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Archiv der Kategorie 'Komödie'

CAT FIGHT (Koch Media)

am 16. Mai 2017 unter Drama, Komödie abgelegt

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Auf einer New Yorker Dinnerparty treffen sich Veronica und Ashley wieder. Die eine ist mit einem steinreichen Typen verheiratet, hat eigentlich alles und ist dennoch unzufrieden. Ihre ehemals beste Freundin hingegen dümpelt vor sich hin und hofft immer noch, das ihre Bilder als große Kunst entdeckt werden. Die Freude über das Wiedersehen ist schnell vorbei, denn beide erinnern sich daran, das ihr Verhältnis gegen Ende der Bekanntschaft nicht das beste war. So gibt ein Wort das andere und die beiden verprügeln sich im Hausflur. Veronica fällt daraufhin ins Koma. Als sie 2 Jahre später erwacht, ist sie pleite, ihr Mann und Sohn sind gestorben. Ashley hingegen ist eine gefeierte Künstlerin. Zunächst kommt Veronica bei ihrer ehemaligen Haushälterin unter und versucht sich auf das neue Leben einzustellen, doch als sie einen Bericht in einem Magazin über ihre verhasste Rivalin liest, sinnt sie auf Rache.

Die folgt dann auch. Der weitere Verlauf des Streifens ist sicherlich weit hergeholt, aber unglaublich schwarzhumorig. Dagegen wirkt VERY BAD THINGS fast lahm. Hier wird sowohl verbal als auch mit den Fäusten kräftig ausgeteilt.

Sandra Oh und Anna Heche hier beide gegen den Strich zu besitzen erweist sich zudem als Glücksfall, denn ihre verbitterten Gesichtsausdrücke und Handlungen machen dem Duo sichtlich Spaß. Dazu gibt es noch ein wirklich gelungenes Ende.

Das der Film eine FSK 16 erhalten hat, ist durchaus berechtigt, denn insbesondere wenn die beiden Damen sich keilen, geht das ganz schön hart zur Sache – fast ein wenig zu übertrieben dargestellt.

Die Wende etwa zur Hälfte des Filmes ist sehr gelungen und auch die Idee, die Nebenfiguren, die früher die armen Säue waren, gesellschaftlich im zweiten Teil über die beiden Hauptdarstellerinnen zu stellen, ist eine pfiffige Idee.

Für Freunde des schwarzen Humors ist das hier wirklich ein gelungenes Filmerlebnis, obwohl mir jetzt auf Anhieb nichts vergleichbares einfällt, eventuell Tucker and Dale – nicht von der Handlung, aber von der Art des Humors.

Fazit: Gelungene Komödie, die allerdings für Menschen die eher auf Mainstream stehen, gänzlich ungeeignet ist. Leute die HOT FUZZ mochten, könnten das hier auch gut finden.

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EVEN LAMBS HAVE TEETH (Pierrot Le Fou /Alive)

am 30. November 2016 unter Horror, Komödie abgelegt

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Die beiden Freundinnen Sloane und Katie beschließen auf einer Farm in einer ländlichen Gegend zu arbeiten und mit der Kohle danach New Yorks Shopping Center zu besuchen. Doch es kommt anders als sie denken. Als 2 Typen ihnen anbieten sie mitzunehmen gehen sie auf den Vorschlag ein, Was sicher nicht die beste Idee war, denn die beiden sind Mädchenhändler und schließen die beiden ein um sie anderen als sexuelles Nutzvieh zur Verfügung zu stehen. Doch dann haben beide die Möglichkeit zu fliehen, doch das tun sie mitnichten.

Diesen Streifen darf man nicht wirklich ernst nehmen. Insbesondere die Wende nach der Hälfte des Films ist reichlich weit hergeholt – sorgt aber für prächtige Unterhaltung.

Zudem können die beiden Mädels ordentlich schauspielern und die „neuen“ Rollen die sie in Part2 des Streifens aufnehmen, sind wirklich überzeugend. Aber auch die Nebenfiguren, wie der Mann im Hobbymarkt sind wirklich witzig ohne das das ganze zu einer Komödie werden würde.

Allerdings muss man sagen, dass der angebliche „blutige Horror“ sich nicht einstellt, denn meiner Meinung nach hätte es auch eine FSK 16 hier getan, denn das meiste wird nur angedeutet. Immerhin ist man recht einfallsreich in der Auswahl der Tötungsmethoden.

