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Archiv der Kategorie 'SciFi'

ARRIVAL (Studio Canal)

am 03. Februar 2017 unter Drama, SciFi abgelegt

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Außerirdische Raumschiffe landen an zwölf anscheinend willkürlichen Stellen auf der Erde Die Linguistin Dr. Louise Brooks wird vom Militär eingesetzt und soll gemeinsam mit einem Kollegen versuchen, die Sprache der Aliens zu entschlüsseln um herauszufinden, wozu sie hier sind…aber viele Menschen können damit nicht umgehen und erwarten eine Invasion, was zu Panik, Plünderungen und ähnlichem führt. Zudem will China angreifen. So rennt Brooks die Zeit weg.

Die Grundidee ist gar nicht übel – auch wie sich die Sprachwissenschaftler dem ganzen nähern ist eigentlich recht nachvollziehbar in Szene gesetzt und die Optik ist eh gelungen.

Trotzdem bin ich der Meinung, das sich diese Geschichte eher als Serie eignen würde. Obwohl der Film eigentlich eher langatmig wirkt, geht das alles doch sehr schnell vor sich, denn im Endeffekt brauchen die Herrschaften doch relativ wenig Zeit das ganze zu entschlüsseln.

Zudem würde in einer Serie auch die Möglichkeit bestehen, einige Wendungen einzubauen, von denen ARRIVAL leider weitgehend verschont bleibt. Zudem ist mir der esoterische Schnick Schnack doch etwas weit hergeholt und auch das Mutter-Tochter-Drama hätte man sich schenken können.

Da Amy Adams 80 % des Films alleine zu tragen hat, sind sowohl Forest Whittaker, als auch der blasse Jeremy Renner völlig unterfordert und dienen nur als Staffage.

Am Ende will der Film dann etwas zu viel (kann nicht genau schreiben was, ohne zu viel zu verraten) und wird dadurch eher schwächer als besser.

Optisch ansprechend ist die Grundidee, wie bereits erwähnt, zumindest interessant, die filmische Umsetzung, abgesehen von der Optik, allerdings nur bedingt gelungen, auch weil größtenteils einfach die Spannung fehlt.

Wohlwollende:

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EQUALS (Koch Media)

am 22. November 2016 unter Drama, SciFi abgelegt

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Nachdem die Welt von einem atomaren Krieg heimgesucht wurde, schalteten Wissenschaftler bei Menschen die Emotionen ab. Diese arbeiten, essen, gehen nach Hause und schlafen. Eine recht unbefriedigende Existenz, die viele das Leben kostet, da sie in ihrem Dasein keinen Sinn erkennen und sich das Leben nehmen. Auch Silas und Nia gehören zu dieser Gattung. Doch beide verspüren mit der Zeit eine gewisse Anziehungskraft. Als sie sich heimlich treffen, lernen sie kennen, wie schön es ist, einen anderen Menschen zu berühren und ihm nahe zu sein. Diese Treffen häufen sich, sind aber sehr gefährlich, denn werden sie entdeckt gelten sie als „infiziert“ und werden aus dem Verkehr gezogen. Dann wird Nia schwanger….

In diversen Foren habe ich nun schon mehrmals gelesen, das EQUALS eine Kopie von Equilibrium darstellt. Das einzige was die Filme gemeinsam haben ist, das man die Emotionen der Menschen unterdrückt. Ansonsten hat letztgenannter, auch mit der Verbrennung der Bücher und dem extra entwickelten Kampfstil meiner Meinung nach einen ganz anderen Ansatz und gehört nicht einmal dem gleichen Genre an.

Stilistisch erinnert EQUALS stark an den von mir sehr geschätzten GATTACA, verfeinert jedoch noch dessen Look, was wohl auch daran liegt, das man heute technisch mehr Möglichkeiten hat.

Wenn man schon Vergleiche zieht, dann fällt mir eine Platte von Mike Batt namens ZERO ZERO ein, die es auch als Video gibt. Diese könnte durchaus Vorbild für EQUALS gewesen sein. Auch da verliebt sich ein Mann in ein Mädchen, obwohl dies eigentlich gar nicht mehr möglich scheint.

