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Archiv der Kategorie 'mystery'

RUPTURE (Splendid)

am 28. Februar 2017 unter Horror, SciFi, Thriller, mystery abgelegt

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Renee ist mit der Erziehung ihres Sohnes überfordert, seit sie sich von ihrem Gatten getrennt hat. Als sie ihren Filius bei ihrem Ex abliefert wird sie auf dem Weg zu einem Fallschirmkurs entführt und wacht gefesselt in einem mysteriösen Gebäudekomplex wieder auf. Anscheinend werden hier Versuche an Menschen durchgeführt, in dem man sie mit ihren Ängsten konfrontiert. Bald schon bekommt Renee Besuch von einer recht unsympathischen Spinne, denn ihre größte Angst ist eben die vor diesen Tierchen. Doch zu welchem Zweck setzen die angeblichen Forscher diese Qualen ein?

Der Streifen macht eigentlich nichts falsch. Ein solider Spannungsaufbau, ein wenig Horror, ein bisschen Mystery und einige Wendungen. So wirkt das ganze wie eine überlange Folge von Akte X, in der nur Scully und Mulder fehlen.

Dazu ist der Streifen mit Noomi Rapace und Peter Stormare mehr als ordentlich besetzt. Überhaupt spielt Madame gerne in kleinen Independent-Movies mit, statt sich in Groß-Produktionen zu verschwenden.

Die Auflösung ist weit hergeholt, aber eigentlich gar nicht mal so unclever. Der Schluss lässt dann mehrere Interpretationsmöglichkeiten zu und schreit eigentlich nach einer Fortsetzung.

Ob diese kommt, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn dazu müsste der Streifen schon richtigen Kultstatus erlangen, was ich bei den durchwachsenen Kritiken nicht glaube.

Ich persönlich fand RUPTURE durchaus unterhaltsam und zudem überwiegend spannend. Allerdings, wie bereits erwähnt, eher für Fans von AKTE-X geeignet, denn für Leute, die hier einen Horrorfilm erwarten. Das Cover suggeriert allerdings etwas anderes.

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INTO THE FOREST (Capelight/Alive)

am 28. Februar 2017 unter Drama, SciFi, mystery abgelegt

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Wir befinden uns in der nahen Zukunft. Als plötzlich der Strom ausfällt, glaubt man nur an ein kurzfristiges Phänomen, doch als das ganze über Wochen und Monate anhält, machen sich die beiden ungleichen Schwestern Nell, Eva und ihr Dad, die mitten im Nirgendwo im Wald leben doch langsam Gedanken, zumal die Lebensmittel ausgehen. Insbesondere für die wissbegierige und vom Internet abhängige Nell ist das ganze nur schwer zu verkraften. Auch weitere Ausflüge in die weit entfernte Stadt gestalten sich schwierig, da kein Benzin mehr vorhanden ist. Als dann noch der Vater der beiden bei einem Unfall stirbt, sind die beiden völlig auf sich alleine gestellt und müssen von dem leben, was der Wald hergibt.

Das Problem das INTO THE FOREST hat ist ganz einfach, das diese Geschichte keinen Stoff für einen sage und schreibe 106 Minuten lang Film hergibt, denn irgendwann wird das ganze langweilig. Die Grundidee ist gelungen und auch das Verhalten der Menschen (will nicht spoilern) scheint mir nicht allzu weit hergeholt.

Doch irgendwann geht der Streifen einfach nicht mehr vorwärts und man sieht den beiden Schwestern nur noch zu, wie Sie langsam dahinvegetieren. Auch der Handlungsstrang mit Nells Freund wirkt etwas aufgesetzt, und wieso sie ihr Vorhaben mit ihm nicht in die Tat umsetzt nur weil sich ihre Schwester bockig stellt, ist ebenfalls nicht wirklich nachvollziehbar.

Schauspielerisch ist hier natürlich alles über jeden Zweifel erhaben, denn Ellen Page (die das Buch entdeckte und auch als Produzentin fungierte) und Evan Rachel Wood (sonst nicht wirklich mein Fall) spielen hier absolut überzeugend auf und helfen dem Streifen über die ein oder andere Länge hinweg.

