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Archiv der Kategorie 'Thriller'

PARADOX (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Thriller abgelegt

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Die Entführung seiner Tochter führt den Cop Lee Chung Chi von Hongkong nach Bangkok. Dort stößt er auf einen Organhandelsring, deren Beteiligte vor nichts zurückschrecken. So wie es aussieht haben sie auch seine Tochter in seiner Gewalt. Ein örtlicher Polizist hat Mitleid mit dem Vater und versucht ihm zu helfen, doch das gestaltet sich schwierig, denn die Organhändler sind bestens (organ)isiert o). Zur gleichen Zeit erleidet ein bekannter Politiker eine Herzattacke und benötigt dringend ein Spenderherz. Das von Chis Tochter ist dafür perfekt geeignet und so läuft dem Vater langsam die Zeit davon.

PARADOX ist ein rasanter Actionthriller, der ein kleines bisschen an TAKEN erinnert, sich aber im Laufe der Handlung doch in eine andere Richtung entwickelt. Die beiden Cops werden übrigens unterstützt von TONY JAA – dem Hauptdarsteller der sehr erfolgreichen ONG BAK Teile, der hier eine ungewöhnliche, weil auch eher kleine Rolle übernimmt.

Auf dem europäischen Markt dürfte es der Streifen aber schwer haben, weil er nicht wirklich amerikanisch gedreht ist. Es gibt 2 Möglichkeiten einen Film aus Asien zu inszenieren. Das eine ist der amerikanisierte oder auch europäisierte Stil, bei dem man sich in Sachen Look und Storyline anpasst. Ein Beispiel dafür wäre TRAIN TO BUSAN.

Und dann gibt es noch die Streifen, die eher auf den asiatischen Raum zugeschnitten wurden, in dem jeder asiatische Kampfkünste beherrscht und, die sich nicht irgendwelchen Konventionen unterwerfen – zu denen gehört PARADOX.

Wem dieser Fakt allerdings nichts ausmacht, der bekommt hier einen spannenden und realistischen (mit Ausnahme, dass anscheinend jeder da drüben Karate oder ähnliches kann) Streifen zu sehen, der einige überraschende Wendungen parat hält. Zudem ist man in Asien auch nicht wirklich Happy-End süchtig, wie es in amerikanischen Filmen immer noch der Fall ist.

Die beiden Hauptdarsteller kenne ich nicht, da ich in der dortigen Szene nicht so firm bin, liefern aber beide eine sehr gute Leistung ab, insbesondere Louis Koo als Vater der entführten Tochter.

Fazit. Seit langem mal wieder ein gelungener Actionthriller aus dem östlichen Teil der Welt Der Actionanteil ist extrem hoch und die Stunts mitunter sensationell.

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STEIG NICHT AUS (Eurovideo)

