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Archiv der Kategorie 'SciFi'

ASCENSION (Studio Canal)

am 06. September 2016 unter SciFi, TV-SERIE abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1963. Ein geheimes Projekt wird in Zeiten des Kalten Krieges von der US Regierung auf den Weg gebracht. Mehrere Hundert Frauen, Männer und Kinder werden ins All geschickt um auf einem neuen Planeten anzusiedeln. Die Reisedauer beträgt allerdings knapp 100 Jahre. Das heißt viele Menschen werden auf diesem Schiff geboren – andere erleben das Ende der Mission nicht mehr. Der Mord an einer jungen Frau jedoch wirft jede Menge Fragen auf und das Leben an Bord ist nicht mehr das gleiche wie zuvor. Zudem ereignen sich kurz danach mehrere merkwürdige Dinge und einige beginnen an der Mission zu zweifeln – zurecht.

ASCENSION ist laut meinen Unterlagen eine Serie die auch nur auf 6 Folgen konzipiert war und dann abgeschlossen sein sollte. Wenn dieses Ende allerdings ein Abschluss ist, so ist es ein doch sehr merkwürdiger, denn hier bleiben doch einige Fragen offen.

Die Reihe an sich ist sehr gelungen. Alleine die Grundidee bietet viel Potenzial, das auch durchaus ausgeschöpft wird. Die 2 wirklich derben Wendungen sind grandios. Insbesondere auf die eine wäre ich niemals gekommen.

Zudem hat man hier eher bekannte Schauspieler verpflichtet, zumindest viele, die man ständig in TV Serien sieht zum Beispiel den Typen aus SANCTUARY, der dort den Computer-Nerd spielt.

Wer allerdings eine eher Weltraum-orientierte Serie erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein, denn man kümmert sich hier eher um die Probleme auf dem Schiff und wird nicht mit vielen Szenen aus dem All beglückt.

Trotzdem eine wirklich gute Grundidee, die für mich mindestens noch eine zweite Staffel verdient hätte. Darauf können wir aber, so glaube ich, lange warten.

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TREPALIUM (Meteor/Alive)

am 28. Juni 2016 unter Drama, SciFi, Thriller abgelegt

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Wir befinden uns in der nahen Zukunft. Eine Mauer trennt 80 % der Menschen von dem Rest. Das ist die Elite, die in einer feudalen Stadt lebt und in den Genuss kommt, arbeiten zu dürfen und dadurch ein privilegiertes Leben zu führen. Um die sich anbahnende Eskalation zu verhindern vergibt die Präsidentin 10000 neue Jobs an Menschen aus der „Zone“, was aber nur Mittel zum Zweck ist, weil sie sich Vorteile auf dem Weltmarkt verschaffen will. Auch Ezia wird ausgewählt. Diese lebt mit ihrem Sohn in der Nähe der Mauer und möchte so bald wie möglich in den Süden, wo alles besser sein soll. Also nimmt sie den Job an. Zufällig sieht sie der Frau ihres Arbeitgebers sehr ähnlich. Als diese gekidnappt wird, übernimmt sie deren Platz. Doch das gestaltet sich immer schwieriger, zumal sie erfährt, das eine Revolution geplant ist.

Das ist eine recht lange Zusammenfassung, doch trotzdem fehlen noch sehr viele Punkte, aber dann würde ich doch vielleicht etwas arg viel verraten.

Die Grundidee erinnert ein wenig an ELYSIUM, der mir auch sehr gut gefallen hat. TREPALIUM spinnt das ganze aber noch etwas weiter und hat besonders optisch einiges zu bieten.

Obwohl mir nur die DVD vorlag, macht diese auf dem Beamer schon einen fantastischen Eindruck. Insbesondere bei den Ereignissen in der futuristischen Stadt, wurden hier beeindruckende Bilder am Computer generiert.

Zudem gibt es ein paar wirklich interessante Ideen, wie so eine Stadt aussehen könnte, die aber nie übertrieben wirken, sondern in naher Zukunft durchaus vorstellbar sind.

Die Geschichte nimmt einige überraschende Wendungen und die Schauspieler, dir mir allesamt nichts sagen, sind sehr gut gewählt und bringen die Geschichte glaubhaft rüber.

