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Archiv der Kategorie 'Klassiker'

DEAD ZONE – MEDIABOOK (Koch Media)

am 14. Februar 2018 unter Drama, Klassiker, mystery abgelegt

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Die Geschichte dieses Streifens dürfte den meisten bekannt sein, daher nur eine kurze Zusammenfassung.

Fünf lange Jahre lag der Englischlehrer Johnny Smith nach einem Unfall im Koma, bevor er mit einer besonderen Gabe erwacht: Berührt er andere Menschen, kann er in deren Zukunft sehen – und diese auch verändern. Doch je öfter er diese benutzt, desto schwächer wird sein Körper. Als er nach einem Händeschütteln mit dem Präsidentschaftskandidaten Greg Stillson sieht, dass dieser einen Atomkrieg mit der Sowjetunion anzetteln wird, will er diesen stoppen und riskiert dafür sein eigenes Leben.

Der Film erscheint von Koch Media in einem wunderschönen Mediabook, wie man es von der Firma gewohnt ist. Das Wort BOOK passt hier wirklich gut, denn man hat sich hier eine unglaubliche Mühe gegeben und beleuchtet in dem Einband viele Dinge und Hintergründe des Films.

Auch die Extras sind gelungen, denn dort gibt es Interviews unter anderem mit Regisseur Cronenberg, die neueren Datums zu sein scheinen. Dessen damalige Besetzung war doch eher überraschend, da der Kanadier eigentlich dafür bekannt ist, nur eigene Geschichten zu verfilmen und zudem DEAD ZONE für seine Verhältnisse ein recht konventioneller Film ist.

Das Beste kommt jedoch zum Schuss und das ist das Bild. Ich habe schon viele Filme gesehen, die neu abgetastet wurden, aber die Qualität dieses immerhin 35 Jahre alten Streifens ist grandios. Keine Blitzer, keine Körner, keine Schlieren, hier findet sich wirklich nichts was man aussetzen könnte. Anscheinend war das Ausgangsmaterial extrem gut, denn wenn man an den Klamotten nicht erkennen könnte, dass das hier ein älterer Streifen sein muss, könnte man meinen er wäre gerade gedreht worden. Hervorragende Arbeit.

So lohnt sich die Anschaffung des Mediabooks und des Filmsauf jeden Fall, zumal er die Zeit erstaunlich gut überstanden hat und man sich DEAD ZONE auch heute noch gut anschauen kann, was nicht bei vielen Filmen aus den 80ern der Fall ist.

STARK (Koch Media)

am 06. Februar 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Der Schriftsteller Thad Beaumont begeistert mit seinen Romanen die Kritiker – aber auch nur diese, denn richtig Kohle verdient er nur mit Horror-Lektüre, die aber deutlich unter seinem Niveau liegt und die er daher unter dem Pseudonym George Stark verfasst. Sein literarisches Doppelleben droht ein Ende zu nehmen, als ein Erpresser auftaucht, der Thads zweite Identität enttarnen will. Doch dem kommt er zuvor und geht selbst an die Öffentlichkeit, gibt zu, dass er Stark ist, kündigt an, kein weiteres Buch mehr zu schreiben und trägt ihn sogar zu Grabe. Doch kurz darauf geschehen im Umfeld des Autors mehrere Morde, und seine Fingerabdrücke werden gefunden. Seine Romanfigur hat anscheinend keine Lust zu sterben und rächt sich nun….

Warum dieser Film mal auf dem Index war. erschließt sich mir nicht. Das war aber Anfang der 90er so ziemlich die schlimmste Zeit, in der die FSK nicht nur alles kaputtschnitt, sondern auch jeden Film, in dem mehr als ein Tropfen Blut floss, auf den Index knallte. STARK ist diesbezüglich nämlich ein eher harmloser Film.

George A. Romero dürfte jedem Horrorfan bekannt sein, durch seine Zombiefilme, in die er immer jede Menge Gesellschaftskritik hineinpackte. Hier verfilmte er einen Stephen King Roman.

Man muss sagen, das der Streifen, der immerhin mittlerweile auch ein Viertel Jahrhundert auf dem Buckel hat, die Zeit ganz gut überstanden hat, denn so viel anders würde man ihn heute auch nicht drehen. Auch die Synchronisation wirkt nicht altbacken. Zudem sind hier sehr wenige CGIS vorhanden, was bei alten Filmen meistens sehr störend wirkt, da der Zahn der Zeit daran genagt hat.

