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Archiv der Kategorie 'SciFi'

THE HOLE (Ascot Elite)

am 08. Juni 2011 unter Komödie, SciFi, mystery abgelegt

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Dane und sein kleiner Bruder Lucas sind ständig am Umziehen, weil ihre Mutter panische Angst hat, dass ihr Ex sie finden wird. Dane ist davon extrem angenervt, was sich aber ganz schnell ändert als er die schnuckelige Nachbarin Julie kennenlernt. Rein aus Versehen entdeckt das Trio im Keller des neuen Hauses eine Luke die mit reichlich Schlössern versehen ist. Aber gerade das weckt die Neugier, doch man ist relativ enttäuscht als man darunter nur ein leeres Loch findet. Das allerdings scheint endlos tief zu sein, doch auch Untersuchungen mit der Kamera ergeben nichts wirklich außergewöhnliches. Doch kurz darauf passieren jedoch merkwürdige Dinge und auch eine Geistererscheinung taucht immer wieder auf. Was hat man da nur rausgelassen?

Dieser Film kann eigentlich nur Leuten Gefallen die Sachen wie die GOONIES oder auch GREMLINS mögen, denn außer den modernen Elementen die es zu der damaligen Zeit als diese Filme entstanden noch nicht gab, geht es hier sehr oldschoolig zu. Dazu passt dann auch der Regisseur, denn Joe Dante hatte in den 80ern einen Hit nach dem anderen und hat seinen Stil auch gar nicht erst geändert.

Gegen Ende geht dem Streifen allerdings etwas die Luft aus und der Showdown ist dann doch etwas arg aufgesetzt und übertrieben.

Das Schauspieler-Trio weiß zu gefallen, zumal die Gesichter vollkommen unverbraucht sind und auch dementsprechend rüberkommen.

Fazit: Familentaugliche Unterhaltung, an der aber auch die älteren unter uns Gefallen finden könnten.

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KIDNAPPED (Sony Pictures) / FLASH FORWARD (Buena Vista)

am 24. November 2010 unter SciFi, Suspense, Thriller abgelegt

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TV Serien bespreche ich eher kaum, weil ich nur selten Lust habe eine Staffel durchzuschauen. Meist gebe ich nach 2 Folgen auf, weil mir entweder die Schauspieler oder die Inszenierung nicht zusagen. In diesem Falle habe ich die kompletten Staffeln durchgesehen und war sehr angetan.

Im Falle von KIDNAPPED geht es um die Entführung eines Sohnes aus reichem Hause. Neben dem FBI ermittelt auch ein ehemaliger Kollege, der jedoch vor Jahren aus dem Dienst entlassen wurde und der sich nun auf Kindesentführungen spezialisiert hat. Gemeinsam findet man heraus, dass hinter dieser Entführung viel mehr steckt als schnöder Mammon.

Insbesondere die Auflösung ist hierbei richtig gelungen und das witzige hierbei – man erfährt die wahren Hintergründe auch wirklich erst in der allerletzten Folge. So bleibt die Spannung konstant auf hohem Niveau und der Einfallsreichtum der Drehbuchautoren ist beeindruckend. Denn aus so einer simplen Grundidee so viel herauszuholen, ist schon bemerkenswert. Allerdings sollte die Serie ursprünglich 22 Folgen statt nur 13 lang sein, doch das wurde kurzfristig umgeworfen. Das merkt man an manchen Stellen gegen Ende dann schon, denn ab und an kommt hier doch der Zufall zu Hilfe.

Das ist aber der einzige Kritikpunkt an einer fesselnden, nahezu durchweg spannenden Staffel, die für eine TV Serie unglaublich gut besetzt ist.

Ebenso gelungen auch FLASH FORWARD. Aber auch diese Serie war kein langes Leben vergönnt, was ich in beiden Fällen nicht verstehen kann, vor allem wenn man bedenkt, welcher Mist in Amerika schon Jahre überlebt.