Regisseur Terry Miles fängt das alles in teilweise schicken Bildern ein, was doch überrascht, nachdem er davor den tumben RECOIL mit Anti-Schauspieler Steve Austin gedreht hatte.

EVEN LAMBS HAVE TEETH, darf man nach der Hälfte der Spieldauer einfach nicht mehr ernst nehmen, dann wird man hier richtig gut unterhalten.

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SING STREET (Kinowelt)

am 08. November 2016 unter Drama, Komödie abgelegt

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Irland in den Achtzigern. Conor wächst in Dublin auf – seine Familie ist relativ arm und in der Schule ist er auch Außenseiter. Durch seinen Bruder und dessen umfangreicher Plattensammlung, entflieht er durch Musik aus der Tristesse. Dann lernt er eines Tages die hübsche Raphina kennen und bittet sie in dem neusten Video seiner Band mitzuspielen. Die freut sich über das Angebot und sagt zu. Das kleine Problem ist nur: Er hat gar keine Band. Doch die ist schnell gefunden, denn einige andere Jungs, die ebenfalls eher Außenseiter sind, beherrschen zum Glück einige Instrumente. So wird in wenigen Tagen die Band SING STREET geboren. Als sie ein Stück von DURAN DURAN covern meckert Conors Bruder das Kopien sinnlos sind und man eigenes erschaffen muss. Also beginnt Conor Songs zu schreiben und die sind erstaunlich gut.

SING STREET ist ein fantastisches Kleinod. Natürlich richtet sich der Streifen eher an die Generation Ü 40, da jüngere viele Dinge und auch das Lebensgefühl der 80er nicht nachvollziehen können.

Ferdia-Welsh Peelo, der noch nicht eine (!) einzige Filmminute auf seinem Konto hat, spielt Conor so klasse, dass ich mich komplett in ihn hineinversetzen konnte, da er soweit von meiner Person und meinem damaligen Charakter nicht entfernt war. Aber auch die anderen Jungs der Band sind so putzig, das man sie alle sofort totknuddeln könnte.

Eine sensationelle Idee war es, das Conors Bruder sehr viele Stilrichtungen der 80er hört und somit die Band nach jedem neuen Input anders klingt. Zwischen Hall and Oates, Duran Duran, Jam und Cure ist alles dabei.

Zu dem jeweils neuen Song wechselt Colon auch immer das Outfit. Sieht er heute noch aus wie Robert Smith von CURE, gleicht er eine Woche später Tony Hadley von Spandau Ballett. Und auch die Songs klingen dann nach der jeweiligen Band und das ohne billige Plagiate zu sein. Ein interessanter und sehr kreativer Einfall  wie ich finde.

Für die Songs selbst zeichnet Gary Clark verantwortlich, der Ende der 80er Jahr mit der Band Danny Wilson kleinere Erfolge feierte. Da ich beide Alben der Band besitze und sie grandios finde, trifft er natürlich auch genau meinen Nerv. Wobei die Songs so gut sind, das sie so ziemlich jedem 80er Jahre Fan gefallen werden.

Da ich bekanntlich sehr geizig bin bei der Vergabe der Höchstnote, weil mir die in vielen Foren zu leichtfertig gezogen wird, habe ich lange darüber nachgedacht, was ich an diesem Film kritisieren könnte, aber selbst kleinere Dinge, die man beanstanden könnte, werden durch den tollen Gesamteindruck regelmäßig ausgeglichen.

Auf dem Soundtrack, den ich mir besorgen werde, sind übrigens alle Songs der Band drauf, aufgefüllt mit Hits aus den 80ern, allerdings eher welchen aus England, von denen viele nicht wirklich nach Deutschland schwappten. Während JAMS „A TOWN CALLED MALICE“ in England ein Riesenhit war, lief die Nummer hier unter unbekannt.

Vielleicht der beste Film des Jahres: Hier passt einfach alle zusammen von der allerersten Minute. Auch die Synchronisation ist erstaunlich gut ausgefallen. Für alle Menschen 40 + die Musik lieben ein absolutes Muss!!!

