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Archiv der Kategorie 'Thriller'

ALTITUDE (Eurovideo)

am 29. Januar 2012 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

alti

Sara und ihre Freunde wollen zu einem Rockkonzert. Da Madame gerade den Pilotenschein gemacht hat, bietet es sich natürlich an, da hinzufliegen, geht schließlich viel schneller als mit dem lästigen Auto. Man jettet also fröhlich los in freudiger Erwartung des Konzertes. Doch natürlich kommt es anders. Plötzlich versagen einige Instrumente und Sara kann die Höhe nicht mehr kontrollieren. Das trägt natürlich auch nicht gerade zur Beruhigung ihrer Freunde bei, die immer nervöser werden. Einer der Herrschaften müsste rausklettern und eine Kleinigkeit am Flugzeug verändern,doch wer hat dazu in dieser Höhe schon Lust? Die Stimmung unter den fünf wird immer schlechter und man beginnt sich Vorwürfe zu machen – doch das ist bald nicht das einzigste Problem.

Geht doch. Eine ganz simple Grundidee, die es aber so noch nicht gab. Die übernatürliche Wendung gegen Ende ist zwar arge Geschmackssache und auch der ganze Streifen strotzt nur so vor Unlogik, aber er macht vor allem eines: Spaß.

Die jungen, noch relativ unbekannten Hauptdarsteller machen ihre Sache richtig gut und auch die Kameraführung ist immer auf der Höhe. Auch die Special Effects sind für eine so kleine Produktion gelungen.

Aber nochmal. Man muss über teils wirklich hanebüchene Logiklöcher hinwegsehen. Wem das gelingt der bekommt einen ungewöhnlichen, fast kammerspielartigen Horrorfilm kredenzt der blendend unterhält. Das reicht doch auch mal.

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DEUTSCHES FILM-SPECIAL: ES IST NICHT VORBEI (KNMH) / DER VERLORENE SOHN (Highlight) / WOMB (Lighthouse)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Thriller, mystery abgelegt

vzz sohn wddd

Wer mich kennt weiß, das ich schon länger denke, das der deutsche Film vollkommen unterbewertet ist, weil man immer noch aus den 90ern in Erinnerung hat, das die Deutschen außer Komödien (dazu noch meist reichlich dusselige) nix zu bieten haben. Dem ist mitnichten so, wie gleich 3 Steifen beweisen, die gerade erschienen sind.

In der Haftanstalt Hoheneck wurden Ende der 80er Frauen die nicht ins DDR-Regime passten eingesperrt und teilweise auch gequält. Als Carola (der beim damaligen Aufenthalt ein Finger abgeschnitten wurde) bei einer Party, die sie zusammen mit ihrem Mann besucht in der Stimme des neuen Chefarztes ihren einstigen Peiniger erkennt, setzt sie alles daran, der Sache nachzugehen und bringt dabei nicht nur sich in Gefahr sondern setzt auch die Karriere ihres Gatten aufs Spiel, der ihr natürlich nicht glaubt.

In „Der verlorene Sohn“ wird der zum Islam konvertierte Filius von Stefanie (brillant: Katja Flint) überraschend aus der Haft entlassen und kehrt nach Deutschland zurück. Dort wird er mit Ausnahme seiner Mutter nicht gerade mit offenen Armen empfangen, auch der Bruder traut dem Frieden nicht. Ebenso wenig die Polizei und der Geheimdienst, die ihm auf Schritt und Tritt folgen, Plant „Der verlorene Sohn“ einen Terrorangriff auf deutschem Boden oder sind das alles nur Hirngespinste?

Als vorpubertäre Kinder müssen sich Rebecca und Thomas nach einer kurzen Sommerbekanntschaft trennen. Doch erstere hat ihre Liebe nie vergessen und kehrt Jahre später auf die einsame Nordseeinsel zurück und zwischen beiden funkt es tatsächlich, doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Thomas wird von einem Auto überfahren. Daraufhin fasst Rebecca einen folgenschweren Entschluss und klont ihren geliebten Freund, der dann in ihr heranwächst. Die ersten Jahre funktioniert alles wunderbar, doch irgendwann ist Thomas wieder in dem Alter als er verunglückte und während Rebecca ihn noch immer liebt, ahnt dieser zwar das etwas nicht stimmt, denn seine Gefühle für seine Mutter sind sonderbar, ist jedoch gleichzeitig in ein gleichaltriges Mädel verliebt. Es kommt zur Katastrophe.