Es ist fast langweilig das immer schreiben zu müssen, weil man von KOCH ja nichts anderes gewohnt ist, aber das Bild ist exzellent. Mit Ausnahme von einigen ganz wenigen Blitzern könnten die Farben vielleicht einen Tick kräftiger sein, aber ansonsten sieht man hier praktisch keinerlei Bildrauschen.

Auch dieser Film wird von einigen erwartet, die nun eine weitere Lücke in ihrem Filmregal schließen können. Zudem zählt STARK auch zu den guten King Verfilmungen, was man nun wahrlich nicht von allen sagen kann.

AMERICAN PSYCHO – MEDIABOOK (Koch Media)

am 06. Februar 2018 unter Horror, Klassiker, Thriller, mystery abgelegt

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Was soll ich mir zu diesem Kultfilm noch eine große Beschreibung ausdenken, also übernehme ich, leicht abgeändert, den Pressetext. Patrick Bateman hat im New York der 80er alles: Geld, gutes Aussehen, jeden erdenklichen Luxus… und einen unstillbaren Hass auf sein Umfeld. Diesen kompensiert er mit sadistischen Morden an jungen Frauen, für die ihm bald schon die Polizei auf der Spur ist. Aber Schein und Sein liegen nahe beieinander in der trügerischen Welt des Yuppie-Killers und er stellt fest, das man nicht mal die Namen und Gesichter seiner besten Freunde kennt – so oberflächlich ist deren Leben.

Der Film erschien bereits bei CONCORDE Film, wurde aber hier neu abgetastet und liegt daher in einem exzellenten Bild vor. Der Ton ist bei diesem Streifen nicht wirklich entscheidend, kommt aber bei den Musikeinlagen sehr homogen rüber.

Das Mediabook ist wunderschön gestaltet und lohnt die Investition. Alleine schon der Einband ist wesentlich attraktiver als die o.g. Veröffentlichung und man hat auch ein dickes Booklet mit verschiedenen Szenen des Films hereingepackt.

Dazu gibt es jede Menge Extras, die allerdings auch schon bei der vorigen Veröffentlichung enthalten waren.

Meine persönlichen Lieblingsszenen sind diese, wo er seinen Gästen Musik vorspielt und dazu jeweils eine ausführliche Beschreibung gibt, und mit seinem Wissen prahlt, welches aber außer ihm nicht wirklich jemanden interessiert. Das der Streifen in den 80ern spielt ist hierbei natürlich auch nicht uninteressant, da zu dieser Zeit nunmal sehr viel gute Musik entstand.

Ursprünglich war ja Leonardo di Caprio für die Rolle vorgesehen, doch die Regisseurin Mary Harron wollte unbedingt den damals recht unbekannten Christian Bale für die Hauptrolle. Was danach passierte und wie er in den Olymp Hollywoods aufstieg ist bekannt.

Wer den Film noch nicht sein eigen nennt, sollte hier zugreifen. Aufgrund der neuen Abtastung und der wunderschönen Verpackung lohnt sich allerdings auch ein Update.

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ACHTERBAHN (Koch Media)

am 14. November 2017 unter Drama, Klassiker, Suspense, Thriller abgelegt

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Als ein vollbesetzter Achterbahnzug aus der Spur und in die Zuschauermenge getragen wird, fällt der Verdacht auf den technischen Inspektor Harry Calder, der das Karussell einige Wochen zuvor auf seine Sicherheit getestet hatte. Bald jedoch stellt sich heraus, das ein mysteriöser Fremder mithand einer Bombe ein Gleis sprengte. Nun droht er dies nochmals zu tun und fordert 1 Million, damit es nicht dazu kommt. Fieberhaft suchen die Polizei und Calder nach dem Täter. Als die Übergabe schiefgeht, scheint es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Menschenleben dran glauben müssen.

ACHTERBHAN ist aus dem Jahre 1977 und ist einer von vielen Katastrophenfilmen die in den 70ern Hochkultur hatten, so das dies fast zu einem eigenen Genre wurde. Oft waren diese Streifen aber auch grottenschlecht.

Nicht so ACHTERBAHN. Obwohl ich mich zu Bewertungen von so alten Filmen eigentlich zurückhalte, und nur die technische Seite bespreche. möchte ich hier eine Lanze brechen, denn der Film ist auch 40 Jahre nach Erscheinungstermin noch sehr gut anzuschauen und durchaus spannend inszeniert.

