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Archiv der Kategorie 'Suspense'

LA ZONA – STAFFEL 1 (AV Visionen)

am 08. Mai 2019 unter Drama, Horror, Suspense abgelegt

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Drei Jahre sind vergangen, seit es zu einer Reaktorkatastrophe im Norden Spaniens kam Immer noch dekontaminieren Spezialkommandos im kilometerweiten Umkreis eine menschenleere Zone, während erste Rückkehrer in nicht allzu weiter Entfernung vorsichtig wieder angesiedelt werden sollen. In der Sperrzone nimmt ein Einsatzkommando die Schmugglerin Zoe fest. Die junge Frau ist mit ihrem Onkel Esteban verabredet gewesen, doch ihr und den Polizisten bietet sich nun ein Bild des Grauens: Wölfe umkreisen Estebans verstümmelten Leichnam. Der Polizist Hector kehrt zurück in die No-Go-Area, in die er einst als einer der ersten Helfer vorstieß, und nimmt die Ermittlungen auf. Wieso er damals überlebte, obwohl er der vollen Strahlung ausgesetzt war, kann sich keiner erklären. Laut Bericht des Gerichtsmediziners haben nicht nur die Wölfe Estebans Leichnam gefressen – es gibt außerdem Bissspuren eines Menschen. Es scheinen also noch ziemlich kranke Gesellen in den Wäldern herumzulaufen, Bei seinen Nachforschungen stellt er fest, dass die Menschheit sich nicht wirklich verändert hat. Immer noch geht es noch um den größten Profit. Zudem scheint auch ein Kollege korrumpiert.

LA ZONA ist eine eine spanische Produktion, bei der ZDF-Neo als Co-Produzent eingestiegen ist. . Im Mittelpunkt steht die Polizeiarbeit von Hector und die Umstände, die zu dem katastrophalen Unfall geführt haben.

Wer allerdings hier nun ein Actionspektakel erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein, denn LA ZONA ist deutlich mehr dem Drama-Genre zuzuordnen und daher auch extrem dialoglastig, was einige Menschen, die solche Szenarien mögen, etwas abschrecken könnte. Es gibt zwar die ein oder andere kleinere Verfolgungsjagd, aber insgesamt ist die Serie in sehr ruhigem Erzählstil gedreht.

Die Produzenten legen hier sehr viel Wert auf Charakterzeichnung, denn im Laufe der ersten Staffel bekommt man alle Hintergründe der Hauptdarsteller, bzw. ihre Motivation das zu tun was sie tun, nähergebracht.

Die schauspielerischen Leistungen sind durchaus in Ordnung. Da ich aus Spanien eigentlich nur Horrorfilme kenne, muss ich zu meiner Schande gestehen, keinen der Hauptdarsteller zu kennen aber Hector wird gespielt von Eduard Fernandez, der im kultigen EL NINO mitwirkte, den ich aber nie gesehen habe. Er erledigt seinen Part sehr glaubwürdig und besonnen.

Man lässt sich natürlich gleich mehrere Hintertürchen für eine Fortsetzung offen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es weitergehen wird. Ich persönlich bin ja ein Fan des Drama-Genres, doch viele, die diese Endzeitszenarien mögen, wollen dann doch lieber mehr Explosionen und Horrorelemente sehen, die es hier nur sehr bedingt gibt.

Fazit: Wer auf ein ruhiges Erzählformat steht (vielleicht etwas vergleichbar mit der französischen Serie THE RETUREND, dem dürfte auch LA ZONA zusagen. Beim Rest bin ich mir da nicht sicher. Daher scheint mir hier in Sachen Bewertung alles drin zwischen

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PEPPERMINT – ANGEL OF VENGEANCE (Universum Film)

am 19. April 2019 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Nach einem brutalen Überfall auf ihre Familie, bei dem ihr Mann und ihre Tochter ums Leben kommen, liegt Riley North im Koma. Aus diesem erwacht, muss sie in einem lächerlichen Prozess mit ansehen, wie die Killer freikommen. Also beschließt Madame die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nachdem sie 5 Jahre komplett verschwunden war, kehrt sie dann als Racheengel zurück und zieht alle zur Rechenschaft, die für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind. Im Internet und bei der Bevölkerung wird sie als Heldin gefeiert, die Polizei jedoch sieht das anders und macht sich auf die Suche nach ihr.