Meine Begeisterung für Kristen Stewart und Nicholas Hoult hält sich eigentlich stark in Grenzen, doch was die beiden hier bieten, besonders in den Szenen, in denen sich beide annähern, ist emotional fast schon ergreifend.

Frau Stewart ist in der letzten Zeit eher in kleineren Filmen zu sehen, was ihr sichtlich guttut. Auch in CAMP-X-RAY lieferte sie bereits eine sehr gute Leistung ab.

EQUALS ist ein hervorragendes Drama mit tollen Schauspielern und einer subtilen Handlung. Wer hier viel Action erwartet, wird gänzlich enttäuscht.

Mich persönlich hat das nicht im Geringsten gestört, es wird aber auch Leute geben die maulen „da passiert doch nix“. Tut es wohl, nur eben auf einer anderen Ebene. Nichts für das Mainstream-Publikum.

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REAL HUMANS – STAFFEL 2 (WVG)

am 08. November 2016 unter SciFi, Suspense, TV-SERIE abgelegt

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Da jeder der Staffel 2 schaut auch den ersten Teil gesehen hat, hier nur eine ganz kurze Zusammenfassung: Menschliche Roboter, sogenannte Hubots, gehören (ähnlich wie in I ROBOT) zum Alltag der Menschen, weil sie ihnen viel Arbeit abnehmen und sich z.B. auch in der Krankenpflege bewährt haben. Doch unter den Robotern gibt es auch einige, die sogenannte freie Hubots sind, also keinem Menschen gehören und die haben ein Eigenleben entwickelt und keine Lust mehr den Hampelmann für andere zu spielen…

Soweit eine allgemeine Kurzfassung. Jetzt zur Staffel: Die befreiten Hubots haben sich in alle Winde zerstreut. Mimi lebt inzwischen recht glücklich bei einer Familie, die sie nicht als Haushaltshilfe, sondern als vollwertiges Familienmitglied sieht. Flash hat sich sogar verliebt und heiratet ihren Liebsten, obwohl dieser weiß, das sie ein Hubot ist. Gordon irrt nach dem Ableben seiner Freundin in der Gegend herum, während Bea weiterhin den Code ihres Schöpfers sucht, damit sie endlich ein richtiger Mensch sein kann und durchaus auch ihre dadurch gewinnende Macht zu Gunsten der Hubots einsetzen will.

Wer die erste Staffel nicht gesehen hat, der versteht in der Fortsetzung absolut nichts, denn alles baut auf dieser auf. Selbst ich hatte erst Probleme dem Geschehen zu folgen, da die Veröffentlichungs-Zeitpunkte der beiden Staffeln doch recht lange auseinander lagen.

Die Ereignisse setzen etwa ein halbes Jahr später an und immer wieder schaffen es die Macher besonders originelle Ideen einzubauen. Es gibt zum Beispiel mittlerweile Menschen die sind „Trans-Human-Sexuell“, verlieben sich also nur in Hubots, wie etwa Tobbe.

Es gibt eine Partei die gegen die Hubots kämpft und Jugendliche rekrutiert, die gegen diese Spezies sind und sie gnadenlos bekämpfen.

Zudem wird die Frage gestellt,ob ein freier Hubot in der Lage ist, ein Kind alleine zu erziehen.

Da haben sich die Macher wieder jede Menge interessanter Dinge einfallen lassen und schaffen es, die recht hohe Qualität des Vorgängers zu halten. Lediglich das Camp, in dem Menschen gegen Hubots Paintball spielen, finde ich etwas weit hergeholt.

Wir warten auf Staffel 3, denn diese hier endet mit einem derben Cliffhanger. Hoffentlich geht es diesmal etwas schneller….

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DAS JERICO PROJEKT (Splendid)

am 06. Oktober 2016 unter Action, SciFi, Thriller abgelegt

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Einen Großteil seines Lebens hat Jerico im Knast verbracht. Durch eine seltene Gehirnkrankheit ist er nicht in der Lage Empathie für jemanden oder etwas zu entwickeln. Da er den Staat schon ne Menge Geld gekostet hat, beschließt man, dass er nun mal etwas davon zurückgeben sollte. Durch eine neuartige Operation soll es gelingen, das Wissen des verstorbenen Agent Pope auf ihn zu übertragen, der als einziger den Aufenthaltsort von Jan Stroop kannte, der eine gefährliche Software entwickelt hat, die in den falschen Händen zu einem Weltkrieg führen könnte. Da Jerico auch die emotionalen Verhaltensweisen von Pope mit übertragen bekommt, stürzt ihn das in ein totales mentales Chaos. Mit der Zeit jedoch lernt er diese neuen Dinge zu kontrollieren. Doch es steckt trotzdem noch immer sehr viel von Jerico in ihm – und das ist nicht gut.

