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Archiv der Kategorie 'Klassiker'

KNIGHT MOVES (Koch Media)

am 03. Juli 2018 unter Klassiker, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Geschichte dieses Kult-Thrillers dürfte allgemein bekannt sein, daher nur eine ganz kurze Zusammenfassung.

Während eines Schachturniers an der amerikanischen Westküste wird der Großmeister Peter Sandersen in eine mysteriöse Mordserie verwickelt: Das erste Opfer ist eine junge Frau, mit der er gerade die Nacht verbracht hat. Kurz darauf gibt sich ein Anrufer mit verstellter Stimme als Mörder zu erkennen und kündigt an, das tödliche “Spiel” fortzuführen. Deshalb gerät Peter Sandersen unter Verdacht und die Polizei setzt die Psychologin Kathy auf ihn an. Doch es geschehen weitere Morde..

KNIGHT MOVES gehörte für ich immer zu den besten Thrillern aller Zeiten, allerdings habe ich ihn auch das letzte Mal vor 20 Jahren gesehen und war nicht sicher, ob er mir im  2018 immer noch gefällt.

Die Antwort hierauf ist ein klares JA. Natürlich sind die Frisuren und Klamotten etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Geschichte ist und bleibt weiterhin faszinierend.

Alleine die Idee das der Killer die Mordserie nach einer Eröffnungsvariante des Schachs aufbaut, ist einfach sensationell. Auch wenn man auf die Auflösung nicht wirklich kommen kann, sind die Wendungen in dem Film sehr gelungen. On Top gibt’s noch die geniale Musik von ART OF NOISE Mitglied Anne Dudley.

Damals war die große Zeit von Christopher Lambert, der einen Kinohit nach dem nächsten landete – davon ist er heute meilenweit entfernt und froh, wenn ein Streifen überhaupt mal eine Kinoauswertung schafft. Diane Lane ist auch heute noch gut im Geschäft, während man von dem damals viel beschäftigten Tom Skeritt auch nur noch wenig hört.

Über Bild und Ton müssen wir uns nicht groß unterhalten, da KOCH dort immer Qualität anbietet und das dieser Streifen schon ein Viertel Jahrhundert alt ist, erkennt man wirklich nur an den Klamotten, denn das Bild ist hervorragend.

Endlich gibt es diesen Klassiker auf Blu Ray. Dazu hat man sogar noch einiges an Extras ausgebuddelt, es kommen alle Darsteller und der Regisseur zu Wort und noch einige weitere Schmankerl.

Fazit: Rundum gelungene Veröffentlichung.

THE CAR (Koch Media)

am 26. Juni 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Der Teufel hat vier Räder, kein Gewissen und mächtig PS unter der Haube. Zumindest beginnen das die Bewohner von Santa Ynez zu glauben, nachdem ein schwarzer und scheinbar führerloser Wagen mit eiskalter Brutalität mehrere Menschen überfährt. Als auch Sheriff Everett in wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder gerät, bleibt nur noch sein Stellvertreter Wade übrig, der den Kampf gegen den übermächtigen Gegner aufnehmen will, doch das kostet ihn auch ein privates Opfer.

Also ich muss zugeben, dass ich den Film noch nie gesehen und auch noch nie etwas davon gehört hatte, bin jetzt aber auch kein ausgewiesener Spezialist der 70er Jahre. Da Koch dem Streifen ein schickes Mediabook spendierte, muss er ja einen gewissen Bekanntheitsgrad haben.

Und ich war überrascht – man kann sich THE CAR auch heute durchaus anschauen, selbst als Erstsichtung, denn abgesehen von einigen typischen Sprüchen aus dem Jahrzehnt (die in den 80ern aber schlimmer waren) ist der Film durchaus spannend und realistisch inszeniert.