Innovation geht anders wird einem sicherlich bei dieser Geschichte sofort in den Kopf kommen, denn die Selbstjustizfilme können einfach keine neuen Aspekte mehr zeigen, weil es sie schon zu oft gab. Von Bronson bis Willis und jetzt ist Frau Garner angetreten um Rache zu üben.

Doch jetzt kommt das aber. Dieser Film will keinen Originalitätspreis gewinnen, sondern ist angetreten um zu unterhalten – und das tut er über die gesamte Laufzeit.

Natürlich sind hier einige Gangsterklischees zu viel dabei und auch was die Protagonistin so alles auf die Beine stellt und wen sie umnietet, lässt einen dann doch die Frage stellen Wie sind diese Gangster so weit gekommen, wenn sie mit gefühlten 50 Mann nicht einmal mit einer Frau fertigwerden? Und was die so alles kann ist schon faszinierend. Wirkt wie ne Mischung aus John Wick, Mac Gyver und Neo.

Aber wie gesagt, hier geht es weniger um Logik, sondern einfach um pure Unterhaltung. Jennifer Garner halte ich nicht wirklich für eine überragende Schauspielerin, lässt aber hier mal richtig die Sau raus und gefällt in dieser Rolle. Gegen Ende darf sie dann auch Gefühle zeigen und überzeugt auch da. Insgesamt eine positive Überraschung.

In Sachen Action geht’s hier mächtig zur Sache und ich musste 2 mal den Ton leiser stellen, weil ich Bedenken hatte, das sich die Nachbarn beschweren. Insbesondere in den letzten 30 Minuten werden mehr Kugeln verballert als in allen gefühlt 1000 TATORTen in den letzten 50 Jahren zusammen.

Das Pierre Morel das perfekt inszeniert hat, kann man natürlich unterschreiben, denn Actionfilme sind sein Spezialgebiet – unter anderem hat er auch TAKEN mit Liam Neeson abgedreht, dessen Geschichte nicht weit weg ist von dieser hier.

Fazit: Wer nach Logik fragt wird blass. Wer aber gut unterhalten werden will und im Vorfeld auch weiß, das dieser Film nur eben das will, der liegt hier genau richtig. Besser als der Willis Streifen.

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DIE FRAU IM EIS (Koch Media)

am 10. April 2019 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Rechtsanwalt Eriks wohl situiertes Leben gerät aus den Fugen, als sein Arbeitgeber ihn für das Fehlen von 30 Millionen Euro verantwortlich macht. Dabei ist die Kohle schon längst unterwegs und zwar in kleinen Dosen, die Sofia in ihrem Bauch trägt und die sie nach Island schmuggelt. Eriks vorbestrafter Bruder sorgt dafür, das Madame gut ankommt und betreut sie im Hotel so gut es geht, doch leider wollen die Zäpfchen nicht raus und Sofia geht es immer schlechter. So langsam kommen Erik auch die Polizei und sein Kollege auf die Spur und es wird eng. Bald gibt es die ersten Toten…

Die Geschichte hört sich nun nicht sonderlich innovativ an. Herrschaften die Kohle brauchen und Drogenkuriere, die den Mist schlucken, um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen, wurden nun schon öfters präsentiert.

Der Film beginnt eigentlich als lupenreines Familiendrama, denn man bekommt erst einmal aufgezeigt, wie mies es der Familie eigentlich geht – nur Erik hat Karriere gemacht, kann den Hals aber nicht voll bekommen. Auch die Beweggründe der Kurierin kann man gut nachvollziehen.

Im zweiten Teil wandelt sich das ganze dann zu einem Thriller, der, insbesondere gegen Ende doch richtig unterhaltsam wird.

Sieht man vielleicht mal von Sofia ab (und da auch nur bedingt) gibt es in dem Streifen zudem keinen einzigen wirklich sympathischen Charakter, was es dem Zuschauer erschwert, mit irgend einem der Darsteller mitzuleiden, da sie sich den Mist alle selbst eingebrockt haben.