Während die ersten beiden Streifen als Thriller zu bezeichnen sind, geht WOMB eher in die Richtung Drama, das zudem noch sehr elegisch gedreht ist. Das wird nicht jedem behagen. Ich persönlich fand die Atmosphäre sehr interessant und auch die schauspielerischen Leistungen durchaus nachvollziehbar. Eine Art GATTACA in sehr ruhiger Form.

Die beiden anderen Filme sind aber ebenfalls eine Empfehlung wert. Ersterer erinnert ein wenig an die Geschichte von Polanskis „Der Tod und das Mädchen“. Viele warfen dem „Verlorenen Sohn“ zuviel Klischeedenken vor, doch ich finde eigentlich nicht das dem so ist. Der Streifen lebt bis zum Ende von der Frage ob Robert einen Anschlag verüben will oder nicht während „Es ist nicht vorbei“ ebenfalls bis kurz vor Schluss interessant bleibt, weil man nie wirklich weiß ob der Arzt nun tatsächlich derjenige ist der Carola gefoltert und entstellt hat.

Fazit: Drei wirklich gute Filme aus deutschen Laden, die ich in nur kurzem Abstand gesehen habe und die mich alle auf ihre Art überzeugt haben, dafür gibt es dann auch jeweils 5 1/2 Chuckys, wobei WOMB aufgrund seiner langsamem Erzählweise nicht jedem zusagen dürfte.

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F (Universal Film)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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F bedeutet das gleiche wie bei uns die Note 6. Diese vergibt der Lehrer Robert Anderson an einen Schüler, der sich dafür mit einem Kopfstoß vor der gesammelten Klasse bedankt. Die Schulleitung will das ganze jedoch vertuschen und beurlaubt den Lehrer bis der besagte Schüler die Uni verlassen hat. Als der Lehrer zurückkehrt ist er nicht mehr der gleiche und dem Alkohol verfallen. Auch seine Tochter Kate die in seine Klasse geht, ist ihm nicht mehr freundlich gesinnt. Als er sie nachsitzen lässt und dann sogar noch schlägt, flieht sie. Doch ihr Vater ist nicht der Feind, sondern eine Horde von Kapuzenträgern die in die Schule eindringen und dort wahrlos Menschen umbringen – und das auf fieseste Weise.

Der Streifen hat mich stark an den französischen „THEY“ erinnert, denn auch da tyrannisieren Jugendliche bzw. Kinder Menschen ohne einen ersichtlichen Grund und auch hier sieht man nicht wer sich hinter dem ganzen verbirgt, da alle Kapuzenshrts tragen. Aber genau das wird eben auch vielen nicht gefallen, denn die eigentliche Motivation der Bande wird nie aufgeklärt. Zudem ist der Schluss offen und das Ende sehr abrupt.

Der Streifen will zudem ein wenig zu viel und vermischt zu viele Genre miteinander und eigentlich sieht man gegen Ende keinen Sinn mehr in dem Vater-Tochter Konflikt.

Dennoch ist der Film sehr spannend gemacht und spielt geschickt mit Lichtverhältnissen, dazu gesellt sich ein wirklich spookiger Soundtrack, der an seinen besten Stellen an alte John Carpenter oder Argento-Scores erinnert.

Wer nicht alles erklärt haben muss, wird hier sehr gut unterhalten, der Rest der Menschheit wird mit einem Kopfschütteln zurückbleiben. Wer den oben genannten THEY oder auch EDEN LAKE mag, kann hier bedenkenlos zugreifen.

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WHISTLEBLOWER (Universum Film)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Und wieder mal ein Film nach einer wahren Geschichte. Dieses Mal kann man sich jedoch darauf verlassen, das das Geschehene im Großen und Ganzen auch so abgespielt hat, denn Kathryn Bolkovac, um die sich der Streifen dreht, hat über die Vorkommnisse ein Buch verfasst und lebt heute in Holland mit ihrem Mann Jan.

Der Film spielt im Jahre 1999. Im Rahmen der US Friedensmission kommt die toughe Polizistin Kathryn ins vom Krieg zerstörte Sarajevo um der dortigen Polizei beratend zur Seite zu stehen. Als sie die erste Verurteilung eines Ehemanns wegen häuslicher Gewalt erzwingt, wird sie befördert und erhält Anerkennung von den Kollegen. Doch dann mischt sie sich in Angelegenheiten ein, von denen sie besser die Finger gelassen hätte, denn sie entdeckt das sich in Hinterzimmern einiger Bars Menschenhandel und Prostitution abspielen. Als sie dann auch noch herausfindet, das die eigenen UN Kollegen darin verstrickt sind, gerät sie in höchste Gefahr.