Ich habe mir auch die Extras angeschaut, wobei auch der Regisseur zu Wort kommt, der sich praktisch entschuldigt, dass die Effekte nicht so gelungen sind, weil der Streifen eben 20 Jahre zu früh kam, und die Computertechnik daher nicht vorhanden war. Ich würde ihm da widersprechen, denn ich fand alle Stunts sehr realistisch und für die damalige Zeit klasse. Gerade das Ende finde ich bemerkenswert.

Man hat das Gefühl, dass je älter der Film ist, den die Firma Koch in die Hände bekommt, desto besser die Restauration wird. Nicht nur das hier keine Blitzer zu sehen sind, auch leuchtet das Bild in satten Farben und unterscheidet sich nur minimal von neueren Produktionen..

Dazu gibt es ein richtig schönes Booklet, das auf viele Dinge der Entstehung und der Geschichte des Horrorfilms eingeht und somit kann ich für den Streifen eine klare Kaufempfehlung aussprechen – insbesondere für Menschen die Filme wie DUELL oder CHRISTINE mögen.

DER GROSSE EISENBAHNRAUB (Koch Media)

am 24. Mai 2018 unter Klassiker, Komödie, Suspense abgelegt

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Der Londoner Gentleman-Ganove Edward Pierce plant mal wieder einen Coup, diesmal soll dieser aber ein besonderer sein. Als erster Dieb will er Mitte des 19. Jahrhunderts einen fahrenden Zug um eine größere Ladung Goldbarren erleichtern. Hilfe bekommt er hierbei von seinem alten Kumpel Robert Agar und seiner Geliebten Miriam. Doch das Unternehmen gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Was soll ich hier noch mehr schreiben, die meisten dürften diesen Film eh kennen, in dem Michael Crichton, der die Vorlage schrieb, auch selbst Regie führte und einen erstaunlichen Cast auf die Beine stellte.

Sean Connery, Donald Sutherland und die damals noch relativ unbekannte Lesley-Anne Down, die später durch FACKELN IM STURM Berühmtheit erlangte, sind mit dabei.

An manchen Stellen wirkt der Streifen zwar etwas antiquiert (und das nicht nur weil er um 1850 spielt), insgesamt bietet er aber auch nach 40 Jahren noch durchaus solide Unterhaltung mit Sean Connery in einer Paraderolle.

Das Bild ist für Koch-Verhältnisse nicht so gut wie gewohnt. Man sieht doch in vielen Szenen einiges an Grieseln, Filmblitzer sind keine zu erkennen , aber das Ausgangsmaterial scheint in diesem Fall recht schlecht gewesen zu sein. Der Ton hingegen schallt in ordentlichem 2.0 durch die Boxen, was völlig in Ordnung geht, denn die Aufmotzung auf Dolby 5.1 oder noch höher klingt meistens gekünstelt.

Für Freunde des Streifens eine solide Veröffentlichung, mit einem Starensemble der Extra-Klasse.

AUF DER FÄHRTE DES ADLERS (Koch Media)

am 16. Mai 2018 unter Klassiker, Suspense abgelegt

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Es scheint ein Morgen wie jeder andere zu sein für Ellen und ihre beiden Kinder. Doch plötzlich fallen Schüsse. Eine Handvoll Terroristen dringt, mit Masken verkleidet, in ihr Haus ein und entführt die drei – ihre Hausangestellten werden mal so nebenbei erschossen. Der Ehemann, der sich zur Tatzeit auf einem Schiff befand und nicht gerade zu den armen Menschen gehört, erhält wenig später die Lösegeldforderung: Waffen und Munition im Wert von 25 Millionen Dollar. McCabe, Abenteurer, Draufgänger und praktischerweise Ellens Ex-Mann, wird ebenfalls über die Entführung informiert und hilft eher widerwillig. Er findet heraus, dass die Entführten auf einem Berg in einem alten griechischen Kloster festgehalten werden. Zusammen mit einer Gruppe von Drachenfliegern schmiedet McCabe einen Befreiungsplan. Der gestaltet sich aber schwierig.