Hier haben alle Menschen zur selben Zeit für etwas über 2 Minuten einen Blackout und können in ihre Zukunft sehen. Als sie wieder erwachen regiert natürlich das Chaos und es gibt etliche Millionen Todesfälle zu beklagen, denn Piloten, Autofahrer oder Menschen während des Schwimmens sind natürlich alle dabei umgekommen. Beim FBI richtet man eine TASK FORCE ein, die aufklären soll, wie dieser Blackout entstand und ob er nochmal vorkommen kann. Und was ist mit den Menschen, die keine Zukunft gesehen haben? Sterben diese bis zu diesem Zeitpunkt?

Aus dieser äußerst interessanten Ausgangslage entwickelt sich eine sehr spannende Serie, die allerdings mit zunehmender Spielzeit doch mit der Logik zu kämpfen hat. Trotzdem bleibt man (ähnlich wie bei 24) am Ball und die derben Cliffhanger am Ende einer jeden Folge verleiten einen dazu, gleich noch eine anzusehen und danach noch eine und noch eine….

Fazit: Wer mal wieder gelungene Unterhaltung in Form von TV-Serien sehen möchte, kommt an beiden Serien nicht vorbei. Trotzdem jammerschade das beide nur eine Staffel überlebten.

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PREDATORS (Fox)

am 17. November 2010 unter Action, SciFi abgelegt

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Normalerweise versuche ich große Majorproduktionen überwiegend von dieser Seite fernzuhalten, denn dafür gibt es schon genug Foren, doch ab und an muss ich mir dann doch mal die Mühe machen. Insbesondere bei diesem Streifen hielt ich es durchaus für notwendig, denn was man sich hier für einen Schwachsinn hat einfallen lassen, geht wirklich auf keine Kuhhaut.

Die Story ist schnell erzählt, Auf einem fremden Planeten treffen verschiedene Elitekämpfer aus allen Herren Länder aufeinander. Man rauft sich zusammen und beginnt den aussichtslosen Kampf gegen die Predatoren die ihrerseits Spaß daran finden, mal was anderes zu jagen als Tiere.

Toll gell?

Schlauer Schachzug. Man nimmt zwei Darsteller die sonst gerne auch mal anspruchsvolle Rollen verkörpern und packt sie in ein total banales Storyszenario. Doch leider können weder Brody (der sich aber sichtlich gefällt als Monsterjäger) noch Larry Fishburne (der hier dem Begriff „unter Wert“ verkaufen eine völlig neue Bedeutung gibt) bei diesem Drehbuch etwas ausrichten. Zu banal und hohl ist die Story.

Und als man dann noch anfängt Predatorpsychologie zu betreiben, hab ich mich ja beinahe weggeworfen. Denn der einzige Ausweg ist natürlich der ausgestoßene Predator, den man befreit und der sich dann natürlich an seinen Artgenossen rächen und den Menschen helfen soll, damit sie dann zusammen in deren Raumschiff von dem Planten fliegen können!!!!! Was für eine Grottenkacke.

Ich weiß nicht wie viel der Streifen an Kohle verschlungen hat, er ist jedenfalls kaum einen Cent davon wert. Immerhin ist der Murks ungeschnitten, was aber auch nicht wirklich etwas rettet.

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SPLICE (Universum Film)

am 03. November 2010 unter Drama, Horror, SciFi abgelegt

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Clive und Elsa gehören zu einem Team von Genwissenschaftlern, das sich damit beschäftigt, verschiedene Tierarten zu kreuzen und dadurch völlig neuartige Lebewesen zu erschaffen. Da hinter dem Ganzen aber ein großer Konzern steht, der gewinnbringende Resultate erwartet, geraten die Forscher in Zugzwang und ihr heimliches Experiment, nämlich tierische und menschliche Gene zu kreuzen, gerät in Gefahr, vor allem aufgrund nicht vorhandener (Frei)Zeit. Zudem ist man sich bald nicht mehr einig, ob man das erschaffene Lebewesen eliminieren soll, da man hier ja auch Teile eines Menschen umbringen würde. Doch man kommt gar nicht dazu das auszudiskutieren, denn das Etwas entwickelt sich rasend schnell. Da die Verheimlichung der Existenz des Wesens immer schwieriger wird, schafft man es in eine abgelegene Scheune auf dem Land. Doch das schnelle Wachstum und die damit vorhandene Geschlechtsreife werden immer komplizierter, zumal herauskommt, dass Elsa ihre eigenen Gene benutzt hat und das Wesen empfindet nun langsam außerelterliches Gefallen an ihrem „Vater“. Es kommt zur Katastrophe.