Diese Geschichte als hirnverbrannt zu bezeichnen, wäre noch deutlich untertrieben. Aber wenn man das im Vorfeld weiß und das einfach als gegebene Tatsache hinnimmt, bekommt man einen grundsoliden Thriller geboten, der allerdings meiner Meinung richtig falsch besetzt ist.

Costner als Schwerverbrecher? Sorry aber das passt einfach nicht. Da hätte ich lieber Gary Oldman genommen, der hier den Geheimdienst-Direktor gibt. Und Tommy Lee Jones hätte bei mir dessen Part bekommen und Costner den des Arztes, den Jones spielt. Meiner Meinung nach wäre das die ideale Besetzung für die Personen gewesen, denn keiner kann einen Psychopathen so gut spielen wie Oldman und Costner in der Rolle eines empathielosen Verbrechers? Naja.

Zu diesen drei Hochkarätern gesellen sich auch noch Ryan Reynolds und Gal Gadot. Das reicht normalerweise für 3 Filme und vielleicht ist das auch mit der Grund wieso der Film in meinen Augen solide aber nicht überragend ist.

Die ohnehin schwer verdauliche Geschichte wird zudem noch mit teilweise etwas wirren Twists unnötig verlängert. So gerät der Streifen mit fast zwei Stunden zudem etwas zu lang.

Fazit: Gut anschaubar und grundsolide erwartet man bei der Besetzung insgesamt aber doch etwas mehr, als das was unter dem Strich bei rauskommt. Den ähnlich gelagerten FACE OFF schlägt er jedoch um Längen.

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DAS SCHWARZE LABYRINTH (Eurovideo)

am 27. September 2016 unter SciFi abgelegt

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Eine Gruppe junger Männer und Frauen erwacht in einem dunklen (und billig gedrehten) Labyrinth. Keiner hat eine Erinnerung wie er hierhergekommen ist. Immer wieder müssen sie vor bewaffneten Wächtern fliehen, welche die Teilnehmerzahl dezimieren sollen, müssen Codes entschlüsseln und Signale deuten, um an diesem bizarren und mysteriösen Ort, dem Schwarzen Labyrinth von Andròn, zu überleben. Notgedrungen wächst ihr Zusammenhalt, um die tödlichen Herausforderungen zu meistern und hinter das Geheimnis der Nine Corporations zu kommen. Doch letztlich will jeder einzelne nur aus diesem Albtraum entfliehen. Und was sie nicht wissen: Die ganze Welt verfolgt live ihren Kampf ums nackte Überleben und platziert Wetten auf die Teilnehmer der Death Games …

Nicht das diese Geschichte in irgend einer Weise innovativ wäre, aber aus diesen grundlegenden Dingen kann man zumindest einen soliden Action-Thriller zimmern ohne sonderlich viel Talent zu besitzen. Sowohl als Regisseur/Produzent als auch Darsteller.

Beide Gruppen schaffen es dennoch auf ganzer Linie zu versagen. Die Handlungsweisen der Protagonisten sind dusselig, die Kulissen billig und die Story extrem eindimensional.

Danny Glovers Rollen werden immer kleiner und immer schlechter, vielleicht sollte er endlich in Rente gehen, wie er es ja schon vor 25 Jahren in Lethal Weapon tun wollte. Was allerdings Alec Baldwin, der ja doch dicke im Geschäft ist, in diesem wirren Streifen zu suchen hat, erschließt sich mir nicht. Anscheinend hatte der Regisseur etwas in der Hand, um ihn zu erpressen.