Nun, ich habe den Film heute zum ersten Mal gesehen und muss sagen, dass er die Zeit ganz gut überlebt hat, denn immerhin hat er auch schon über 40 Jahre auf dem Buckel. Einige Handlungsweisen, auch der Entführer sind dabei genauso unsinnig wie in heutigen Filmen – das hat man sich bis in die Neuzeit bewahrt. Zudem sterben die Darsteller erbärmlich schlecht, was aber auch eine Krankheit der 70er Jahre Filme ist.

James Coburn wurde immer gerufen, wenn man einen harten, rauen Typen mit Herz am rechten Fleck zu besetzen hatte. Das war insgesamt seine Paraderolle,obwohl er in sehr vielen verschiedenen Genres daheim war.

Er ist auch der bekannteste Darsteller in dem Streifen, zusammen mit Robert Culp, der in den 60ern mit Bill Cosby in der Serie „Mit Tennisschläger und Kanonen“ (einer der blödesten Titel aller Zeiten) agierte. Zum Glück kann er die Demontage seines Freundes heute nicht mehr miterleben.

Der Ton macht einen ordentlichen Eindruck, auch wenn es manchmal in lauten Szenen etwas scheppert in den Boxen. Das Bild ist durchwachsen. Anfangs grieselt es gewaltig, wird aber dann nach einigen Minuten besser, hat aber im Laufe des Films immer wieder kleine Probleme in dieser Richtung,

Insgesamt ordentlich umgesetzte Veröffentlichung eines angeblichen Klassikers, den ich aber noch nie zuvor gehört hatte. Aber ich bin nun auch kein ausgewiesener 70er Jahre Experte. Kollege Halmer wird ihn sicherlich kennen^^.

ENTITY (Koch Media)

am 31. März 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Was kann schlimmer sein als die Angst vor dem nicht Sichtbaren? Die alleinerziehende Carla Moran führt ein beschauliches Leben, mit ihren 3 Kindern, bis sie eines Nachts von einem unsichtbaren Wesen vergewaltigt wird. Natürlich glaubt ihr das niemand und auch sie selbst vermutet, dass es nur ein schrecklicher Albtraum war, doch als sich diese Ereignisse häufen, sucht sie einen Psychiater auf, der natürlich ganz anders ansetzt und vieles auf ihr schwieriges Leben zurückführt, das sie in der Kindheit hatte. Als das Wesen dann auch noch die ganze Wohnung verwüstet und die sexuellen Attacken unerträglich werden, sucht Carla Experten für Parapsychologie auf.

Es gibt Filme die stehen schon ewig lange auf meiner Wunschliste. Das Versprechen der Firmen, das alle Streifen, die es mal auf DVD gab, bis Ende 2017 auch im Handel als Blu Ray erhältlich sein werden, erwies sich dabei als Schwachsinn, da gerade die Majors an so Kleinkrams gar nicht interessiert sind.

ENTITY ist aber immerhin 35 Jahre alt und solche Streifen fallen leider sehr oft durch den TEST OF TIME, weil sie einfach nicht mehr das nötige Grauen vermitteln, wie es viele der Filme heute tun. THE FOG ist zB ein Beispiel, das dieses Problem nicht hat, den kann man auch heute noch super schauen und so auch ENTITY.

Das liegt vor allem an der guten Darstellung der Barbara Hershey und an dem genialen Soundtrack, der die spannenden Szenen und die Angriffe perfekt untermalt. Auch die Synchronisation wirkt nicht so altbacken wie bei vielen Filmen dieser Dekade.

Das es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, ist natürlich unglaublich, doch man kann dies überall nachlesen und auch die damaligen Parapsychologen äußern sich im Internet dazu und können es sich bis heute nicht erklären.

Nach dem Umzug der Familie wurden die Attacken sanfter und seltener, warum? Das weiß auch bis heute niemand…..

Fazit: Unbedingt kaufen, da auch das Bild, abgesehen von einigen Blitzern, sehr gut restauriert wurde.