In einen neuen Film von Vincenzo Natali setzt man natürlich immer wieder hohe Erwartungen, Nachdem der Mann mit CUBE ja einen absoluten Kultfilm erschaffen hatte, setzte er qualitativ mit CYPHER noch einen drauf um danach mit der originellen Komödie NOTHING abermals zu punkten.

SPLICE ist insgesamt jedoch das schlechteste Werk des Regisseurs, was vor allem an den letzten dreißig Minuten liegt. Grundsätzlich macht er bis dahin nicht viel falsch. Brody und Polley sind zwei glaubhafte Darsteller, denen man die jungen Forscher jederzeit abnimmt. Die Effekte sind grandios und auch einige Wendungen in der Story kann man kaum vorausahnen. Zudem wurde der Gewissenskonflikt der „Eltern“ gut herausgearbeitet, so dass der Streifen starke Charaktere zu bieten hat und eine gar nicht mal so abwegige Story….bis zum letzten Abschnitt.

Dort wird es dann dermaßen hanebüchen und schwachsinnig, dass man sich wirklich fragt, wie man einen an sich gelungenen Streifen noch so versemmeln kann. Spätestens nach der Geschlechtsreife des Wesens, sind die Wendungen dermaßen bescheuert, dass er zum Ärgernis wird. Leider kann ich diese aus Spoilergründen nicht im Einzelnen verraten.

Fazit: Interessanter Anfang, tolle Charaktere aber ein völlig abstruser Schlussabschnitt (immerhin mit einem halbwegs versöhnlichen Ende) machen eine Bewertung schwierig, daher entscheide ich mich hier für einen ähnlichen Stil wie auch schon bei GESETZ DER STRASSE nämlich:

Erste 2 Abschnitte

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Letzter Abschnitt

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Gesamt ganz knappe

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MOON (Koch Media)

am 23. September 2010 unter Drama, SciFi abgelegt

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3 Jahre sind mittlerweile vergangen, die Sam Bell vollkommen alleine auf dem Mond verbracht hat. Dort führt er Wartungs- und Kontrollarbeiten für den Konzern Lunar Industries durch. Kurz vor Ende seiner Tage auf dem einsamen Trabanten, hat er jedoch einen Unfall in einem Weltraumbuggy. Als er wieder aufwacht, befindet er sich wieder in der Station. Sein treuer Wegbegleiter, der hochentwickelte Computer Gerty, kümmert sich um ihn und bald ist Sam auch wieder auf den Beinen. Als er gegen die Anweisung seines „Kumpels“ wieder vor die Tür geht, findet er wiederum in einem Weltraumbuggy eine Person, die ihm bis aufs Haar gleicht. Als auch dieser wieder erwacht, machen die beiden eine erschreckende Entdeckung.

Puh, wie soll man denn bei diesem Streifen eine vernünftige Zusammenfassung schreiben, ohne zu viel zu verraten? Ich hoffe das ist mir einigermaßen gelungen, denn die interessante Wende in der Mitte des Films habe ich extra weggelassen.

Moon ist nach CARGO nun schon das zweite Weltraumdrama binnen kürzester Zeit, wobei man SUNSHINE ja fast auch dazu zählen kann. Anscheinend ist ein neues Subgenre dabei, sich zu etablieren.

Dieser Streifen jedoch ein eher kleiner Film, der mit wenigen Mitteln gedreht wurde. Das sieht man den Effekten allerdings nicht an, doch Weltraumschlachten oder Aliens darf man hier nicht erwarten.

