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Archiv der Kategorie 'Suspense'

THE GIRL FROM THE NAKED EYE (Koch Media)

am 29. Januar 2012 unter Action, Suspense, mystery abgelegt

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Als ich mir die Beschreibung dieses Streifens durchgelesen hatte wollte ich ihn mir erst gar nicht ansehen, denn ich mag weder Martial Arts Filme, noch welche mit einem Comiclook und auch nicht wirklich Streifen mit einem Film Noir Touch. Und ich wurde überrascht. Die Grundgeschichte ist eigentlich recht schnell erzählt. Jake ist auf der Suche nach dem Mörder der jungen Sandy. Er war der Fahrer des Mädels, das als Callgirl arbeitete und sie hatten eine sehr innige Beziehung, doch vor mehr schreckte er immer zurück, weil sie noch minderjährig war. Nachdem er es sichs bei seiner Suche mit der halben Unterwelt verschissen hat, ist ihm eh alles egal. Und solche Menschen sind bekanntlich am gefährlichsten.

Die Martial Arts Einlagen halten sich glücklicherweise in Grenzen und sind vor allem nicht so überzogen, denn auf dieses Astronauten-Kung-Fu stehe ich nun gar nicht. Der Film hat zwar einen Comictouch aber eben nur ansatzweise und keinesfalls so krass wie in SIN CITY.

Zwischen dem ganzen Geballer bekommen wir in Rückblenden die besondere Beziehung von Sandy und Jake erzählt, was immer für die ruhigen Momente in dem Streifen sorgt.

Fazit: Wer so etwas gerne sieht, kann bedenkenlos zugreifen, aber da ich nicht wirklich zu dieser Zielgruppe gehöre und mir „The girl…“ auch zusagte, sollten auch mal andere ihr Glück versuchen – zumindest mal ausleihen.

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F (Universal Film)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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F bedeutet das gleiche wie bei uns die Note 6. Diese vergibt der Lehrer Robert Anderson an einen Schüler, der sich dafür mit einem Kopfstoß vor der gesammelten Klasse bedankt. Die Schulleitung will das ganze jedoch vertuschen und beurlaubt den Lehrer bis der besagte Schüler die Uni verlassen hat. Als der Lehrer zurückkehrt ist er nicht mehr der gleiche und dem Alkohol verfallen. Auch seine Tochter Kate die in seine Klasse geht, ist ihm nicht mehr freundlich gesinnt. Als er sie nachsitzen lässt und dann sogar noch schlägt, flieht sie. Doch ihr Vater ist nicht der Feind, sondern eine Horde von Kapuzenträgern die in die Schule eindringen und dort wahrlos Menschen umbringen – und das auf fieseste Weise.

Der Streifen hat mich stark an den französischen „THEY“ erinnert, denn auch da tyrannisieren Jugendliche bzw. Kinder Menschen ohne einen ersichtlichen Grund und auch hier sieht man nicht wer sich hinter dem ganzen verbirgt, da alle Kapuzenshrts tragen. Aber genau das wird eben auch vielen nicht gefallen, denn die eigentliche Motivation der Bande wird nie aufgeklärt. Zudem ist der Schluss offen und das Ende sehr abrupt.

Der Streifen will zudem ein wenig zu viel und vermischt zu viele Genre miteinander und eigentlich sieht man gegen Ende keinen Sinn mehr in dem Vater-Tochter Konflikt.

Dennoch ist der Film sehr spannend gemacht und spielt geschickt mit Lichtverhältnissen, dazu gesellt sich ein wirklich spookiger Soundtrack, der an seinen besten Stellen an alte John Carpenter oder Argento-Scores erinnert.

Wer nicht alles erklärt haben muss, wird hier sehr gut unterhalten, der Rest der Menschheit wird mit einem Kopfschütteln zurückbleiben. Wer den oben genannten THEY oder auch EDEN LAKE mag, kann hier bedenkenlos zugreifen.

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WHISTLEBLOWER (Universum Film)

am 26. Dezember 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Und wieder mal ein Film nach einer wahren Geschichte. Dieses Mal kann man sich jedoch darauf verlassen, das das Geschehene im Großen und Ganzen auch so abgespielt hat, denn Kathryn Bolkovac, um die sich der Streifen dreht, hat über die Vorkommnisse ein Buch verfasst und lebt heute in Holland mit ihrem Mann Jan.