am 26. Dezember 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Auf dem Weg zur Arbeit will der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt noch schnell seine Kinder Josefine und Marius zur Schule bringen. Doch bereits kurz nachdem er das Auto startet, erhält er einen seltsamen Anruf: Ein Unbekannter droht damit, das Auto mit einer Bombe, die angeblich unter dem Sitz versteckt ist, in die Luft zu sprengen, sollten Karl oder die Kinder versuchen auszusteigen! Vom Auto aus soll Karl in kürzester Zeit eine große Summe Geld beschaffen. Als seine Ehefrau Simone  ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben, da ihre Ehe am Ende ist, nimmt auch die Polizei die Verfolgung von Karl auf und schaltet Sprengstoffexpertin Pia Zach ein. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit: Der Bombe ausgeliefert und von der Polizei verfolgt, versucht Karl verzweifelt, seine Kinder und sich zu retten.
Gegen Ende des Jahres schaue ich meistens noch einmal zurück und nehme den ein oder anderen etwas älteren Streifen auf, den ich nun nach einer Preisreduzierung gekauft habe. Die jeweiligen Verleih-Firmen sind für Vorab-Promos zu geizig – dafür können aber nun mal die Filme nichts und dieser hier hat mich wirklich überrascht und soll daher Erwähnung finden.
Mal wieder habe ich Gelegenheit eine Lanze für den deutschen Film zu brechen. Sicherlich ist der Markt überflutet von nervigen Til Schweiger Wohlfühl-Komödien und Schweighofers Gute Laune Streifen oder noch schlimmer die infantilen „Fack ju göthe“ Teile. Aber es gibt sie, die guten Filme und auch guten Regisseure in diesem Land. Christian Alvert ist einer davon.
Der Hesse, dem nach seinem international gefeierten ANTIKÖRPER die Wege nach Amerika offenstanden und der mit FALL 39 oder PANDORUM recht hoch budgetierte Filme drehen durfte, ist mittlerweile wieder in Deutschland zurück und hat oft bei (guten)Tatorten Regie geführt.
Nun hat er mal wieder einen Kinofilm in seiner Heimat abgedreht, in dem er seinen Darsteller aus ANTIKÖRPER erneut besetzte und der von mir durchaus geschätzte Wotan Wilke Möhring liefert auch eine hervorragende Leistung ab, zumal er den größten Teil des Films alleine tragen muss.
Der Streifen geht bereits nach wenigen Minuten voll los und bleibt durchgehend spannend,  wenn der Geschichte gegen Ende auch etwas die Luft ausgeht und der Showdown ein wenig sehr konventionell gerät.
Natürlich wirkt einiges etwas konstruiert, aber seien wir doch mal ehrlich, in den amerikanischen Produktionen stört uns das doch meistens auch nicht.
Zwar kommt STEIG NICHT AUS nicht ganz an die Oberliga des deutschen Filme heran ,deren Latte mit DAS EXPERIMENT, 23 oder TATTOO auch sehr hoch liegt, unter dem Strich bleibt aber ein spannender und zügig inszenierter Thriller, der beweist das der deutsche Film nicht nur oben genannten Nonsens zu Tage bringt.
Auf dem Weg zur Arbeit will der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt noch schnell seine Kinder Josefine und Marius zur Schule bringen. Doch bereits kurz nachdem er das Auto startet, erhält er einen seltsamen Anruf: Ein Unbekannter droht damit, das Auto mit einer Bombe, die angeblich unter dem Sitz versteckt ist, in die Luft zu sprengen, sollten Karl oder die Kinder versuchen auszusteigen! Vom Auto aus soll Karl in kürzester Zeit eine große Summe Geld beschaffen. Als seine Ehefrau Simone  ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben, da ihre Ehe am Ende ist, nimmt auch die Polizei die Verfolgung von Karl auf und schaltet Sprengstoffexpertin Pia Zach ein. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit: Der Bombe ausgeliefert und von der Polizei verfolgt, versucht Karl verzweifelt, seine Kinder und sich zu retten.
Gegen Ende des Jahres schaue ich meistens noch einmal zurück und nehme den ein oder anderen etwas älteren Streifen auf, den ich nun nach einer Preisreduzierung gekauft habe. Die jeweiligen Verleih-Firmen sind für Vorab-Promos zu geizig – dafür können aber nun mal die Filme nichts und dieser hier hat mich wirklich überrascht und soll daher Erwähnung finden.
Mal wieder habe ich Gelegenheit eine Lanze für den deutschen Film zu brechen. Sicherlich ist der Markt überflutet von nervigen Til Schweiger Wohlfühl-Komödien und Schweighofers Gute Laune Streifen oder noch schlimmer die infantilen „Fack ju göthe“ Teile. Aber es gibt sie, die guten Filme und auch guten Regisseure in diesem Land. Christian Alvert ist einer davon.
Der Hesse, dem nach seinem international gefeierten ANTIKÖRPER die Wege nach Amerika offenstanden und der mit FALL 39 oder PANDORUM recht hoch budgetierte Filme drehen durfte, ist mittlerweile wieder in Deutschland zurück und hat oft bei (guten)Tatorten Regie geführt.
Nun hat er mal wieder einen Kinofilm in seiner Heimat abgedreht, in dem er seinen Darsteller aus ANTIKÖRPER erneut besetzte und der von mir durchaus geschätzte Wotan Wilke Möhring liefert auch eine hervorragende Leistung ab, zumal er den größten Teil des Films alleine tragen muss.
Der Streifen geht bereits nach wenigen Minuten voll los und bleibt durchgehend spannend,  wenn der Geschichte gegen Ende auch etwas die Luft ausgeht und der Showdown ein wenig sehr konventionell gerät.
Natürlich wirkt einiges etwas konstruiert, aber seien wir doch mal ehrlich, in den amerikanischen Produktionen stört uns das doch meistens auch nicht.
Zwar kommt STEIG NICHT AUS nicht ganz an die Oberliga des deutschen Filme heran ,deren Latte mit DAS EXPERIMENT, 23 oder TATTOO auch sehr hoch liegt, unter dem Strich bleibt aber ein spannender und zügig inszenierter Thriller, der beweist das der deutsche Film nicht nur oben genannten Nonsens zu Tage bringt.