Ansonsten gibt es langweilige Kämpfe, vor noch langweiligeren Kulissen und noch langweiligere Dialoge. Ich tue mich hier echt schwer 2 Chuckies zu geben, denn ich wüsste nicht für was der zweite sein sollte. Einzig und allein das es noch schlechtere Filme als diesen híer gibt lässt Gnade vor Recht ergehen. Was ein Schrott!!!

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UNFALL IM WELTRAUM (Koch Media)

am 20. September 2016 unter Klassiker, SciFi abgelegt

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Als Forscher einen neuen Planeten entdecken ist die Überraschung groß. Das Ganze wird um so verwirrender, als man erkennt, dass dieser die gleiche Umlaufbahn wie die Erde hat – nur haargenau gegenüber. Deshalb wurde dieser auch nie entdeckt. Nach einigen Schwierigkeiten mit der Finanzierung werden jedoch der beste Astronaut der Welt und ein Astrophysiker losgeschickt um den neuen Planeten zu erkunden. Nach 3 Wochen im Hyperschlaf steht man kurz davor die zweite Erde zu erreichen. Bei der Landung passiert ein folgenschwerer Unfall. Danach ist nichts mehr wie vorher….

Also dieser Streifen bekommt auf einschlägigen Seiten im Internet durchweg gute Bewertungen, denen ich mich sogar anschließen würde, was ich bei „alten, neuen“ Filmen normalerweise nicht tue, doch auch für meine Person war dieser Streifen eine Neuheit. Ich habe noch nie etwas davon gehört.

Für die damalige Zeit bekommt man sogar sehr anständige Effekte geboten, was mich ebenfalls sehr überrascht hat. Auch die Geschichte ist durchaus originell und mich wundert, dass hiervon nie ein Remake gedreht wurde.

Die Bildqualität ist unglaublich. Besonders in den Szenen die sich in den Räumlichkeiten befinden, ist das Bild glasklar und erreicht hierbei fast die Qualität einer Neuheit. Auch der Ton rummst durchaus ordentlich – dazu gibt es ein sehr schönes Steelbook. Die seltenen kleinen Blitzer kann man getrost bei der Bildbewertung übergehen.

Schauspielerisch ist der Streifen zwar nicht überragend, interessant aber das Loni von Friedl (damals eine wirklich hübsche Person) in diese Produktion geriet: Wie wird wohl auch ihr Geheimnis bleiben.

Auch die Ausstattung weiß zu gefallen und erinnert ein wenig an 2001 oder auch an die Enterprise, irgendwie putzig die Klamotten.

Fazit: Überraschend guter Sci-fi Film, der absolut top restauriert wurde. Aber das ist man von KOCH ja fast schon gewohnt.

ASCENSION (Studio Canal)

am 06. September 2016 unter SciFi, TV-SERIE abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1963. Ein geheimes Projekt wird in Zeiten des Kalten Krieges von der US Regierung auf den Weg gebracht. Mehrere Hundert Frauen, Männer und Kinder werden ins All geschickt um auf einem neuen Planeten anzusiedeln. Die Reisedauer beträgt allerdings knapp 100 Jahre. Das heißt viele Menschen werden auf diesem Schiff geboren – andere erleben das Ende der Mission nicht mehr. Der Mord an einer jungen Frau jedoch wirft jede Menge Fragen auf und das Leben an Bord ist nicht mehr das gleiche wie zuvor. Zudem ereignen sich kurz danach mehrere merkwürdige Dinge und einige beginnen an der Mission zu zweifeln – zurecht.

ASCENSION ist laut meinen Unterlagen eine Serie die auch nur auf 6 Folgen konzipiert war und dann abgeschlossen sein sollte. Wenn dieses Ende allerdings ein Abschluss ist, so ist es ein doch sehr merkwürdiger, denn hier bleiben doch einige Fragen offen.

Die Reihe an sich ist sehr gelungen. Alleine die Grundidee bietet viel Potenzial, das auch durchaus ausgeschöpft wird. Die 2 wirklich derben Wendungen sind grandios. Insbesondere auf die eine wäre ich niemals gekommen.

Zudem hat man hier eher bekannte Schauspieler verpflichtet, zumindest viele, die man ständig in TV Serien sieht zum Beispiel den Typen aus SANCTUARY, der dort den Computer-Nerd spielt.