Stattdessen bietet Sam Rockwell eine erstaunlich starke One Mann Show (wobei Mitte des Streifens ja sogar Two Man Show). Als Regisseur wäre mir er nun wahrlich nicht als erster eingefallen, um einen kompletten Film im Alleingang zu tragen.

Als die Stimme des Computers Gerty konnte man Kevin Spacey verpflichten und auch in der deutschen Synchro hat man glücklicherweise die bekannte benutzt.

Die teilweise recht wortwitzigen Dialoge der beiden Protagonisten sorgen zwischen den eher tragischen Momenten dann auch für den ein oder anderen Lacher.

Einziges Manko des Films ist vielleicht, das am Ende wirklich auch das noch so kleinste Mysterium aufgelöst wird. Ich persönlich hätte es lieber gesehen, wenn einige Fragen offen geblieben wären.

Trotzdem ein sehenswerter Streifen, mit einer sehr guten Grundidee und einer fantastischen Stimmung, der übrigens vom Sohn des Rockstars David Bowie gedreht wurde.

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KICK-ASS (Universal Pictures)

am 23. September 2010 unter Action, Komödie, SciFi, Thriller abgelegt

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Dave ist der Prototyp des stinknormalen Teenagers. Keine Freundin, nicht sonderlich attraktiv, aber auch nicht hässlich – eben der totale Durchschnitt. Doch eines Tages kommt er auf die wahnwitzige Idee, in New York für die Bürger einzutreten und ihnen gegen das Verbrechen zu helfen. Also kauft er sich ein cooles Kostüm im Internet und beginnt seinen neuen Job. Leider hat er dabei nicht bedacht, dass ein Kostüm noch keine Superkräfte beschert und bekommt erst mal richtig auf die Mütze. Zufälligerweise gelingt ihm aber auch mal etwas und das gerade in dem Moment, als das Fernsehen vor Ort ist. Die bauschen die Story groß auf und plötzlich ist Dave ein Held. Hilfe erhält er bei seinen Einsätzen unerwartet von Big Daddy und dessen Tochter Hit-Girl, die es im Gegensatz zu ihm aber drauf haben. Gemeinsam versucht man den Gangsterboss D’amico zur Strecke zu bringen, der die Frau von Big Daddy auf dem Gewissen hat, doch das gestaltet sich schwieriger als erwartet, zumal ein weiterer Held auf der Bildfläche auftaucht, der aber falsch spielt.

Klingt vollkommen bescheuert, ist es aber gar nicht, denn selten hab ich in letzter Zeit einen Mainstream-Streifen mit so hohem Unterhaltungswert gesehen, wobei es Mainstream nicht wirklich trifft. Die Inszenierung ist zwar klare A-Liga, aber Story und auch einige Handlungsweisen der Protagonisten entsprechen nun gar nicht dem Gesetz der Majors. Auch das kleine Kinder große Männer recht brutal niedermetzeln ist eher selten der Fall.

Die Story hat einen gewissen Witz und durchaus einen Hintergrund, veralbert jedoch das Superheldengenre auch nicht wirklich. Dadurch ist Kick-ASS auch ganz schwer einem Genre zuzuordnen.

Der junge Superheld Aaron Johnson spielt seinen Part wirklich perfekt, ebenso wie sein vermeintlicher Kollege Christopher-Minz-Plasse. Sogar Nic Cage ist zu ertragen und die kleine Chloe Moretz als Hit-Girl stiehlt eh allen die Show.

Fazit. Überraschend kurzweiliger Streifen, dessen Story sich viel blöder anhört, als sie im Endeffekt ist. Dazu kommen gute Effekte und recht brutale Hinrichtungsszenen. Trotz oder gerade wegen dieser Mischung gibt es keinerlei Leerlauf und lockere Unterhaltung – das muss dann auch mal reichen.

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BATTLE PLANET (Sunfilm)

am 01. September 2010 unter SciFi abgelegt

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Also dieser Streifen schlägt wirklich vieles, was ich in der letzten Zeit so gesehen habe. Mit einem hochmodernen Anzug ausgestattet, der ihm in jeglichen Lebenslagen hilft und dabei ständig mit ihm kommuniziert, macht sich ein Commander Strider zu einer Mission auf. Leider stürzt sein Raumschiff vorher ab und er landet zwar auf dem richtigen Planeten, aber an einer ganz anderen Stelle. Nun muss er sich zu Fuß auf den Weg machen, was mit einigen Gefahren verbunden ist, denn hier geht es nicht allzu friedlich zu.

