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Archiv der Kategorie 'Komödie'

PIXELS (Sony Pictures)

am 30. Dezember 2015 unter Komödie, SciFi abgelegt

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Präsident Cooper hat ein Problem. Aliens haben eine von der Erde aus verschickte Kapsel mit Arcade-Spielen aus den 80er Jahren abgefangen und leider die Intention missverstanden. Statt den Erdlingen freundlich zu begegnen, fordern Sie diese zu Spielduellen mit den Figuren heraus. Cooper sieht die letzte Rettung in seinem ehemaligen Freund Brenner, der damals der absolute Spezialist für diese Spiele war. Der aktiviert einen alten Kumpel und seinen damals größten Gegner um in den Spielen gegen die Außerirdischen zu gewinnen – und plötzlich kämpft man real gegen Pac-Man und Donkey Kong.

Normalerweise bespreche ich ja eher keine Filme die mit so einem riesigen Budget gedreht wurden, weil es einfach schon viele Kritiken dazu gibt. In diesem Fall mache ich aber aus bestimmten Gründen eine Ausnahme.

Dieser Film mit 20 % des Budgets und ohne Starpower, als kleiner Indiestreifen wäre mit Sicherheit ein Riesen-Spaß geworden, auch wenn man dann natürlich nicht so viel Geld für die (zugegebenermaßen großartigen) Effekte gehabt hätte.

Leider sorgt nämlich gerade die Major-Attitüde dafür, dass man wirklich krampfhaft versucht im Minutentakt Gags zu bringen, von denen dann 2/3 absolute Rohrkrepierer sind. Das ist deshalb schade, weil es ansonsten wirklich auch viele witzige Ideen gibt und gerade Leute 40 + einen Heidenspaß an diesem Streifen haben können.

Jüngere werden kaum verstehen worum es hier geht, weil sie damalige Zeit eben nicht miterlebt haben und sich heutige Spiele auf einem ganz anderen Niveau befinden, und es auch keine klassischen Spielhallen mehr gibt. Damals war das eine Sensation.

Dabei gibt Sandler sogar noch eine überraschend gute Figur ab und übertreibt es nicht mit den Grimassen, während Kevin James wirklich schauspielerisch eine Katastrophe ist und auch immer bleiben wird.

So bleibt unter dem Strich ein ganz netter, aber mit zu vielen doofen Gags überfrachteter Streifen, der aber immerhin ordentlich unterhält und auf der anderen Seite wirklich seine gelungenen Momente hat.

Absolutes Highlight sind jedoch die Auftritte vom putzigen Q-Bert (auch ein damaliges Spiel) für denen es einen halben Extra-Chucky gibt, was in der Kombi mit der putzigen Idee mich trotzdem noch zu dieser Wertung veranlasst.

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LEARNING TO DRIVE (Koch Media)

am 25. Dezember 2015 unter Drama, Komödie abgelegt

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Der New Yorker Literaturkritikerin Wendy fällt aus allen Wolken, als ihr Gatte ihr offenbart, das er sich eine jüngere gesucht hat. Nach einem heftigen Streit im Taxi des Fahrers Darwan verlässt Wendy entrüstet den Wagen, vergisst jedoch dabei ein Päckchen. Der gutmütige und grundehrliche Darwan bringt es ihr am nächsten Tag zurück. Als Wendy sieht, das dieser auch als Fahrschullehrer arbeitet, beschließt sie spontan ihren Führerschein nachzumachen um ihre Tochter Tasha zu besuchen, die weit weg lebt. Mit der Zeit lernen sich die beiden besser kennen und geben sich gegenseitig gute Ratschläge, was sehr seltsam anmutet, da beide aus so unterschiedlichen Milieus stammen. Trotzdem baut sich langsam eine Freundschaft auf.

Wer nun hier aufgrund des Kulturenclashs ein Gagfeuerwerk erwartet, wird leider enttäuscht werden. Es handelt sich hierbei eher um ein Drama mit einigen lustigen Momenten und eine Darbietung zweier toller Schauspieler.