Wer allerdings eine eher Weltraum-orientierte Serie erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein, denn man kümmert sich hier eher um die Probleme auf dem Schiff und wird nicht mit vielen Szenen aus dem All beglückt.

Trotzdem eine wirklich gute Grundidee, die für mich mindestens noch eine zweite Staffel verdient hätte. Darauf können wir aber, so glaube ich, lange warten.

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TREPALIUM (Meteor/Alive)

am 28. Juni 2016 unter Drama, SciFi, Thriller abgelegt

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Wir befinden uns in der nahen Zukunft. Eine Mauer trennt 80 % der Menschen von dem Rest. Das ist die Elite, die in einer feudalen Stadt lebt und in den Genuss kommt, arbeiten zu dürfen und dadurch ein privilegiertes Leben zu führen. Um die sich anbahnende Eskalation zu verhindern vergibt die Präsidentin 10000 neue Jobs an Menschen aus der „Zone“, was aber nur Mittel zum Zweck ist, weil sie sich Vorteile auf dem Weltmarkt verschaffen will. Auch Ezia wird ausgewählt. Diese lebt mit ihrem Sohn in der Nähe der Mauer und möchte so bald wie möglich in den Süden, wo alles besser sein soll. Also nimmt sie den Job an. Zufällig sieht sie der Frau ihres Arbeitgebers sehr ähnlich. Als diese gekidnappt wird, übernimmt sie deren Platz. Doch das gestaltet sich immer schwieriger, zumal sie erfährt, das eine Revolution geplant ist.

Das ist eine recht lange Zusammenfassung, doch trotzdem fehlen noch sehr viele Punkte, aber dann würde ich doch vielleicht etwas arg viel verraten.

Die Grundidee erinnert ein wenig an ELYSIUM, der mir auch sehr gut gefallen hat. TREPALIUM spinnt das ganze aber noch etwas weiter und hat besonders optisch einiges zu bieten.

Obwohl mir nur die DVD vorlag, macht diese auf dem Beamer schon einen fantastischen Eindruck. Insbesondere bei den Ereignissen in der futuristischen Stadt, wurden hier beeindruckende Bilder am Computer generiert.

Zudem gibt es ein paar wirklich interessante Ideen, wie so eine Stadt aussehen könnte, die aber nie übertrieben wirken, sondern in naher Zukunft durchaus vorstellbar sind.

Die Geschichte nimmt einige überraschende Wendungen und die Schauspieler, dir mir allesamt nichts sagen, sind sehr gut gewählt und bringen die Geschichte glaubhaft rüber.

Auch sehr positiv ist, das man die Staffel abgeschlossen hat. Man hätte zwar durchaus die Chance noch eine weitere zu drehen, aber wenn nicht, hat man hier eine abgeschlossene Serie erschaffen, die ein schlüssiges Ende erhielt.

Insgesamt hätte ich mir noch ein paar mehr Bilder aus der Stadt gewünscht, weil diese einfach großartig gestaltet wurde. Zudem hätte man noch etwas mehr aus der Grundidee herausholen können, aber bei 6 Folgen war das wohl einfach nicht drin.

Fazit: Interessante Serie mit sehr gutem Ansatz und einem tollen Vorspann bei dem sich Musik und Bild genial ergänzen. Alleine deswegen sollte man schon mal einen Blick riskieren.

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THE QUIET HOUR (Lighthouse Film)

am 21. Juni 2016 unter Drama, SciFi abgelegt

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Außerirdische haben die Weltherrschaft übernommen und nur noch wenige Menschen leben auf Mutter Erde. Diejenigen die es geschafft haben den Angriff zu überleben, bekommen täglich 2 Stunden, in denen sie sich frei bewegen können – außerhalb ihrer Häuser. So auch Sarah, die mit ihrem blinden Bruder auf der Farm ihrer Eltern lebt. Der Vater der beiden ist in ihren Armen gestorben, doch sie bringt es nicht übers Herz, ihrem Bruder davon zu erzählen, zumal sie genug Arbeit hat, das Anwesen gegen Plünderer zu verteidigen. Eines Tages taucht ein mysteriöser Fremder, der ihr gegen diese hilft. Doch bald stellt sich heraus, das die Herrschaften die vor der Tür lauern, hinter ihm her sind.