Der Film spielt im Jahre 1999. Im Rahmen der US Friedensmission kommt die toughe Polizistin Kathryn ins vom Krieg zerstörte Sarajevo um der dortigen Polizei beratend zur Seite zu stehen. Als sie die erste Verurteilung eines Ehemanns wegen häuslicher Gewalt erzwingt, wird sie befördert und erhält Anerkennung von den Kollegen. Doch dann mischt sie sich in Angelegenheiten ein, von denen sie besser die Finger gelassen hätte, denn sie entdeckt das sich in Hinterzimmern einiger Bars Menschenhandel und Prostitution abspielen. Als sie dann auch noch herausfindet, das die eigenen UN Kollegen darin verstrickt sind, gerät sie in höchste Gefahr.

Der erste Spielfilm von Larysa Kondracki bietet spannende Unterhaltung, die zudem immer realistisch wirkt und nie übertrieben oder an den Haaren herbeigezogen. Inmitten diesem Treiben bietet die von mir an sich nicht sonderlich geschätzte Rachel Weisz (was wohl auch an ihrer bescheidenen Rollenauswahl liegt) eine großartige schauspielerische Leistung, die ich ihr wahrlich nicht zugetraut habe, zumal sie weite Teile des Filmes alleine trägt. In Nebenrollen gefallen David Straitharn und die in Würde gealterte Vannesa Redgrave.

Die durchweg spannende Inszenierung ohne einen nennenswerten Durchhänger hält den Zuschauer konstant bei der Stange und auch der elektronische Score ist stimmig.

Fazit: Rundum gelungenes Regiedebut mit einer starken Hauptdarstellerin und einer perfekten Inszenierung. Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben. Großartig!

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SHERLOCK – EINE LEGENDE KEHRT ZURÜCK (Polyband/WVG)

am 14. August 2011 unter Suspense, TV-SERIE abgelegt

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Also ich muss gleich eines vorwegschicken. Ich habe in meinem Leben nicht arg viele Filme gesehen, in denen Sherlock Holmes eine Rolle spielte, weil mich die Thematik eines Detektivs im 19 Jahrhundert nie wirklich interessiert hat. Auch dieses mal wäre ich wohl so verfahren, hätte ich nicht von allen Seiten so wahnsinnig viel gutes gelesen. Und es hat sich gelohnt auf die Empfehlungen zu hören.

Man hat es nämlich geschafft Sherlock Holmes in die Neuzeit zu verlegen ohne das diese, jemandem der Fan der alten Adaptionen ist, irgendwie wehtun sollte. Natürlich werden hier auch neuere Erfindungen wie Handys und PC in die Ermittlungen eingebaut – trotzdem erhält man irgendwie den Charme der alten Filme.

Die beiden Hauptdarsteller liefern sich Wortduelle mit enormem Witz, der aber immer Niveau besitzt, was man auch nicht von vielen Serien behaupten kann. Überhaupt sind die Dialoge, aber auch Sherlocks Selbsgespräche in diesem Streifen kongenial übersetzt worden und passen haargenau zu der Ausstrahlung der beiden Darsteller. Auch für die Vermieterin fand man eine gute Besetzung.

In der ersten Staffel befinden sich 3 Fälle a 90 Minuten, von denen nur der mittlere ein wenig durchhängt (ohne dabei schlecht zu sein).

Fazit: Perfekte Reinkarnation einer Legende. Der Transport in die Neuzeit ist gelungen, die Darsteller perfekt ausgewählt. So macht Fernsehen Spaß.

