Heldinnen, sich auszuziehen und auf ihre Sachen zu pinkeln – ja, genau das. Und das ist leider nur der Auftakt zu einer Nacht, die nicht nur für die Figuren, sondern vor allem für den Zuschauer zur Tortur wird.

Denn was hier als Film verkauft wird, ist einer der miesesten, technisch wie inhaltlich unerquicklichsten Machwerke, die ich seit Langem gesehen habe. Die Bildqualität ist stellenweise so unterirdisch, dass selbst Opas Super-8-Aufnahmen vom letzten Familienfest wie Hochglanzproduktionen dagegen aussehen. Dazu kommt unerträgliches Dauergewackel mit der Handkamera und das nervtötende Gekreische der fünf Hauptdarstellerinnen.

Bei IMDb hat dieser „Film“ tatsächlich eine Handvoll 10er-Bewertungen bekommen, was eigentlich nur zwei Erklärungen zulässt: Entweder wurde eine Gruppe Geisteskranker unter Androhung von Folter dazu gezwungen – oder die komplette Crew hat sich selbst Accounts angelegt. Dem stehen nämlich auch jede Menge 1er-Bewertungen gegenüber, denen ich mich ohne jede Einschränkung anschließe.

Fazit: Gnadenlos schlechter D-Movie mit grauenhaften Darstellern und katastrophaler Technik. Das einzig Positive: Das Originalcover sieht ganz nett aus und wird sicher den einen oder anderen dazu verleiten, diesen Müll auszuleihen. Schade um jedes investierte Geld – und jede verlorene Minute Lebenszeit.

Was bedeuten die Chuckys?