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Archiv der Kategorie 'Horror'

HOUSE HARKER (Koch Media)

am 02. Mai 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

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Die Brüder Charlie und Gerry Harker sind direkte Nachkommen des legendären Vampirjägers Jonathan Harker. Doch ihr Glaube an die Familiengeschichte rund um die Jagd auf Vampire macht sie in der heutigen Zeit nicht zu Helden, sondern zum Gespött der Stadt. Zudem gehen die Gelder aus und das Haus soll verkauft werden. Da kommt man auf eine geniale Idee. Mit Hilfe eines Schauspielers soll die Jagd auf einen „echten“ Vampir realisiert und gefilmt werden, was sicherlich mit einer netten finanziellen Spritze verbunden ist. Pech ist aber, das der engagierte Schauspieler wirklich auf der Hinfahrt auf einen Vampir trifft und dieser ihn um die Ecke bringt. Nun wartet eben ein echter Blutsauger auf die ahnungslosen Harkers…

HOUSE HARKER springt so ein wenig auf den Humor von TUCKER UND DALE auf, ohne jedoch dessen Qualität zu erreichen. Dafür sind leider einige Witze ziemliche Rohrkrepierer, andere komischerweise erstaunlich lustig. Ob da wieder die deutsche Synchronisation schale Gags eingebaut hat – es steht zu befürchten?

Die Idee an sich ist ganz putzig und das Finale ist mit der FSK Freigabe 16 fast schon grenzwertig. Vor 10 Jahren wäre der nicht mal ungeschnitten durchgegangen, doch bei Horrorkomödien ist man in der letzten Zeit doch etwas gnädiger geworden.

Die Charaktere sind zwar nicht wirklich glaubwürdig und die Nummer mit dem Stift hinter dem Ohr ziemlich bescheuert, dem entgegen stehen aber auch ein paar wirklich gelungene Einfälle.

Solche Filme sind dann immer schwer zu bewerten. Zudem tue ich mich grundsätzlich schwer mit Komödien aus dem Horrorgenre, weil sie einfach oft zu sehr in Quatsch abdriften. Dieser Film findet eine gesunde Mitte und ist recht unterhaltsam, wenn auch nicht der ganz große Wurf.

Scheinbar sind viele aber nicht meiner Meinung, denn die Kritiken in Internet sind erstaunlich gut.

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HOSTILE (Splendid)

am 17. April 2018 unter Drama, Horror abgelegt

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Juliette hat ein mieses Leben und verdient sich ihren Lebensunterhalt mit illegalen Geschäften. Zudem ist sie drogenabhängig. Dann lernt sie eher durch Zufall den smarten Jack kennen. Dieser verliebt sich in sie und versucht sie aus der Hölle, in der sie sich befindet herauszuholen.

Wir machen einen Sprung. Die Menschheit ist fast ausgestorben. Eine der wenigen Überlebenden der Apokalypse ist eben Juliette, die mit dem Geländewagen die Umgebung abfährt und nach Lebensmitteln sucht. Dann hat sie einen Unfall, bei dem sie sich überschlägt und das Bein bricht. Hilfe kann erst am nächsten morgen da sein. Und außerhalb des Wagens lauern fiese Mutanten, die nur darauf warten ihr nächstes Opfer in die Finger zu bekommen.

Die wohl skurrilste Genre-Mischung, die mir je unterkam, haben wir hier. Oder kennt jemand einen Mix aus Drama, Romanze und Endzeithorrorfilm? Also ich wüsste hier keine Referenz.

Das ganze beginnt auch nach dem großen Chemieunfall, der die Menschheit dahingerafft hat. Wie sie Jack kennenlernt, wird immer wieder in kurzen Rückblenden zwischendurch erzählt. Dieser Stil ist seit LOST sehr beliebt, denn das war eigentlich die erste Serie, die dies massenweise zeigte.

Natürlich nehmen diese Rückblicke immer wieder etwas das Tempo aus dem Streifen. Da diese aber interessant erzählt sind und sich daraus auch eine hervorragende Charakterentwicklung ergibt, sind sie als gelungen zu bewerten.

Das sich alle Teile des Filmes gerade gegen Ende so perfekt ergänzen ist sicherlich auch dem Geschick des Drehbuchautors zu verdanken, denn eigentlich kann dieser Genremix niemals gutgehen. Dazu gibt es noch einen Twist mit einer wirklichen Überraschung und einen sehr stimmigen Abschluss.