Das funktioniert auch sechzig Minuten lang, doch spätestens mit der Wende, das die beiden noch einen dritten Mitbewohner bekommen, wird mir das alles etwas zu abstrus. Zudem kann dieser neue Handlungsstrang keine neuen Spannungs-Impulse setzen.

So bleibt unter dem Strich ein gut gemeinter Ansatz, mit tadellosen Darstellern, der sich allerdings, besonders gegen Ende, doch etwas zieht.

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BACKTRACK (Eurovideo)

am 22. November 2016 unter Horror, Suspense, mystery abgelegt

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Nach dem Tod seiner Tochter ist Peter Bower bemüht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Das klappt jedoch nur bedingt. Seine Frau leidet an schweren Depressionen und auch er leidet weiterhin unter dem Verlust. Sein Freund Ducan hat ihm jedoch eine kleine Praxis besorgt, wo er seinem Job als Psychologe weiterhin nachgehen kann. Eines Tages taucht ein kleines Mädchen bei ihm auf, das anscheinend seine Hilfe benötigt, aber nicht reden will. Kaum lässt er sie aus den Augen, ist sie auch schon wieder weg, hat ihm jedoch einen Zettel mit 5 Zahlen hinterlassen. Als er nachforscht entdeckt er, das dieses Datum eines ist, was er längst verdrängt hatte. Dann scheint sich herauszustellen, dass die Patienten die er betreut, gar nicht mehr leben. Peter beginnt an seinem Verstand zu zweifeln.

BACKTRACK ist ein Film, bei dem man Gefahr läuft zu viel zu verraten. Auch ich habe die Zusammenfassung jetzt schon dreimal umgeschrieben, weil man dem Zuschauer ja nicht alles erzählen möchte.

Jedenfalls bekommt man hier einen spannenden Mystery-Thriller serviert, der ohne jegliches Blutvergießen auskommt.

Adrien Brody erinnerte sich wohl daran, dass er ja mal ein ganz guter Schauspieler war, und vielleicht dieses Talent mal wieder abzurufen, statt in tumben Gangsterfilmen (American Heist) herumzustolpern oder Predatore zu erschießen. Hier macht er seine Sache wirklich gut. In einer kleinen, aber feinen Nebenrolle, agiert Sam Neill.

Ein großes Lob geht auch an Regisseur Michael Petroni und seinem Drehbuchautor, die es geschickt verstehen, falsche Fährten zu legen und das ganze mit (teilweise versteckten) kleinen Hinweisen zu versehen.

Der Showdown gerät zwar, im Vergleich zu dem vorher gesehenen, insgesamt ein wenig konventionell, das stört jedoch kaum, da man es hier wirklich schafft, praktisch nur mit Atmosphäre, einen spannenden Film zu präsentieren. Für mich ein kleiner Geheimtipp.

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NEON DEMON (Koch Media)

am 08. November 2016 unter Suspense, Thriller, mystery abgelegt

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Wir befinden und in Los Angeles, einer Stadt in der Träume wahr werden können, aber auch genauso viele platzen. Bei Model Jesse sieht es eher so aus, als würde ihrer in Erfüllung gehen, denn sie kommt bei einer sehr angeseheneren Modelagentur unter und alle sind von ihr begeistert. Schnell erklimmt sie den Laufsteg – viel zügiger als die anderen zahlreichen Damen, die ebenfalls dieses Ziel haben. Das schürt natürlich Eifersucht..

Wie fasst man einen Film von Feuilleton-Liebling Refn zusammen? Sobald der Mann etwas neues produziert, springen alle vor Freude in die Luft. Wieso eigentlich? ONLY GOD FORGIVES gehörte zu den beknacktesten Filmen die ich je gesehen habe. Aber das ist ja Kunst. Daher kann der Mann wohl auch 2 Stunden kackende Esel zeigen und alle würden sich überschlagen.

Für seine Verhältnisse hat Refn allerdings einen recht gradlinigen Film geschaffen, der uns die Modelwelt auf eine ganz andere Weise näher bringt, als dies andere Filme taten.