Auch sehr positiv ist, das man die Staffel abgeschlossen hat. Man hätte zwar durchaus die Chance noch eine weitere zu drehen, aber wenn nicht, hat man hier eine abgeschlossene Serie erschaffen, die ein schlüssiges Ende erhielt.

Insgesamt hätte ich mir noch ein paar mehr Bilder aus der Stadt gewünscht, weil diese einfach großartig gestaltet wurde. Zudem hätte man noch etwas mehr aus der Grundidee herausholen können, aber bei 6 Folgen war das wohl einfach nicht drin.

Fazit: Interessante Serie mit sehr gutem Ansatz und einem tollen Vorspann bei dem sich Musik und Bild genial ergänzen. Alleine deswegen sollte man schon mal einen Blick riskieren.

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THE QUIET HOUR (Lighthouse Film)

am 21. Juni 2016 unter Drama, SciFi abgelegt

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Außerirdische haben die Weltherrschaft übernommen und nur noch wenige Menschen leben auf Mutter Erde. Diejenigen die es geschafft haben den Angriff zu überleben, bekommen täglich 2 Stunden, in denen sie sich frei bewegen können – außerhalb ihrer Häuser. So auch Sarah, die mit ihrem blinden Bruder auf der Farm ihrer Eltern lebt. Der Vater der beiden ist in ihren Armen gestorben, doch sie bringt es nicht übers Herz, ihrem Bruder davon zu erzählen, zumal sie genug Arbeit hat, das Anwesen gegen Plünderer zu verteidigen. Eines Tages taucht ein mysteriöser Fremder, der ihr gegen diese hilft. Doch bald stellt sich heraus, das die Herrschaften die vor der Tür lauern, hinter ihm her sind.

Ein Endzeitfilm ohne Endzeit-Szenario, ein Alien-Film ohne Aliens. Das erwartet den Zuschauer hier. Die wenigen Abschnitte mit dem Raumschiff am Himmel stehend, sind optisch durchaus gelungen, haben aber nicht wirklich einen großen Einfluss auf den Film.

Ansonsten ist THE QUIET HOUR eher ein leises Drama, als ein typischer Alien-Invasion Film und es wird daher schwer sein, eine Zielgruppe zu finden, denn Menschen die sich die Handlung durchlesen, die man so im Internet beschrieben findet, erwarten hier sicherlich etwas ganz anderes.

Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Dakota Blue Richards ist durchaus talentiert, hat aber den Durchbruch noch nicht wirklich geschafft, weil sie doch eher in kleinen Rollen zu sehen ist – ebenso wie Karl Davies.

Zudem handelt es sich hier um ein Regiedebüt, denn Stephanie Joalland brachte bislang ansonsten nur einen Kurzfilm auf den Markt. Sie bewiest durchaus Gespür für Atmosphäre, doch verweigert ihrem Streifen leider etwas Tempo, das ihm an manchen Stellen definitiv gut getan hätte.

Ganz schwer, hier eine Bewertung abzugeben, da auch die Zielgruppe nicht eindeutig bestimmt werden kann. Freunde von Alien-Streifen werden enttäuscht sein – Leute die gerne feinfühlige Dramen sehen, kommen nicht auf die Idee sich diesen Film anzuschauen (schon gar nicht nach dem Cover)

Daher lasse ich die Bewertung hier mal offen.

RETROACTIVE (Koch Media)

am 01. Juni 2016 unter Action, SciFi, Thriller abgelegt

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Die Polizeipsychologin Karen hat mitten in der menschenleeren Wüste eine Autopanne. Zum Glück (oder auch nicht) wird sie von Frank Lloyd und seiner Frau Rayanne aufgegabelt. Im Laufe der Fahrt entpuppt sich Frank jedoch als eher unangenehmer Geselle mit psychopathischen Zügen. Erst tötet er mal eben seine Frau, dann macht er Jagd auf Karen. Die kann in ein abgelegenes Labor flüchten, in dem Brian an einem Zeit-Experiment arbeitet. Karen wird von ihm in die Vergangenheit zurückversetzt, landet aber erneut auf Franks Rücksitz und der Spuk geht von vorne los,

Diese Zeitreisegeschichten und auch das der Protagonist immer wieder aufwacht und den Tag von neuem erlebt sind ja nun nicht wirklich neu. Es begann wohl so richtig alles Anfang der 90er mit UND TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER. Danach wurden dieses Thema oft variiert. Dieser Streifen hier ist bereits aus dem Jahre 1997 – aber erst jetzt erscheint er auf Blu Ray.