Zwar hat Regisseur Mathieu Turi schon an sehr vielen bekannten Filmen in verschiedenen Funktionen mitgewirkt, doch dieses hier ist sein Spielfilmdebüt.

Eine korrekte Bewertung zu finden ist hier sehr schwer, da vielen Horrorfreaks, die anderen Elemente nicht gefallen werden und Leuten, die gerne Dramen sehen, wohl kaum die Horrorelemente. Daher ist die Bewertung in diesem Falle eher sehr subjektiv, denn ich fand HOSTILE großartig. Daher

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AMERICAN PSYCHO 2 (Koch Media)

am 17. April 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

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Die beinahe tödlich verlaufene Begegnung mit dem Ur-Psycho Patrick Bateman hat die junge Rachael Newman nachhaltig geprägt: Fasziniert von Mördern und deren Taten will sie an der Universität bei Ex-Agent Starkman alles dafür tun, um FBI-Profilerin zu werden. Ein Ziel, für das sie bald schon in die Fußstapfen ihrer Forschungsobjekte tritt und vom Opfer zur atemberaubend schönen Täterin wird…

Soweit der Pressetext, den ich mal dreist übernommen habe, einfach weil er alles gut zusammenfasst und der Streifen auch den meisten bekannt sein dürfte, da er immerhin schon 15 Jahre auf dem Buckel hat.

Das Problem für die damals vernichtenden Kritiken war sicherlich nicht der Film an sich, sondern die völlig beknackte Herleitung zu Bateman. Da wollte man nochmal schnell Geld verdienen und die meisten fielen ja auch darauf rein. Abgesehen von den ersten dusseligen 5 Minuten hat der Film aber GAR nichts mit dem ersten Teil zu tun und die sind auch an den Haaren herbeigezogen.

Betrachtet man den Streifen jedoch als völlig eigenständigen Film ist er durchaus unterhaltsam. Zudem handelt es sich hierbei ganz klar um eine Horrorkomödie, denn hier sind deutlich mehr Gags vorhanden, als das Spannung aufgebaut wird

Sogar Antischauspielerin Mila Kunis macht ihre Sache ganz ordentlich und William Shatner sieht man eh immer wieder gerne. Dazu gibt es ein recht originelles Ende.

Wäre der Film unter einem anderen Namen erschienen, hätte man ihn sicher besser befunden. Daher bezieht sich meine Bewertung auch auf den Streifen selbst und da dieser durchaus unterhaltsam ist gebe ich…

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SHORTWAVE (Ion New Media)

am 10. April 2018 unter Drama, Horror abgelegt

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Josh und Isabel können das spurlose Verschwinden ihrer kleinen Tochter auch nach 2 Jahren nicht verarbeiten und ziehen in ein abgelegenes Landhaus, das Joshs Chef ihnen zur Verfügung gestellt hat. Ihr Mann arbeitet an etwas sehr speziellem. Mit Hilfe von Radiokurzwellensignalen will er beweisen, das es Außerirdische gibt, die so über die Erde miteinander kommunizieren. Rein zufällig stellt sich heraus, das Isabel sehr zugänglich für diese Sache ist und bei Abhören dieser Signale von Visionen eingeholt wird, die teilweise recht schmerzhaft sind, ihr aber auch verraten, dass sie ihre Tochter wiedersehen kann. Doch so einfach ist das nicht, denn diese Experimente haben ungeahnte Auswirkungen auf alle Beteiligten.

Die Geschichte dieses Streifens ist so ziemlich das schrägste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Alleine schon die Idee dass man mit Hilfe von Radiogeräten erforschen will, das Außerirdische Signale schicken und so kommunizieren ist schon reichlich abstrus..Dennoch macht der Film vieles richtig.

Da wäre zuerst der geniale elektronische Score zu nennen, der die Ereignisse geschickt untermalt. Die surrealistischen Elemente und die teilweise extrem schräge Geräuschkulisse tun ihr übriges.

Zudem baut der Regisseur hier ein interessantes Stilmittel ein. Jedesmal wenn man von diesen eben genannten Geräuschen heimgesucht wird (auch als Zuschauer), schwenkt er kurz darauf zum Beispiel auf den Wald, so dass auf diese nervigen Töne plötzlich totale Ruhe folgt. .

Angereichert ist das ganze mit surrealistischen Elementen. Allerdings muss man auch sagen, das gegen Ende doch einige Fragen offen bleiben, denn die Geschichte ist insgesamt wesentlich komplexer, als sie im ersten Moment scheint. Daher werde ich mir SHORTWAVE auch noch einmal anschauen, denn ich muss zugeben, das ich ein paar Sachen nicht verstanden habe. Der Showdown allerdings ist richtig gut.