Schauspielerisch ist das ganze durchaus in Ordnung und sehr viel Mühe hat man sich gegeben, den Film in recht schickem Look zu präsentieren, aber ohne das das ganze jetzt in Kunst übergeht. Hier sind zudem glücklicherweise eher langsame oder normale Schnitte angesagt, denn das Highspeed-Geschnippsel nervt mich in letzter Zeit etwas.

Mir erschließt sich allerdings nicht eine Minute, wieso dieser Streifen DIE FRAU IM EIS heißt, denn das hat mit diesem Film absolut gar nichts zu tun. Leider ist mein isländisch nicht besonders gut, so weiß ich nicht wie der Originaltitel ist, doch dieser ist jedenfalls dusselig.

Trotzdem ein gut gespielter und recht spannender und optisch ansprechend in Szene gesetzter Film, der langsam beginnt und gegen Ende deutlich Tempo aufnimmt. Zudem hat mir der Abschluss gut gefallen, denn das erwartet man so sicherlich nicht.

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THE GUILTY (Ascot Elite/Alive)

am 10. April 2019 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Ganz klein und zitternd ist Ibens Stimme am Telefon. Unter Todesangst tut sie so, als würde sie mit ihrer Tochter telefonieren. Ihr Entführer sitzt neben ihr im Wagen und darf unter keinen Umständen bemerken, dass sie den Notruf der Polizei gewählt hat. Dort nimmt Asger Holm Ibens Anruf entgegen. Er weckt alle Polizisteninstinkte in ihm. Er will ihr helfen! Sofort! Aber dafür hat er nur sein Telefon und keine Zeit zu verlieren..

Hervorragend. Diese Zusammenfassung lasse ich gerade so stehen, denn besser hätte ich sie auch nicht schreiben können. Die meisten Presseinfos sind teilweise dermaßen behämmert, dass man sie einfach umändern muss, obwohl das eigentlich nicht Aufgabe des Kritikers ist, der den Film ja bewerten soll. Diese hier ist genau richtig, sowohl in Inhalt und Länge.

Apropos Länge. Mir persönlich geht der Streifen einen Tick zu lang, denn irgendwann ist die grundsätzlich interessante Idee mal aufgebraucht, zumal man ja praktisch nur einen Raum sieht und den Telefonaten des Polizisten lauscht. Zudem ist sein „Geständnis“ gegen Ende meiner Meinung etwas dick aufgetragen und auch nicht realistisch.

Trotzdem gelingt es dem Film, mit insgesamt schmalem Budget und wenigen Mitteln, mit dem Telefon als klassischem Suspense-Stifter, größtenteils für interessante Unterhaltung zu sorgen. Ich muss aber zugeben, das ich die Wende in der Mitte des Film vorausgeahnt hatte, denn ausnahmsweise hatte ich bei den Dialogen vorher mal gut aufgepasst.^^

Die Schauspieler, insbesondere Herrn Jacob Cedergren habe ich auch noch nie vorher gesehen oder er ist mir nicht aufgefallen.

Allerdings muss ich dazu sagen, das ich ja immer versuche, eine relativ neutrale Wertung vorzunehmen und der Schnitt von unfassbaren 7,5 Punkten bei imdb überrascht mich nun doch etwas, denn wenn ich bedenke, was dort sonst viel schlechter wegkommt, ist das ein wenig hoch.