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GEJAGT (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.
Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.
Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.
Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!
So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.
Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.
Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der. (videotie.de)

Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.

Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.

Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.

Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!

So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.

Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.

Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der.

2chuckys

DAS ZWEITE GESICHT (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Nach dem Tod seiner Mutter kommt der junge Mark vorübergehend in die Obhut von Tante und Onkel, da sein Vater eine dringende Geschäftsreise nicht verschieben kann. Dort lernt er seinen Cousin Henry kennen und freundet sich schnell mit dem gleichaltrigen Jungen an. Doch Henry, der mit seinem unschuldigen Gesicht alle täuscht, entpuppt sich als recht gefährlicher Zeitgenosse: Was lediglich als Mutproben und Streiche beginnt, artet bald in tödliche Aktionen aus. Als Mark versucht, Henrys Eltern zu warnen, wollen die zunächst nicht auf ihn hören, doch der Mutter fallen mit der Zeit auch merkwürdige Sachen auf. Hat Henry vielleicht sogar seinen kleinen Bruder vor Jahren ermordet?

Mit DAS ZWEITE GESICHT wollte man Macaulay Culkin bewusst vom Klamauk-Image befreien, welches immerhin zur Folge hatte, dass der Name KEVIN einen wahren Boom erlebte, gerade in Deutschland.

Und in dieser ernsten Rolle macht er auch eine erstaunlich gute Figur, denn den kleinen Psychopathen, der mit seinem Engelsgesicht alle hinters Licht führt, spielt er wirklich absolut hervorragend. Geholfen hats ihm zwar nichts, denn was aus ihm wurde ist bekannt.

Sein Kumpel in dem Film wird vom kleinen Frodo gespielt und war einer der ersten Rollen von Elijah Wood, dem man ebenfalls eine gute Leistung bescheinigen kann.

Überhaupt hat der Film die 25 Jahre sehr gut überstanden. Er wirkt auch heute noch aktuell und keineswegs hausbacken und Thriller Spezialist Joseph Ruben (DER FEIND IN MEINEM BETT und der grandiose DIE VERGESSENEN sind zum Beispiel von ihm) liefert hier einen spannenden Thriller ab.

Das Beste aber ist der Showdown und die damit verbundene Entscheidung der Mutter, bei der sich sich jede Frau, die selbst ein Kind hat, fragen wird, ob sie so handeln würde (mehr möchte ich nicht verraten).

Bild und Ton sind wie immer in Ordnung bei Koch-Veröffentlichungen und hier hat man ein echtes Kleinod ausgebuddelt, welches schon fast in Vergessenheit geraten war. Durchaus auch heute noch empfehlenswert.

DEVILS GATE /Koch Media)

am 04. Dezember 2018 unter Horror, SciFi, Suspense, Thriller abgelegt

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Welche unheilige Macht verbirgt sich in einem maroden, mit Sprengfallen versehenen Bauernhaus abseits jeglicher Zivilisation? Als eine Frau und ihr Sohn auf mysteriöse Weise verschwinden, wird die FBI-Agentin Daria Francis in die Kleinstadt Devil’s Gate in North Dakota geschickt, um den Hauptverdächtigen ausfindig zu machen: den religiösen Fanatiker Jackson Pritchard, Ehemann und Vater der Vermissten. Aber als Francis und der Hilfssheriff Colt Pritchards ominöses Anwesen erreichen, entdecken sie viel mehr, als sie je erwartet hätten.

Manchmal schaue ich gar nicht auf die Rückseite eines Covers, bevor ich den Film in den Player schiebe, und lasse mich überraschen – so auch in diesem Fall. Nach dem abgedruckten Bild dachte ich, es geht hier sicher um einen Farmer, der sich bedroht sieht oder für irgend etwas rächen will.

Dann bekam ich aber etwas völlig anderes zu sehen. Die Bedrohung stimmte, allerdings geht die hier von etwas übernatürlichem aus, denn der Streifen ist tatsächlich vorrangig ein Science-Fiction Film, was man nach der Covergestaltung nun wahrlich nicht vermutet. Da muss ich sagen, hat man doch ein eher ungeschicktes Motiv gewählt, so das viele sich den Film gar nicht ansehen werden.

