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Archiv der Kategorie 'mystery'

INSURGENT – DIE BESTIMMUNG (Concorde Video)

am 18. August 2015 unter SciFi, mystery abgelegt

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Nach der Ermordung ihrer Eltern und der Machtergreifung durch Jeanine, Anführerin der Gelehrten, ist Tris mit ihrem Freund Four auf der Flucht. Wohin sich die beiden auch wenden, ob ins Lager der Friedfertigen, Freimütigen oder Fraktionslosen, immer werden sie von Jeanines langem Arm erreicht, gefährden sie das Leben derer, die ihnen Zuflucht bieten. Dabei ahnt Tris nicht, dass ihre Divergenz der Schlüssel zur Öffnung einer mysteriösen Box ist, in der Jeanine das Geheimnis zur Festigung ihrer Macht sieht.

Ich habe hier mal frech die Produktbeschreibung übernommen und zwar aus dem einfachen Grund, weil sie eine ganz gute Zusammenfassung liefert, ohne zu viel zu verraten, was bei dem Streifen leicht passieren kann.

Vorneweg einmal: Ich kann nicht verstehen, wieso der Streifen auch recht viele schlechte Bewertungen bekommt, die meisten mit der Begründung „ja der ist ja ganz anders als der erste“.

Ach echt?

Brauchte man in Teil 1 erst einmal eine lange Einführung wie die Welt sich entwickelt hatte und in welche Gruppen sich die Menschen unterteilt haben und wurde einem das ganze Prozedere wer nun von den Kids in welche Gruppe passt vorgeführt, ist es doch völlig logisch, das die Fortsetzung zwangsläufig anders ausfällt.

Natürlich enthält dieser Film daher viel mehr Action und legt auch seinen Focus darauf, dem Zuschauer ALLE Gruppen ein wenig näher zu bringen. Zudem geht er konsequenterweise genau an der Stelle weiter, wo der erste Teil aufgehört hat.

Apropos Sinn machen: Wer den ersten Teil nicht kennt, kann sich den zweiten sparen, denn dann versteht man hier absolut gar nichts.

Nachdem ich Frau Winslet früher grausig fand, gefällt die mir in den letzten Jahren immer besser und Shailene Woodley ist neben Chloe Grace Moretz und Saoirse Ronan (hättet ihr Euch eigentlich nicht einfachere Namen aussuchen können?) eh das beste was Hollywood im Nachwuchs-Bereich zu bieten hat. Mit kurzen Haaren gefällt sie mir persönlich auch besser.

Auch von Partner Theo James wird man noch eine Menge hören und mit Miles Teller der ja hier eher eine kleinere Rolle spielt, geht es momentan eh durch Hollywoods imaginäre Decke.

Mir persönlich hat die Fortsetzung genauso gut gefallen wie Teil 1. Nun bin ich aber auch nicht unbedingt ein Fan von Großproduktionen und habe lange überlegt ,ob ich den Film überhaupt mit hier aufnehme. Aber da ich Teil 1 auch besprochen habe, geht das wohl in Ordnung.

Man darf auf den dritten Abschnitt gespannt sein der ja dann sicher woanders spielt, nämlich….ach nein das darf ich nicht verraten, sonst bekomme ich Spoilerverwarnungen^^.

Kleiner Tipp: Wer den ersten Teil vor 2 Jahren gesehen hat sollte sich diesen vorab nochmal ansehen, um sich einige Dinge ins Gedächtnis zurückzuholen.

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FREQUENCIES (Ascot Elite)

am 21. Juli 2015 unter Drama, SciFi, mystery abgelegt

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In einer Welt die unserer optisch ähnelt, werden Menschen nach Frequenzen eingeteilt. So kann jemand, der zum Beispiel eine Frequenz von 80 hat niemals mit jemandem zusammen sein, der nur eine 10 zu bieten hat. Versuchen diese Pärchen es doch, wehrt sich die Natur dagegen und sorgt mit äußerst unliebsamen Überraschungen dafür, das die Beziehung nicht funktioniert. Im Fall von Marie und Isaac ist es noch extremer. Sie hat eine 124, während er schlappe Minus 7 zu bieten hat. Länger als eine Minute können sich die beiden nicht unterhalten oder zusammen stehen, danach passiert automatisch ein Unglück. Problem ist eben nur das Isaac in Marie verknallt ist, sie aber keinerlei Empathie besitzt. Doch mit der Zeit gefällt ihr dieses Leben nicht mehr. Sie möchte wie die anderen auch Empfindungen haben. Isaac versucht einen Ausweg zu finden.