Dazu gibt es eine geradezu unfassbare Besetzung: George Segal, Richard Widmark, Susan Strassberg, Timothy Buttoms, sowie die junge Helen Hunt, in ihrerm ersten Auftrirr auf der Leinwand, hat man hier aufgefahren. Zudem spielt Henry Fonda noch eine kleine Nebenrolle und die schräge Band SPARKS hat einen längeren Auftritt.

Die Technik der Blu Ray ist exzellent. Von ganz wenigen Passagen abgesehen bietet der Streifen ein fantastisches Bild, insbesondere wenn man das Alter zu Grunde legt. Blitzer und grieseln sind wirklich nur ganz selten zu sehen und im überwiegenden Teil könnte man fast meinen, es handele sich um eine aktuelle Produktion. Dazu gesellt sich ein sehr guter Ton, der bei den Achterbahnszenen recht ordentlich durch die Boxen brettert.

Fazit: Gelungene Umsetzung eines Klassikers mit überragender Besetzung. Fans des Streifens können bedenkenlos zugreifen.

MITTERNACHTSSPITZEN (Koch Media)

am 01. November 2017 unter Klassiker, Suspense abgelegt

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Erst wenige Monate ist die junge Kit mit dem smarten Anthony Presto verheiratet, als ihr von einem Unbekannten im dichten Londoner Nebel ihr baldiges Ableben prophezeit wird. Bei Scotland Yard kann man mit der anonymen Bedrohung zunächst natürlich gar nichts anfangen. Als die unheilvollen Drohungen überhand nehmen, beschließt Kit sich Hilfe zu besorgen. Aber steckt vielleicht sogar ihr Mann hinter diesen Geschehnissen? Und wenn ja, warum tut er das?

Ich bin nun wahrlich kein Kenner der 50er und 60er Jahre, aber dieser Streifen war selbst mir ein Begriff und ich habe ihn als kleiner Steppke auch mal im Fernsehen gesehen und fand ihn recht aufregend.

Mit etwas Abstand ist das natürlich heute doch eher ein Fall für einen Filmliebhaber, da ist man an Suspense doch ganz andere Sachen gewohnt. Zudem kommt der Streifen etwas schwer in die Gänge, was auch an der, für damalige Verhältnisse, sehr langen Spieldauer von 108 Minuten liegt.

Doris Day stand da noch am Anfang ihrer Karriere und war sowohl hier als auch später ja eher für die Screwball-Komödien bekannt und ist daher hier in einer ungewöhnlichen Rolle zu sehen. Die heute 95 jährige engagiert sich schon seit Jahren für den Tierschutz und hat ihre Karriere lange beendet.

Der Ton der Blu Ray ist erstaunlich gut, Keinerlei Rauschen dringt aus den Boxen, die Stimmen sind ganz klar verständlich. Das Bild ist so lala. Dazu muss man natürlich auch anmerken, dass der Film fast 60 Jahre auf dem Buckel hat. In den hellen Passagen grieselt es schon ganz ordentlich. Ob das jetzt eine Verbesserung zur DVD ist, kann ich nicht beurteilen.

So bleibt unter dem Strich ein Klassiker im Stile von Hitchock-Filmen, der den Sammler mit Sicherheit zufriedenstellen wird.

HITCH-HIKE (Koch Media)

am 20. Oktober 2017 unter Klassiker abgelegt

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Ahnungslos nehmen der arrogante aber erfolglose Reporter Walter Mancini und seine Frau Eva einen Anhalter mit. Was die beiden nicht ahnen ist, das der Typ mit anderen einen Raub begangen hat, bei dem es auch Tote gab und nun versucht über die mexikanische Grenze zu gelangen. Schon bald eskaliert die Situation.

Tja viel mehr gibt’s über die Story nicht zu schreiben, denn viel mehr hat der Streifen nicht zu erzählen, der, so habe ich bei der Recherche erfahren, in manchen Kreisen durchaus als KULT gilt, Ich gebe zu, ich habe noch nie was davon gehört.

Es fällt mir immer sehr schwer über Filme zu schreiben, die aus den 70ern sind und die ich zum ersten Mal 40 Jahre später sehe, daher konzentriere ich mich meist auf die Technik der Blu Ray und die ist durchaus gelungen.

In den hellen Szenen sind leichte Blitze erkennbar, die aber nicht wirklich stören, in den wenigen dunkleren Abschnitten ist es besser. Der Ton kommt klar und deutlich ohne Rauschen aus den Boxen und auch die Synchronisation ist gelungen.