Da verpassen sie einen relativ abgedrehten, gegen Ende sogar leicht abstrusen Streifen /wobei das Wort in diesem Fall positiv gemeint ist), der zwar nicht unbedingt eine Geschichte erzählt, die man noch nie gesehen hat, aber die Art und Weise ist schon ungewöhnlich, ohne das ich zuviel verraten will.

Erstaunlich ist, dass der wüste Genre-Mix aus Sci-Fi, Horror, Thriller und Drama erstaunlich gut funktioniert, was auch an der eng gesteckten Location liegt und an den darstellerischen Leistungen, der eher unbekannten Darsteller, wobei das vielleicht das falsche Wort ist, „kenne ich doch irgendwo her“ wäre die bessere Formulierung.

Amanda Schull war zum Beispiel in SUITS oder 12 MONKEYS (der Serie) zu sehen. Shawn Ashmore in X-Men (wenn auch in einer kleineren Rolle) oder allem voran in dem Thriller FROZEN. Beide liefern eine hervorragende Leistung ab als Sheriffgehilfe bzw FBI-Agentin.

Nun ist der Film aufgrund des Genremix gegen Ende, wie bereits erwähnt, schon etwas krude. Erstaunlicherweise sind die Effekte aber für so einen doch eher schmal budgetierten Film hervorragend. Auch die Monsterchen sind durchaus ansehnlich gestaltet.

Die Meinungen hierzu gehen stark auseinander. Ich finde hier hat man aus wenig sehr viel gemacht und einen spannenden Film gezaubert, mit einem richtig schönen fiesen kleinen Schlussgag. In einer Nebenrolle ist übrigens Jonathan Frakes zu sehen – für mich ein kleiner Geheimtipp.

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IN DARKNESS (Universum Film)

am 22. November 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Die blinde Pianistin Sofia wird eher zufällig Ohrenzeugin eines Streits in dem über ihrer Wohnung liegenden Apartment, denn die Wände sind dünn und ihr Gehör ist sehr gut Kurz darauf wird ihre Nachbarin Veronique tot aufgefunden.. Daraufhin gibt Sofia ihr zurückgezogenes Leben auf und nimmt Kontakt zu Veroniques Vater, Zoran Radic auf. Bei dem serbischen Geschäftsmann handelt es sich allerdings um einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher, dem vorgeworfen wird, während des Bosnienkriegs Völkermorde begangen zu haben. Doch dann erfahren wir, das dies nicht der einzige Grund ist, wieso sie den Herren aufsucht, sie hat auch noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen.

Die ersten 45 Minuten sind sensationell – da stimmt einfach alles. Insbesondere die Geschichte und die Optik sind hervorragend. Danach wird es leider dann doch etwas konventioneller und gegen Ende wirkt alles ein wenig konstruiert, auch wenn es trotzdem spannend ist. Die Schlusswende ist auch nicht so überraschend, wie sie gerne wäre.

Trotzdem weiß IN DARKNESS zu überzeugen, was vor allem an der großartigen Hauptdarstellerin Natalie Dormer liegt, die ich bislang überhaupt nicht auf den Schirm hatte. In den (wieder einmal nicht deutsch untertitelten Extras, ich schreib das jetzt so oft bis es Universum einführt) erzählt sie auch, das sie sich auf diese Rolle besonderes vorbereiten musste, denn eine Blinde zu spielen ist einfach schwierig. Das hat sie allerdings wirklich hervorragend hinbekommen.

In manchen Teilen des Filmes weht sogar ein Hauch von Hitchcock durch die Szenerie, denn insbesondere manche Kameraaufnahmen und Winkel erinnern doch sehr an den Altmeister, dem dieser Film, zumindest optisch, sicherlich gefallen hätte.

Regisseur Anthony Byrne hat bislang fast ausschließlich für das TV gearbeitet, wobei er aber mit der viel beachteten Serie RIPPER STREET gerade in England schon bekannt wurde – auch von LAST KINGDOM hat er einige Folgen inszeniert.

Fazit: Optisch ansprechend ,mit einer grandiosen Hauptdarstellerin und durchweg guten Nebenakteuren ist IN DARKNESS ein ungewöhnlicher Streifen, der am Ende vielleicht einen Tick zu viel will. Trotzdem sehenswert wie ich finde.