FREQUENCIES ist ziemlich heftiges Kopf- und Arthauskino, das man sich vielleicht nicht zwingend nach Mitternacht anschauen sollte.

Die Geschichte fordert den Zuschauer extrem, ist aber dafür auch wirklich originell, toll erzählt und gespielt.

Spannend wird das ganze aber eigentlich erst in der letzten halben Stunde, davor gibt es recht abgefahrene Dialoge und eine Hülle von recht skurrilen Einfällen.

Ein wenig drängt sich der Vergleich mit GATTACA auf, der aber doch noch um einiges Mainstreamiger gedreht wurde. Trotzdem denke ich, das die Zielgruppe relativ ähnlich sein sollte.

Zudem bietet es sich an, den Streifen nicht nur einmal zu schauen, da er, auch in den Dialogen, sehr komplex ist und man Gefahr läuft Dinge zu übersehen.

Wer sich den Film im Original Anschauen will, dem wünsche ich viel Vergnügen – ich habe manche Sachen nicht mal auf Deutsch verstanden.

Fazit: FREQUENCIES ist ein toller Film – wenn man sich darauf einlassen kann – und das wird nicht jedermann gelingen…..

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NIGHTSCAPE (Castle View/Alive)

am 14. Juli 2015 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

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Auf dem Highway ist ein Wagen unterwegs der Tod und Verderben bringt und eine blutige Spur hinterlässt. Eher zufällig gerät Streunerin Kat ebenfalls in die Sache als sie mit einem Freund eine Gaststätte betritt in der es keine Hamburger mehr gibt, dafür aber jede Menge Leichen. Dann lernen die beiden den geheimnisvollen El Bruite kennen, der eben diesen Wagen jagt. Die beiden schließen sich ihm an, doch das hat fatale Folgen.

Das Cover macht schon was her, allerdings sieht der Wagen im Film ganz anders aus. Den Streifen zu rezensieren ist unglaublich schwer, da ich schon Probleme habe das Genre zuzuordnen. Was ist das jetzt? Horror? Action? Thriller? Eine Mischung aus allem?

Die CGIs sind eher dürftig, aber nicht so schlimm das man wegsehen müsste – die Synchronisation und das Bild hingegen überraschend gut. Auch die Schauspieler machen ihre Sache ordentlich, doch mit zunehmender Laufzeit herrscht auch zunehmender Erklärungsnotstand.

So habe ich mich am Ende wirklich gefragt, was ich hier jetzt gesehen habe, musste allerdings nicht einmal aufstehen oder die Vorspultaste betätigen, weil er durchaus interessant war.

Jetzt komplett verwirrt? Dann geht es Euch so wie mir auch. Bildet Euch selber eine Meinung. Eine Bewertung ist wirklich unmöglich.

AFTER (Savoy Films/Alive)

am 12. Mai 2015 unter Horror, SciFi, Thriller, mystery abgelegt

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Freddy und Ana sind die einzigen Insassen in einem Bus. Also denkt sich der Comiczeichner, Madame doch mal anzubaggern, was der aber gar nicht passt, jedoch eh nur von kurzer Dauer ist, da der Bus einen Crash hinlegt. Beide wachen danach an verschiedenen Orten auf und scheinen die einzigen zu sein, die dort noch leben, denn nirgendwo findet sich eine weitere Person. Irgendwann treffen sich die beiden zufällig wieder und Freddy hat die gleiche Erfahrung gemacht wie Ana – keine Menschenseele lebt hier, die Stadt ist wie ausgestorben. Als sie aus dieser herauswollen, müssen sie feststellen, das sie von einer seltsamen schwarzen Rauchwand umgeben ist, deren Ring sich zunehmend enger schließt. Doch was lauert darin? Und was passiert wenn dieser komplett geschlossen ist?

Dieser Streifen wird im Netz und auch bei amazon dermaßen niedergemacht, das es mir ein Bedürfnis ist, hier eine Gegendarstellung zu präsentieren. Manchmal weiß ich wirklich nicht was die Leute von so kleinen Produktionen erwarten.