Wenn man davon absieht das 20 Jahre später die Effekte natürlich um einiges besser wären, bekommt man einen extrem spannenden und sehr originellen Streifen geboten. Karens Versuche die Geschehnisse durch ihre Zeitreisen zu verbessern scheitern meist kläglich und machen alles noch viel schlimmer. Und genau da liegt der Reiz des Films, der eigentlich immer die gleiche Story erzählt, aber mit neuen Varianten und Wendungen überrascht.

Inmitten des Szenarios ein James Belushi, den man in seiner Filmgeschichte nur ganz selten als bösen Psychopathen erlebt hat. Auch Kyle Travis als Gegenspielerin liefert einen sehr guten Job ab.- sie hat allerdings die Schauspielerei mittlerweile an den Nagel gehängt.

Das Bild der Blu Ray ist sehr gut und unterscheidet sich kaum von neueren Produktionen. Hier und da mal ein kleiner Blitzer aber das kann man nun wirklich vernachlässigen. Der Ton ist grundsolide und ab und zu schepperts auch mal in den hinteren Boxen.

Fazit: Origineller und spannender sowie gut durchdachter Streifen mit tollen Darstellern. Normalerweise bewerte ich ja erst Filme ab dem Jahre 200, aber hier mache ich mal eine Ausnahme (fehlen ja auch nur 3 Jahre).

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SYNCHRONICITY (Edel Germany)

am 11. Mai 2016 unter SciFi, mystery abgelegt

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Der Physiker Jim Beale erfindet eine Maschine, die ein Wurmloch bilden und dadurch Zeit und Raum überwinden kann. Nach einem Testlauf taucht eine seltene Blume aus der Zukunft auf. Nun muss er das passende Pendant der Dahlie aus der Gegenwart finden, um zu beweisen, dass seine Erfindung funktioniert. Das gelingt auch erstaunlich schnell, denn die Besitzerin dieser taucht schon wenige Stunden später bei ihm am Labor auf. Abby heißt die Dame und scheint Jim zu kennen. Nach einer Liebesnacht findet er ein merkwürdiges Büchlein in dem Dinge stehen, die sie gar nicht wissen kann und die sich auf seine Erfindung beziehen. Zudem will der Sponsor von Jims Projekt abspringen, doch vorher soll es ein letztes Experiment geben. Dabei stürzt sich Jim selbst in das Wurmloch und findet erstaunliches heraus.

Ein Film bei dem man echt in der Zusammenfassung viel zu viel verraten kann, weil irgendwie schon einiges da reingehört, so dass man als Leser ja auch weiß worum es in dem Streifen geht, der es schafft mit einem eher schmalen Budget auszusehen wie ein A-Movie.

Die Bilder sind teilweise wirklich fantastisch und bilden im Zusammenspiel mit dem 80er Jahre Soundtrack eine Verbeugung vor Blade Runner, was der Regisseur auch mit Sicherheit nicht abstreiten wird.

Allerdings sollte man SYNCHRONICITY mehrmals schauen, denn anfangs erscheinen einem einige Dinge unlogisch, die sich bei genauem Überlegen aber doch als schlüssig erweisen.

Der Streifen spielt mit Zeitebenen und Paralleluniversen, so dass es wirklich schwer ist manchem zu folgen, aber gerade das fand ich sehr interessant und lohnt die Anschaffung des Films, da man ihn öfters schauen kann und immer wieder neues entdecken wird.

Die Schauspieler sind relativ unbekannt – als mysteriöser Geldgeber erscheint allerdings ein alter Bekannter: Michael Ironside lebt immer noch und sieht für sein Alter sogar sehr gut aus.

Fazit. Sehr anspruchsvoller Scifi-Streifen mit guten Darstellern und einem schicken Look. Wird aber nicht jedermanns Geschmack treffen.