Natürlich stehen auch bei NEON DEMON die künstlerischen Kameraeinstellungen und visuellen Kreationen im Vordergrund, die in Kombination mit den Klängen seines Hauskomponisten Cliff Martinez schon beeindruckende Bilder zeigen. Dem kann man nun wirklich in keinster Weise widersprechen.

Der Streifen selbst ist die letzte halbe Stunde richtig gut, während er sich vorher durchaus das ein oder andere Mal zieht und man den Eindruck gewinnt, das Herr Refn schon ziemlich selbstverliebt seine skurrilen optischen Ideen so lange auskostet, wie es nur geht.

Wieso alle in Schnappatmung verfallen, wenn sie Elle Fanning sehen, kann ich zudem nicht begreifen, was ist an ihr so besonders? Die kleine Schwester von Dakota sieht nett aus. Das wars aber auch. Die Rolle von Keanu Reeves ist zudem auch irgendwie sinnfrei.

So ist es (nimmt man Drive mal aus) wie bei jedem Film des Regisseurs. Eine einheitliche Bewertung des Films ist nicht möglich. Leute die gerne Kunstwerke sehen, werden begeistert sein, andere, die einen Filme zur Unterhaltung schauen, nur den Kopf schütteln.

P.S.: Das Interview mit Refn sollte man sich aber mal geben, der Mann wirkt als hätte er zuviel Crystal Meth genommen, aber das gehört sich wohl so bei einem Künstler.

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PAY THE GHOST (New Ksm)

am 01. Juni 2016 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

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Mike Lawford ist ein vielbeschäftigter Professor. Manchmal komm es seiner Frau so vor, als würde er seine Studenten mehr lieben, als seine Familie. Auch zu Halloweeen kommt er wieder zu spät, überredet seine Gattin aber noch, mit seinem Sohn auf das Fest in der Nebenstraße zu gehen. Als er ihm ein Eis kaufen will, ist dieser plötzlich verschwunden und taucht auch nicht wieder auf. Während die Polizei im Dunkeln tappt, stellt Lawford eigene Ermittlungen an, da er überzeugt davon ist, das sein Sohn noch lebt. Die führen ihn in eine Welt, die er vorher nicht kannte.

Nicholas Cage nimmt ja mittlerweile jede Rolle an, um aus den Schulden herauszukommen und dabei kommt eben auch allerhand Schrott heraus. Dieser Steifen jedoch ist durchaus gelungen.

Uli Edel dreht einen Horrorfilm mit Nic Cage – darauf muss man auch erstmal kommen, da der Regisseur doch eher durch Filme über deutsche Geschichten bekannt wurde (Christiane F, Baader Meinhof Komplex). Jedenfalls klappt der Spagat, denn Edel hat durchaus ein feines Näschen für Timing und hübsche Kamerafahrten.

Den Vogel diesbezüglich schießt allerdings eine Szene 10 Minuten vor Schluss ab (ich sag nur Kinder). Dieser Part ist absolut fantastisch inszeniert, selten hat mich ein Bild so beeindruckt wie dieses. Alleine dafür gibt es schon einen halben Chucky extra.

Aber auch sonst ist der Film spannend und extrem kurzweilig. Cage übertreibt es glücklicherweise nicht mit seinem gefürchteten Overacting und Sarah Wayne Callies ist eh immer gut.

Natürlich muss man hier über einige erhebliche Logikmängel hinwegsehen, aber das wird insgesamt durch einige wirklich interessante Storywendungen wieder kaschiert.

Fazit: Nix erwartet, erstaunlich viel bekommen.

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NOMADS – TOD AUS DEM NICHTS (Koch Media)

am 19. Mai 2016 unter Horror, mystery abgelegt

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Ärztin Eileen hat einen sehr stressigen Nachtdienst, denn es wird ein anscheinend verrückter Anthropologe namens Jean-Charles Pommier eingeliefert und stirbt ihr unter den Händen weg. Seine letzten Worte sind anscheinend nur merkwürdiges Gefasel, doch danach hat sie merkwürdige Visionen und durchlebt noch einmal das, was dem Wissenschaftler passiert ist, der sich mit dem unheimlichen Phänomen der “Nomaden” beschäftigt hat. Die sind nun anscheinend auch hinter ihr her.