Nochmals. Insgesamt gut gemacht, auch durchgehend recht spannend, aber für meinen persönlichen Geschmack insgesamt doch zu lang. Daher würde ich sagen, dass hier alles drin ist zwischen

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DAS GESETZ IST DER TOD (Koch Media)

am 03. April 2019 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Ein grausamer Mordfall erschüttert eine verschlafene Kleinstadt in Colorado. Die Opfer: Drei Frauen und die Kinder eines örtlichen Mormonen, der zu seiner eigenen Sicherheit in eine Zelle verbracht wird. Was für den in der Sache recherchierenden Reporter Garret Smith zunächst wie ein sich gefährlich zuspitzender religiöser Familienzwist aussieht, entpuppt sich als mörderische Verschwörung, in deren Kontext auch Smith bald zu den Opfern gehören könnte.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Streifen nicht kannte, bin aber auch nun kein ausgewiesener Bronson Experte, da der Mann mit den 2 Gesichtsausdrücken, mir immer zu viel gleich geartete Filme drehte. Hier ist er schon 66 Jahre alt und spielt, für seine Verhältnisse, erstaunlich nuanciert, was vielleicht auch daran liegt, dass er im Gegensatz zu vielen seiner Rollen hier extrem viel Text hat.

Die Geschichte ist eigentlich ganz interessant und die Wende gegen Mitte des Films habe ich so nicht erwartet. Ansonsten kann der Streifen natürlich seine 80er Jahre Herkunft nicht verbergen und ich frage mich jedes Mal, wie wir damals in so bescheuerten Klamotten rumlaufen konnten?

Erinnerungen an die Jugend kommt auch mit dem Vorspann auf, denn da steht CANNON, einer DER Marken aus dem VHS Zeitalter, die fast jede Woche einen neuen Film herausbrachte, der meist in Richtung Action ging, selten auch mal Horror.

Das Bild ist sehr gut restauriert. Anfangs sieht man hier und da einige Blitzer, die sich aber nach wenigen Minuten verabschieden. Die Farben sind klar und satt, das Bild wirkt relativ frisch. Der Ton ist angemessen.

Das ganze wird geliefert in einem sehr schönen Hardcover mit dem damaligen Kinoplakat als Außenfront. Im Inlay geht man noch ein wenig auf die Filme des Hauptdarstellers ein und die Zusammenarbeit mit seinem Hausregisseur.

Fazit: Ordentlich gealterter Actionfilm mit einem erstaunlich guten Bronson und einer sehr guten Umsetzung ins neue Jahrtausend.

ROAD GAMES (Lighthouse Film)

am 26. März 2019 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Jack hat keinen guten Lauf. Seine Freundin hat ihn verlassen und mit ihr auch gleich Geld und alle seine Klamotten. Er versucht nun per Anhalter irgendwie in Richtung England zu kommen. Da lernt er zufällig die hübsche Veronique kennen. Beide trampen nun zusammen und glücklicherweise hält auch ein Auto an. Der etwas merkwürdige Grizard bietet den beiden an, bei ihm im Haus zu übernachten. Obwohl er ein komischer Kauz ist, stimmen beiden zu, auch weil bekannt ist, dass im Moment ein Killer sein Unwesen treibt und da ist man doch lieber in einem warmen Bett in einem Haus untergebracht, als im Freien zu schlafen. Als Jack beobachtet, das Grizard nachts etwas aus dem Auto lädt, das die Größe eines Menschen hat, kommt ihm ein schrecklicher Verdacht.

Der Film beginnt langsam. Man legt durchaus Wert darauf, dem Zuschauer die Charaktere von Jack und Veronique näher zu bringen. Das ist aber alles durchaus interessant geschildert und keineswegs langweilig, hat aber mit einem Thriller nichts zu tun.

Das ändert sich dann aber im zweiten Teil, in dem der Film wirklich spannend wird. Der Zuschauer ist dabei hin und hergerissen. Ist dieser Grizard nun wirklich der Mörder? Oder hat gar seine komische Gattin damit etwas zu tun? Zudem kann man auch Jack durchaus in Betracht ziehen. Denn stimmt die Geschichte mit der Freundin wirklich?

Aus diesen ganzen Verdachtsmomenten und den Verhaltensweisen der Protagonisten bezieht der Film seine Stärke. Unterstützt wird das ganze durch einen Soundtrack, der einen an die 80er Jahre erinnert und klingt, als hätten Jean Michel Jarre und Trevor Horn zusammengearbeitet. Das gefällt dem Retrofan natürlich ebenfalls sehr.