So bleibt unter dem Strich für die Menschen, die auf diesen Streifen gewartet haben, von technischer Seite eine klare Kaufempfehlung. Leute, die den Film nicht kennen sollten ihn vorher erstmal ausleihen, denn er ist schon sehr speziell, insbesondere was die verbale Ausdrucksweise der Beteiligten angeht.

STEPHEN KING SPECIAL: KATZENAUGE/WERWOLF VON TARKER MILLS (Koch Media)

am 18. September 2017 unter Horror, Klassiker, Reviews abgelegt

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Mitte und Ende der 80er erlebten KING Verfilmungen ihre absolute Hochzeit. Ich glaube kein Autor wurde so oft in Bildern umgesetzt, wie der Meister des Grauens.

KOCH veröffentlicht nun 2 dieser Streifen, von denen insbesondere der eine Kultstatus genießt.

KATZENAUGE sind 3 Kurzgeschichten, die eigentlich nur lose verbunden sind, eben durch ein Kätzchen das 3 Abenteuer erlebt. Die beiden ersten Geschichten sind auch heute noch sehr unterhaltsam.

James Woods versucht sich, das Rauchen abzugewöhnen und sucht dabei professionelle Hilfe auf. Diese Firma greift jedoch zu recht unorthodoxen Methoden, um dem Kunden die Sucht auszutreiben.

Im Zweiten Teil begeht Robert Hays den Fehler mit der Frau eines Millionärs und Zockers anzubandeln. Der kommt beiden auf die Schliche und bietet dem Nebenbuhler einen perfiden Deal an.

Dia letzte Geschichte hat das Problem, das die Effekte überholt sind, denn der kleine Schurke, der die kleine Drew Barrymore heimsucht, wirkt heute doch sehr antiquiert.

DER WERWOLF VON TARKER MILLS hat ein ähnliches Problem, denn natürlich sind über 30 Jahre später in Sachen Effekte ganz andere Dinge möglich. Dennoch ist die Geschichte spannend erzählt und mit Gary Busey und Corey Haim (den ich früher unheimlich gern gesehen habe, der aber leider Suizid beging) auch ordentlich besetzt.

Das kleine Städtchen TARKER MILLS wird von einer grauenhaften Mordserie erschüttert. Menschen werden auf bestialische Weise abgeschlachtet. Nur der an den Rollstuhl gefesselte Marty glaubt zu wissen, wer dafür verantwortlich ist. Doch niemand hört ihm zu – außer seiner Schwester, mit der er den Kampf gegen das Wesen aufnimmt.

Für Sammler der Verfilmungen sind beide Veröffentlichungen sicherlich Pflicht. Denjenigen kann ich auch gutes berichten, denn was hier in Sachen Bild herausgeholt wurde, ist schon fast sensationell, zumindest auf meinem Plasma-TV.

KATZENAUGE unterschiedet sich von neueren Produktionen lediglich durch die etwas blasseren Farben, ansonsten ist Bildrauschen nahezu nicht vorhanden. Ebenso gelungen auch die andere Restauration. Dort blitzt es anfangs ein paar Mal, danach ist das Bild aber genauso gut. Da hat man wirklich tolle Arbeit geleistet.

Fazit: 2 Veröffentlichungen für King Fans. Die Umsetzung ins Jahr 2017 ist hervorragend gelungen. Zudem sind beide Streifen, wenn man bei den Effekten Abstriche macht, auch heute noch gut ansehbar.

ZWEI MINUTEN WARNUNG (Koch Media)

am 12. September 2017 unter Action, Klassiker, Suspense abgelegt

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Ich muss zugeben, dass ich von dem Streifen noch nie etwa gehört hatte, kannte aber die Regelung (2 Minute Warning) beim Football, da ich mich mal für den Sport interessiert habe. Grundsätzlich sind zumindest rudimentäre Kenntnisse nicht schlecht, denn neben der Krimi-Handlung geht man auch sehr viel auf die Sportart an sich ein und Menschen, die das Spiel nicht kennen werden die Zählweise als etwas merkwürdig empfinden.

