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Archiv der Kategorie 'Thriller'

SLEEPLESS NIGHT (Sunfilm)

am 14. März 2012 unter Action, Thriller abgelegt

SLEEP

Cop Vincent hat einem Drogenbaron etliche Kilo Stoff entwendet, was diesem erstaunlicherweise gar nicht gefällt. Als dieser herausbekommt wer dahintersteckt, entführt er kurzerhand seinen Sohn und droht damit ihn umzubringen. Vincent liebt seinen Sohn sehr, aber die Kohle für das Kokain ist auch nicht zu verachten. Also versucht er beides zu behalten, doch das ist mit einem großen Risiko verbunden. In der Discothek des Drogenhais kommt es daraufhin zu einem gnadenlosen Showdown.

Wer meine Art Zusammenfassungen zu gestalten kennt, wird sich hier wundern, dass ich relativ viel verrate, weil ich schließlich die Handlung bis zum Showdown erzähle. Doch dem ist mitnichten so, denn eben dieser geht mal locker 45 Minuten. Das ist zumindest mal was neues. Auch das dieser komplett in einer Location stattfindet, hat man eher selten.

Largo Winch Frauenschwarm Tomer Sisley bringt seinen Charakter durchaus glaubwürdig rüber, während die Nebenfiguren  dann doch teilweise dem Handbuch der Klischeegangster entnommen wurden.

Der Streifen legt allerdings ein enormes Tempo vor und streut immer wieder überraschende Wendungen ein, wartet aber auch teilweise mit einer sehr hektischen Kameraführung auf. Zudem sind in diesem Film alle Supermänner. Was die so alles wegstecken können ist schon erstaunlich.

Trotzdem eine Empfehlung wert, da der Film eigentlich zu keiner Zeit durchhängt und man auch nie wirklich weiss was als nächstes passieren wird (Stichwort Mehl). Wer mit der schnellen Kameraführung kein Problem hat sollte mal reinschauen. Langweilig wird SLEEPING NIGHT jedenfalls zu keinem Zeitpunkt.

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A LONELY PLACE TO DIE (Ascot Elite)

am 15. Februar 2012 unter Suspense, Thriller abgelegt

lonely

Alison und ihre Freunde wollen in den Highlands auf Klettertour gehen. Bei einer Rast hört einer von Ihnen plötzlich eine Stimme um Hilfe rufen. Tatsächlich schreit ein kleines Mädchen ununterbrochen, weil es in einem Loch eingesperrt sitzt und Hunger und Durst hat. Man befreit die Kleine, doch das Mädel beherrscht die Sprache nicht und kann nichts erzählen. Zu spät kapieren die fünf, dass sie sich durch die Befreiungsaktion in Lebensgefahr begeben haben, denn die Kleine war nicht ohne Grund eingesperrt. Entführer wollen ein Lösegeld vom reichen Vater erpressen und jagen das Sextett nun gnadenlos um ihre „Altersrente“ wieder zu bekommen.

Eine ungewöhnliche Kombination ist der Streifen geworden, denn eine Mischung aus Bergsteigerdrama und Action-Thriller ist nicht gerade die Regel. Die Story ist originell und die Aufnahmen der Highlands sind eindrucksvoll.

Melissa George beweist wieder einmal mehr ihr Gespür für gute Drehbücher, denn sie spielte bereits in den genialen THE TRIANGLE und 30 DAYS OF NIGHT eine tragende Rolle.

Leider mutiert der Film gegen Ende ein wenig zu sehr in Richtung Action und einiges wirkt doch etwas aufgesetzt – insbesondere die typischen Verbrecherklischees.

Trotzdem unter dem Strich ein spannender Streifen der auf jeden Fall eine Empfehlung wert ist.

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EINE OFFENE RECHNUNG (Universal Pictures)

am 15. Februar 2012 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Die Agenten Rachel, Stefan und David erlangten Berühmtheit, weil sie einen der größten NS-Kriegsverbrecher vor 30 Jahren gestellt und erschossen haben, wobei letzteres nicht geplant war. Seitdem werden die Herrschaften in ihrem Land wie Helden verehrt. Rachel ist schon lange aus dem aktiven Dienst ausgetreten und genießt ihr Rentnerleben. Doch dann bekommt sie urplötzlich Besuch ihres Ex-Mannes Stefan, der sie wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Und auch David taucht plötzlich auf. Kurz darauf stirbt er. Suizid? Wenn ja warum?