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ANON (Koch Media)

am 15. November 2018 unter SciFi, Thriller abgelegt

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Die totale digitale Überwachung des Menschen sorgt in naher Zukunft für ein Leben ohne Verbrechen, aber auch gänzlich ohne Anonymität und Privatsphäre. Glaubt man zumindest, denn dann geschehen eine Reihe grausamer Morde mit deren Aufklärung Detective Frieland betrauftragt wird. Plötzlich werden die im “Ether” gesammelten Daten systematisch manipuliert, was den Zusammenbruch des gesamten Systems zur Folge haben könnte, wenn man das ganze mal weiterspinnt. Man findet aber mit Hilfe externer Einsatzkräfte eine Spur zur Täterin. Doch die ist mit allen Wassern gewaschen und weiß ihre Spuren zu verwischen.

Wenn Andrew Niccol einen Film dreht werde ich immer hellhörig, denn der Mann hat immerhin mit seinem Debüt GATTACA einen Streifen aus meinen ewigen TOP 5 abgeliefert und ist grundsätzlich meistens im Themengebiet Technik in der Zukunft unterwegs.

Seine Filme sind im Allgemeinen eher ruhig gehalten. Ausnahme stellt hierbei IN TIME dar, der mir auch prompt nicht besonders gefallen hat, weil das tolle Thema zu einer Actionorgie verkam.

Hier kehrt er wieder zu seinem alten Stil zurück. Das mögen viele als etwas langatmig empfinden . Ich persönlich mag das. Gerade optisch wird hier einiges geboten, denn man sieht die Welt aus der Sicht des Polizisten, der automatisch von jedem Fußgänger die komplette Lebensakte eingeblendet bekommt. Eine wirklich interessante Idee. Auch die Nummer, dass man Erinnerungen mit anderen teilen kann, fand ich klasse.

Clive Owen hat zwar schon besser gespielt und wirkt in manchen Teilen des Films sediert, hingegen überrascht Amanda Seyfried mit einer perfekt auf sie zugeschnittenen Rolle. Auch Colm Feore sehe ich immer gerne.

Der Film lässt auch offen, in welchem Jahr die Geschehnisse stattfinden. Seine Hauptdarstellerin vermutet in den Extras sogar, dass es hier um ein Paralleluniversum geht, was man sich durchaus auch denken kann.

Zudem gibt es eine doch überraschende Wende kurz vor Ende des Films, auf die man aber, wenn man nicht wie ich schon hundemüde war, durchaus kommen kann, und die, wenn man im Nachhinein mal über das Verhalten von Seyfrieds Charakter nachdenkt, auch Sinn ergibt.

Fazit: SciFi mit Anspruch. Wer Streifen wie Gattaca vom gleichen Regisseur mochte oder auch Ex-Machina, für den dürfte das hier die richtige Wahl sein. Mit viel Action sollte man wie gesagt nicht rechnen.

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8 MILLIONEN WEGE ZU STERBEN (Koch Media)

am 15. November 2018 unter Drama, Klassiker, Thriller abgelegt

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Der Polizist Matthew Scudder erschießt im Dienst einen Unschuldigen. Er stürzt in eine Krise, die in einer Depression und schweren Alkoholkrankheit mündet und ihn seinen Job sowie seine Familie kostet. Als vor seinen Augen ein Callgirl erschossen wird, ermittelt er auf eigene Faust. Schnell findet Matthew heraus, dass hinter dem Mord der Drogenbaron Angel steht, der alles daran setzt, ihn ebenfalls tot zu sehen. Es kommt zu einem unerbittlichen Showdown…

Der Film ist mehr als ordentlich besetzt. Neben Jeff Bridges in der Hauptrolle sind unter anderem Andy Garcia und Rosanna Arquette zu sehen. Im Jahre 1986 war der Film ein mittelmäßiger Erfolg. Die Synchronisation hat man nicht verändert, aber es ist immer das gleiche. Haben wir wirklich in diesem Jahrzehnt so dumme Sprüche gemacht? Switcht man auf den englischen Ton um, ist das ganze wesentlich erträglicher.