Im voll besetzten Football-Stadion in Los Angeles hat sich ein eiskalter Killer eingeschleust. Als dieser entdeckt wird, versuchen Polizeichef Holly und SWAT-Einsatzleiter Button das Unglück abzuwenden. Jedoch kennt man das Ziel des vermeintlichen Killers nicht und geht davon aus, das es der Präsident der USA ist, der auch zu dem Spiel erscheinen will. Zudem ist seine Position dermaßen gut abgesichert, das man nur schwer an ihn drankommt. Eine Evakuierung scheint bei 100000 Menschen ebenfalls sinnlos. Die Zeit tickt….

Wie bereits erwähnt, kannte ich den Film nicht, war aber über dessen Qualität überrascht, denn die Mischung aus Krimi und Sportfilm kommt erstaunlich interessant daher, denn große Teile befassen sich eben auch mit Football an sich.

Die eigentliche Spannung bezieht sich aber darauf, wen der Schütze denn nun abknallen will, denn im Endeffekt ist das mit dem Präsident nur eine Vermutung.  Daher hat man vorher einige Charaktere eingeführt, deren Schicksale man begleitet und auf die der Schütze auch anhält – aber nicht abdrückt.

Das Bild ist sehr ordentlich, geht nur in die Knie, wenn zum Beispiel blauer Himmel gezeigt wird, da rauscht es doch im Blätterwald. Ansonsten aber eine gelungene Restauration. Der Ton geht ebenfalls in Ordnung – insbesondere die Spielszenen kommen recht dynamisch rüber.

So bleibt unter dem Strich ein durchaus spannender Krimi, der vielleicht aber 20 Minuten zu lang gerät. Mit Charlton Heston, Jack Klugman, John Cassavettes und dem jungen Beau Bridges zudem sehr gut besetzt. Freunde des Streifens dürften mit der Umsetzung sehr zufrieden sein.

INFERNAL AFFAIRS – TRILOGIE (Splendid)

am 23. August 2017 unter Drama, Klassiker, Suspense, Thriller abgelegt

Steel Front

TEIL 1

Cop Yan arbeitet bereits seit Jahren undercover beim Drogenbaron Sam und versorgt seinen Chef mit Informationen, um dem Gangster endgültig das Handwerk zu legen. Das gestaltet sich jedoch nicht ganz einfach, denn auch bei der Polizei hat man einen Spitzel eingeschleust. Der engagierte und scheinbar gesetzestreue Lau warnt seinen heimlichen Boss vor anstehenden Polizeiaktionen. Als sich deren Wege kreuzen, wird es gefährlich und zwar für beide Parteien.

TEIL 2

Wong und Sam sind eigentlich befreundet, stehen aber auf verschiedenen Seite des Gesetztes. Während ersterer ein hohes Tier bei der Polizei ist, arbeitet Sam im kriminellen Gewerbe und ist sich auch nicht zu schade für Oberboss Ngai die Drecksarbeit zu machen. Als deren Familienoberhaupt ermordet wird, droht die Lage zu eskalieren und Wong bittet seinen Freund um Hilfe.

TEIL 3

10 Monate sind vergangen seit Lau den Cop Yan erschossen hat. Eine interne Untersuchung ergab jedoch, das man den Polizisten hierfür nicht verantwortlich machen kann. Auch seine Arbeit für den Gangster Sam blieb unbemerkt, und so wird er wieder für den aktiven Dienst rekrutiert. Lau hat sich geschworen, nun ein besserer Mensch zu werden und gesetzestreu zu handeln – was nicht immer einfach fällt.

So weit die kurzen Zusammenfassungen der 3 Teile, die mittlerweile enormen Kultstatus erreicht haben.

Sollte es noch Menschen geben, die nicht wissen, das Teil 1 einige Jahre später ein amerikanisches Remake namens DEPARTED erhielt (bei dem man eine Besetzungsliste auffuhr, die ihresgleichen suchte) sei dies noch einmal kurz erwähnt. Über die Qualität des Streifens, der bei imdb einen Schnitt von über 8 hat gibt es sicherlich auch keinen Zweifel.

Die Ereignisse des zweiten Teils spielen hingegen in der Vergangenheit, als Sam und Wong noch gut befreundet waren. Der Streifen geht als eigenständiger Film durch und hat außer der Machart und den beiden Darstellern eigentlich nicht sehr viel mit dem Vorgänger zu tun. Andy Lau und Tony Chiu-Wai Leung fehlen natürlich hier zwangsläufig, weil sie da noch nicht im Dienst waren.

