Kalender

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Videotie bei Twitter

Archiv der Kategorie 'mystery'

THE HOLE (Ascot Elite)

am 08. Juni 2011 unter Komödie, SciFi, mystery abgelegt

hole

Dane und sein kleiner Bruder Lucas sind ständig am Umziehen, weil ihre Mutter panische Angst hat, dass ihr Ex sie finden wird. Dane ist davon extrem angenervt, was sich aber ganz schnell ändert als er die schnuckelige Nachbarin Julie kennenlernt. Rein aus Versehen entdeckt das Trio im Keller des neuen Hauses eine Luke die mit reichlich Schlössern versehen ist. Aber gerade das weckt die Neugier, doch man ist relativ enttäuscht als man darunter nur ein leeres Loch findet. Das allerdings scheint endlos tief zu sein, doch auch Untersuchungen mit der Kamera ergeben nichts wirklich außergewöhnliches. Doch kurz darauf passieren jedoch merkwürdige Dinge und auch eine Geistererscheinung taucht immer wieder auf. Was hat man da nur rausgelassen?

Dieser Film kann eigentlich nur Leuten Gefallen die Sachen wie die GOONIES oder auch GREMLINS mögen, denn außer den modernen Elementen die es zu der damaligen Zeit als diese Filme entstanden noch nicht gab, geht es hier sehr oldschoolig zu. Dazu passt dann auch der Regisseur, denn Joe Dante hatte in den 80ern einen Hit nach dem anderen und hat seinen Stil auch gar nicht erst geändert.

Gegen Ende geht dem Streifen allerdings etwas die Luft aus und der Showdown ist dann doch etwas arg aufgesetzt und übertrieben.

Das Schauspieler-Trio weiß zu gefallen, zumal die Gesichter vollkommen unverbraucht sind und auch dementsprechend rüberkommen.

Fazit: Familentaugliche Unterhaltung, an der aber auch die älteren unter uns Gefallen finden könnten.

5 chucky

05chucky

DIE TÜR (Universum Film)

am 16. Februar 2011 unter Drama, mystery abgelegt

tür

Der Maler Dave Anderson ist erfolgreich und führt ein angenehmes Leben. Doch leider ist er auch den Reizen seiner Nachbarin erlegen und besucht sie desöfteren auf einen kleinen Fick. An diesem Tag hätte er das besser lassen sollen, denn während er und Madame vögeln, fällt seine kleine Tochter in den Pool und ertrinkt. Daraufhin lässt sich seine Frau Maja scheiden und David verfällt in tiefe Depressionen. Kurz bevor er sich umbringen will, entdeckt er jedoch eine Tür, die in die Vergangenheit führt. Damit kann er seinen Fehler korrigieren. Doch ein Rückweg ist ebenso unmöglich. Und nun lebt er auf der anderen Seite zweimal…was zu weiteren Komplikationen führt.

Diesen Film zusammenzufassen ist mehr als kompliziert, da man wirklich an jeder Stelle zu viel verraten könnte, was den Filmgenuss dann arg trüben würde, da man doch die eine oder Überraschung kredenzt bekommt.

Grundsätzlich ist sie Story auch sehr gelungen und mit einem leichten philosophischen Anstrich versehen von wegen „Was würdest Du tun, wenn Du Dein Leben und deine Fehler nochmal ändern könntest“.

Jedoch gibt es schon das ein oder andere Logikloch, das man umschiffen muss, auch wenn man bei diesem Genre da vielleicht nicht so genau hinschauen sollte. Mikkelsen ist mir ein wenig zu stoisch, während Jessica Schwarz eine sehr gute Leistung zeigt.

Trotz der interessanten Handlung überzeugt der Film aber nicht komplett, dazu sind einige Verhaltensweisen der Darsteller doch weit hergeholt. Anschauen sollte man sich DIE TÜR aber dennoch.

5chuckys

HEARTLESS (Universum Film)

am 12. Januar 2011 unter Drama, Horror, Suspense, Thriller, mystery abgelegt

heart

Jamie ist ein Außenseiter, was hauptsächlich daran liegt, dass er von seinen Mitmenschen gemieden wird, weil er auf der Haut ziemlich große Muttermale hat, die aussehen wie Verbrennungen. Seine Liebe gilt der Fotografie, Mit der Kamera seines verstorbenen Vaters hält er die schönsten Augenblicke seines Lebens fest. Kurz nachdem seine Mutter brutal ermordet wird, bietet sich ihm eine Chance. Ein geheimnisvoller Fremder schlägt ihm einen Deal vor. Er lässt seine Male verschwinden, so dass Jamie ein normales Leben führen kann. Im Gegenzug dafür muss Jamie aber auch etwas tun. Man vereinbart, dass er gotteslästernde Graffitis an die Wände sprüht. Natürlich lässt sich der verzweifelte Junge darauf ein, und am nächsten Tag sind die Male tatsächlich verschwunden und er läuft mit viel Selbstbewusstsein durch die Stadt, lernt ein Mädel kennen, in dass er sich verliebt, und alles scheint wunderbar zu sein. Doch er hat den Deal mit dem falschen gemacht, denn der ändert die Regeln und verlangt plötzlich, dass Jamie einen Menschen auf brutalste Weise umbringen soll….