Und auch als man sich dann später sicher ist, wer nun hier der Böse ist (weil es anscheinend eindeutig belegt wird) kommt trotzdem noch eine Wendung, die, und das ist das Schöne, nie und nimmer jemand vorausahnen kann, welche aber, wenn man den ganzen Film Revue passieren lässt, durchaus Sinn ergibt.

So bleibt unter dem Strich ein wirklich gelungener kleiner B-Movie,ohne jegliche Spezialeffekte, bei dem auffällt, dass er überwiegend im Hellen spielt, was ungewöhnlich ist für das Genre – zudem versehen mit einem Klasse-Drehbuch. Für mich ein kleiner Geheimtipp.

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LEVEL 16 (Splendid Film)

am 19. März 2019 unter Drama, SciFi, Suspense abgelegt

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Reinheit, Gehorsamkeit, Bescheidenheit: Diese Tugenden werden in der Vestalis-Akademie nach strengsten Regeln gelehrt. Nur mit Fleiß und Disziplin werden die Mädchen es schaffen, auf Level 16 zu kommen – der letzten Stufe der Akademie – und haben damit die Chance, adoptiert zu werden. Die regeltreue Vivien ist gerade frisch auf Level 16 gekommen und trifft dort auf Sophia. Diese rät auf die ominösen Vitamine zu verzichten, die sie täglich einnehmen müssen. Zögernd beherzigt sie Sophias Rat und kann in der folgenden Nacht nicht einschlafen. Erstmals erlebt sie, wie die Tür des Schlafraums geöffnet und Mädchen mitgenommen werden. Langsam kommt sie den wahren Hintergründen der Akademie auf die Spur – und die sind schlimmer, als alles, was sie dort bislang erlebt hat!

Den Pressetext fand ich hervorragend und habe ihn deshalb übernommen. Das ist zwar auf den meisten Seiten Standard, doch oft sind diese Zusammenfassungen ziemlich dusselig und ich formuliere eine eigene aus – in diesem Fall aber spiegelt das ganze den Ablauf perfekt wieder.

LEVEL 16 ist nur ganz schwer einem Genre zuzuordnen, da hier Elemente von Drama, Thriller und Sci-Fi vorhanden sind – eine recht ungewöhnliche Mischung, wie ich sie bislang nur selten gesehen habe. Eventuell könnte man MOON oder GATTACA als Referenz nehmen, aber lediglich auf die Genre-Kreuzung bezogen, nicht auf die Handlung.

Die ist endlich mal wieder etwas völlig anderes. Vor allem weiß man sowohl als Zuschauer genauso viel oder wenig weiß, wie die dort ansässigen Schülerinnen. Die meisten der Mädels sind dermaßen indoktriniert, dass sie nach so vielen Jahren völlig blindlings den Anweisungen folgen und nichts hinterfragen, weil sie ja schließlich adoptiert werden wollen, was allerdings in keinster Weise das Ziel dieser Einrichtung ist.

Als Chef der Akademie konnte man den von mir hochgeschätzten Peter Outerbridge gewinnen, der in RE GENESIS, in dem er einer der Hauptrollen spielte, in einer der besten Serie des neuen Jahrtausends mitwirkte. Auch die mir völlig unbekannte Katie Douglas liefert eine wirklich hervorragende Leistung ab.

Der Streifen hat sicherlich nicht viel Geld gekostet, denn er spielt meist in einem Gebäude und es sind auch keinerlei Spezialeffekte vorhanden, was aber beweist, dass eine gute Idee oft ausreicht, um einen überraschend gelungenen Film zu produzieren, denn als solchen kann man LEVEL 16 bezeichnen, auf dessen Geschichte man sich aber einlassen muss.

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24 HOURS – TWO SIDES OF CRIME (Justbridge)

am 19. März 2019 unter Drama, Suspense, TV-SERIE, Thriller abgelegt

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Ein Banküberfall in einer Kleinstadt lauft völlig aus dem Ruder. Polizei und Geiselnehmer beginnen ein nervenzerfetzendes Katz- und Mausspiel, das die Stadt einen ganzen Tag lang in Atem halt. Es werden 2 erfahrene Ermittler eingesetzt, um mit den beiden Verbrechern per Handy zu verhandeln, doch mit der Zeit bekommen diese den Eindruck das die Täter gar nicht an dem geforderten Lösegeld interessiert sind, sondern einen völlig anderen Plan verfolgen.