Der Holcroft-Vertrag (Koch Media)

am 27. März 2018 unter Klassiker, Suspense, Thriller abgelegt

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40 Jahre nach Kriegsende soll die unvorstellbare Summe von satten 4 Billionen Dollar an den New Yorker Architekten Noel Holcroft übergehen, dessen Vater einer der Finanzberater Hitlers war. Angeblich soll das Geld dazu dienen, Opfer des Holocausts zu unterstützen. Als diverse Attentate auf ihn verübt werden, beginnt er schon zu ahnen, das die Kohle für ganz andere Dinge verwendet werden soll und Leute etwas dagegen haben, das er die Summe bekommt. Nach diversen Nachforschungen kommt heraus, das es dafür gedacht ist, ein Viertes Reich zu schaffen.

Die Geschichte dieses Streifens ist wirklich originell. Zudem muss ich zugeben, den Film noch niemals gehört, geschweige denn gesehen zu haben und war doch sehr überrascht, denn statt einem altbackenen Krimi gibt es hier wirklich einen interessanten und wendungsreichen Thriller zu sehen, von dem ich allerdings, wenn man die Kleidung und ähnliches betrachtet, davon ausging, das er aus den 70ern stammt. Er entstand jedoch 1985.

Michael Caine sieht man eh immer gerne und auch die Nebendarsteller, die mir allerdings größtenteils ebenso unbekannt sind wie der Streifen selbst, spielen überzeugend. Einer der seltenen Fälle in denen ein Film aus den 80ern die Zeit gut überstanden hat, denn auch die Dialoge sind nicht so grässlich wie bei vielen Filmen, die, wenn man sie heute sieht, einfach nur bescheuert wirken, obwohl man diese mal toll fand.

Die vorliegende Blu Ray weist ein hervorragendes Bild auf. Hier sieht man nicht das geringste Rauschen oder Grieseln – würde man die Klamotten und die Synchronisation verändern, würde man nicht glauben, dass dieser Streifen schon 33 Jahre auf dem Buckel hat.

So ist dieser Film im Gesamtpaket nicht nur für diejenigen interessant, die ihn schon immer gut fanden, sondern auch für Freunde ungewöhnlicher Geschichten, die ihn eben noch nicht kennen.

Vielleicht kann mir mal jemand erklären, wieso der Film auch schon unter dem Namen 40 Millionen Dollar-Mann vor einigen Jahren erschien…

DIE KILLERBRIGADE (Koch Media)

am 07. März 2018 unter Klassiker, Suspense, Thriller abgelegt

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Ende der 80er Jahre beginnt der Kalte Krieg langsam abzunehmen, was einigen Herrschaften gar nicht passt, denn Sergeant Gallagher findet heraus, das ein Attentat auf den russischen Generalsekretär verübt werden soll, während er den amerikanischen Präsidenten trifft. Gallagher versucht das mit Hilfe einer Freundin zu verhindern, doch das Komplott reicht bis in die höchsten Kreise, und bald weiß er nicht mehr, wem er noch trauen kann.

Der Streifen ist aus dem Jahre 1989 und spielt im noch zweigeteilten Berlin. Daher sind einige Aufnahmen sehr interessant.

Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen, gerade aus dieser Zeit, ist KILLERBRIGADE auch heute noch sehr gut ansehbar, wenn auch einige Sprüche etwas altbacken wirken und man sich so heute nicht mehr ausdrücken würde.

Doch die Geschichte ist irgendwie immer noch aktuell und auch heute ist das Verhältnis zu Russland, auch von Seiten Deutschlands, ja durchaus wieder angespannter.

Regisseur Andrew Davis hatte wenige Jahre später seinen großen Durchbruch mit AUF DER FLUCHT und AUF DER JAGD, zeigte hier aber schon was er kann, denn der Streifen ist durchaus spannend.

Gene Hackman ist hier mal wieder in einer Paraderolle zu sehen. Ich finde irgendwie, das der Mann in die Rolle eines Militärangestellten einfach am besten passt. Tommy Lee Jones spielt eine kleine, aber wichtige Nebenrolle.