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ROAD TRAIN (Sony Pictures)

am 25. März 2011 unter Horror, Suspense abgelegt

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Zwei Pärchen sind im australischen Outback unterwegs. Die Stimmung ist aufgrund zwischenmenschlicher Probleme eh nicht die beste, doch noch eher harmlos gegen das was dann passiert. Die Herrschaften werden nämlich von einem sogenannten ROAD TRAIN, einem riesigen Laster von der Straße gedrängt. Das Auto ist vollkommen hinüber und Zivilisation meilenweit entfernt. Jedoch hat der Truck auch angehalten, also machen sie sich auf den Weg dorthin. Der Fahrer scheint zuerst verschwunden, taucht dann aber wild um sich ballernd wieder auf und das Quartett flüchtet notgedrungen mit dem ROAD TRAIN. Ein großer Fehler wie sich herausstellt.

Wer jetzt allerdings glaubt, das ganze ginge im Stile von JOYRIDE oder DUELL weiter, die von der Ausgangsposition ja ähnlich gelagert sind, der liegt hier falsch – leider. Denn mit zunehmender Spieldauer wird der Streifen immer abstruser und auch beknackter.

Der Lastwagen wird nämlich durch Blut angetrieben und hat zudem einen eigenen Willen und die Möglichkeit seine Insassen mental zu beeinflussen !!! Wer sich sowas ausdenkt sollte sich schnellstens selbst in eine Klapse einweisen lassen.

Schade ist hierbei, dass der Streifen eine wirklich tolle Atmosphäre zu bieten hat und durchaus talentierte Darsteller. Daher ist der erste Abschnitt auch als gelungen zu bezeichnen. Doch leider wird es durch diesen übersinnlichen Schnick-Schnack eben immer blöder und so wird die schöne Atmosphäre durch die dusselige Story komplett zermalmt – wie die Opfer des ROAD TRAINS.

3chuckys

THE AMERICAN (Universal Pictures)

am 09. März 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Jack ist ein amerikanischer Auftragskiller, der seinen Job perfekt beherrscht. Doch plötzlich fliegt er auf und muss nach Italien zu seinem Mentor und Auftraggeber flüchten. Der besorgt ihm eine Unterkunft in einem kleinen beschaulichen Örtchen. Nach kurzer Zeit fühlt Jack sich dort sehr wohl und führt erhellende Gespräche mit dem dortigen Pfarrer. Zudem verliebt er sich in eine Nutte, die diese Gefühle auch erwidert und der Killer denkt ans Aufhören. Doch der nächste Auftrag wartet schon, denn Jack soll für eine „Kollegin“ eine Waffe herstellen. Das wird sein letzter Job werden..oder doch nicht…

Eins vorneweg: Wer Filme nicht mag, die praktisch jegliches Tempo verweigern, kann sich diesen Streifen schenken, denn selten habe ich in einer Mainstreamproduktion (zumindest vom Cast) eine so langsame Gangart gesehen.

Regisseur Corbijn, der nahezu alle Videos für Depeche Mode gedreht hat und mit CONTROL vor drei Jahren ein grandioses Regiedebüt hinlegte, hat ein tolles Gespür für Atmosphäre und weiß genau, was er dem Zuschauer wann zeigen muss. Unterstützt wird das ganze durch einen grandiosen Soundtrack, der, man kann es kaum glauben, tatsächlich von Herbert Grönemeyer geschrieben wurde. Soll er doch dabei bleiben und uns nicht mit seinem grausigen Poprock nerven, dann hätten wir alle was von.

Clooney ist die Idealbesetzung für den Streifen und auch Madame Reuten nimmt man die Profikillerin durchaus ab.

Menschen die keine schnellen Cuts brauchen, sondern eher Wert auf atmosphärisches Kino und geschliffene Dialoge (wie zum Beispiel auch in GHOSTWRITER) legen, sei dieser Streifen wärmstens empfohlen.

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UNTHINKABLE (Universum Film)

am 18. Februar 2011 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Beim FBI geht eine Videobotschaft ein, aus der klar hervorgeht, dass ein Attentäter drei schmutzige Bomben in drei verschiedenen Städten Amerikas einsetzen will. Special Agent Helen Brody wird auf den Fall angesetzt, doch sie und ihre Kollegen tappen im Dunkeln – bis der Hauptdarsteller des Videos sich selbst stellt. Doch aus ihm ist nichts herauszubekommen. Also zieht man den Verhörspezialisten „H“ hinzu. Dessen Methoden sind jedoch mehr als fragwürdig brutal und verletzen so ziemlich jedes Menschenrecht. Zuerst versucht Brody diese Folterungen zu unterbinden, doch als es erste Tote gibt, ändert sich Ihre Denkensweise.