Mit dieser Zusammenfassung sind nicht einmal 30 % des Streifens erzählt, der so viele Wendungen und Ideen hat, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Eigentlich unfassbar wie viele interessante Elemente man in knappe 2 Stunden einbauen kann, eingebettet in eine düstere Atmosphäre und mit brillanten Schauspielern besetzt.

Jim Burgess hätte für seine Darstellung eine Oscar-Nominierung verdient – für die Herrschaften dort ist der Film aber wohl zu brutal. Man identifiziert sich sofort mit seiner Figur und leidet auch mit ihm. Auch Eddie Marson als Weapon Man ist ein absoluter Knaller.

Zudem gibt es ein Ende, das nun wirklich nicht vorhersehbar ist und obendrauf noch einen fantastischen Soundtrack, bei dem der Hauptdarsteller sogar 2 Tracks selbst performt, wobei vor allem der Titelsong „Heartless“ Fans von Cure und Joy Division dass Herz höher schlagen lassen lässt.

Zudem sollte man sich auch mal die Extras ansehen, denn die Interviews sind sehr aussagekräftig. Vor allem was Regisseur Ridley zu sagen hat, ist höchst interessant.

Fazit; Diesem Film kann ich mit dieser Review niemals gerecht werden, weil er eben so außergewöhnlich ist. Würde ich zu viel verraten wäre das aber genauso doof. Also schaut Euch diesen Streifen an, der mit der richtigen Mundpropaganda das Zeug zum absoluten Kultfilm hat. Nicht nur die Story, sondern auch Besetzung und Soundtrack (eine Schande das es diesen in Deutschland nicht zu kaufen gibt) stimmen und ergeben eine tolle homogene Einheit – Klasse !!!!

7chuckys

halberchucky10

THE NEW DAUGHTER (Universum Film)

am 25. Dezember 2010 unter Horror, mystery abgelegt

daughter

Nachdem ihm seine Frau verlassen hat, zieht Schriftsteller John James in ein abgelegenes Haus weit außerhalb der Stadt. Dort will er das Vergangene hinter sich lassen und auch die kaum vorhandene Nähe zu seinen Kindern intensivieren. Nicht weit von dem neuen Haus entfernt befindet sich ein alter Indianer Grabhügel, von dem insbesondere seine Tochter magisch angezogen wird. Als das Mädchen sich immer mehr verändert und es zu mysteriösen Zwischenfällen kommt, versucht John herauszufinden was mit seiner Tochter passiert – und deckt ein grausiges Geheimnis auf.

Der Titel ist leider schon mal total dämlich, denn eigentlich kennt man damit schon weite Teile des Films und weiß schon grob nach einer halben Stunde was Sache ist.

Ansonsten gibt’s ein paar nette bis solide Schockeffekte, die hauptsächlich mit Musik gepuscht werden, aber auch eine vollkommen innovationsfreie Story, an der ich nicht einen neuen Einfall entdeckt habe.

Costner spielt solide, nervt aber mit seiner komischen Umhängebrille die er ständig auf und abzieht. Die beiden Kids machen ihre Sache auch ordentlich, doch insgesamt ist das ganze eben schon zu oft in anderen Streifen durchgekaut worden, als das hier eine höhere Bewertung möglich wäre.

Innovationslos oder grundsolide? Das könnt Ihr Euch aussuchen…

3chuckys

halberchucky

SHELTER (Universum Film)

am 25. Dezember 2010 unter Horror, mystery abgelegt

shelter

Dr. Cara Harding ist Psychologin und bekommt von ihrem Vater einen äußerst interessanten Patienten anvertraut. David ist ein eigentlich ein netter Zeitgenosse. Doch in ihm toben noch weitere Persönlichkeiten, die Menschen alles andere als freundlich gesinnt sind. Anfangs interessiert Cara der Fall nicht einmal sonderlich, doch nach Ansehen einiger alter Videoaufzeichnungen ist ihr Interesse geweckt. Als jedoch nach und nach Tote in ihrer näheren Umgebung auftauchen spürt sie, dass diese alle im Zusammenhang mit ihrem neuen Patienten stehen. Als auch noch ihr Vater und ihre Tochter in Gefahr geraten, muss sie etwas unternehmen. Doch wie bekämpft man diesen übermächtigen Gegner?

Die ersten 70 Minuten des Streifens sind absolut grandios. Viel atmosphärischer kann man einen Film eigentlich nicht aufziehen. Danach kommt dann allerdings eine Auflösung, die nun wirklich nicht vor Originalität strotzt. Die letzte Einstellung jedoch ist wieder spitze.