Der erste Spielfilm von Larysa Kondracki bietet spannende Unterhaltung, die zudem immer realistisch wirkt und nie übertrieben oder an den Haaren herbeigezogen. Inmitten diesem Treiben bietet die von mir an sich nicht sonderlich geschätzte Rachel Weisz (was wohl auch an ihrer bescheidenen Rollenauswahl liegt) eine großartige schauspielerische Leistung, die ich ihr wahrlich nicht zugetraut habe, zumal sie weite Teile des Filmes alleine trägt. In Nebenrollen gefallen David Straitharn und die in Würde gealterte Vannesa Redgrave.

Die durchweg spannende Inszenierung ohne einen nennenswerten Durchhänger hält den Zuschauer konstant bei der Stange und auch der elektronische Score ist stimmig.

Fazit: Rundum gelungenes Regiedebut mit einer starken Hauptdarstellerin und einer perfekten Inszenierung. Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben. Großartig!

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ACCIDENT (Lighthouse)

am 07. Dezember 2011 unter Drama, Thriller abgelegt

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Eigentlich sind Ho (Spitzname „Brain“) und sein Team lediglich Auftragskiller. Sie haben sich jedoch darauf spezialisiert das Sterben ihrer Opfer wie Unfälle aussehen zu lassen, indem sie die örtlichen Gegebenheiten und die Natur mit einbeziehen. Doch in letzter Zeit wird „Uncle“ das älteste Mitglied des Quartetts nachlässig, was an seiner Krankheit liegt, denn er leidet an schleichender Demenz. Eines Tages geht ein Auftrag schief und alle Anzeichen deuten daraufhin, das der letzte Auftraggeber seine Finger im Spiel hatte um die Mitwisser zu beseitigen. Als dann noch bei Ho eingebrochen wird, taucht er unter und versucht herauszufinden was passiert ist. Doch wem kann er noch Vertrauen?

ACCIDENT ist zusammen mit MAN FROM NOWHERE das beste was ich in letzter Zeit im Bereich des asiatischen Kinos gesehen habe. Die Story ist originell und die Wendungen gegen Ende sind mal wirklich überraschend.

Hier gibt es kein typisches asiatisches Overacting und auch keinen Idioten der seine Späße macht, was mich an Filmen aus dieser Ecke immer stört. Selten habe ich so zurückhaltend agierende Schauspieler gesehen. Der Film mischt geschickt die beiden Genre Thriller und Drama ohne dabei langweilig zu werden. Insbesondere Hauptdarsteller Luis Koo bietet hier eine formidable Leistung.

Fazit. Kleiner Geheimtipp der geradezu nach einem amerikanischen Remake schreit, welches aber eigentlich nur schiefgehen kann. Für Freunde des asiatischen Kinos ein gefundenes Fressen.

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TRUST (Koch Media)

am 07. Dezember 2011 unter Drama, Thriller abgelegt

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Annie ist 14 Jahre alt und lebt in einer intakten Familie. Auch wenn die Eltern in ihren Augen ab und an etwas streng sind, ist das Zusammenleben sehr harmonisch. Nebenbei chattet Annie fast unentwegt mit dem 16jährigen Charlie und verliebt sich in ihn. Ohne Wissen ihrer Eltern vereinbart sie kurz darauf ein Treffen mit ihrem Traummann, doch dann stellt sich heraus, dass Charlie bei seinem Alter enorm gelogen hat und Mitte 30 ist. Nach anfänglicher Enttäuschung kommen die beiden doch miteinander ins Gespräch und trotz der Lüge mag ihn Annie immer noch sehr. Zudem versteht er es das Mädchen mit Worten einzuwickeln. Es kommt zum Geschlechtsverkehr, doch danach ist Charlie komplett verschwunden. Annies Freundin hat von dem ganzen jedoch Wind bekommen und sagt dem Schulleiter Bescheid. Als die Eltern hören was passiert ist sind sie außer sich und versuchen mit allen Mitteln den Täter auf eigene Faust zu finden. Und auch die Familie droht zu zerbrechen, denn im Gegensatz zu denen sieht Annie das ganze nicht als Vergewaltigung, weil sie es ja auch wollte. Als sich jedoch herausstellt dass Charlie das mit anderen Mädchen auch macht, ändern sich ihre Gefühle.