Insbesondere die ersten 45 Minuten sind sauspannend und man hat wirklich keinerlei Ahnung, was hier vorgeht. Danach wird er einen Tick schlechter, was allerdings auch nur meine rein subjektive Meinung ist, weil dort Fantasy-Elemente mit ins Spiel kommen, die nicht unbedingt meine Sache sind, ähnlich wie bei ALTITUDE.

Trotzdem bleibt der Streifen spannend und auch die Sache mit dem Rauch ist spooky inszeniert. Zudem findet man ein gutes Ende. Die vielfach angemerkte „grausige Bildqualität“ konnte ich nicht feststellen und das obwohl ich den Streifen auf einem HD-Beamer gesehen habe.

Mir persönlich hat AFTER sehr gut gefallen und ich habe ihn sogar in die Sammlung aufgenommen, was, gerade in letzter Zeit, nicht sehr viele Filme geschafft haben. Daher bildet Euch selbst eine Meinung.

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THE RAMBLER (Koch Media)

am 16. April 2015 unter Drama, Horror, Komödie, mystery abgelegt

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Nach vierjährigen Knastaufenthalt kommt der “Rambler” wieder in Freiheit. Doch es hat sich einiges geändert. Seine Frau hat keinen Bock mehr auf ihn und seine Kumpels behandeln ihn wie einen Idioten. Als Madame ihn rauswirft, macht er sich auf den Weg zu seinem Bruder, der ihm einen Brief geschrieben hat und anbietet, das er bei im auf der Farm leben kann. Also startet er zu einem langen Trip der so manche Überraschung bereithält.

Und nicht nur für ihn, sondern auch für den Zuschauer, denn die obige Zusammenfassung beinhaltet etwa die ersten 30 Minuten des Streifens. Was danach passiert würde man wohl am besten als „verstörend“ bezeichnen. Und je länger der Film dauert, desto mehr Fragen stellt man sich.

Welchen Zweck erfüllt der verrückte Professor?

Wieso ist der dicke Pokerspieler schwul?

Wer ist das Mädchen das immer wieder auftaucht, obwohl sie doch längst tot ist?

Wer ist die alte Frau, die ihm immer wieder erscheint?

Wie kommt er plötzlich in illegale Boxkämpfe?

Dies ist nur eine kleine Auswahl, denn man könnte die Liste noch um mindestens 20 Fragen ergänzen.

Hier werden David Lynch Freunde ihre wahre Freude haben. Dazu gibt es merkwürdige Schnitte, Zeitsprünge und ziemlich heftige Splatterszenen, die einen doch verwundert auf die FSK Freigabe schauen lassen. Ich kenne auf Anhieb 100 Filme ab 18 die wesentlich harmloser sind als dieser. Hier platzen Köpfe, eklige Monster tauchen auf, Körperteile fallen ab usw. usw.

Es steht zu befürchten das Regisseur und Autor Calvin Reeder eine sehr schwere Kind- und/oder Krankheit hatte, anders kann man sich diesen Streifen nicht erklären.

Mittendrin Dermot Mulroney, der 99,4 % des Films seine Sonnenbrille aufhat und 97,3 % die Kippe im Mund. Er spielt die Rolle des stoischen Ramblers den nichts aus der Ruhe bringt, absolut grandios.

Trotz allem Chaos und Fragezeichen, muss man dem Film einen hohen Unterhaltunsgwert zugestehen, sogar mit leichtem Verdacht auf Kultpotenzial.

Eine Bewertung ist hier unmöglich, hier ist alles drin von

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THE HOUSE NEXT DOOR (Sony Pictures)