Teil 3 hingegen schließt direkt am Debüt an und spielt 10 Monate später. Dies ist auch der schwächste Teil der Trilogie was damit zusammenhängt, das hier dermaßen viele Zeitsprünge dabei sind, bei denen man doch den Überblick verliert. Dem fällt besonders schwer zu folgen, wenn Menschen auftauchen, die vorher schon verstarben. Kennt man Teil 1 nicht braucht man Nummer 3 erst gar nicht schauen sonst versteht man gar nichts.

Den Filmen wurde ein sehr schönes Steelbook kredenzt, das nur unwesentlich teurer ist als die normale Variante, aber ordentlich was hermacht. Die Discs sind glücklicherweise einzeln dabei und die Filme wurden daher nicht komprimiert-gequetscht, um irgendwie Geld zu sparen, was mir bei vielen Veröffentlichungen der letzten Zeit tierisch auf den Zeiger ging.

Bild und Ton stehen aktuellen Produktionen in nichts nach. Ob hier eine Bearbeitung erfolgte ist mir nicht bekannt, spielt im Endeffekt aufgrund der guten Qualität keine Rolle.

Endlich ist auch diese Lücke im Filmregal vieler Sammler geschlossen worden.

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UNTERNEHMEN CAPRICORN (Koch Media)

am 23. August 2017 unter Drama, Klassiker, SciFi, Suspense abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1977. Der erste bemannte Flug zum Mars steht bevor und die ganze Welt schaut auf Amerika. Doch dann stellt sich heraus, das die Lebenserhaltungssysteme einen Defekt haben und die Astronauten den Flug niemals überleben würden. Also werden sie heimlich aus dem Raumschiff geholt und das Ganze per Fernsteuerung gelenkt. Da die Finanzierung des Raumfahrtprogramms jedoch auf der Kippe steht, hat man ein riesiges Studio gebaut und dort die Oberfläche des Mars nachgestellt. Die Astronauten sollen hier eines der größten Täuschungsmanöver in der Geschichte der Menschheit durchführen und so tun, als wären sie auf dem roten Planeten. Als sie sich weigern, droht man ihnen, ihre Familien umzubringen. Zunächst klappt der Schwindel, doch so langsam fallen einigen Leuten Ungereimtheiten auf – und man kann nicht alle verschwinden lassen…

UNTERNEHMEN CAPRICORN gehört sicherlich zu einem der besten Filme der 70er Jahre und mich wundert, wieso hier noch nie ein Remake gedreht wurde, denn die Möglichkeiten dazu sind gegeben, denn man träumt ja noch immer vom Flug zum Nachbarplaneten

Ob allerdings bei den ganzen technischen Möglichkeiten ein Schwindel so durchführbar wäre, steht wiederum auf einem anderen Blatt. In den Zeiten von Internet, Smartphones und hochentwickelten Computern, wäre das dem Zuschauer vielleicht auch schwer zu vermitteln.

Zudem gab es damals auch noch den Wettlauf der beiden Großmächte USA und RUSSLAND. Zwar mischen heute die Chinesen mit, doch diese berühmte Kalte Krieg-Rivalität existiert, zumindest in der Raumfahrt, heute einfach nicht mehr.

Regisseur Peter Hyams gelang mit einem seiner ersten Filme ein absoluter Hit. Das schaffte er auch noch an anderer Stelle denn EIN RICHTER SIEHT ROT und insbesondere der geniale DAS RELIKT sind auch von ihm.

Die Besetzung ist zudem großartig, James Brolin, Sam Watesrston, Hal Holbrook, Elliot Gould, und viele bekannte Gesichter wirken hier mit.Bis in die Nebenrollen hat man hier bekanntes Personal aufgefahren.

Das Steelbook ist, wie man es von KOCH kennt, sehr hübsch gestaltet. Die Bildqualität ist für so einen alten Film sehr ordentlich, es grieselt an manchen Stellen schon etwas, was aber irgendwie nicht wirklich stört. Dafür ist der Streifen ja auch 40 Jahre alt. Den Ton hat man so gut es ging aufgemotzt und er erfüllt seinen Zweck, besonders beim Start der Rakete dröhnt es recht mächtig aus den Boxen.

Dazu hat man tatsächlich noch Bonusmaterial aufgetrieben, es gibt diverse Interviews unter anderem mit dem Regisseur, den Trailer, Setimpressionen und sogar einen Radio-Spot.

Insgesamt ein rundum gelungenes Gesamtpaketes eines Filmes, der diese Qualität allerdings auch verdient.