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MR. COLLINS ZWEITER FRÜHLING (Koch Media)

am 06. Oktober 2016 unter Drama, Komödie abgelegt

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Obwohl Danny Collins noch immer ein treues Stammpublikum hat, ist er des Tourens müde. Zudem hat er seit 20 Jahren keinen einzigen neuen Song mehr geschrieben. Als er es dann endlich versucht, gehts komplett in die Hose, denn die Fans sind eben mit gealtert und wollen nur die ollen Kamellen hören. Da bekommt er von seinem Manager einen Brief überreicht, den ihm John Lennon 1971 geschrieben hat, der ihm aber vorenthalten wurde. Dieser verändert sein Leben und seine Einstellung. Er sagt die Tour ab und versucht Kontakt zu seinem 30jährigen Sohn zu bekommen, dem er immer nur Geld geschickt, aber nie getroffen hat. Doch der ist wenig begeistert, das Daddy Interesse zeigt. Lediglich die Hotelmanagerin erkennt, dass in Danny ein ganz anderer Mensch steckt, als der, den er vorgibt zu sein.

KOCH MEDIA veröffentlicht in letzter Zeit einige dieser sogenannten FEELGOOD-FILME und beweist dabei ein recht sicheres Händchen.

Natürlich ist die Geschichte sehr konstruiert, aber dennoch originell und absolut überragend besetzt. Pacino spielt den angestaubten Musiker mit Verve, wandelt dabei aber oftmals haarscharf am Overacting vorbei, was bei ihm eher selten ist. Trotzdem kann niemand der nüchtern ist, einen Betrunkenen so gut spielen wie Pacino.

Ein weiteres Highlight ist der mittlerweile 85 jährige Christopher Plummer, den man sich wirklich perfekt als Pacinos Manager vorstellen kann und der für sein Alter erstaunlich fit wirkt. In Nebenrollen gibt es dann noch Jennifer Garner und Annette Benning zu bewundern. Nicht schlecht der Cast – für so einen kleinen Film.

Die Wandlung des Hauptdarstellers ist durchaus nachvollziehbar und obwohl der Streifen deutlich mehr in Richtung Drama driftet, sind doch einige humorvolle Momente dabei, wobei der Bus von Collins die Grenze des guten Geschmacks deutlich unterschreitet.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn es bleibt relativ offen und der Zuschauer kann sich den Rest selbst ausmalen. Sogar eine Fortsetzung ist denkbar.

Unter dem Strich eine nette Geschichte mit guten Darstellern und sehr schönem Soundtrack, da man hier auch viele Lennon Stücke eingestreut hat.

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HOLIDAYS (Meteor Film/Alive)

am 09. August 2016 unter Horror, Komödie, Suspense, Thriller abgelegt

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Lange her, das ich eine Ansammlung von Horrorkurzfilmen gesehen haben, die in den 80er und 90er Jahren so populär waren. Holidays sieht sich ganz im Geiste dieser, hat aber eben auch das gleiche Problem wie schon früher – nicht alle sind gelungen – der Qualitätsunterschied ist hier sogar relativ groß. Allerdings überwiegen die positiven Folgen. Gerade gegen Ende hin sind eigentlich alle durchweg gelungen. Hier eine kurze Besprechung zu jeder Geschichte:

Valentines Day: Ein Mädchen wird von einer Mitschülerin aufs heftigste gemobbt und ist heimlich in ihren Schwimmlehrer verliebt. Dann ergibt sich die Möglichkeit, ihm ihr „Herz“ auszuschütten: Fazit: Gelungen.

St. Patrick’s Day: Ein Mädel in der Schulklasse einer Lehrerin lacht nie. Als sie ihr versucht zu helfen, vergeht ihr selbst das Lachen: Fazit: Etwas übertrieben aber ganz nett.

Easter: Ein kleines Mädchen fürchtet sich ganz dolle vor dem Osterhasen und wird darin bestätigt. Fazit: Merkwürdig.

Mother’s Day: Sie war bereits 21 mal schwanger und hat jedes Mal das Kind verloren, jetzt soll es klappen. Fazit: Guter Ansatz, maue Umsetzung.

Father’s Day: Ein Mädel bekommt einen Kassettenrekorder geschickt, auf dem ihr angeblich verschwundener Vater zu hören ist. Er gibt ihr Anweisungen wie sie ihn finden kann. Fazit: Spannend und originell, fast geeignet für einen Langfilm.