Leider kann ich hier nicht mehr verraten: Durch die Drehweise des Films würde dies bedeuten, das ich extrem viel spoilern müsste, denn man bekommt in Rückblenden die ganze Geschichte erzählt, wie sie sich in den 60ern abgespielt hat. Nach 2/3 des Films wird man dann mit einer völlig überraschenden Wende konfrontiert, die ein ganz anderes Licht auf die Zusammenhänge wirft.

EINE OFFENE RECHNUNG orientiert sich ganz klar an den Old-School Agententhrillern und wird dominiert von Dialogen, während die Actionszenen eher rar gesäht sind. Inmitten dessen liefern Tom Wilkinson eine gute und Helen Mirren, eine schauspielerische Glanzleistung ab, die zumindest eine Oscar-Nominierung verdient gehabt hätte.

Gewöhnungsbedürftig ist allerdings schon das die Geschichte auf 2 Ebenen erzählt wird, nämlich im hier und damals. Daher sollte man schon genau aufpassen, damit man nicht den Faden verliert.

Fazit: Absolut brillant gespielter Agententhriller der insbesondere durch die o.g. Wende und der letzten halben Stunde extrem viele Chuckys sammelt. Wer so etwas gerne sieht oder auch neuere Produktionen wie STATE OF PLAY oder MICHAEL CLAYTON mag, wird auf keinen Fall enttäuscht.

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ALTITUDE (Eurovideo)

am 29. Januar 2012 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

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Sara und ihre Freunde wollen zu einem Rockkonzert. Da Madame gerade den Pilotenschein gemacht hat, bietet es sich natürlich an, da hinzufliegen, geht schließlich viel schneller als mit dem lästigen Auto. Man jettet also fröhlich los in freudiger Erwartung des Konzertes. Doch natürlich kommt es anders. Plötzlich versagen einige Instrumente und Sara kann die Höhe nicht mehr kontrollieren. Das trägt natürlich auch nicht gerade zur Beruhigung ihrer Freunde bei, die immer nervöser werden. Einer der Herrschaften müsste rausklettern und eine Kleinigkeit am Flugzeug verändern,doch wer hat dazu in dieser Höhe schon Lust? Die Stimmung unter den fünf wird immer schlechter und man beginnt sich Vorwürfe zu machen – doch das ist bald nicht das einzigste Problem.

Geht doch. Eine ganz simple Grundidee, die es aber so noch nicht gab. Die übernatürliche Wendung gegen Ende ist zwar arge Geschmackssache und auch der ganze Streifen strotzt nur so vor Unlogik, aber er macht vor allem eines: Spaß.

Die jungen, noch relativ unbekannten Hauptdarsteller machen ihre Sache richtig gut und auch die Kameraführung ist immer auf der Höhe. Auch die Special Effects sind für eine so kleine Produktion gelungen.

Aber nochmal. Man muss über teils wirklich hanebüchene Logiklöcher hinwegsehen. Wem das gelingt der bekommt einen ungewöhnlichen, fast kammerspielartigen Horrorfilm kredenzt der blendend unterhält. Das reicht doch auch mal.

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DEUTSCHES FILM-SPECIAL: ES IST NICHT VORBEI (KNMH) / DER VERLORENE SOHN (Highlight) / WOMB (Lighthouse)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Thriller, mystery abgelegt

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Wer mich kennt weiß, das ich schon länger denke, das der deutsche Film vollkommen unterbewertet ist, weil man immer noch aus den 90ern in Erinnerung hat, das die Deutschen außer Komödien (dazu noch meist reichlich dusselige) nix zu bieten haben. Dem ist mitnichten so, wie gleich 3 Steifen beweisen, die gerade erschienen sind.

In der Haftanstalt Hoheneck wurden Ende der 80er Frauen die nicht ins DDR-Regime passten eingesperrt und teilweise auch gequält. Als Carola (der beim damaligen Aufenthalt ein Finger abgeschnitten wurde) bei einer Party, die sie zusammen mit ihrem Mann besucht in der Stimme des neuen Chefarztes ihren einstigen Peiniger erkennt, setzt sie alles daran, der Sache nachzugehen und bringt dabei nicht nur sich in Gefahr sondern setzt auch die Karriere ihres Gatten aufs Spiel, der ihr natürlich nicht glaubt.