In diesen Falle musste ich ausnahmsweise mal eine etwas längere Zusammenfassung schreiben, denn hier wären 3 Sätze dem ganzen nicht gerecht geworden und es wäre auch nahezu unmöglich gewesen die vielen Dinge kürzer zusammenzufassen.

Im Netz erntet der Film unterschiedliche Kritiken. Manche finden das man das Thema nicht richtig angegangen ist, andere bemängeln das der Film zu wenig Thriller-Elemente beinhaltet. Kann er eigentlich auch nicht, denn bei diesem Streifen handelt es sich eindeutig um ein Drama, wenn auch mit einigen spannenden Momenten.

Schauspielerisch ist das ganz stark, und Lina Liberato spielt ihre renommierten Kollegen Catherine Keener und Clive Owen locker an die Wand. Zudem schlägt sich der Film hier auf keine wirklich Seite, war das nun Vergewaltigung oder nur verbotener Sex? Das soll der Zuschauer selbst entscheiden.

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ON THE RUN (Koch Media)

am 07. Dezember 2011 unter Action, Thriller abgelegt

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Franck hat die überwiegende Zeit seiner Strafe im Knast abgesessen, die er für einen Bankraub kassiert hat. Alle dort wissen Bescheid und jedem ist klar, das er nach seiner Entlassung schön von der Kohle leben kann. Auch seiner Frau verrät er das Versteck nicht. Als er jedoch seinem Zellenkollegen Jean-Louis, einem angeblichen Kinderschänder hilft als ihn Knastkollegen vergewaltigen wollen, wird seine Haftstrafe verlängert. Jean-Louis kommt jedoch wegen Mangels an Beweisen auf freien Fuß. Franck bittet ihn seiner Frau etwas auszurichten, doch der hat ganz andere Pläne. Denn auch der weiß von der Kohle. Als Franck erfährt das seine Tochter und Gattin verschwunden sind bricht er aus dem Gefängnis aus und versucht sie zu finden. Doch das Geld ist weg und auch sein ehemaliger Mitinsasse hat sich aus dem Staub gemacht…und die Polizei sitzt ihm zudem im Nacken.

Frankreich hat sich in den letzten Jahren wirklich zu einem ordentlichen Filmland gemausert, wobei mir die Thriller meist besser gefallen als die Horror-Gewaltausbrüche, die dann auch manchmal in so einem Schrott wie Märtyr enden. Aber mir fallen auf Anhieb mit CHRYSALIS, 36 oder auch THE SNAKE richtig gute Sachen ein…

ON THE RUN weiß die ersten beiden Drittel auch zu gefallen. Gegen Ende wird es dann etwas langatmig und teilweise auch unglaubwürdig, denn die Bullen stellen sich schon reichlich doof an um einen Mann zu finden bzw. zu stellen, der zu Fuß auf der Flucht ist.

Der von mir geschätzte Albert Dupontel liefert jedoch eine glaubwürdige Performance ab. Für Freunde des französischen Films einen Blick wert.

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HIDDEN (Lighthouse)

am 07. Dezember 2011 unter Thriller, mystery abgelegt

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Dieser Streifen ist nahezu unmöglich zu benoten, da es sich um einen Thriller mit stark surrealistischen Einlagen handelt. Zwar sind diese nicht ganz so schwer zu deuten wie bei Ergüssen eines David Lynch, doch auch hier muss man sich vieles selbst dazudenken.

Im Grunde geht es um Kai, der nach vielen Jahren zurück in seinen Heimatort kehrt. Die Mutter die er zu Lebzeiten nicht ausstehen konnte hat ihm jedoch das Haus vermacht. Kaum dort angekommen wird er von merkwürdigen Flashs übermannt, mit denen er nur schwer umgehen kann. Zudem scheint auch mit dem Haus irgend etwas nicht zu stimmen.

Der Film lebt von vielen kleinen Zeichen die immer wieder eingestreut werden, wie der immer wiederkehrende Ball und auch der Zuschauer weiß nie ob das was jetzt gerade passiert real ist oder nicht.

Wer diese Art Film grundsätzlich nicht mag und eine stringente Handlung benötigt, sollte sich das Ding gar nicht erst zulegen. Menschen die Filme wie THE BROKEN oder UNTER VERDACHT mögen, dürften hier ihre helle Freude haben.