Das Bild des Films wurde ausgezeichnet restauriert, nur ganz am Anfang ist er etwas grobkörnig, danach sieht er aber beinahe aus wie eine neuere Produktion, der Ton ist angemessen.

Ich muss zugeben, das ich den Streifen noch nie gesehen hatte, von daher war ich doch überrascht, wie gut er die Zeit überlebt hat.

DIE DÄMONISCHEN (Pixar/Alive)

am 21. Februar 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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In der kleinen amerikanischen Provinzgemeinde Santa Mira gehen seltsame Dinge vor: Menschen scheinen sich komplett zu verändern, obwohl sie genauso aussehen wie immer, doch irgendwie haben viele anscheinend jegliche Emotionen verloren. Dr. Hill und seine Freundin versuchen schlimmeres zu verhindern, doch der Kontakt zum Rest des Landes ist abgebrochen, also versucht man die Stadt zu verlassen, doch das gestaltet sich schwierig, denn die „neuen Menschen“ breiten sich immer weiter aus und sind nicht gerade wild darauf, das man andere vor der Übernahme der Macht warnt.

Ich habe die Beschreibung extra kurz gehalten, denn diesen Film dürfte wohl so ziemlich jeder kennen. Es handelt sich hierbei um das Original aus dem Jahre 1956. Es folgten 3 Remakes.

Zuerst der ebenfalls gelungene DIE KÖRPERFRESSER KOMMEN, der die Geschichte ein wenig variiert. BODY SNATCHERS von Abel Ferrara hingegen setzt direkt am Ende dieses Streifens an – wenn auch 35 Jahre später. Dazu gesellt sich INVASION mit David Craig und Nicole Kidman, der sich sehr nahe am Original aufhält.

Der Film hat die Zeit sehr gut überstanden, was auch daran liegt, das man hier nicht viele Effekte verwenden musste. Man sieht nur einmal die berühmten Schoten aufplatzen in denen menschliche Körper sind und der Effekt ist eigentlich gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt wie alt der Streifen ist Sonst spielt sich vieles ja eher im Wesen der Bewohner ab und wird daher schauspielerisch verkörpert..

Das Bild ist sehr gut restauriert. Rauschen oder grobkörnige Bilder sucht man vergebens. Der Ton hat ein leichtes Rauschen, aber die Stimmen sind sehr gut verständlich, so das man dieses verschmerzen kann.

Ich kann mir vorstellen dass der Film 1956 auf die Menschen sicherlich erschreckend wirkte, denn damals war man so etwas nicht gewohnt. Trotzdem kann man sich DIE DÄMONISCHEN auch heute noch gut ansehen – er wirkt nicht angestaubt wie zum Beispiel die ganzen Monsterstreifen, die heute eher lächerlich sind.

Fazit: Sehr gute Veröffentlichung eines Kultfilms von Don Siegel, der, wie bereits erwähnt, eine sehr gute Restaurierung verpasst bekam.

DEAD ZONE – MEDIABOOK (Koch Media)

am 14. Februar 2018 unter Drama, Klassiker, mystery abgelegt

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Die Geschichte dieses Streifens dürfte den meisten bekannt sein, daher nur eine kurze Zusammenfassung.

Fünf lange Jahre lag der Englischlehrer Johnny Smith nach einem Unfall im Koma, bevor er mit einer besonderen Gabe erwacht: Berührt er andere Menschen, kann er in deren Zukunft sehen – und diese auch verändern. Doch je öfter er diese benutzt, desto schwächer wird sein Körper. Als er nach einem Händeschütteln mit dem Präsidentschaftskandidaten Greg Stillson sieht, dass dieser einen Atomkrieg mit der Sowjetunion anzetteln wird, will er diesen stoppen und riskiert dafür sein eigenes Leben.

Der Film erscheint von Koch Media in einem wunderschönen Mediabook, wie man es von der Firma gewohnt ist. Das Wort BOOK passt hier wirklich gut, denn man hat sich hier eine unglaubliche Mühe gegeben und beleuchtet in dem Einband viele Dinge und Hintergründe des Films.