Das man ausgerechnet diesen Steifen ausgegraben hat, verwundert mich etwas, denn eigentlich ist NOMADS eher unbekannt. Im Gegensatz zu den Darstellern.

Pierce Brosnan stand erst am Anfang seiner langen Karriere, die er später als James Bond zementierte. Für Leslie-Anne Down hingegen ging es danach eher bergab, denn nach „Fackeln im Sturm“, als sie Patrick Swayze anhimmelte, schien ihr eine große Karriere bevorzustehen, die dann allerdings nicht folgte.

Auch der Regisseur war noch ein Neuling, denn John Mc Tiernan drehte danach einen Blockbuster nach dem anderen (Stirb langsam, Jagd auf Roter Oktober, Predator usw. usw.).

Das Bild der Blu Ray ist ordentlich. Am Anfang noch leicht grieselig, doch das bessert sich im Laufe des Films. Einige kleine weiße Blitzer stören das Sehvergnügen noch unwesentlich. Der Ton kommt in sehr klarem Stereo daher, die Stimmen sind sehr gut verständlich,

Der Film ist insgesamt aber Geschmackssache, da man ihm das Alter doch schon etwas ansieht. Die Geschichte ist etwas krude, hat aber einen nette Schlusspointe zu bieten. Sicherlich aber nicht jedermanns Geschmack. Einen Gastauftritt hat übrigens die berühmteste Ameise der Welt :o ).

SYNCHRONICITY (Edel Germany)

am 11. Mai 2016 unter SciFi, mystery abgelegt

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Der Physiker Jim Beale erfindet eine Maschine, die ein Wurmloch bilden und dadurch Zeit und Raum überwinden kann. Nach einem Testlauf taucht eine seltene Blume aus der Zukunft auf. Nun muss er das passende Pendant der Dahlie aus der Gegenwart finden, um zu beweisen, dass seine Erfindung funktioniert. Das gelingt auch erstaunlich schnell, denn die Besitzerin dieser taucht schon wenige Stunden später bei ihm am Labor auf. Abby heißt die Dame und scheint Jim zu kennen. Nach einer Liebesnacht findet er ein merkwürdiges Büchlein in dem Dinge stehen, die sie gar nicht wissen kann und die sich auf seine Erfindung beziehen. Zudem will der Sponsor von Jims Projekt abspringen, doch vorher soll es ein letztes Experiment geben. Dabei stürzt sich Jim selbst in das Wurmloch und findet erstaunliches heraus.

Ein Film bei dem man echt in der Zusammenfassung viel zu viel verraten kann, weil irgendwie schon einiges da reingehört, so dass man als Leser ja auch weiß worum es in dem Streifen geht, der es schafft mit einem eher schmalen Budget auszusehen wie ein A-Movie.

Die Bilder sind teilweise wirklich fantastisch und bilden im Zusammenspiel mit dem 80er Jahre Soundtrack eine Verbeugung vor Blade Runner, was der Regisseur auch mit Sicherheit nicht abstreiten wird.

Allerdings sollte man SYNCHRONICITY mehrmals schauen, denn anfangs erscheinen einem einige Dinge unlogisch, die sich bei genauem Überlegen aber doch als schlüssig erweisen.

Der Streifen spielt mit Zeitebenen und Paralleluniversen, so dass es wirklich schwer ist manchem zu folgen, aber gerade das fand ich sehr interessant und lohnt die Anschaffung des Films, da man ihn öfters schauen kann und immer wieder neues entdecken wird.

Die Schauspieler sind relativ unbekannt – als mysteriöser Geldgeber erscheint allerdings ein alter Bekannter: Michael Ironside lebt immer noch und sieht für sein Alter sogar sehr gut aus.

Fazit. Sehr anspruchsvoller Scifi-Streifen mit guten Darstellern und einem schicken Look. Wird aber nicht jedermanns Geschmack treffen.