Das Kingsley das ist, weiß jeder, Patricia Clarkson bekommt für mein Empfinden aber schon seit Jahren viel zu wenige gute Angebote in größeren Filmen.

Zwar gibt es hier auch die ein oder andere Länge und manche Handlungsstränge und der Hauch einer Sozialkritik verlaufen im Sande, doch die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten sind sehr lebensnah.

Durch die eher ruhige Inszenierung gibt es auch einige Abschnitte in denen wenig passiert und die nur von Dialogen dominiert werden, doch insgesamt wird hier sehr schön geschildert wie 2 völlig unterschiedliche Menschen aus ebensolche unterschiedlichen Kulturkreisen doch in der Lage sind, miteinander zu harmonieren und sich in den anderen hineinzuversetzen.

Wer Filme wie zum Beispiel den ebenfalls von KOCH MEDIA erschienen KISS THE COOK mochte, dürfte auch hieran Gefallen finden.

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GEFÜHLT MITTE ZWANZIG (Universum Film)

am 25. Dezember 2015 unter Drama, Komödie abgelegt

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Während all ihre Freunde Kinder haben, genießen Josh und Cornelia die Freiheiten, die ihnen ihre Zweisamkeit ermöglicht. Sie wohnen in Brooklyn, und sind glücklich in den 40ern – oder auch nicht, denn irgendwie leben sie an ihrem eigenen Dasein vorbei und fühlen sich richtig alt. Dann lernen sie Jamie und Darby kennen, ein junges Paar Mitte zwanzig, das es zunächst schafft die beiden aus ihrer Lethargie zu befreien. Sie beginnen sich anders zu kleiden und ihre üblichen Gewohnheiten und auch Freunde zu vernachlässigen, um sich jünger zu fühlen. Doch irgendwann müssen die beiden einsehen, dass sich die Zeit eben doch nicht so einfach zurückdrehen lässt.

Was hätte man aus dieser Geschichte machen können. Eine lustige Komödie oder auch ein feinsinniges Drama – herausgekommen ist dabei – NICHTS.

Der Film plätschert so vor sich hin und manche Dialoge sind vollkommen unsinnig und realitätsfremd. Da kann auch die von mir geliebte Naomi Watts nichts mehr retten und auch die anderen drei müssen im Verlaufe der Geschichte vollkommen sinnlose Sätze von sich geben. Der Handlungsstrang über die Dokumentation wirkt zudem komplett bemüht.

Immerhin gibt es ein erfreuliches Wiedersehen mit Charles Grodin, der aber erstaunlich alt geworden ist, mit seinen trockenen Sprüchen als Cornelias Vater aber immerhin noch die besten Stellen des Filmes auf seiner Seite hat.

Ansonsten ist man eigentlich relativ gelangweilt und kommt sich nach dem Film gefühlt Mitte Achtzig vor, so schleppend geht das ganze voran.

Fazit: Erstaunlich schwach.

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DIRTY TRIP (Ascot Elite)

am 01. Dezember 2015 unter Drama, Komödie abgelegt

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Der in die Jahre gekommene Zocker Gerry hat eine ziemliche Pechsträhne und schuldet der halben Stadt Geld. Dann lernt er den jungen Pokerspieler Curtis kennen, mit dem er sich im Laufe der Zeit anfreundet. Daraufhin beschließen beide ein hochdotiertes Pokerturnier zu besuchen und wenn man die Kohle bis dahin zusammenbekommt auch daran teilzunehmen, doch der Weg dorthin ist steinig.

Steinig ja aber nicht dirty, daher weiß ich nicht wirklich warum man den Film so genannt hat.

Die beiden Hauptdarsteller sind einem sofort sympathisch. Ryan Reynolds weil er einfach immer gut ist und Ben Mendelssohn ist die Rolle des Verlierers auf den Leib geschrieben.