Um es gleich vorwegzunehmen. Dieser Streifen ist kein zweites „24“ und auch die Story ist durchaus ausgefeilter und interessanter als hier beschrieben, was wieder einmal daran liegt, dass ich nicht zu viel spoilern will.

Wie dieser Streifen so über die FSK kam ist mir allerdings unbegreiflich, denn die Folterszenen sind teilweise schon extrem drastisch, aber da bekannte Darsteller mit an Bord sind, hat man da wohl wieder einmal ein Auge zugedrückt.

Was an „Unthinkable“ besonders gefällt ist, das hier für keine der beiden Seiten Partei ergriffen wird, sondern das man vollkommen wertfrei herangeht und den Zuschauer selbst entscheiden lässt, was er für richtig oder falsch hält.

Samuel Jackson (dick geworden) und Carrie Ann Moss (vielleicht jetzt zu alt dafür, gefiel mir aber in Latex besser als im Rock) mag ich eh und auch Michael Sheen ist ja kein schlechter.

Fazit: Spannender und teilweise ultrabrutaler Streifen, der insbesondere auf Grund seiner Neutralität gefällt. Auch das Ende ist gelungen.

6chuckys

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THE REEF (Koch Media)

am 16. Februar 2011 unter Drama, Horror, Suspense abgelegt

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Fünf Freunde treffen sich nach langer Zeit wieder und wollen einen kleinen Segeltörn unternehmen. Doch mitten auf hoher See rammen sie plötzlich ein Riff und das Boot kentert. Nun sitzen sie auf dem Wrack und wissen nicht was sie tun sollen. Die einzige Möglichkeit scheint das meilenweit entfernte Festland zu sein, das man schwimmend erreichen muss. Nur einer bleibt an Bord und hofft das ein anderes Boot vorbeikommt. Anfangs scheint noch alles gutzugehen, doch längst hat ein Hai die Witterung aufgenommen – die Freunde geraten in höchste Lebensgefahr…..und die Küste ist noch weit entfernt, Waffen nicht vorhanden…

Jetzt werden manche sofort meckern, dass das doch einfach nur ein Abklatsch von „Open Water“ und „Der Weisse Hai“ ist. Dem ist allerdings mitnichten so, denn der große Unterschied zu den „Open Water“-Teilen ist zum Beispiel, dass die Herrschaften vollkommen realistisch agieren und sich nicht dusselig verhalten.

Ein besonderer Kunstgriff gelang Regisseur Traucki (der sich anscheinend gerne im Wasser aufhält denn auch sein Vorgänger spielte in diesem Naturelement) mit den Kameraaufnahmen. Immer wieder schwenkt er mit dieser über das wunderschöne Meer und den Ausblick um dann mit der subjektiven Kamera wieder zu den Protagonisten zurückzukehren, die um ihr Überleben kämpfen. Dieser Kontrast ist ihm wirklich gut gelungen. Auch die Szene mit der Schildkröte ist einfach phänomenal.

Fazit. Wirklich spannender Kampf ums Überleben mit glaubhaften Darstellern und toller Kameraführung. In diesem Fall sollte man aufgrund der Bildintensität unbedingt die Blu ray bevorzugen.

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HEARTLESS (Universum Film)

am 12. Januar 2011 unter Drama, Horror, Suspense, Thriller, mystery abgelegt

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Jamie ist ein Außenseiter, was hauptsächlich daran liegt, dass er von seinen Mitmenschen gemieden wird, weil er auf der Haut ziemlich große Muttermale hat, die aussehen wie Verbrennungen. Seine Liebe gilt der Fotografie, Mit der Kamera seines verstorbenen Vaters hält er die schönsten Augenblicke seines Lebens fest. Kurz nachdem seine Mutter brutal ermordet wird, bietet sich ihm eine Chance. Ein geheimnisvoller Fremder schlägt ihm einen Deal vor. Er lässt seine Male verschwinden, so dass Jamie ein normales Leben führen kann. Im Gegenzug dafür muss Jamie aber auch etwas tun. Man vereinbart, dass er gotteslästernde Graffitis an die Wände sprüht. Natürlich lässt sich der verzweifelte Junge darauf ein, und am nächsten Tag sind die Male tatsächlich verschwunden und er läuft mit viel Selbstbewusstsein durch die Stadt, lernt ein Mädel kennen, in dass er sich verliebt, und alles scheint wunderbar zu sein. Doch er hat den Deal mit dem falschen gemacht, denn der ändert die Regeln und verlangt plötzlich, dass Jamie einen Menschen auf brutalste Weise umbringen soll….