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80`s SPECIAL / FLETCH 1+2 / STINGRAY (Koch Media)

am 04. Februar 2016 unter Klassiker, Komödie, Thriller, mystery abgelegt

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Und wieder einmal wühlen die Leute von KOCH MEDIA in den Annalen der Filmgeschichte herum. Gefunden hat man diesmal 2 Filme und eine TV-Serie, mit der ich auch beginne.

STINGRAY brachte es damals trotz guter Kritiken nur auf 2 Staffeln. Man wollte eine Serie schaffen, die ein wenig im Fahrwasser von Sachen wie “Hardcastle and Mc Cormick” oder “Trio mit vier Fäusten” mitschwimmen sollte.

Dazu verpflichtete man die damals schwer angesagten Komponisten Post und Carpenter, die den passenden Soundtrack dazu liefern sollten.

Die Grundidee war simpel. Ein geheimnisvoller Fremder der in einem Stingray durch die Gegend kurvt übernimmt Fälle von Klienten, die ein Problem haben . Er verlangt kein Geld, aber irgendwann kommt er wieder auf sie zu, und sie müssen ihm dafür einen Gefallen tun.

Also ich saß damals als Steppke jedes mal vor einer neue Folge. Ob diese heute noch fasziniert, überlasse ich jedem selbst.

Das Bild hat 4:3 Format, was mein Beamer nicht wirklich mag – da wirkt die Quali sehr ordentlich. Vom Ton sollte man keine Wunder erwarten, aber ich finde immer das man bei so alten Sachen auch nicht zu viel rumfummeln sollte, das wollen die Fans meist gar nicht.

FLETCH der Troublemaker, war damals eine Paraderolle für Chevy Chase, der den Reporter zweimal gab.

Der erste Teil war etwas besser als der zweite, weil die Story origineller war.

Obwohl ich mir normalerweise bei so alten Filmen eine Bewertung verkneife, will ich in diesem Fall anmerken, das einige Gags heute absolute Rohrkrepierer sind, andere mich allerdings mehrmals zum Lachen brachten und das in beiden Teilen. Ich denke allerdings, das da damals auch einiges bewusst „witzig“ synchronisiert wurde, ähnlich wie bei „Die 2“.

Das Bild ist ein wenig verwaschen, aber macht eine sehr ordentliche Figur – und das auf einem HD-Beamer. Grieseln ist eigentlich gar keins zu erkennen und die Filme haben sehr gute DVD Qualität.

Für Chevy Chase Fans ein Pflichtkauf. Immer noch lustig: Die Kreditkarte von Mister Underwood :o )

INSURGENT – DIE BESTIMMUNG (Concorde Video)

am 18. August 2015 unter SciFi, mystery abgelegt

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Nach der Ermordung ihrer Eltern und der Machtergreifung durch Jeanine, Anführerin der Gelehrten, ist Tris mit ihrem Freund Four auf der Flucht. Wohin sich die beiden auch wenden, ob ins Lager der Friedfertigen, Freimütigen oder Fraktionslosen, immer werden sie von Jeanines langem Arm erreicht, gefährden sie das Leben derer, die ihnen Zuflucht bieten. Dabei ahnt Tris nicht, dass ihre Divergenz der Schlüssel zur Öffnung einer mysteriösen Box ist, in der Jeanine das Geheimnis zur Festigung ihrer Macht sieht.

Ich habe hier mal frech die Produktbeschreibung übernommen und zwar aus dem einfachen Grund, weil sie eine ganz gute Zusammenfassung liefert, ohne zu viel zu verraten, was bei dem Streifen leicht passieren kann.

Vorneweg einmal: Ich kann nicht verstehen, wieso der Streifen auch recht viele schlechte Bewertungen bekommt, die meisten mit der Begründung „ja der ist ja ganz anders als der erste“.

Ach echt?

Brauchte man in Teil 1 erst einmal eine lange Einführung wie die Welt sich entwickelt hatte und in welche Gruppen sich die Menschen unterteilt haben und wurde einem das ganze Prozedere wer nun von den Kids in welche Gruppe passt vorgeführt, ist es doch völlig logisch, das die Fortsetzung zwangsläufig anders ausfällt.