Das größte Problem des Filmes ist zweifellos das er nicht weiß, was er denn nun gerne sein möchte. Für eine Komödie ist er eigentlich nicht witzig genug, für ein Drama ist er zu lustig oder zumindest ironisch und für einen Krimi ist er zu spannungsarm.

So zieht sich der Trip dann doch über satte 108 Minuten deutlich zu lang und es werden jede Menge Nebenschauplätze geöffnet, die dann aber ins Nirgendwo finden. Hier hätte eine straffere Inszenierung durchaus geholfen.

Fazit: Nett, gut gespielt aber doch etwas langatmig.

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MIDNIGHT RUN (Koch Media)

am 10. November 2015 unter Action, Komödie, Thriller abgelegt

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Jack, warum waren Sie nicht beliebt bei der Chicagoer Polizei? Ich bin Agent Moseley!! Nur zwei Sätze aus dem Streifen, die den Film für Fans zum Kult gemacht haben, Dazu die klasse Leistungen von De Niro, Grodin und Kotto. Die Story hingegen ist typisch 80er like:

Ex Polizist Jack Walsh ist so etwas wie der legendäre Colt Seavers. Er besorgt seinem Chef Personen wieder, die während der Kautionsstellung geflüchtet sind. Jonathan Mardukas, war Buchhalter bei einem Mafia-Boss und hat diesen mal eben um 15 Millionen erleichtert, die er wohltätigen Zwecken spendete, was jedoch weder dem FBI noch der Mafia wirklich gefällt. So hetzen gleich 3 Parteien hinter dem „Duke“ her und Walsh ist der erste der ihn zu fassen bekommt.. Als er seinen Schützling mit dem Flugzeug nach L.A. zurückbringen will, simuliert dieser Flugangst. Das ist der Beginn eines großen Abenteuers quer durch Amerika, in dem auch Kopfgeldkollege Marvin immer wieder auftaucht.

MIDNIGHT RUN gilt in Fachkreisen, wie oben erwähnt, als absoluter Kultfilm und zeigte De Niro zum ersten Male auch von seiner komischen Seite, nachdem er zuvor doch überwiegend ernste Rollen wie TAXI DRIVER oder WIE EIN WILDER STIER übernommen hatte.

Dazu gesellt sich ein genialer Charles Grodin, der mit seiner nervigen Art alle zur Verzweiflung bringt und der grundsätzlich jede Frage so oft stellt, bis er eine Antwort bekommt. Obendrauf ein obercooler Yaphet Kotto, dem die Rolle auf den Leib geschrieben wurde und der mit die besten Gags auf seiner Seite hat.

Auch der Abschnitt, als die beiden sich in einer Bar als FBI Agentin ausgeben, ist einer der Highlight des Films, der im Übrigen eine sehr gute Blu Ray spendiert bekommen hat, denn der Streifen ist immerhin schon aus dem Jahre 1988, sieht aber besser aus, als so manch neue Veröffentlichung.

Gerade in den Innenraumszenen, kann man nicht glauben, das es sich um einen fast 30 Jahre alten Film handelt – dafür wieder mal ein großes Lob an Koch Media. Auch der Ton ist ein wenig aufgemotzt worden und gibt den Boxen durchaus Arbeit.

Viele haben auf diese Veröffentlichung gewartet und können nun endlich diese Lücke in ihrer Sammlung schließen. Aber es warten noch genug andere...


KISS THE COOK (Koch Media)

am 27. Oktober 2015 unter Komödie abgelegt

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Gourmetkoch Carl Casper hat keine Lust mehr in dem Restaurant in dem er arbeitet, immer das gleiche zu kredenzen. Sein Chef jedoch besteht darauf, dass es keine Experimente gibt, um die Stammkundschaft nicht zu verschrecken. Als ein Kritiker (herrlich biestig: Oliver Platt) auch noch sein Essen niedermacht, hat Carl die Schnauze voll und kündigt. Er kauft sich eine kleine fahrbare Imbissbude und tingelt durchs Land, zusammen mit seinem Kumpel Martin und seinem 10 jährigen Sohn Percy.