Für Leute des stringenten Mainstreamkinos ist der Film daher auch ungeeignet, und auch den Zeitsprüngen ist teilweise nicht einfach zu folgen. Der Film beginnt als Drama und wandelt sich dann zu einem Horrorfilm, was er aber auch recht gut hinbekommt.

Fazit: Nicht so schräg wie ein Lynch Film, aber doch ungewöhnlich. Hier ist viel eigene Vorstellungskraft gefragt.

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ENTITY (Koch Media)

am 31. März 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Was kann schlimmer sein als die Angst vor dem nicht Sichtbaren? Die alleinerziehende Carla Moran führt ein beschauliches Leben, mit ihren 3 Kindern, bis sie eines Nachts von einem unsichtbaren Wesen vergewaltigt wird. Natürlich glaubt ihr das niemand und auch sie selbst vermutet, dass es nur ein schrecklicher Albtraum war, doch als sich diese Ereignisse häufen, sucht sie einen Psychiater auf, der natürlich ganz anders ansetzt und vieles auf ihr schwieriges Leben zurückführt, das sie in der Kindheit hatte. Als das Wesen dann auch noch die ganze Wohnung verwüstet und die sexuellen Attacken unerträglich werden, sucht Carla Experten für Parapsychologie auf.

Es gibt Filme die stehen schon ewig lange auf meiner Wunschliste. Das Versprechen der Firmen, das alle Streifen, die es mal auf DVD gab, bis Ende 2017 auch im Handel als Blu Ray erhältlich sein werden, erwies sich dabei als Schwachsinn, da gerade die Majors an so Kleinkrams gar nicht interessiert sind.

ENTITY ist aber immerhin 35 Jahre alt und solche Streifen fallen leider sehr oft durch den TEST OF TIME, weil sie einfach nicht mehr das nötige Grauen vermitteln, wie es viele der Filme heute tun. THE FOG ist zB ein Beispiel, das dieses Problem nicht hat, den kann man auch heute noch super schauen und so auch ENTITY.

Das liegt vor allem an der guten Darstellung der Barbara Hershey und an dem genialen Soundtrack, der die spannenden Szenen und die Angriffe perfekt untermalt. Auch die Synchronisation wirkt nicht so altbacken wie bei vielen Filmen dieser Dekade.

Das es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, ist natürlich unglaublich, doch man kann dies überall nachlesen und auch die damaligen Parapsychologen äußern sich im Internet dazu und können es sich bis heute nicht erklären.

Nach dem Umzug der Familie wurden die Attacken sanfter und seltener, warum? Das weiß auch bis heute niemand…..

Fazit: Unbedingt kaufen, da auch das Bild, abgesehen von einigen Blitzern, sehr gut restauriert wurde.

MIDNIGHT MAN (Universum Film)

am 31. März 2018 unter Horror abgelegt

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Alex ist ein Teenager, die bei ihrer geistig verwirrten Großmutter lebt. Als sie zusammen mit einem Freund den Dachboden durchsucht, finden sie eine Spielanleitung, die bei richtiger Anwendung den „Midnight Man“ erwachen lässt, ein fieses Wesen, das jedermanns schlimmste Albträume wahr werden lässt. Natürlich hält man das alles nur für Unsinn und spielt das ganze mal durch. Aber wie das nunmal so ist, kommt dann doch ein recht gemeines Wesen zum Vorschein. Hilfe sucht man bei Dr. Goodberry, der sich eigentlich um Großmutter Anna kümmert, der aber ebenfalls über dieses Spiel Bescheid weiß – kann er das ganze stoppen?

Teenager spielen Spiele, die sie auf dem Dachboden finden, das hatten wir bereits gefühlte 10000 Mal. Anscheinend schauen die aber nie Horrorfilme, denn dann wüssten sie, das das böse enden kann.

BYE BYE MAN, CANDYMAN, MIDNIGHT MAN, Hauptsache irgend ein Man, der irgend etwas böses anstellt. Originalität geht sicherlich anders.

Lil Shaye, die in den letzten Jahren ähnlich wie Donald Pleasence, eine zweite Karriere hinlegt und in nahezu jedem Horrorfilm dabei ist, spielt die senile alte Oma hervorragend – einen etwas längeren Gastauftritt hat Freddy Krüger Darsteller Robert Englund.