Natürlich enthält dieser Film daher viel mehr Action und legt auch seinen Focus darauf, dem Zuschauer ALLE Gruppen ein wenig näher zu bringen. Zudem geht er konsequenterweise genau an der Stelle weiter, wo der erste Teil aufgehört hat.

Apropos Sinn machen: Wer den ersten Teil nicht kennt, kann sich den zweiten sparen, denn dann versteht man hier absolut gar nichts.

Nachdem ich Frau Winslet früher grausig fand, gefällt die mir in den letzten Jahren immer besser und Shailene Woodley ist neben Chloe Grace Moretz und Saoirse Ronan (hättet ihr Euch eigentlich nicht einfachere Namen aussuchen können?) eh das beste was Hollywood im Nachwuchs-Bereich zu bieten hat. Mit kurzen Haaren gefällt sie mir persönlich auch besser.

Auch von Partner Theo James wird man noch eine Menge hören und mit Miles Teller der ja hier eher eine kleinere Rolle spielt, geht es momentan eh durch Hollywoods imaginäre Decke.

Mir persönlich hat die Fortsetzung genauso gut gefallen wie Teil 1. Nun bin ich aber auch nicht unbedingt ein Fan von Großproduktionen und habe lange überlegt ,ob ich den Film überhaupt mit hier aufnehme. Aber da ich Teil 1 auch besprochen habe, geht das wohl in Ordnung.

Man darf auf den dritten Abschnitt gespannt sein der ja dann sicher woanders spielt, nämlich….ach nein das darf ich nicht verraten, sonst bekomme ich Spoilerverwarnungen^^.

Kleiner Tipp: Wer den ersten Teil vor 2 Jahren gesehen hat sollte sich diesen vorab nochmal ansehen, um sich einige Dinge ins Gedächtnis zurückzuholen.

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FREQUENCIES (Ascot Elite)

am 21. Juli 2015 unter Drama, SciFi, mystery abgelegt

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In einer Welt die unserer optisch ähnelt, werden Menschen nach Frequenzen eingeteilt. So kann jemand, der zum Beispiel eine Frequenz von 80 hat niemals mit jemandem zusammen sein, der nur eine 10 zu bieten hat. Versuchen diese Pärchen es doch, wehrt sich die Natur dagegen und sorgt mit äußerst unliebsamen Überraschungen dafür, das die Beziehung nicht funktioniert. Im Fall von Marie und Isaac ist es noch extremer. Sie hat eine 124, während er schlappe Minus 7 zu bieten hat. Länger als eine Minute können sich die beiden nicht unterhalten oder zusammen stehen, danach passiert automatisch ein Unglück. Problem ist eben nur das Isaac in Marie verknallt ist, sie aber keinerlei Empathie besitzt. Doch mit der Zeit gefällt ihr dieses Leben nicht mehr. Sie möchte wie die anderen auch Empfindungen haben. Isaac versucht einen Ausweg zu finden.

FREQUENCIES ist ziemlich heftiges Kopf- und Arthauskino, das man sich vielleicht nicht zwingend nach Mitternacht anschauen sollte.

Die Geschichte fordert den Zuschauer extrem, ist aber dafür auch wirklich originell, toll erzählt und gespielt.

Spannend wird das ganze aber eigentlich erst in der letzten halben Stunde, davor gibt es recht abgefahrene Dialoge und eine Hülle von recht skurrilen Einfällen.

Ein wenig drängt sich der Vergleich mit GATTACA auf, der aber doch noch um einiges Mainstreamiger gedreht wurde. Trotzdem denke ich, das die Zielgruppe relativ ähnlich sein sollte.

Zudem bietet es sich an, den Streifen nicht nur einmal zu schauen, da er, auch in den Dialogen, sehr komplex ist und man Gefahr läuft Dinge zu übersehen.

Wer sich den Film im Original Anschauen will, dem wünsche ich viel Vergnügen – ich habe manche Sachen nicht mal auf Deutsch verstanden.

Fazit: FREQUENCIES ist ein toller Film – wenn man sich darauf einlassen kann – und das wird nicht jedermann gelingen…..

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