Happy Halloween: 3 Mädels, die für einen schmierigen Zuhälter mit Internetsex anschaffen gehen, wollen am Halloween frei. Das passt diesem nicht, da schlagen sie zurück. Fazit. Skurril und recht brutal aber gut.

Christmas:  Es ist kurz vor Weihnachten und ein Vater ist spät dran mit dem Geschenk für seinen Sohn, Die letzte gewünschte Virtual Reality Brille schnappt ihm ein anderer weg – aber nur für wenige Minuten….Fazit: Die beste Folge mit schwarzem Humor und einer originellen Geschichte.

New Years Eve: Endlich hat der Killer wieder ein Opfer über das Internet gefunden, doch diesmal hat er sich mit der falschen angelegt: Fazit: Lustig, besonders die Dialoge zwischen den beiden.

So jetzt sollte jeder selbst entscheiden können, ob er sich diese Kurzgeschichten-Sammlung zulegen will….eine Gesamtbewertung entfällt….

KRAMPUS (Universal Pictures)

am 19. Mai 2016 unter Horror, Komödie abgelegt

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Weihnachten – das Fest der Liebe. Jedoch nicht für Max, denn seine Verwandtschaft taucht auf mit ihren schrecklichen Kindern. Noch schlimmer: Die ständig nörgelnde Tante ist dieses Mal auch dabei und nervt alle mit ihren Launen. Max hat den Glauben an den Weihnachtsmann verloren und zerreißt den Brief, den er ihm wie jedes Jahr geschrieben hat, Doch das hätte er besser lassen sollen, denn dieser mag es nicht, wenn man ihn verdrängen will, und kurz danach ziehen nicht nur schwere Schneestürme durch die Stadt, sondern es tauchen auch merkwürdige Gestalten auf und dazu ein ganz fieses Vieh, das man Krampus nennt, über das Max Oma einiges zu erzählen hat. Und das ist nichts gutes.

Die erste halbe Stunde ist das ganze eigentlich eine reine Komödie und die Auseinandersetzungen und Anfeindungen zwischen der Familie sind teilweise wirklich richtig witzig und erinnern ein wenig an den ebenfalls gelungenen NO PANIC. Besonders die Tante hat einige wirklich fiese Sprüche drauf.

Danach allerdings wird das ganze zu einem sehr spannenden und teilweise auch skurrilen Horrorfilm, der so manche Überraschung bereithält, seine witzigen Momente allerdings trotzdem beibehält. Das ergibt eine wirklich unterhaltsame Melange.

Toni Colette als genervte Mutter ist klasse, auch Adam Scott macht einen guten Job und die restlichen unbekannten Darsteller, insbesondere der des leicht gestörten Kriegsveterans, sind klasse.

Insgesamt ist allerdings die Zielgruppe schwer zu bestimmen. Obwohl der Streifen schon in Richtung Fantasy tendiert, was eigentlich gar nicht mein Ding ist, hat er mir richtig gut gefallen. Fans von Tim Burton sollten jedenfalls mal einen Blick riskieren, dessen Streifen zumindest eine ähnliche Atmosphäre haben.

Dazu gibt es noch ein sensationelles Ende, vielleicht das beste, das ich seit Jahren bei einem Horrorfilm gesehen habe.

Fazit: Stimmige Horrorkomödie, mit vielen schrägen Einfällen, dessen Höhepunkt die mit einer Nagelpistole schießenden Lebkuchen !!!! sind. Alleine deshalb lohnt es sich schon, KRAMPUS anzuschauen.

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VACATION (Warner Home Video)

am 17. Februar 2016 unter Komödie abgelegt

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Ach was waren das noch Zeiten in den 80ern, als uns die Griswolds mehrmals mit ihren Abenteuern beglückten. Der bekannteste der vier Teile ist sicherlich SCHÖNE BESCHERUNG, der mittlerweile zum Pflichtprogramm im deutschen Fernsehen an Weihnachten gehört.

Glücklicherweise ist VACATION KEIN REMAKE des Originals, denn das hätte ich mir gar nicht erst angesehen, denn es gibt Dinge, die braucht kein Mensch. Man spinnt die Geschichte einfach weiter.