am 01. April 2015 unter Horror, mystery abgelegt

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Walker und Col sind ein glückliches Ehepaar und leben in einem wunderschönen, sehr elitären Stadtteil. Man versteht sich sehr gut mit den Nachbarn und es fehlt Ihnen an nichts. Doch eines Tages ist es vorbei mit der Ruhe, und neben Cols kleinem Wäldchen wird ein neues Haus gebaut, das man fast als Palast bezeichnen kann. Doch der Krach ist noch das harmloseste, was den Eheleuten bevorsteht. Nach Fertigstellung des Hauses passieren in dieser Villa zunehmend seltsame Dinge, und die Menschen, die darin leben, scheinen sich mit zunehmender Dauer stets zu verändern – in einem Falle kommt es gar zu einem Mordversuch. Als sich auch bei der nächsten Familie schwere Schicksalsschläge ereignen, glaubt Col, dass das Haus an diesen Vorfällen Schuld ist – eine gewagte Theorie, die ihr natürlich niemand abnimmt. Dann zieht wieder eine Familie ein, diesmal mit einem kleinen Kind, und Col ist fest entschlossen, dieses zu beschützen, doch ist sie dazu überhaupt in der Lage? Zumal sich auch ihr Charakter zu verändern scheint, wenn sie das Haus betritt.

Häuser, die Menschen verändern, sind nun auch nicht mehr der neuste Bringer. Schon in Amityville Horror, der mittlerweile fast dreißig Jahre auf dem Buckel hat, konnten wir das bewundern. Doch die hier auftretenden Veränderungen und auch Wendungen sind sehr oft überraschend und auch vollkommen anders gelagert, als die im oben angesprochenen Horror-Klassiker.

Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich dann deutlich zu viel spoilern würde, was ich jetzt aber doch (aber nur in kleinem Maß) tue. In diesem Film gibt es eine sensationelle Einstellung, die ein Fernsehbild mit gleichzeitigem Abfallen von Rosenblüten beinhaltet. Allein diese Szene ist es schon wert sich den Film anzusehen.

Aber auch ansonsten gibt es (fast) nur Gutes zu berichten. Es ist unglaublich, dass es sich bei „House Next Door” um einen Fernsehfilm handelt, denn Regisseur Woolnough tobt sich hier sensationell an optischen Spielereien aus. Dazu kommt eine durchgehend brillante Kameraführung, die den grandiosen Look noch verstärkt.

Auch die Schauspieler wissen durch die Bank zu überzeugen, allen voran Lara Flynn Boyle, die anscheinend ein Medikament nimmt, welches das Altern aufhält, denn sie sieht noch wirklich genauso aus wie vor fünfzehn Jahren. Ihre Figur ist zudem recht facettenreich angelegt, was sie aber problemlos meistert. Auch Mark-Paul Gosselaar als ehrgeiziger junger Architekt spielt seine Rolle(n) glaubwürdig.

Wenn man die Schauspieler und die Optik außer Acht lässt, muss man natürlich schon schlucken, dass es sich hierbei um etwas Übernatürliches und eigentlich auch Unsinniges handelt. Jedoch ist die Auflösung des Ganzen dann doch anders als zunächst erwartet. Als kleines Gimmick gibt es am Ende noch einen wirklich witzigen Schlusseinfall.

Freunde des Mysterythrillers können hier absolut bedenkenlos zugreifen. Der Film besticht durch eine gnadenlos gute Optik und gute Schauspieler. Unglaublich, dass der Regisseur vorher solche filmischen Katastrophen wie die beiden „Universal Soldier”-Sequels verbrochen hat. Für „House Next Door” ist er jedenfalls (zumindest von mir) von diesen Sünden vollkommen rehabilitiert.

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ESCAPE FROM TOMOROW (Koch Media)

am 18. März 2015 unter Drama, mystery abgelegt

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Also bei diesem Streifen stehe ich vor einem absoluten Rätsel. Die Zusammenfassung des Pressetextes ist hierbei ziemlich gelungen.

Einige Tage Spaß und Vergnügen hat sich Jim versprochen, als er mit seiner Familie Richtung Disneyworld aufbricht. Doch in der bonbonbunten Welt des Vergnügungsparks beginnt Jim allmählich, die Kontrolle darüber zu verlieren, was Wirklichkeit und was alptraumhafter Wahn ist. Denn inmitten des familienfreundlichen Spaßzwangs von Disney World wird Jim von verstörenden Visionen und beklemmenden Entdeckungen über die wahre Natur des Vergnügungsparks heimgesucht. Sind die Disney-Prinzessinnen nebenbei Edel-Prostituierte? Was genau wird in „Futureland“ getrieben? Und wer sind die beiden französischen Teenagerinnen, die ihm immer wieder über den Weg laufen?

Das trifft wirklich genau was der Zuschauer auch sieht, doch insbesondere gegen Ende wird das ganze immer abstruser und sieht aus als hatten sich David Lynch und Vincenzo Natali zusammengetan.