In „Der verlorene Sohn“ wird der zum Islam konvertierte Filius von Stefanie (brillant: Katja Flint) überraschend aus der Haft entlassen und kehrt nach Deutschland zurück. Dort wird er mit Ausnahme seiner Mutter nicht gerade mit offenen Armen empfangen, auch der Bruder traut dem Frieden nicht. Ebenso wenig die Polizei und der Geheimdienst, die ihm auf Schritt und Tritt folgen, Plant „Der verlorene Sohn“ einen Terrorangriff auf deutschem Boden oder sind das alles nur Hirngespinste?

Als vorpubertäre Kinder müssen sich Rebecca und Thomas nach einer kurzen Sommerbekanntschaft trennen. Doch erstere hat ihre Liebe nie vergessen und kehrt Jahre später auf die einsame Nordseeinsel zurück und zwischen beiden funkt es tatsächlich, doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Thomas wird von einem Auto überfahren. Daraufhin fasst Rebecca einen folgenschweren Entschluss und klont ihren geliebten Freund, der dann in ihr heranwächst. Die ersten Jahre funktioniert alles wunderbar, doch irgendwann ist Thomas wieder in dem Alter als er verunglückte und während Rebecca ihn noch immer liebt, ahnt dieser zwar das etwas nicht stimmt, denn seine Gefühle für seine Mutter sind sonderbar, ist jedoch gleichzeitig in ein gleichaltriges Mädel verliebt. Es kommt zur Katastrophe.

Während die ersten beiden Streifen als Thriller zu bezeichnen sind, geht WOMB eher in die Richtung Drama, das zudem noch sehr elegisch gedreht ist. Das wird nicht jedem behagen. Ich persönlich fand die Atmosphäre sehr interessant und auch die schauspielerischen Leistungen durchaus nachvollziehbar. Eine Art GATTACA in sehr ruhiger Form.

Die beiden anderen Filme sind aber ebenfalls eine Empfehlung wert. Ersterer erinnert ein wenig an die Geschichte von Polanskis „Der Tod und das Mädchen“. Viele warfen dem „Verlorenen Sohn“ zuviel Klischeedenken vor, doch ich finde eigentlich nicht das dem so ist. Der Streifen lebt bis zum Ende von der Frage ob Robert einen Anschlag verüben will oder nicht während „Es ist nicht vorbei“ ebenfalls bis kurz vor Schluss interessant bleibt, weil man nie wirklich weiß ob der Arzt nun tatsächlich derjenige ist der Carola gefoltert und entstellt hat.

Fazit: Drei wirklich gute Filme aus deutschen Laden, die ich in nur kurzem Abstand gesehen habe und die mich alle auf ihre Art überzeugt haben, dafür gibt es dann auch jeweils 5 1/2 Chuckys, wobei WOMB aufgrund seiner langsamem Erzählweise nicht jedem zusagen dürfte.

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F (Universal Film)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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F bedeutet das gleiche wie bei uns die Note 6. Diese vergibt der Lehrer Robert Anderson an einen Schüler, der sich dafür mit einem Kopfstoß vor der gesammelten Klasse bedankt. Die Schulleitung will das ganze jedoch vertuschen und beurlaubt den Lehrer bis der besagte Schüler die Uni verlassen hat. Als der Lehrer zurückkehrt ist er nicht mehr der gleiche und dem Alkohol verfallen. Auch seine Tochter Kate die in seine Klasse geht, ist ihm nicht mehr freundlich gesinnt. Als er sie nachsitzen lässt und dann sogar noch schlägt, flieht sie. Doch ihr Vater ist nicht der Feind, sondern eine Horde von Kapuzenträgern die in die Schule eindringen und dort wahrlos Menschen umbringen – und das auf fieseste Weise.

Der Streifen hat mich stark an den französischen „THEY“ erinnert, denn auch da tyrannisieren Jugendliche bzw. Kinder Menschen ohne einen ersichtlichen Grund und auch hier sieht man nicht wer sich hinter dem ganzen verbirgt, da alle Kapuzenshrts tragen. Aber genau das wird eben auch vielen nicht gefallen, denn die eigentliche Motivation der Bande wird nie aufgeklärt. Zudem ist der Schluss offen und das Ende sehr abrupt.

Der Streifen will zudem ein wenig zu viel und vermischt zu viele Genre miteinander und eigentlich sieht man gegen Ende keinen Sinn mehr in dem Vater-Tochter Konflikt.