THE HOLDING (DTP Entertainment)

am 07. Dezember 2011 unter Thriller abgelegt

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Cassies Ranch steht kurz vor dem Bankrott, doch sie hält krampfhaft an ihrem Zuhause fest, obwohl ihr ein Angebot von ihrem Nachbarn vorliegt. Auch ihre älteste Tochter ist nicht gerade begeistert von dem Landleben. Eines Tages kalbt eine Kuh zu früh und beide Tiere drohen zu sterben. Glücklicherweise taucht ein Fremder auf, der seine Hilfe anbietet und beide Tiere rettet. Aus Dankbarkeit lässt ihn Cassie eine Nacht bleiben. Er überredet sie jedoch noch zu einem längeren Aufenthalt, um ihr beim Aufbau der Farm zu helfen. Nach anfänglichen Bedenken willigt Cassie ein und kommt Aden auch näher, doch der verbirgt eine ganz düstere Seite.

Viele dürften sich nun an STEPFATHER erinnert fühlen und in diese Richtung geht der Streifen auch – besonders gegen Ende. Aber die ungewöhnliche Location und auch einige schöne Bilder geben dem Streifen seine Daseinsberechtigung. Eigentlich fühlte ich mich 90 Minuten gut unterhalten, aber da ich schon sehr viele Filme dieser Art gesehen habe, konnte mich nicht vieles überraschen. Für meinen übermäßigen Konsum kann aber der Streifen an sich ja nichts.

Schauspielerisch auf sehr gutem Niveau weiß THE HOLDING auch durch geschickt eingesetzte Klangeffekte zu überzeugen, die oft mal recht satt aus den hinteren Speakern kommen und schafft so eine wirklich düstere Atmosphäre.

Fazit: Durchaus unterhaltsamer Thriller, der zwar nicht sonderlich überraschend, dafür aber handwerklich mehr als solide gemacht ist

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THE ASSAULT (Atlas/Koch Media)

am 02. November 2011 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Bei diesem Film handelt es sich NICHT um den Streifen von John Carpenter, sondern um ein Ereignis, das sich 1994 wirklich so zugetragen hat, zumindest grob, denn wenn das so ablief, habe ich hier doch einige Ungereimtheiten entdeckt.

In Algier wird eine französische Maschine der AIR FRANCE von fanatischen Irren gekapert (wie immer im Auftrag des Allah). Verhandlungen scheitern und die Anzeichen deuten darauf hin, das das Flugzeug irgendwo in Frankreich zerschellen wird und möglichst viele Leute dabei draufgehen sollen. Dafür eignet sich Paris natürlich perfekt. Nach etlichen Versuchen die Sache friedlich zu lösen, soll eine Spezialeinheit das Flugzeug stürmen.

Zuerst zum positiven, was insgesamt überwiegt. Der Film ist schnell inszeniert, stylisch geschnitten und durch die Bank spannend, egal an welchem Schauplatz man sich gerade befindet.

Über den extremen Einsatz von Filtern kann man geteilter Meinung sein, denn warum man den Film so drehte erschließt sich mir leider nicht – an manchen Stellen, weiß man gar nicht ob man es hier wirklich mit einem Farbfilm zu tun hat.

Allerdings stellt sich hier schon die Frage nach dem Realismus, der an manchen Stellen doch abhanden kommt. Ein Typ, der die Gangway entfernen soll schafft dies nicht, statt aber einfach abzuhauen, kehrt er wieder brav ins Flugzeug zurück – welch vorbildliche Geisel. Die Terroristen schießen durch die Einrichtung des Flugzeugs hindurch ,weil die Mitglieder der Terroreinheit dahinterstehen. Die kommen aber nicht mal auf diese schlaue Idee, dann wäre das ganze nämlich viel schneller erledigt gewesen. Eine Geisel wird geopfert, doch statt einfach von der Treppe nach unten zu springen, schließt er die Augen und lässt sich erschießen, vielleicht hatte er mehr Angst vor dem Beinbruch als vor dem Tod.

Das sind solche Dinge die mich an Filmen, die ja angeblich nahe an der Realität sein sollen, doch etwas erstaunen. Insgesamt ist der ähnlich gelagerte Film MOGADISCHU besser, wenn man sich für das Thema interessiert, dafür ist ASSAULT zeitgemäßer und mit viel Tempo gedreht. Wer über die oben beschriebenen Dinge hinwegsieht, wird gut unterhalten.

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