Zudem ist auch alles handwerklich absolut klasse gemacht. Auch die Idee, den bunten Vergnügungspark dadurch zu verändern, das man den Streifen in schwarz-weiß dreht, ist pfiffig, weil man die bunte künstliche Disney-Welt dadurch nicht sieht.

Doch warum das alles passiert, was das alles mit der Kündigung zu tun hat, die der Familienvater erhält, die anscheinend eine wichtige Rolle spielt, die sich mir aber nicht erschließt und viele weitere Fragen wirft der Streifen nach 90 Minuten auf. Beantwortet wird eigentlich nichts.

David Lynch Jünger werden sicher jetzt verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und mir sagen, das ich zu blöd bin, das hier zu verstehen, aber das gebe ich dann auch zu. Oder hat das ganze doch irgend einen Sinn. Kommentare sind diesmal ausdrücklich erwünscht, Klärt mich und meinen Kleingeist auf. Bewertung unmöglich.

THE RETURNED (Studio Canal)

am 07. Januar 2015 unter Drama, TV-SERIE, mystery abgelegt

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In einem kleinen Bergdorf in Frankreich kehren plötzlich vor Jahren verstorbene Menschen zurück. Sie sind äußerlich unverändert und anscheinend nicht gealtert. Aber woher kommen diese? Anfangs ist man natürlich skeptisch, doch insbesondere Eltern die ihre verlorenen Kinder wieder bei sich haben, sind bald überglücklich. Das wiederum weckt aber den Neid der anderen Familien, deren Töchter. Söhne oder Lebenspartner nicht zurückgekommen sind. Zudem vermutet man, das in dem Örtchen bald noch schlimmeres passieren wird. Und liegt damit gar nicht falsch…

Wieder einmal habe ich mich unheimlich schwer getan mit der Zusammenfassung dieser französischen Serie, denn man läuft wieder an jeder Stelle Gefahr zu viel zu verraten und das wollen wir ja nicht.

Wer allerdings hier eine Geschichte um Zombies erwartet, der liegt komplett falsch. Der Fokus liegt hier eher auf den zwischenmenschlichem Beziehungen und Reaktionen der Beteiligten. Manche sind erfreut, für andere stellen diese Rückkehrer eine enorme Belastung da.

Gegen Ende wird die Serie dann aber doch eher zum Thriller, obwohl sie als Drama beginnt und entlässt den Zuschauer mit einem Fragezeichen in die nächste Staffel, die leider erst für 2016 geplant ist.

Schade, denn RETURNED ist innovativ, spannend, schauspielerisch exzellent besetzt und erzählt verschiedene Geschichten, die allesamt interessant sind und man erwischt sich automatisch dabei, sich auf die Seite der „Untoten“ zu schlagen.

Dazu gibt es einen tollen Soundtrack von MOGWAI. Besonders das Titelstück geht einem nicht mehr aus dem Hirn……ich bitte um zügige Fortsetzung vielleicht ja schon etwas früher als angedacht, denn das ist ja noch sooooo lang.

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STAY (Studio Canal)

am 31. März 2014 unter Thriller, mystery abgelegt

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Sam Foster ist Psychiater in New York und übernimmt einen Fall seiner erkrankten Kollegin. Henry Letha leidet unter Wahnvorstellungen und Amnesie. Zuerst behandelt ihn Foster wie jeden anderen seiner Patienten, stellt aber schnell fest, dass hier wesentlich mehr dahinter steckt. Henry besitzt z.B. die Gabe einige Dinge aus der Zukunft vorherzusagen, wie einen nicht abzusehenden Hagelschauer. Als der junge Mann ankündigt sich in drei Tagen umzubringen, forscht der Psychiater in der Vergangenheit nach, besucht dessen Mutter und führt ein längeres Gespräch mit dessen geistig leicht verwirrten Frau. Kurze Zeit später erfährt er jedoch, dass diese gar nicht mehr am Leben ist. Als sich noch weitere merkwürdige Dinge ereignen und sich manche Ereignisse plötzlich mehrmals haargenau wiederholen, beginnt er an seinem eigenen Verstand zu zweifeln.