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BOY 7 (Koch Media)

am 17. Februar 2016 unter SciFi, Suspense, Thriller abgelegt

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Ein junger Mann erwacht auf den Gleisen eines U-Bahn-Tunnels. Er hat keine Ahnung wie er hierherkam und was in der jüngeren Vergangenheit passiert ist. Kurz darauf will ihn ein Polizist verhaften. Er kann fliehen, doch sein einziger Hinweis ist eine Visitenkarte eines Restaurants. Dort erfährt er das er erst vor ein paar Stunden da war. Auf der Toilette findet er ein Tagebuch, das er da wohl deponiert hatte. In diesem ist alles aufgezeichnet, was er die vergangenen Monate erlebt hat. Doch die Wahrheit kann manchmal ziemlich gefährlich sein.

Damit hätte ich gerade mal die ersten 20 Minuten des Filmes verraten und hoffe das dies reicht um potentielle Zuschauer für diesen Streifen zu generieren, den ich als den besten deutschsprachigen seit Jahren empfinde.

Die Grundidee ist schon deswegen genial, weil der Zuschauer genau auf dem gleichen Stand ist wie der Protagonist, daher habe ich die Zusammenfassung auch bewusst so kurz gehalten. Das was er herausfindet über die Einrichtung KOOPERATION X, ist zudem gar nicht mal so weit hergeholt.

David Kross besetzt jetzt die Rollen, die früher Tim Schilling bekommen hätte und meistert seine Aufgabe glänzend. Ich halte ihn eh für einen der besten deutschen Nachwuchsschauspieler. Seine Mitstreiterin Emila Schüle sagt mir wenig bis gar nichts, hat aber, auch aufgrund ihres etwas strangen Outfits und coolen Sprüchen eine enorme Leinwandpräsenz.

Von dem Regisseur kannte ich vorher nur CHICO. Der war zwar etwas völlig anderes als das hier, aber ebenso gelungen. Der Mann hat ein gutes Auge und auch ein paar recht außergewöhnliche Regieeinfälle und weiß zudem genau, wann es Sinn macht, auch mal die subjektive Kamera einzusetzen.

Der einzige kleinere Kritikpunkt ist der doch etwas arg konventionelle Showdown. Allerdings ist das wirklich jammern auf hohem Niveau.

Ansonsten ein spannender Sci-fi-Thriller mit gutem Cast, der wieder mal beweist – die Deutschen können es doch. Endlich wurden hier mal Fördergelder sinnvoll eingesetzt. Daher vergebe ich auch die gleiche Zahl an Chuckies die Kross’ Charakter hat.

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ARROWHEAD (Alive)

am 04. Februar 2016 unter Horror, SciFi abgelegt

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Wir befinden uns in der nahen Zukunft. Der Kriegsgefangene Kye wird vom Rebellenführer Hatch befreit und soll im Gegenzug dafür eine Mission für ihn erfüllen. Allerdings stürzt das Raumschiff auf dem Weg dorthin ab und crasht auf einem Mond. Den schlauen Bordcomputer kann er auch nicht starten, weil er dafür keine Berechtigung besitzt. Doch dann trifft er Tarren, die eigentlich zu den Gegnern von Hatch gehört, doch notgedrungen schließt man sich zusammen. Dann wird Kye bei einer Erkundung durch ein merkwürdiges Vieh angegriffen und verletzt. Doch das ist nicht alles. Plötzlich stellt er starke Veränderungen an seinem Körper fest.

Der Streifen ist insgesamt ein wenig krude geraten, weil er ein bisschen zu viel will. Die Grundidee, was auf diesem Mond mit den Menschen passiert ist allerdings durchaus pfiffig und man wird eine Stunde lang gut unterhalten und das mit überraschend ordentlichen Effekten.

Doch dann beginnt man den Streifen zu lang zu ziehen und man hat das Gefühl, alles wirkt aufgebläht und nicht mehr so straff wie zu Beginn.

Amüsant sind die Kommunikationen von Kye mit dem Computer, die ein wenig an die von MOON erinnern, wo wir ja die gleiche Situation haben, das eine Person niemanden hat mit dem sie sprechen kann, außer einem künstlichen Freund.

Insgesamt ist ARROWHEAD ganz unterhaltsam. Die Schauspieler sind ordentlich und einige originelle Ideen (Stichwort Zeit) hat man durchaus mit einfließen lassen. Wäre der Film 20 Minuten kürzer hätte es allerdings auch gereicht. So gibt es im Gesamteindruck.