Dennoch ist der Film sehr spannend gemacht und spielt geschickt mit Lichtverhältnissen, dazu gesellt sich ein wirklich spookiger Soundtrack, der an seinen besten Stellen an alte John Carpenter oder Argento-Scores erinnert.

Wer nicht alles erklärt haben muss, wird hier sehr gut unterhalten, der Rest der Menschheit wird mit einem Kopfschütteln zurückbleiben. Wer den oben genannten THEY oder auch EDEN LAKE mag, kann hier bedenkenlos zugreifen.

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WHISTLEBLOWER (Universum Film)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Und wieder mal ein Film nach einer wahren Geschichte. Dieses Mal kann man sich jedoch darauf verlassen, das das Geschehene im Großen und Ganzen auch so abgespielt hat, denn Kathryn Bolkovac, um die sich der Streifen dreht, hat über die Vorkommnisse ein Buch verfasst und lebt heute in Holland mit ihrem Mann Jan.

Der Film spielt im Jahre 1999. Im Rahmen der US Friedensmission kommt die toughe Polizistin Kathryn ins vom Krieg zerstörte Sarajevo um der dortigen Polizei beratend zur Seite zu stehen. Als sie die erste Verurteilung eines Ehemanns wegen häuslicher Gewalt erzwingt, wird sie befördert und erhält Anerkennung von den Kollegen. Doch dann mischt sie sich in Angelegenheiten ein, von denen sie besser die Finger gelassen hätte, denn sie entdeckt das sich in Hinterzimmern einiger Bars Menschenhandel und Prostitution abspielen. Als sie dann auch noch herausfindet, das die eigenen UN Kollegen darin verstrickt sind, gerät sie in höchste Gefahr.

Der erste Spielfilm von Larysa Kondracki bietet spannende Unterhaltung, die zudem immer realistisch wirkt und nie übertrieben oder an den Haaren herbeigezogen. Inmitten diesem Treiben bietet die von mir an sich nicht sonderlich geschätzte Rachel Weisz (was wohl auch an ihrer bescheidenen Rollenauswahl liegt) eine großartige schauspielerische Leistung, die ich ihr wahrlich nicht zugetraut habe, zumal sie weite Teile des Filmes alleine trägt. In Nebenrollen gefallen David Straitharn und die in Würde gealterte Vannesa Redgrave.

Die durchweg spannende Inszenierung ohne einen nennenswerten Durchhänger hält den Zuschauer konstant bei der Stange und auch der elektronische Score ist stimmig.

Fazit: Rundum gelungenes Regiedebut mit einer starken Hauptdarstellerin und einer perfekten Inszenierung. Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben. Großartig!

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ACCIDENT (Lighthouse)

am 07. Dezember 2011 unter Drama, Thriller abgelegt

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Eigentlich sind Ho (Spitzname „Brain“) und sein Team lediglich Auftragskiller. Sie haben sich jedoch darauf spezialisiert das Sterben ihrer Opfer wie Unfälle aussehen zu lassen, indem sie die örtlichen Gegebenheiten und die Natur mit einbeziehen. Doch in letzter Zeit wird „Uncle“ das älteste Mitglied des Quartetts nachlässig, was an seiner Krankheit liegt, denn er leidet an schleichender Demenz. Eines Tages geht ein Auftrag schief und alle Anzeichen deuten daraufhin, das der letzte Auftraggeber seine Finger im Spiel hatte um die Mitwisser zu beseitigen. Als dann noch bei Ho eingebrochen wird, taucht er unter und versucht herauszufinden was passiert ist. Doch wem kann er noch Vertrauen?

ACCIDENT ist zusammen mit MAN FROM NOWHERE das beste was ich in letzter Zeit im Bereich des asiatischen Kinos gesehen habe. Die Story ist originell und die Wendungen gegen Ende sind mal wirklich überraschend.

Hier gibt es kein typisches asiatisches Overacting und auch keinen Idioten der seine Späße macht, was mich an Filmen aus dieser Ecke immer stört. Selten habe ich so zurückhaltend agierende Schauspieler gesehen. Der Film mischt geschickt die beiden Genre Thriller und Drama ohne dabei langweilig zu werden. Insbesondere Hauptdarsteller Luis Koo bietet hier eine formidable Leistung.

Fazit. Kleiner Geheimtipp der geradezu nach einem amerikanischen Remake schreit, welches aber eigentlich nur schiefgehen kann. Für Freunde des asiatischen Kinos ein gefundenes Fressen.