Näher auf die Story einzugehen macht wirklich keinen Sinn, denn die ist absoluter Schwachsinn. Die Kostümierungen der Bewohner des Planeten schreien gegen den Himmel und die Effekte sind bestenfalls mittleres TV Niveau.

Trotzdem erkennt der aufmerksame Leser, dass ich dem Streifen 5 Chuckys gegeben habe. Dies liegt aber nicht an der herausragenden Qualität, sondern vielmehr am Humor, der aber überwiegend unfreiwillig komisch ist. Die Rededuelle zwischen Strider und seinem Anzug sind wirklich witzig und bei einigen Sprüchen musste ich laut lachen. Ob diese dazu synchronisiert wurden kann ich nicht beurteilen – unterhaltsam ist es allemal.

Fazit: Todsicherer Tipp für die nächste Trash Party und für diese kann man dem Film diese Bewertung geben, aber auch nur dafür!

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UNDER THE MOUNTAIN (Ascot Elite)

am 01. September 2010 unter Action, Horror, SciFi, Thriller abgelegt

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Die Zwillinge Rachel und Theo verlieren völlig überraschend ihre Mom und insbesondere letzterer fällt in ein tiefes Loch. Das Band, das die beiden Zwillinge einst verband und sie sogar über Gedanken kommunizieren ließ, zerbricht. Um sich vom Tod der Mutter abzulenken, zieht man zu Onkel und Tante. Gegenüber deren Heim liegt ein verfallenes Haus, in dem äußerst merkwürdige Gestalten hausen, die man Wilberforces nennt. Eines Abends kann Theo seine Neugier nicht mehr zügeln und steigt in die verfallene Villa ein. Zu seiner Überraschung ist dort alles mit stinkigen Ranken überwuchert und die Herrschaften sind auch nicht gerade begeistert von Gästen. Doch das ist der Anfang des Grauens, denn als Theo den geheimnisvollen Mr. Jones kennenlernt, der ihm offenbart, dass die Wilberforces hier sind um die Weltherrschaft zu übernehmen und nur Zwillinge sie mit Hilfe von geheimnisvollen Steinen aufhalten können, beginnt für die beiden nicht nur der Kampf um die Welt, sondern auch ums eigene Überleben.

Kämpfen muss auch der Zuschauer – nämlich sich durch nahezu jedes Genre, das einem so einfällt. Horror, Sci-Fi, Action, Fantasy, Thrill, Abenteuer – alles mit dabei und das ist auch die Schwäche des Streifens, denn insgesamt ist das doch deutlich too much.

Die Effekte sind allerdings erstaunlich gut und auch die jugendlichen Darsteller dem Zuschauer sehr sympathisch. Auch Sam Neill gibt den geheimnisvollen Mr Jones mit Überzeugung.

So bleibt unter dem Strich ein Streifen, der zwar durchaus ansprechend unterhält, der sich aber die ganze Laufzeit nicht entscheiden kann, was er eigentlich sein möchte und dadurch ein erhebliches Zielgruppenproblem hat.

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SANCTUARY (Koch Media)

am 18. August 2010 unter SciFi abgelegt

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Dr. Magnus ist eine brillante Wissenschaftlerin, die sich für ihr hohes Alter von 150 Jahren recht ordentlich gehalten hat, was an einer ihr entwickelten Rezeptur zur Verlängerung des Lebens liegt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sogenannte „Andersartige“ im Sanctuary, eine neue Heimat zu geben, einem riesigen Komplex, in denen sie spezielle Räume für spezielle Lebewesen eingerichtet hat. Magnus und ihr Team spüren diese „Andersartigen“ auf der ganzen Welt auf und versuchen ihnen ein Zuhause zu geben, das sie in der Gesellschaft nicht haben. Unterstützung unterhält sie hierbei vom ehemaligen FBI Profiler Will Zimmermann, ihrer Tochter Ashley, dem Techniker Henry, sowie einem Butler der als Bruder von Bigfoot durchgehen könnte.