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PIXELS (Sony Pictures)

am 30. Dezember 2015 unter Komödie, SciFi abgelegt

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Präsident Cooper hat ein Problem. Aliens haben eine von der Erde aus verschickte Kapsel mit Arcade-Spielen aus den 80er Jahren abgefangen und leider die Intention missverstanden. Statt den Erdlingen freundlich zu begegnen, fordern Sie diese zu Spielduellen mit den Figuren heraus. Cooper sieht die letzte Rettung in seinem ehemaligen Freund Brenner, der damals der absolute Spezialist für diese Spiele war. Der aktiviert einen alten Kumpel und seinen damals größten Gegner um in den Spielen gegen die Außerirdischen zu gewinnen – und plötzlich kämpft man real gegen Pac-Man und Donkey Kong.

Normalerweise bespreche ich ja eher keine Filme die mit so einem riesigen Budget gedreht wurden, weil es einfach schon viele Kritiken dazu gibt. In diesem Fall mache ich aber aus bestimmten Gründen eine Ausnahme.

Dieser Film mit 20 % des Budgets und ohne Starpower, als kleiner Indiestreifen wäre mit Sicherheit ein Riesen-Spaß geworden, auch wenn man dann natürlich nicht so viel Geld für die (zugegebenermaßen großartigen) Effekte gehabt hätte.

Leider sorgt nämlich gerade die Major-Attitüde dafür, dass man wirklich krampfhaft versucht im Minutentakt Gags zu bringen, von denen dann 2/3 absolute Rohrkrepierer sind. Das ist deshalb schade, weil es ansonsten wirklich auch viele witzige Ideen gibt und gerade Leute 40 + einen Heidenspaß an diesem Streifen haben können.

Jüngere werden kaum verstehen worum es hier geht, weil sie damalige Zeit eben nicht miterlebt haben und sich heutige Spiele auf einem ganz anderen Niveau befinden, und es auch keine klassischen Spielhallen mehr gibt. Damals war das eine Sensation.

Dabei gibt Sandler sogar noch eine überraschend gute Figur ab und übertreibt es nicht mit den Grimassen, während Kevin James wirklich schauspielerisch eine Katastrophe ist und auch immer bleiben wird.

So bleibt unter dem Strich ein ganz netter, aber mit zu vielen doofen Gags überfrachteter Streifen, der aber immerhin ordentlich unterhält und auf der anderen Seite wirklich seine gelungenen Momente hat.

Absolutes Highlight sind jedoch die Auftritte vom putzigen Q-Bert (auch ein damaliges Spiel) für denen es einen halben Extra-Chucky gibt, was in der Kombi mit der putzigen Idee mich trotzdem noch zu dieser Wertung veranlasst.

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AIR (Sony Pictures)

am 27. Oktober 2015 unter SciFi, Thriller abgelegt

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Nachdem die Atmosphäre der Erde durch radioaktiven Niederschlag zum Leben komplett ungeeignet wurde,  war die letzte Maßnahme der Menschheit der Bau unterirdischer Bunker, in dem man „wichtige Menschen“ in Kälteschlaf versetzte. Darunter viele Wissenschaftler, die nach Jahren eventuell die Möglichkeit haben könnten, die Erde wieder bewohnbar zu machen. In einem der Bunker überwachen zwei Männer diese Männer und Frauen, doch aufgrund des knappen Sauerstoffs müssen auch sie beide regelmäßig in den Schlaf versetzt werden. Als es zu einem Unfall kommt und eine der beiden Schlafkabinen zerstört wird, haben die beiden ein größeres Problem, denn zwangsläufig muss einer sterben, denn der Sauerstoff während ihrer Wachphasen hält nur 2 Stunden.
Wer hier einen Science-Fiction Film mit massenhaft Action erwartet wird, komplett enttäuscht sein, denn der Film erinnert in der Machart eher an Streifen wie MOON.
Wer sich jedoch mit einem Drama mit Thrillerelementen in einer ungewöhnlichen Umgebung und Konstellation anfreunden kann wird AIR mögen, denn die Grundidee ist wirklich gelungen.
Zwar kommt in der Mitte des Geschehens die ein oder andere Länge auf, das gegenseitige Misstrauen der beiden Männer, bietet aber einen interessanten Aspekt für den Zuschauer, der nie weiß, wie die beiden reagieren und was sie als nächstes tun werden.
Norman Reedus mag ich eh gerne, und das nicht erst seit WALKING DEAD. Als sein Gegenspieler wurde immerhin der Oscar-nominierte Djimon Hounsou gewonnen.
So entwickelt sich ein unterirdisches (nur vom Raum nicht von der Qualität) über weite Strecken spannendes Kammerspiel, das allerdings, wie bereits erwähnt, für Leute die viel Action mögen gänzlich ungeeignet ist, sondern von Dialogen und der Handlungsweisen der Protagonisten dominiert wird.