Ein Endzeitfilm ohne Endzeit-Szenario, ein Alien-Film ohne Aliens. Das erwartet den Zuschauer hier. Die wenigen Abschnitte mit dem Raumschiff am Himmel stehend, sind optisch durchaus gelungen, haben aber nicht wirklich einen großen Einfluss auf den Film.

Ansonsten ist THE QUIET HOUR eher ein leises Drama, als ein typischer Alien-Invasion Film und es wird daher schwer sein, eine Zielgruppe zu finden, denn Menschen die sich die Handlung durchlesen, die man so im Internet beschrieben findet, erwarten hier sicherlich etwas ganz anderes.

Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Dakota Blue Richards ist durchaus talentiert, hat aber den Durchbruch noch nicht wirklich geschafft, weil sie doch eher in kleinen Rollen zu sehen ist – ebenso wie Karl Davies.

Zudem handelt es sich hier um ein Regiedebüt, denn Stephanie Joalland brachte bislang ansonsten nur einen Kurzfilm auf den Markt. Sie bewiest durchaus Gespür für Atmosphäre, doch verweigert ihrem Streifen leider etwas Tempo, das ihm an manchen Stellen definitiv gut getan hätte.

Ganz schwer, hier eine Bewertung abzugeben, da auch die Zielgruppe nicht eindeutig bestimmt werden kann. Freunde von Alien-Streifen werden enttäuscht sein – Leute die gerne feinfühlige Dramen sehen, kommen nicht auf die Idee sich diesen Film anzuschauen (schon gar nicht nach dem Cover)

Daher lasse ich die Bewertung hier mal offen.

RETROACTIVE (Koch Media)

am 01. Juni 2016 unter Action, SciFi, Thriller abgelegt

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Die Polizeipsychologin Karen hat mitten in der menschenleeren Wüste eine Autopanne. Zum Glück (oder auch nicht) wird sie von Frank Lloyd und seiner Frau Rayanne aufgegabelt. Im Laufe der Fahrt entpuppt sich Frank jedoch als eher unangenehmer Geselle mit psychopathischen Zügen. Erst tötet er mal eben seine Frau, dann macht er Jagd auf Karen. Die kann in ein abgelegenes Labor flüchten, in dem Brian an einem Zeit-Experiment arbeitet. Karen wird von ihm in die Vergangenheit zurückversetzt, landet aber erneut auf Franks Rücksitz und der Spuk geht von vorne los,

Diese Zeitreisegeschichten und auch das der Protagonist immer wieder aufwacht und den Tag von neuem erlebt sind ja nun nicht wirklich neu. Es begann wohl so richtig alles Anfang der 90er mit UND TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER. Danach wurden dieses Thema oft variiert. Dieser Streifen hier ist bereits aus dem Jahre 1997 – aber erst jetzt erscheint er auf Blu Ray.

Wenn man davon absieht das 20 Jahre später die Effekte natürlich um einiges besser wären, bekommt man einen extrem spannenden und sehr originellen Streifen geboten. Karens Versuche die Geschehnisse durch ihre Zeitreisen zu verbessern scheitern meist kläglich und machen alles noch viel schlimmer. Und genau da liegt der Reiz des Films, der eigentlich immer die gleiche Story erzählt, aber mit neuen Varianten und Wendungen überrascht.

Inmitten des Szenarios ein James Belushi, den man in seiner Filmgeschichte nur ganz selten als bösen Psychopathen erlebt hat. Auch Kyle Travis als Gegenspielerin liefert einen sehr guten Job ab.- sie hat allerdings die Schauspielerei mittlerweile an den Nagel gehängt.

Das Bild der Blu Ray ist sehr gut und unterscheidet sich kaum von neueren Produktionen. Hier und da mal ein kleiner Blitzer aber das kann man nun wirklich vernachlässigen. Der Ton ist grundsolide und ab und zu schepperts auch mal in den hinteren Boxen.

Fazit: Origineller und spannender sowie gut durchdachter Streifen mit tollen Darstellern. Normalerweise bewerte ich ja erst Filme ab dem Jahre 200, aber hier mache ich mal eine Ausnahme (fehlen ja auch nur 3 Jahre).

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