Die Restauration ist mal wieder sehr gelungen, Man wiederholt sich da ständig, aber KOCHs Restaurator holt wirklich immer jede Menge aus den Streifen heraus. Der Ton ist solide, aber das Bild ist klasse. Die Farben sind intensiv, grieseln sieht man kaum, genauso wenig wie Blitzer. Da sollte sich WARNER mal ein Beispiel dran nehmen,

Auf mich persönlich wirkt der Streifen ein wenig in die Jahre gekommen, heute würde man vieles mit deutlich mehr Action versehen. Die vielen guten Bewertungen auf diversen Seiten allerdings zeigen, das der Film durchaus seine Anhänger hat

Diese können mit der Umsetzung absolut zufrieden sein. Diesbezüglich eine wirklich klare Kaufempfehlung.

TERMINAL (Universum Film)

am 15. November 2018 unter Thriller abgelegt

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Treffen sich 2 Produzenten:

1: Du ich hab da nen Kameramann der hat voll coole Einstellungen drauf!

2: Echt und machst du was mit dem`?

1: Ich hab da ein Drehbuch das ist total beschissen und die Handlung auch.
2: Hm und was willst Du jetzt von mir?

1: Kennst du irgend einen halbwegs bekannten Schauspieler der gerade nix zu tun hat?

2: Ja der Pegg ist im Moment wohl nicht sehr eingespannt.

1: OK und wie wärs denn mit der Robbie als Female Fatale, die kann das und ich nicht so teuer.

2: Gute Wahl.

1: Cool, steigst Du mit ein? Ich meine im Kino können wir den Mist nicht zeigen, aber auf DVD

2: Und der Kameramann kann echt was?
1. Ja der zaubert echt nen guten Look, aber wie gesagt sonst kann das Drehbuch nix.

2: Egal das reicht, wenn die Robbie noch viel Bein zeigt – bin dabei.

2chuckys

10×10 (Ascot Elite/Alive)

am 15. November 2018 unter Thriller abgelegt

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Monatelang hat Lewis Cathy beobachtet. Jetzt schlägt er zu. Auf einem Parkplatz fesselt er sie und wirft sie in seinen Kofferraum. Zuhause steckt er sie in einen komplett schalldichten Raum und beginnt sie zu verhören. Er fragt sie nach ihrer Familie, ihrer Kindheit, ihrem Beruf und immer wieder nach ihrem Namen. Er scheint eine Menge über Cathy zu wissen, doch ihre Antworten machen ihn nur noch wütender.  Zwischen Kidnapper und Opfer beginnt ein atemloses Duell das die Situation bis zum Zerreißen anspannt …

Größtenteils habe ich die Produktbeschreibung übernommen, denn wenn diese gelungen ist (leider nur selten der Fall) braucht man da ja auch nicht sehr viel verändern.

Verwundert bin ich über so manche Kritik, die ich auf Amazon und auch anderen Seiten lesen musste, als mal wieder sehr oft das Wort „unlogisch“ bemüht wurde. Komischerweise bewerteten die gleichen Menschen den unlogischsten Film aller Zeiten DONT BREATHE (Ok. SALT und Konsorten waren auch kacke, aber das sind ja Major-Produktionen) mit hervorragend.

Natürlich sind manche Handlungsweisen nicht nachvollziehbar und es wird auch immer wieder die Frage gestellt werden, wieso man einem Typen, der einen entführt hat, wenn er mal auf dem Boden liegt, nicht den finalen Stoß verpasst. Aber wie sollte es denn dann auch weitergehen? Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel denn Madame in REVENGE zieht die Nummer ja gnadenlos durch.

Ich persönlich fand 10×10 (was sich übrigens auf die Größe des Raumes bezieht in dem Cathy gefangen ist) durchaus unterhaltsam und sehr kurzweilig. Auch die Tatsache, das man im Laufe des Films die Position wechselt, als herauszukommen scheint, dass Madame gar nicht so harmlos ist, wie sie scheint, ist interessant geschildert.

Kelly Reilly gibt, insbesondere in den Actionszenen, eine tolle Figur ab und die Kämpfe kamen soweit ich die Extras verstanden habe, wohl ohne Stuntdoubles aus. Luke Evans übertreibt es ab und zu etwas mit dem „ich bin hier der böse Mann mit der Kontrolle“-Blick.

Fazit. Natürlich nicht ganz logisch, ist der Film spannende Unterhaltung, die praktisch auch sofort losgeht. Ich fühlte mich gut unterhalten.

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