Julianne Moore spielt wie immer hervorragend und die Rolle einer Psychologin passt zu ihr eh wie auf fast keine andere. Der von mir eher nicht geschätzte Herr Rhys-Meyers liefert eine überraschend starke Leistung ab, denn so viele Charaktere zu spielen, ist gar nicht so einfach, dafür schlägt er sich mehr als wacker.

Trotzdem bleibt der kleine Wermutstropfen der Auflösung, Nicht dass die jetzt totaler Mist  wäre, doch irgendwie hat man sich nach dem Anfang etwas aufregenderes gewünscht, als alte Hexen und Rituale (um nicht zu viel zu verraten)

Fazit. Tolle Atmosphäre und gute Darsteller in einem spannenden Streifen, der von seiner Atmosphäre lebt. Abzüge gibt es aber in der B-Note. Trotzdem lasse ich mich zu 6 Chuckys hinreißen.

6chuckys

THE TRAVELLER (Splendid)

am 15. Dezember 2010 unter Horror, mystery abgelegt

travel

Es ist die Nacht vor Weihnachten. Auf einem Polizeirevier befinden sich noch 6 Polizisten die allesamt eine ruhige Kugel (hoho tolles Wortspiel gell?) schieben wollen. Doch dabei bleibt es nicht nicht, denn plötzlich steht ein geheimnisvoller Fremder vor der Tür, der einen Mord gestehen will. Zuerst nimmt man ihn nicht wirklich ernst, doch dann passiert er auch schon. Der Fremde gesteht nämlich nur Morde, die er noch begehen wird und die Opfer sind die Polizisten.

Eine durchaus interessante Grundstory wie ich finde, und im Laufe des Streifens erfährt der Zuschauer auch, wieso der Fremde diese Rachegelüste hat. Der Film bietet zudem eine wirklich schaurige Atmosphäre und den ein oder anderen recht rabiaten Splattereffekt.

Das Problem des Streifens ist jedoch, dass er (wie so oft) ein wenig zu lange gerät und im Laufe der Geschichte zu wenig neue Elemente dazukommen. Hat man erst einmal kapiert worum es geht, fehlen dann doch irgendwann die Überraschungsmomente und das Ende ist dann eher mäßig geworden, denn tote Geister die den Lebenden helfen gehen mir langsam auf die Nerven.

Trotzdem aufgrund einer schönen Atmosphäre und einem starken Val Kilmer in seiner gefühlten 87. Videopremiere seit 2008 ein sehenswerter Streifen.

5chuckys

NIGHT TRAIN (Koch Media)

am 13. Oktober 2010 unter Thriller, mystery abgelegt

night

Ein geheimnisvoller Fremder betritt einen fast leeren Zug auf einem Bahnsteig irgendwo in der Einöde und klammert sich dabei an einem kleinen Kästchen fest. Nur wenig später hat er das Zeitliche gesegnet. Als die beiden, sich ebenfalls im Abteil befindlichen Fahrgäste Chloe und Pete einen Blick in die Schatulle werfen, wissen sie – das Ding wollen sie behalten. Zwar kann man das Teil nicht öffnen aber durch einen Schlitz erkennen, dass es voller Edelsteine ist. Ebenfalls mit im Boot (welch tolles Wortspiel in einem Zug ^^) ist Zugschaffner Miles – aber auch für drei Leute reicht das locker. Dafür muss man aber die Leiche verschwinden lassen. Also wirft man sie zerstückelt, in einem Koffer eingebettet, in den nächsten Fluss, als der Zug eine Brücke überquert. Der Weg scheint frei, doch langsam beginnt man sich gegenseitig zu misstrauen und auch andere Passagiere scheinen von dem Kästchen zu wissen.

Hört sich interessant an? Ist es auch, denn aus einer relativ simplen Grundidee zaubert Brain King in seinem Regiedebut einen richtig schönen, gemeinen Mystery-Thriller. Das Budget hierfür war sicherlich äußerst gering, da sich praktisch alles nur in diesem Zug abspielt. So war wohl noch ein wenig Geld für Schauspieler da, denn mit Steve Zahn, Danny Glover und Leelee Sobieski ist der kleine Streifen durchaus prominent besetzt, wobei besonders letztere in der Rolle der biederen Brillenschlange, die zur Psychopathin mutiert, überrascht.

Man sollte jedoch schon einen Hang zu B-Movies haben, denn der ganze Streifen ist eben schon wie ein typischer Independent-Film aufgezogen. Dazu gesellt sich ein toller Score, der an manchen Stellen ein wenig an die FULL MOON Filme erinnert.

Fazit: Fernab von hohem Budget, dafür mit guter Story und Darstellern ausgestatteter Streifen, der ausgezeichnet unterhält und mit der Auflösung sehr lange wartet. Geheimtipp!!

6chuckys