Auch die Extras sind gelungen, denn dort gibt es Interviews unter anderem mit Regisseur Cronenberg, die neueren Datums zu sein scheinen. Dessen damalige Besetzung war doch eher überraschend, da der Kanadier eigentlich dafür bekannt ist, nur eigene Geschichten zu verfilmen und zudem DEAD ZONE für seine Verhältnisse ein recht konventioneller Film ist.

Das Beste kommt jedoch zum Schuss und das ist das Bild. Ich habe schon viele Filme gesehen, die neu abgetastet wurden, aber die Qualität dieses immerhin 35 Jahre alten Streifens ist grandios. Keine Blitzer, keine Körner, keine Schlieren, hier findet sich wirklich nichts was man aussetzen könnte. Anscheinend war das Ausgangsmaterial extrem gut, denn wenn man an den Klamotten nicht erkennen könnte, dass das hier ein älterer Streifen sein muss, könnte man meinen er wäre gerade gedreht worden. Hervorragende Arbeit.

So lohnt sich die Anschaffung des Mediabooks und des Filmsauf jeden Fall, zumal er die Zeit erstaunlich gut überstanden hat und man sich DEAD ZONE auch heute noch gut anschauen kann, was nicht bei vielen Filmen aus den 80ern der Fall ist.

STARK (Koch Media)

am 06. Februar 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Der Schriftsteller Thad Beaumont begeistert mit seinen Romanen die Kritiker – aber auch nur diese, denn richtig Kohle verdient er nur mit Horror-Lektüre, die aber deutlich unter seinem Niveau liegt und die er daher unter dem Pseudonym George Stark verfasst. Sein literarisches Doppelleben droht ein Ende zu nehmen, als ein Erpresser auftaucht, der Thads zweite Identität enttarnen will. Doch dem kommt er zuvor und geht selbst an die Öffentlichkeit, gibt zu, dass er Stark ist, kündigt an, kein weiteres Buch mehr zu schreiben und trägt ihn sogar zu Grabe. Doch kurz darauf geschehen im Umfeld des Autors mehrere Morde, und seine Fingerabdrücke werden gefunden. Seine Romanfigur hat anscheinend keine Lust zu sterben und rächt sich nun….

Warum dieser Film mal auf dem Index war. erschließt sich mir nicht. Das war aber Anfang der 90er so ziemlich die schlimmste Zeit, in der die FSK nicht nur alles kaputtschnitt, sondern auch jeden Film, in dem mehr als ein Tropfen Blut floss, auf den Index knallte. STARK ist diesbezüglich nämlich ein eher harmloser Film.

George A. Romero dürfte jedem Horrorfan bekannt sein, durch seine Zombiefilme, in die er immer jede Menge Gesellschaftskritik hineinpackte. Hier verfilmte er einen Stephen King Roman.

Man muss sagen, das der Streifen, der immerhin mittlerweile auch ein Viertel Jahrhundert auf dem Buckel hat, die Zeit ganz gut überstanden hat, denn so viel anders würde man ihn heute auch nicht drehen. Auch die Synchronisation wirkt nicht altbacken. Zudem sind hier sehr wenige CGIS vorhanden, was bei alten Filmen meistens sehr störend wirkt, da der Zahn der Zeit daran genagt hat.

Es ist fast langweilig das immer schreiben zu müssen, weil man von KOCH ja nichts anderes gewohnt ist, aber das Bild ist exzellent. Mit Ausnahme von einigen ganz wenigen Blitzern könnten die Farben vielleicht einen Tick kräftiger sein, aber ansonsten sieht man hier praktisch keinerlei Bildrauschen.

Auch dieser Film wird von einigen erwartet, die nun eine weitere Lücke in ihrem Filmregal schließen können. Zudem zählt STARK auch zu den guten King Verfilmungen, was man nun wahrlich nicht von allen sagen kann.