Nachdem die Atmosphäre der Erde durch radioaktiven Niederschlag zum Leben komplett ungeeignet wurde, war die letzte Maßnahme der Menschheit der Bau unterirdischer Bunker, in dem man „wichtige Menschen“ in Kälteschlaf versetzte. Darunter viele Wissenschaftler, die nach Jahren eventuell die Möglichkeit haben könnten, die Erde wieder bewohnbar zu machen. In einem der Bunker überwachen zwei Männer diese Männer und Frauen, doch aufgrund des knappen Sauerstoffs müssen auch sie beide regelmäßig in den Schlaf versetzt werden. Als es zu einem Unfall kommt und eine der beiden Schlafkabinen zerstört wird, haben die beiden ein größeres Problem, denn zwangsläufig muss einer sterben, denn der Sauerstoff während ihrer Wachphasen hält nur 2 Stunden.

Wer hier einen Science-Fiction Film mit massenhaft Action erwartet wird, komplett enttäuscht sein, denn der Film erinnert in der Machart eher an Streifen wie MOON.

Wer sich jedoch mit einem Drama mit Thrillerelementen in einer ungewöhnlichen Umgebung und Konstellation anfreunden kann wird AIR mögen, denn die Grundidee ist wirklich gelungen.

Zwar kommt in der Mitte des Geschehens die ein oder andere Länge auf, das gegenseitige Misstrauen der beiden Männer, bietet aber einen interessanten Aspekt für den Zuschauer, der nie weiß, wie die beiden reagieren und was sie als nächstes tun werden.

Norman Reedus mag ich eh gerne, und das nicht erst seit WALKING DEAD. Als sein Gegenspieler wurde immerhin der Oscar-nominierte Djimon Hounsou gewonnen.

So entwickelt sich ein unterirdisches (nur vom Raum nicht von der Qualität) über weite Strecken spannendes Kammerspiel, das allerdings, wie bereits erwähnt, für Leute die viel Action mögen gänzlich ungeeignet ist, sondern von Dialogen und der Handlungsweisen der Protagonisten dominiert wird.

Aber wieso gibt es hiervon keine Blu Ray? Wir sind im Jahre 2015 SONY!!!!

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INFINI (Capelight/ALIVE)

am 20. Oktober 2015 unter Horror, SciFi abgelegt

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Anfang des 23. Jahrhunderts geht es 95 % der Weltbevölkerung ziemlich mies. Daher müssen sich viele auf gefährliche Jobs einlassen, bei denen sie quer durchs Weltall gebeamt werden, um auf fremden Planeten in Minen zu schuften. Auch Whit Carmichael ist so einer, denn in der Raumstation in der er arbeitete ging ein Virus um und die Leute brachten sich gegenseitig um die Ecke. Ein Elitetrupp soll den einigen Überlebenden nun retten. Doch das Ding, das die anderen dazu brachte sich gegenseitig zu zerfleischen, ist noch allgegenwärtig.

INFINI beginnt durchaus interessant, das Tempo ist gut und für einen solchen Low Budget Film ist die Ausstattung mehr als ordentlich. Zudem agiert hier ein mir unbekannter, aber sehr talentierter Hauptdarsteller.

Aber das was der Streifen am Anfang richtig macht, wird insbesondere gegen Ende wieder negiert, denn da beginnt sich das ganze doch endlos zu ziehen und speziell der Monolog von Carmichael gegen Ende ist schier endlos und wird dann auch noch wiederholt.

Die Auflösung hingegen ist durchaus gelungen, aber der Weg dahin ist einfach zu lange, denn dieser Streifen geht satte 106 Minuten und die Geschichte, die ja im Grunde relativ simpel ist, bietet einfach keine Grundlage für diese Laufzeit.

Allerdings bin ich nicht der Meinung vieler Rezensenten dass der Streifen jetzt ein Totalausfall ist. Daher gibt’s von mir eine mittlere Bewertung...

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