Und genau dieser ist dafür verantwortlich, das der Streifen doch den ein oder anderen Lacher zu bieten hat, denn der kleine ist topfit, was die neueste Handytechnik angeht und überrascht den Vater und den Zuschauer immer wieder mit einem lustigen Spruch.

Hauptdarsteller Jon Favreau ist normalerweise eher als Regisseur von Blockbustern zuständig, hier hat er einen kleinen Independentfilm gedreht und einige seiner Kumpels überredet, kleinere Nebenrollen zu übernehmen, wie zum Beispiel Dustin Hoffman oder Robert Downey.

Es ist auch durchaus unterhaltsam dem Treiben zu folgen und Favreau spielt den Koch mit Hingabe, doch im Endeffekt ist mir persönlich das ein bisschen „zufeel“ FEELGOOD. Probleme existieren hier keine und die Botschaft“ Lebe Deinen Traum“ wird einem in typisch amerikanischer Manier aufs Brot geschmiert. Das heisst nicht, das KISS THE Cook misslungen ist, aber er ist einfach vollkommen realitätsfremd.

Wen das jedoch nicht stört, der bekommt eine unterhaltsame und von der Geschichte eher ungewöhnliche Komödie mit Top-Besetzung geboten. Manchmal braucht man eben auch mal so etwas zum Abschalten.

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COOTIES (Universal Pictures)

am 20. Oktober 2015 unter Horror, Komödie abgelegt

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Clint zog in die weite Welt hinaus, genauer gesagt nach New York, um dort Schriftsteller zu werden. Dieser Traum platzte allerdings und nun ist er auch aus Geldnöten zurück in eben diesem Kaff und beginnt dort, als Aushilfslehrer zu arbeiten. Auch seine Jugendliebe Lucy arbeitet dort, ist aber fest liiert mit dem etwas tumben Sportlehrer Wade. Allerdings haben die drei Herrschaften und das übliche Kollegium bald ganz andere Sorgen, denn das Essen muss vergiftet gewesen sein, denn eine Schülerin dreht komplett durch und steckt die anderen gleich mit an und so ist die Schule bald von Zombiekids belagert und die Lehrer eingeschlossen.

Nichts Neues an der Zombiefront, außer das es sich diesmal um Kiddies handelt, die einem Virus zum Opfer fallen, was durchaus die ein oder andere sehr skurrile Situation heraufbeschwört und ich wundere mich, dass der Streifen ungekürzt auf den Markt kommt. Zwar ist er nicht besonders brutal, aber bei bösen Kindern und Erwachsenen die auch noch die Kinder umbringen, klingeln bei unseren Freunden der FSK ja immer die Alarmglocken.

Elijah Wood hat den Film übrigens auch über seine Firma mitproduziert und wollte gar nicht die Hauptrolle spielen, sondern wurde von seinen Kollegen dazu gedrängt. Viele der anderen Darsteller sind aus der „hab ich doch schon gesehen, aber der Name fällt mir nicht ein“-Kategorie.

Natürlich ist das ganze sehr klischeebeladen, der harte Sportlehrer, der schwule Englischlehrer, der gestörte Chemielehrer – aber trotzdem macht der Streifen Spaß, auch weil es eben mal was anderes ist, das sich Ältere gegen Kiddies wehren müssen.

Die ersten 15 Minuten muss man allerdings überstehen, denn die sind irgendwie merkwürdig und auch etwas langatmig geraten, wobei ich den Vorspann davon ausnehme, denn der ist wirklich eine Klasse für sich.

So bleibt unter dem Strich eine unterhaltsame Horrorkomödie für Menschen die auch Tucker and Dale oder Shaun of the dead mochten.