Der Film lebt fast ausschließlich von seiner außergewöhnlichen Bildersprache, denn was Regisseur Forster /dieser mit R!) hier an optischen Leckerbissen einbaut, ist einfach phänomenal. Insbesondere die Übergänge zur nächsten Szene erfolgen nicht einfach über eine normale Abblende, nein, die Kamera schwenkt auf einen Gegenstand, der sich in der nächsten Einstellung dann in einen neuen Schauplatz verändert. Das habe ich in dieser Form noch nie gesehen und hat mich selbst in der fünften Wiederholung noch beeindruckt.

Das Problem hierbei ist aber, dass Forster eben mit dieser Bildersprache nicht jedermann anspricht und eigentlich sämtliche klassischen Suspense-Stifter von Telefon über Internet bis zum maskierten Mörder usw. fehlen, was manche dazu veranlassen wird, STAY als langweilig zu bezeichnen.

Schauspielerisch gibt es hier eh nichts auszusetzen. Ryan Gosling ist eh immer gut und beweist abermals ein Gespür für interessante Rollen, seine Performance hier ist einfach erstklassig. Dem stehen aber Naomi Watts und Ewan McGregor kaum nach, und auch Bob Hoskins’ Kurzauftritte sind selten, dafür aber umso intensiver.

Am Ende bleiben auf den ersten Blick viele Fragen offen. Wenn man sich aber nach dem Abspann noch weiter mit STAY beschäftigt, fügen sich dann doch einige Dinge zusammen, und genau diese Art Wirkung ist es doch auch, die dieses Medium so reizvoll macht.

Fazit: Forster kreierte mit STAY ein visuelles Meisterwerk, das den Zuschauer aber in zwei Lager spaltet. Lässt man sich auf die gewaltige Bilderkraft ein, bekommt man ein kleines Meisterwerk geboten, tendiert man eher zum klassischen Thriller, ist es durchaus möglich, dass man enttäuscht wird.

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TWILIGHT ZONE (Koch Media)

am 09. Dezember 2013 unter Horror, SciFi, mystery abgelegt

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Es gibt Firmen, die geben sich bei Ihren Veröffentlichungen keinerlei Mühe und sind deshalb bei den Fans nicht wirklich beliebt. Dann gibt es aber auch welche, die sich sowohl mit Artwork als auch mit Restaurierung unheimlich viel Arbeit machen. Zu denen zählt sicherlich die Firma KOCH MEDIA.

Diese veröffentlicht nun die erste Staffel, der Mutter aller Mystery-Serien, nämlich TWILIGHT ZONE.

Die Anfänge der Serie sind bereits deutlich über ein halbes Jahrhundert alt und ich denke jeder Filmfan hat zumindest den Namen schon einmal gehört. Die Folgen waren immer nur 25-30 Minuten lang und kamen daher sehr schnell auf den Punkt. Einige (man nehme nur gleich die erste Folge DIE LEERE STADT) waren sogar wegweisend, denn die Auflösung dieser Geschichte ist für das Jahr 1958, in der sie entstand, wirklich faszinierend.

Insgesamt gibt es hier satte 35 Folgen zu sehen. Den 6-Dics wurde zudem eine wunderschöne Verpackung spendiert.

Mir liegt hier die Blu Ray vor, daher beziehen sich nachfolgende Sätze auch auf die Qualität dieser. Natürlich hat man es nicht geschafft sämtliche Unsauberkeiten zu entfernen, das wäre wohl auch zu viel verlangt, zumal man ja bedenken muss, dass es sich hier um eine TV-Serie handelt, deren Qualität ja eh nicht der eines Kinofilms standhalten kann. Aber man hat sich wirklich richtig Mühe bei der Restaurierung gegeben – Note 2. Wenn ich mal die grottigen AKTE X DVDs zum Vergleich nehme, die ich im Moment wieder durchschaue – da liegen Welten dazwischen.

Den deutschen Ton hat man auf DTS 2.0 aufgemotzt, was ebenfalls in Ordnung geht, denn dieser erfüllt seinen Zweck voll und ganz.

Witzige Idee: Man hat alte Werbungen von damals dazu gepackt und obendrauf gibt es immer ein Nachwort und eine Vorschau des Schöpfers Rod Serling, die man im Original-Ton belassen hat – eine wirklich putzige Idee.

Fazit: Rundum gelungen. Die nächsten Staffeln können kommen.