Ich bin zunächst immer skeptisch bei neuen Serien. Das Hauptproblem was sich mir immer stellt – man muss die Darsteller mögen. Passiert das nicht von Anfang an, kann die Serie noch so gut sein – sie wird mich nie begeistern können.

In diesem Falle hat man eigentlich alles richtig gemacht,. Amanda Tapping hat ihre Stargate Reisen gegen den Job im Sancutary eingetauscht und auch die sonstigen Figuren sind dem Zuschauer von Anfang an sympathisch.

Lustigerweise spielt hier in Nebenrollen praktisch die Hälfte des Teams von Re-Genesis mit, was wohl daran liegt, dass es sich ebenfalls um eine kanadische Serie handelt.

Die Spezialeffekte sind zwar nicht der Hit, aber die meisten der Figuren und Andersartigen sind originell und/oder putzig wie die knuddeligen aber auch nervigen weil sich ständig vermehrenden Nubbins. Zufälligkeiten mit den Tribbles von der Enterprise sind wohl keineswegs ungewollt.

Fazit: Unterhaltsame Sci Fi Serie mit nettem Team und interessanter Grundidee. Für die erste Staffel gibts dafür 6 Chuckys, allerdings bewerte ich TV Serien etwas anders als Filme.

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PARAGRAPH 78 (Euro Video)

am 23. Juli 2010 unter Action, SciFi abgelegt

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Offiziell besitzt kein Land der Welt mehr irgend eine Massenvernichtungswaffe. Aber natürlich wird in geheimen Laboren weiter experimentiert. In einem passiert ein folgenschwerer Unfall, bei denen die Forscher entweder ihr Leben lassen oder komplett durchdrehen. Ein Team um Elitesoldaten und einem Arzt soll aufklären was passiert ist. Als sich herausstellt, dass diese tödliche Waffe eine ganz besonders bösartige Spezies ist, die noch dazu durch Räume wandern kann, muss man verhindern, dass sie das Labor verlässt.

Daraus könnte man einen spannender Sci-Fi Thriller werden lassen, doch nach der Hälfte des Films wurde wohl das Skript vernichtet, denn als die Soldaten ebenfalls infiziert werden, kommt man auf die wahnsinnig tolle Idee, die Kameraden in Zweiergruppen kämpfen zu lassen, weil sie ja eh alle draufgehen (???).

Natürlich ist die einzige Tusse der Truppe die Freundin des Chefs, hatte aber vorher mal was mit nem anderen der Hohlbirnen und so kommt es zwischen den beiden Rivalen zum entscheidenden Kampf.

Himmel, wie kann man sich denn so einen Scheißdreck einfallen lassen, noch dazu bei dem vielversprechenden Start. Die ersten 60 Minuten gehen völlig in Ordnung, doch diese stumpf- und vor allem unsinnige Klopperei der Soldaten untereinander, ist ein solcher Schwachsinn, dass ich kurz davor war auszuschalten, bietet aber immerhin viel Platz für optische Spielchen, denen sich der Regisseur in Matrix Manier auch voll und ganz hingibt.

Noch dazu kommt dieser Nonsens auf eine unglaubliche Laufzeit von über zwei Stunden, die mit fortlaufender Filmdauer, immer mehr zur Qual geraten. Die Synchro ist zudem eher schwach.

Fazit: Nach wirklich gutem Start geht es im zweiten Abschnitt vollkommen in den Keller. Statt einen spannenden Thriller in einem Labor im Stile von Resident Evil zu drehen, lässt man sich die Soldaten die Birnen einschlagen. Von dem Krampf gibt es sogar noch einen zweiten Teil, wer haut sich denn da gegenseitig die Fresse ein? Lebt ja fast keiner mehr – aber hee Soldatennachwuchs gibt’s in Russland doch immer.

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