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TOILET STORIES (Lighthouse)

am 20. Oktober 2015 unter Drama, Komödie abgelegt

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TOILET STORIES klingt natürlich besser als TOILETTENGESCHICHTEN, denn hier handelt es sich um ein deutsche Produktion. Fünf verschiedene Szenarien werden erzählt, die sich alle um das stille Örtchen drehen, bzw. dort stattfinden. Alleine schon für diese absurde Idee gibt es Lob zu verteilen. Allerdings sind nicht alle gleichwertig gut gelungen. Trotzdem hinterlässt der Streifen, dessen Genre nahezu unbestimmbar ist, einen positiven Eindruck,

Ich ordne daher die Geschichten mal in der Reihenfolge ihrer Qualität:

Platz 5:

2 Freundinnen treffen sich nach Monaten zufällig auf einer Toilette wieder. Die eine ist eine verwöhnte Zicke, die nur des Geldes wegen mit ihrem Gatten zusammen ist, doch der scheint pleite zu sein.

Die schwächste der Geschichten, weil sie den schönen Sarkasmus der anderen Folgen nicht besitzt.

Platz 4:

Eine Leistungsschwimmerin soll Besuch von einer Dopingkontrolle bekommen. Der Arzt wird verständigt und soll dafür sorgen, das die Einnahme nicht auffällt.

Schon besser, denn hier wird ein ziemlich krasser Einblick geboten, wie es heute im Leistungssport zugeht. 0,5 Chuckies

Platz 3:

Ein windiger Vertreter blitzt bei einer alten Dame ab, der er einen Toilettenstuhl verkaufen will. Doch die hat nicht mit seiner Schlitzohrigkeit gerechnet.

Diese Folge ist als sehr gelungen zu bezeichnen, besonders die Wendung am Ende ist klasse. Die Methode wie der Vertreter vorgeht, ist ganz schön hinterlistig. 1,5 Chuckies

Platz 2:

Der Mitarbeiter eines Baumarktes wollte während seiner Mittagspause einfach nur aufs Klo gehen, doch dann erzählt ihm sein Toilettennachbar eine Geschichte, die er kaum glauben kann und die ihn erschüttert.

Klasse Folge, denn die Idee, auf dem Klo einem Unbekannten seine Lebenssünden zu beichten, hat was, besonders wenn man dann erfährt, was er getan hat. 1,5 Chuckies

PLATZ 1:

Ein älterer Mann wollte nur mal eine abgelegene Toilette benutzen, als ihn zwei junge Prolls dumm anmachen und zusammenschlagen. Doch leider war das ein verhängnisvoller Fehler, denn der Mann ist nicht so hilflos wie er aussieht und auch in seiner Tüte befinden sich eigentlich harmlose Dinge, die allerdings ziemlich bittere Folgen haben.

Für mich die beste Folge. Die Wende ist klasse und der Darsteller des älteren Mannes spielt seine Rolle superb. Dafür gibt’s auch 2 Chuckies.

Zählt man nun die Chuckies zusammen kommt man auf 5, wobei ich den halben noch für die originelle Grundidee dazu gebe.

Ein Streifen der sich eigentlich in kein Genre einordnen lässt – für Fans des deutschen Films aber durchaus einen Blick wert.

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CODENAME: THE CLEANER (Rough Trade)

am 29. September 2015 unter Komödie abgelegt

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Jake wacht in einem Hotelbett auf und findet eine freudige Überraschung vor: Ein Geldkoffer mit 250.000 Dollar Inhalt. Diese Freude wird allerdings getrübt, als er neben sich einen toten FBI-Agenten entdeckt. Jakes Gedächtnis scheint wie ausgelöscht – er kann sich an gar nichts mehr erinnern. Kurz darauf wird er von einer Blondine angesprochen, die vorgibt, seine Frau zu sein. Sie fahren zu deren Villa und dem etwas einfältigen Jack gefällt, was er da sieht, denn er scheint ein sehr feudales Leben zu führen. Doch da gibt es auch noch die Bedienung in der Kneipe gegenüber der Firma, für die er anscheinend arbeitet. Mit der Dame scheint er nebenbei ein Verhältnis zu führen. Bruchstückhaft kehren seine Erinnerungen zurück und er sieht sich in seinen Visionen immer wieder inmitten anderer Agenten bei einem Spezialauftrag. Die nette Bedienung jedoch behauptet, dass er nur der Hausmeister der Firma D.A.R.T. sei. Das will Jake natürlich nicht wahrhaben. Als er weitere Nachforschungen betreibt, wird es gefährlich.