Mit dieser Zusammenfassung sind nicht einmal 30 % des Streifens erzählt, der so viele Wendungen und Ideen hat, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Eigentlich unfassbar wie viele interessante Elemente man in knappe 2 Stunden einbauen kann, eingebettet in eine düstere Atmosphäre und mit brillanten Schauspielern besetzt.

Jim Burgess hätte für seine Darstellung eine Oscar-Nominierung verdient – für die Herrschaften dort ist der Film aber wohl zu brutal. Man identifiziert sich sofort mit seiner Figur und leidet auch mit ihm. Auch Eddie Marson als Weapon Man ist ein absoluter Knaller.

Zudem gibt es ein Ende, das nun wirklich nicht vorhersehbar ist und obendrauf noch einen fantastischen Soundtrack, bei dem der Hauptdarsteller sogar 2 Tracks selbst performt, wobei vor allem der Titelsong „Heartless“ Fans von Cure und Joy Division dass Herz höher schlagen lassen lässt.

Zudem sollte man sich auch mal die Extras ansehen, denn die Interviews sind sehr aussagekräftig. Vor allem was Regisseur Ridley zu sagen hat, ist höchst interessant.

Fazit; Diesem Film kann ich mit dieser Review niemals gerecht werden, weil er eben so außergewöhnlich ist. Würde ich zu viel verraten wäre das aber genauso doof. Also schaut Euch diesen Streifen an, der mit der richtigen Mundpropaganda das Zeug zum absoluten Kultfilm hat. Nicht nur die Story, sondern auch Besetzung und Soundtrack (eine Schande das es diesen in Deutschland nicht zu kaufen gibt) stimmen und ergeben eine tolle homogene Einheit – Klasse !!!!

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DAS CHAOS-EXPERIMENT (Sunfilm)

am 12. Januar 2011 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Kaum beginnt das neue Jahr, liegt schon wieder die nächste Videopremiere von Val Kilmer vor. Fragt sich langsam echt ob der Mann Spaß hat an seiner Arbeit oder so viele Schulden, dass er jede Rolle annehmen muss. Immerhin sind seine B-Movies um ein Vielfaches besser als die von Wesley Snipes.

Kilmer spielt hier Jimmy, der in einem Hotel drei Männer und drei Frauen in einer Sauna einsperrt und mal schaut was so passiert. Wie zu erwarten werden die Beteiligten mit zunehmender Dauer und Hitze immer nervöser und panischer und es kommt zum Blutvergießen. Jimmy ist mittlerweile von der Polizei verhaftet worden. Die Cops versuchen verzweifelt die Sauna zu finden, doch es gibt leider ein paar zu viele in der Stadt….Und so kommt es zu immer gröberen Übergriffen der Beteiligten.

„Saw ick hör dir trapsen“ kann man da nur sagen, auch wenn es hier keine spezifischen Fallen gibt, sondern die Menschenverluste nur durch Panik der Beteiligten zustande kommen.

Grundsätzlich ist der Streifen auch ansehbar, weil recht unterhaltsam und auch nicht mal übel besetzt, denn neben Kilmer agieren auch noch Armand Assante und Eric „ich war schon immer nur der kleine Bruder von Julia“-Roberts.

Die Auflösung des ganzen ist allerdings bei weitem nicht so sensationell überraschend wie sie gerne wäre und die Szenen in der Sauna sind mit der Zeit ein wenig ermüdend, genauso wie die Verhöre von Jimmy. So bleibt unter dem Strich ein solider Genrevertreter der weder Zeitverschwendung noch ein „Must See“ ist.

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