Rusty der Sohn der Griswolds ist mittlerweile erwachsen geworden und hat eine eigene Familie. Eines Tages beschließt er mal wieder WALLEY WORLD zu besuchen, wie damals als Kind. Der Trip dahin ist jedoch mit einigen Problemchen verbunden.

Ed Helms und Christina Applegate haben mir als die neuen Griswalds sehr gut gefallen, und auch die beiden unterschiedlichen Söhne waren charakterlich ganz im Stile der alten Familie angelegt.

Eine Komödie ist aber immer abhängig von ihren Lachern und die sind hier durchaus vorhanden. Insbesondere Applegates Rückkehr in die Vergangenheit an ihrer Uni und das schöne Bad im „gesunden See“ gehören zu den Highlights.

Allerdings sind, wie zu erwarten war, auch einige komplette Rohrkrepierer dabei, aber insgesamt bleibt doch ein positiver Eindruck zurück, was man von Chevy Chase,der eine kleine Gastrolle hat (zusammen mit seiner damalige Filmfrau Beverly D’Angelo) nicht sagen kann. Der einst eher schlaksige Chase wiegt sicherlich an die 150 Kg und sieht dazu sehr alt aus, Klar er ist 70, aber insgesamt war ich doch eher bestürzt von seinem Äußeren.

Fazit: Eine nette Komödie, die niemandem wehtut und die Fans der alten Griswold-Fans nicht verärgert.

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THE VISIT (Universal)

am 04. Februar 2016 unter Horror, Komödie abgelegt

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Endlich hat ihre Mum wieder einen Mann kennengelernt, nachdem sie jahrelang ihrem Ex hinterher trauerte. Problem ist nur – wohin mit den Kindern in der Woche, in der sie mit ihrem Neuen eine Kreuzfahrt unternehmen will? Die Lösung sind die Großeltern, mit denen Madame allerdings jahrelang keinen Kontakt hatte. Diese sind jedoch begeistert von der Idee, die beiden Racker kennenzulernen. Also fahren die beiden hin und werden herzlich empfangen und verwöhnt. Doch nachts hören die beiden merkwürdige Geräusche und sehen Oma nackt an Wänden herumkratzen. Und wieso hebt Opa seine benutzten Windeln in der Scheune auf? Langsam bekommen es die beiden mit der Angst zu tun…

Eigentlich wollte ich den Film schon nach 5 Minuten ausschalten, weil ich Filme mit der subjektiven „Found Footage“ Kamera nicht mehr sehen kann.

Glücklicherweise steht diese aber meist auf festem Untergrund, so dass man wenigstens nicht von Dauergewackel genervt wird.

Erklärt wird dieses Stilmittel damit, dass Becca für ihre Mutter eine Dokumentation über diese Woche inszenieren will.

Nachdem der Film etwas Anlaufzeit braucht, weiß er aber durchaus sehr gut zu unterhalten Dazu tragen die hervorragenden Dialoge der beiden Kiddies bei.

Während die 15jährige Becca sich ausdrückt wie eine 30jährige und auf erwachsen macht, ist ihr Bruder für sie der Möchtegern-Coole kleine Nachwuchshiphopper. Diese Kombination beschert dem Film einige wirklich witzige Momente.

Gruselig wird es dann eigentlich erst im zweiten Teil, als es langsam zur Lüftung des Geheimnisses kommt, mit einer kleinen, aber feinen Wende.

Nachdem Regisseur Shayamalan in den letzten Jahren wenig brauchbares lieferte, ist ihm hier endlich wieder mal ein guter Film gelungen mit einer einfachen, aber unterhaltsamen Grundidee.

Wer allerdings dem Dokumentarstil gänzlich negativ gegenüber steht, dem wird der Streifen nicht zusagen. Die schauspielerischen Leistungen sowie das knackige Bild sprechen FÜR einen Kauf.

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IN WINTER SO SCHÖN (Lighthouse)

am 04. Februar 2016 unter Komödie, Thriller abgelegt

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Die Zusammenfassung des Videomarktes ist einfach so gelungen, das ich sie hier übernehme:

Gauner Erhard kann Dörfer nicht ausstehen. Kacknester, in denen Inzestuöse ihr Süppchen kochen und Christen den Ton angeben. Nun aber kann er es sich nicht aussuchen, denn sein Wagen ist liegen geblieben, und der nächstbeste Rentner, der ihn darüber anpöbelte, liegt nun mausetot in seinem Kofferraum. In dem Dorf, in dem er Asyl sucht, scheinen die Spinner und Asozialen gerade auf ihn gewartet zu haben. Die Barfrau macht ihm schöne Augen, ihre Tochter will ihn erpressen, und der Dorfarzt entpuppt sich als Superbösewicht.