Die Geschehnisse in dieser 12-teiligen TV Serie werden abwechselnd aus der Perspektive der Polizei, der Presse sowie auch aus der Sicht der Bankräuber, der Opfer und ihrer Familien gezeigt. Jede neue Folge lüftet dabei ein kleines Stuck des Geheimnisses und der Zuschauer erkennt allmählich, dass mehr dahinter steckt als zuerst angenommen.

Und genau dafür sind auch heute noch Rezensionen sehr wichtig, denn die ersten beiden Folgen sind, nun ja sagen wir mal, leidlich spannend. Denn zunächst bekommt man den Eindruck vermittelt, dass man hier einem ganz normalen Banküberfall mit Geiselnahme beiwohnt, wie man es schon zig Male gesehen hat.

Doch ab Folge 3 ändert sich dies komplett, denn es geht, wie bereits oben angedeutet, mitnichten um Lösegeld, sondern die Geiselnehmer haben sich etwas völlig anderes ausgedacht, weil sie über Insiderinformationen verfügen. Was genau das ist, lasse ich hier mal unbeantwortet, weil ich die Idee wirklich klasse fand.

Überhaupt schafft man es, immer wieder neue Wendungen einzustreuen, die ich so noch nicht gesehen habe und welche die Handlung interessant halten. Auch das sich die Folgen aus der Sicht der Polizei und dann aus der der Täter abwechseln, ist ein durchaus interessanter Schachzug, da man häufig erkennt, das die Polizei etwas ganz anderes vorhat oder denkt als die Täter und umgekehrt.

Fazit. Durchaus spannende Serie, die man vielleicht um 2 Folgen hätte kürzen können, da einige Seitenhandlungen nicht unbedingt notwendig gewesen werden. Ansonsten aber ein durchaus interessantes Konzept.

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DEUTSCHLAND 86 (Universum Film)

am 12. März 2019 unter Drama, Suspense, TV-SERIE, Thriller abgelegt

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Nach den Ereignissen 1983 hat man Martin Rauch zu seinem Schutz nach Angola verbannt. Dort unterrichtet er Kinder in der deutschen Sprache und hat seine Vergangenheit fast schon vergessen, wäre da nicht sein Sohn Max, der weiterhin in der DDR lebt. Dann jedoch taucht seine ignorante und vollkommen linientreue Tante Lenora wieder bei ihm auf und bittet ihn ihr zu helfen. Als Belohnung dafür würde sie dafür sorgen, dass er zurück in die DDR kann, um bei seinem Sohn leben. Auch wenn er ihr nicht vertraut, lässt er sich auf den Deal ein. Dieser scheitert jedoch und Martin muss umdisponieren. Das macht er jedoch sehr geschickt in dem er sich mit der Frau eines einflussreichen Arztes einlässt. Mit ihrer Hilfe versucht er zurück in die DDR zu gelangen – dann erfährt er jedoch, dass diese für den BND arbeitet und sie versucht, ihn umzudrehen. Wird das gelingen und Martin seine alten Ideale verraten?

Die erste Staffel, die ja 3 Jahre zuvor spielte, war einer der besten deutschen Serien aller Zeiten. Da noch einen drauf zu setzen oder zumindest das Niveau zu halten, war natürlich eingermaßen schwierig, gelingt im Endeffekt aber fast – wenn auch nicht von Beginn an.

Denn die ersten Folgen die sich in Afrika abspielen, haben wenig mit der ersten Staffel zu tun und dienen eigentlich nur als Aufhänger, dass man Martin wieder zurück in die DDR schicken möchte und man hat sich dafür eine etwas haarsträubende Geschichte ausgedacht.

Als es beginnt wieder in Europa zu spielen und die DDR mehr zurück ins Spiel kommt, knüpft die Serie wieder nahtlos an die Vorgängerstaffel an, wenn es auch etwas schade ist, das der Kampf der beiden deutschen Seiten nicht mehr wirklich im Mittelpunkt steht, denn daraus bezog DEUTSCHLAND 83 ja seine hauptsächliche Faszination.