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TRUST (Koch Media)

am 07. Dezember 2011 unter Drama, Thriller abgelegt

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Annie ist 14 Jahre alt und lebt in einer intakten Familie. Auch wenn die Eltern in ihren Augen ab und an etwas streng sind, ist das Zusammenleben sehr harmonisch. Nebenbei chattet Annie fast unentwegt mit dem 16jährigen Charlie und verliebt sich in ihn. Ohne Wissen ihrer Eltern vereinbart sie kurz darauf ein Treffen mit ihrem Traummann, doch dann stellt sich heraus, dass Charlie bei seinem Alter enorm gelogen hat und Mitte 30 ist. Nach anfänglicher Enttäuschung kommen die beiden doch miteinander ins Gespräch und trotz der Lüge mag ihn Annie immer noch sehr. Zudem versteht er es das Mädchen mit Worten einzuwickeln. Es kommt zum Geschlechtsverkehr, doch danach ist Charlie komplett verschwunden. Annies Freundin hat von dem ganzen jedoch Wind bekommen und sagt dem Schulleiter Bescheid. Als die Eltern hören was passiert ist sind sie außer sich und versuchen mit allen Mitteln den Täter auf eigene Faust zu finden. Und auch die Familie droht zu zerbrechen, denn im Gegensatz zu denen sieht Annie das ganze nicht als Vergewaltigung, weil sie es ja auch wollte. Als sich jedoch herausstellt dass Charlie das mit anderen Mädchen auch macht, ändern sich ihre Gefühle.

In diesen Falle musste ich ausnahmsweise mal eine etwas längere Zusammenfassung schreiben, denn hier wären 3 Sätze dem ganzen nicht gerecht geworden und es wäre auch nahezu unmöglich gewesen die vielen Dinge kürzer zusammenzufassen.

Im Netz erntet der Film unterschiedliche Kritiken. Manche finden das man das Thema nicht richtig angegangen ist, andere bemängeln das der Film zu wenig Thriller-Elemente beinhaltet. Kann er eigentlich auch nicht, denn bei diesem Streifen handelt es sich eindeutig um ein Drama, wenn auch mit einigen spannenden Momenten.

Schauspielerisch ist das ganz stark, und Lina Liberato spielt ihre renommierten Kollegen Catherine Keener und Clive Owen locker an die Wand. Zudem schlägt sich der Film hier auf keine wirklich Seite, war das nun Vergewaltigung oder nur verbotener Sex? Das soll der Zuschauer selbst entscheiden.

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ON THE RUN (Koch Media)

am 07. Dezember 2011 unter Action, Thriller abgelegt

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Franck hat die überwiegende Zeit seiner Strafe im Knast abgesessen, die er für einen Bankraub kassiert hat. Alle dort wissen Bescheid und jedem ist klar, das er nach seiner Entlassung schön von der Kohle leben kann. Auch seiner Frau verrät er das Versteck nicht. Als er jedoch seinem Zellenkollegen Jean-Louis, einem angeblichen Kinderschänder hilft als ihn Knastkollegen vergewaltigen wollen, wird seine Haftstrafe verlängert. Jean-Louis kommt jedoch wegen Mangels an Beweisen auf freien Fuß. Franck bittet ihn seiner Frau etwas auszurichten, doch der hat ganz andere Pläne. Denn auch der weiß von der Kohle. Als Franck erfährt das seine Tochter und Gattin verschwunden sind bricht er aus dem Gefängnis aus und versucht sie zu finden. Doch das Geld ist weg und auch sein ehemaliger Mitinsasse hat sich aus dem Staub gemacht…und die Polizei sitzt ihm zudem im Nacken.

Frankreich hat sich in den letzten Jahren wirklich zu einem ordentlichen Filmland gemausert, wobei mir die Thriller meist besser gefallen als die Horror-Gewaltausbrüche, die dann auch manchmal in so einem Schrott wie Märtyr enden. Aber mir fallen auf Anhieb mit CHRYSALIS, 36 oder auch THE SNAKE richtig gute Sachen ein…

ON THE RUN weiß die ersten beiden Drittel auch zu gefallen. Gegen Ende wird es dann etwas langatmig und teilweise auch unglaubwürdig, denn die Bullen stellen sich schon reichlich doof an um einen Mann zu finden bzw. zu stellen, der zu Fuß auf der Flucht ist.

Der von mir geschätzte Albert Dupontel liefert jedoch eine glaubwürdige Performance ab. Für Freunde des französischen Films einen Blick wert.

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