So unterhaltsam wäre mir ein Resümee nie gelungen. Normalerweise sind Pressetexte ja ziemlich öde, aber dieser hat wirklich Humor.

Apropos Humor. Um diesen Streifen zu mögen, muss man einen ganz speziellen mitbringen, denn das was man hier kredenzt bekommt, ist partiell doch ziemlich skurril.

Das kann man entweder total bescheuert oder klasse finden, daher ist dieser Film unglaublich schwer zu bewerten.

Eine Wertung für die Darstellerin der Emma ist allerdings leicht – spitze. In ihrem Debüt lässt sie den Rest der Schauspieler ziemlich alt aussehen. Die Kombination ihrer trockenen Aussagen im Kombination mit dem Ausdruck ihrer Augen hat enorme Präsenz und ich denke von dem Mädel werden wir noch eine Menge hören.

Die Geschichte an sich ist nicht unclever und hält so manche kleine Wende bereit, mit der man nicht rechnet. Dazu gibt’s kurze Gastauftritte von Jochen Busse und Ralf Richter.

Eine Bewertung hierfür ist objektiv nicht möglich. Ich habe schon Rezensionen gelesen, die den Streifen abfeiern und andere die ihn verteufeln. So kommt es auf den Humor des jeweiligen Zuschauers an, daher alles drin zwischen:

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80`s SPECIAL / FLETCH 1+2 / STINGRAY (Koch Media)

am 04. Februar 2016 unter Klassiker, Komödie, Thriller, mystery abgelegt

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Und wieder einmal wühlen die Leute von KOCH MEDIA in den Annalen der Filmgeschichte herum. Gefunden hat man diesmal 2 Filme und eine TV-Serie, mit der ich auch beginne.

STINGRAY brachte es damals trotz guter Kritiken nur auf 2 Staffeln. Man wollte eine Serie schaffen, die ein wenig im Fahrwasser von Sachen wie “Hardcastle and Mc Cormick” oder “Trio mit vier Fäusten” mitschwimmen sollte.

Dazu verpflichtete man die damals schwer angesagten Komponisten Post und Carpenter, die den passenden Soundtrack dazu liefern sollten.

Die Grundidee war simpel. Ein geheimnisvoller Fremder der in einem Stingray durch die Gegend kurvt übernimmt Fälle von Klienten, die ein Problem haben . Er verlangt kein Geld, aber irgendwann kommt er wieder auf sie zu, und sie müssen ihm dafür einen Gefallen tun.

Also ich saß damals als Steppke jedes mal vor einer neue Folge. Ob diese heute noch fasziniert, überlasse ich jedem selbst.

Das Bild hat 4:3 Format, was mein Beamer nicht wirklich mag – da wirkt die Quali sehr ordentlich. Vom Ton sollte man keine Wunder erwarten, aber ich finde immer das man bei so alten Sachen auch nicht zu viel rumfummeln sollte, das wollen die Fans meist gar nicht.

FLETCH der Troublemaker, war damals eine Paraderolle für Chevy Chase, der den Reporter zweimal gab.

Der erste Teil war etwas besser als der zweite, weil die Story origineller war.

Obwohl ich mir normalerweise bei so alten Filmen eine Bewertung verkneife, will ich in diesem Fall anmerken, das einige Gags heute absolute Rohrkrepierer sind, andere mich allerdings mehrmals zum Lachen brachten und das in beiden Teilen. Ich denke allerdings, das da damals auch einiges bewusst „witzig“ synchronisiert wurde, ähnlich wie bei „Die 2“.

Das Bild ist ein wenig verwaschen, aber macht eine sehr ordentliche Figur – und das auf einem HD-Beamer. Grieseln ist eigentlich gar keins zu erkennen und die Filme haben sehr gute DVD Qualität.

Für Chevy Chase Fans ein Pflichtkauf. Immer noch lustig: Die Kreditkarte von Mister Underwood :o )