Der Film stammt bereits aus dem Jahre 2007, doch ich habe ihn per Zufall auf einem Grabbeltisch gefunden und mitgenommen.

Die Geschichte selbst ist natürlich weit hergeholt, insgesamt aber gar nicht mal so unclever konstruiert. Insbesondere die ständigen Wendungen im Bezug auf den Hauptdarsteller sind interessant, denn auch als Zuschauer weiß man nie mehr als Jake selbst.

Zudem ist das Ding gar nicht mal schlecht besetzt. Will Patton, Nicollette Sheridan, Luci Liu und in einer Nebenrolle Marc Dacascos, der mit viel Selbstironie seine eigentlichen Paraderollen des Kung Fu Kämpfers auf die Schippe nimmt.

Natürlich sitzt nicht jeder Gag und manches ist auch wirklich abenteuerlich synchronisiert . Zudem übertreibts Cedric the Entertainer ab und an mit den Grimassen, so dass der Film eigentlich eine klassische 4 Chucky Bewertung bekäme. Nette Unterhaltung, aber eben nichts besonderes.

In diesem Fall gebe ich jedoch noch einen drauf, denn wer es schafft 3 Gags in einem Film zu platzieren, die so gut sind, das ich vor Lachen die Pause-Taste drücken muss, der hat sich den redlich verdient. Das ist mir seit Jahren nicht mehr passiert., zumal diese völlig aus dem Nichts kommen und dadurch um so trockener wirken.

Fazit: Sympathisch doof.

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BIG GAME (Ascot Elite)

am 29. September 2015 unter Action, Komödie, Thriller abgelegt

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US Präsident William Moore ist auf dem Weg zu einer Konferenz nach Finnland, als die AIR FORCE ONE angegriffen und zerlegt wird. Vorher konnte das Staatsoberhaupt allerdings noch in einer Rettungskapsel entkommen und landet in den finnischen Wäldern. Dort findet ihn per Zufall der 13-jährige Oskari, der gerade seine Prüfung als Jäger ablegt. Zusammen flüchten die beiden durch die endlosen Weiten des Landes, denn die Terroristen sind dem Präsidenten auf der Spur, um ihm den Rest zu geben.

BIG GAME ist kein Action-Thriller wie er im Trailer angekündigt wird, sondern eher eine familientaugliche Komödie, in der sich Samuel Jackson mal wieder selbst auf die Schippe nimmt. Einige seiner typischen Oneliner sind wieder mal genial.

Der Film selbst bewirbt sich um den inoffiziellen Titel „Wieviele Logikfehler kann ich in einem einzigen Spielfilm unterbringen?“ und hat damit recht gute Chancen diesen Preis 2015 zu gewinnen. Der absolute Hit hierbei ist (und ich glaube, das kann ich ruhig verraten ohne das es ein zu großer Spoiler ist) das der weltweit gesuchte Terrorist beim Versuch den Präsidenten zu erschießen, vergisst die Waffe erst durchzuladen. Da bin ich ja beinahe aus dem Stuhl gekippt. Und so geht das eigentlich die ganze Zeit hindurch.

Trotzdem kann man dem Streifen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen und die Landschaftsaufnahmen sind zudem grandios in Szene gesetzt. Auch der kleine Darsteller des Oskari macht seine Sache gut.

So bleibt unter dem Strich nette Unterhaltung ohne jeglichen Tiefgang, mit mehr Logikfehlern, als nicht eingehaltene Wahlversprechen der SPD in den letzten 10 Jahren. Und das sind eine Menge..

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