Sehr schön ist, das wirklich alle aus dem ersten Teil wieder dabei sind, mit Ausnahme von Ulrich Noethen, dessen Rolle eben nicht mehr in die jetzige Geschichte gepasst hätte. Ich halte sowohl Jonas Nay als auch Ludwig Trepte, der in einem Seitenstrang versucht ,die AIDS Krankheit an die Öffentlichkeit zu bringen, für 2 der besten Nachwuchsdarsteller, die wir haben. Beide sind Ende Zwanzig, Anfang 30 und haben schon sehr viele überzeugende Rollen gespielt. Zu dieser Kategorie zähle ich auch Frederik Lau und Tim Oliver Schulz.

Was mich persönlich etwas gestört hat, ist das doch sehr versöhnliche Ende, was ich nicht so gestaltet hätte. Allerdings bietet es anderseits auch eine ideale Vorlage für eine weitere Fortsetzung, die ja dann sicherlich DEUTSCHLAND 89 beleuchten wird, was ein interessantes Thema sein würde, denn da fiel ja schließlich die Mauer, was man sicher hervorragend in die Serie integrieren könnte. Ob diese Fortsetzung geplant ist, weiß ich allerdings nicht,

Fazit: Mit kleinen Abzügen in der B-Note eine gelungene Fortsetzung einer genialen Serie. Sehr schön herausgearbeitet wird auch, das man immer über die deutschen Kapitalisten schimpft, sich aber selbst zu Erhaltung der DDR zu solchen prostituiert. Weitere Folgen erwünscht.

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EXTREMITIES (Koch Media)

am 19. Februar 2019 unter Klassiker, Suspense, Thriller abgelegt

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Nachdem sie nur um Haaresbreite einer versuchten Vergewaltigung entgangen ist, wird Marjorie verständlicherweise von dem Gedanken verfolgt, dass der Angreifer ihr wieder auflauern wird, denn er hat ihr Portemonnaie gestohlen und weiß wo sie wohnt. Die Polizei jedoch will ihr keinen Schutz gewähren.Und tatsächlich bricht dieser kurz darauf bei ihr ein und misshandelt sie. Doch ihr gelingt es, den Spieß umzudrehen, sich zu befreien und ihren Peiniger zu überwältigen. Das Problem ist nur, dass man ihm natürlich keine versuchte Vergewaltigung nachweisen kann und er ruckzuck wieder auf freiem Fuß wäre. Ihre beide nach Hause gekommenen Mitbewohnerinnen wehren sich allerdings dagegen,Selbstjustiz zu üben.

Damals war dieser Film fast so etwas wie ein Skandal, da man das Thema gerne kleinredete. Heute sieht das natürlich, bei allem was in den letzten 30 Jahren so passiert ist, etwas anders aus.

Trotzdem (und das tue ich bei Filmen dieses Alters eher selten, sondern konzentriere mich auf die Restauration), bewerte ich den Film, denn ich finde, er hat die Zeit insgesamt sehr gut überstanden. Der Titeltrack ist ein typischer 80er Jahre Song und die Klamotten sind natürlich grausig, aber der komplette Film, die Handlung und die Dialoge funktionieren auch heute noch erstaunlich gut.

Fehlt nur noch die passende Umsetzung dazu und da KOCH MEDIA den Film restaurierte, weiß man sofort, das gute Arbeit abgeliefert wurde, denn die Bildqualität ist hervorragend. Schöne Farben, nahezu keinerlei Rauschen (zumindest nicht mehr als ab und an bei aktuelle Streifen auch) und keine Blitzer sind zu sehen.

Der Ton ist insgesamt natürlich etwas leise und hat bei weitem nicht die Power wie bei heutigen Produktionen. Ich persönlich finde es aber besser, wenn man das so lässt und nicht künstlich auf 6.1 hochsteuert, denn das hört sich dann meist grausig an.

So bleibt unter dem Strich in allen Punkten eine klare Kaufempfehlung.