Das ist nicht schlecht gemacht, die Atmosphäre ist auch ganz nett, zumal sich alles in dem Haus abspielt und man nahezu keine Außenszene hat – aber es war eben schon so oft da.

Für Menschen die nur alle 2 Jahre mal einen Horrorfilm schauen, mag das aufregend sein, für die erfahrenen Freaks ist das ein Streifen, der zwar handwerklich ordentlich gemacht ist, aber so originell wie die leeren Versprechungen der Bundeskanzlerin – alles schon zig mal da gewesen.

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NIGHTMARE – SCHLAF NICHT EIN (Tiberius Film)

am 27. März 2018 unter Horror abgelegt

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Alice ist eine junge Ärztin, die in einem Schlaflabor arbeitet. Da sie selbst mit schlimmen Träumen zu kämpfen hat, seit ihr Bruder aus dem Fenster stürzte, versucht sie auch anderen zu helfen, die, die gleichen Probleme haben. Als sie eines Tages von einer verzweifelten Familie aufgesucht wird, die seltsamerweise komplett unter grauenhaften Alpträumen leidet, versucht sie, ihnen zu helfen und geht an diese Sache natürlich rein wissenschaftlich heran, doch sie muss bald feststellen, das sie hiermit nicht weiterkommt. Mit zunehmender Dauer erkennt sie, dass die Geschichte der Familie den gleichen Hintergrund hat, wie ihre eigene, doch wie soll man etwas übersinnliches bekämpfen, das einen im Schlaf heimsucht? Irgendwann muss eben jeder Mensch mal schlafen.

Der Streifen heißt in Original SLUMBER, was wesentlich besser passt, als der deutsche Verleihtitel, der wohl versucht, hier Assoziationen mit Freddy zu wecken, was aber kompletter Unfug ist.

Denn dieser Film hier glänzt mit einer sehr schönen Atmosphäre und subtilem Horror ohne große Gewaltexzesse und erinnerte mich in seiner ganzen Machart ein wenig an BABADOOK.

Gemeinsam hat er mit diesem auch teilweise grottenschlechte Kritiken (Babadook hat bei amazon einen völlig unverständlichen Schnitt von 2,4), denn bei imdb gibt es hierfür zum Zeitpunkt dieser Kritik eine lächerliche 4,7. Haben die alle einen anderen Film gesehen?

Maggie Q, bekannt geworden mit den drei Teilen der „Bestimmung“, liefert als junge Psychologin eine exzellente Leistung ab. Dieser Rolle ist komplett anders gelagert, als die vorherigen und zeigt sie von einer völlig anderen Seite.

Ob man diesen merkwürdigen alten Mann kurz vor Ende, der so bescheuert spricht wirklich mit hätte einbringen müssen, weiß ich nicht, denn dieser Charakter wirkt mir arg überzeichnet, auch wenn er eine wichtige Rolle spielt bei der Auflösung.

Trotz der kleinen Mängel in der B-Note ein kleiner Geheimtipp, für Menschen denen Atmosphäre wichtiger ist als Blutvergießen. Die Szenen im Schlaflabor sind absolut klasse und stellen die Highlights des Streifens dar.

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DAS BELKO EXPERIMENT (Fox)

am 01. März 2018 unter Horror, Thriller abgelegt

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80 amerikanische Angestellte einer Firma, die ihr Büro in Bogota hat, werden mal so beiläufig über die Sprechanlage informiert, dass sie ab nun alle Gefangene sind, und aufgefordert, sich an einem recht perfiden Spiel zu beteiligen: Entweder man tötet die anderen, oder man wird selbst getötet. Zunächst nimmt man das ganze nicht ernst, doch als plötzlich 30 Mitarbeiter tot umfallen, weil man allen Angestellten ohne Ihr Wissen einen Chip implantiert hat, fallen alle Hemmungen und jeder will sich selbst retten und so stapeln sich bald die Leichen.

Das hört sich insgesamt nach stupidem Gemetzel an – ist es aber gar nicht. Vielmehr zeigt der Film recht gut auf, wie Menschen sich verändern, wenn ihr Leben bedroht ist und das natürlich Vorrang vor den anderen hat.

Ein wenig erinnert das ganze an HOUSE OF NINE, der eine ähnliche Thematik hatte, einer der letzten Filme mit Dennis Hopper. Auch dort war sich jeder selbst der nächste, wobei in diesem Fall außer der Tötung der Konkurrenz wenig Spielraum für einen Ausweg bleibt, während es im vorgenannten Film ja nur ums Geld ging.

Schauspielerisch für so einen Film durchaus ansprechend, ist das überraschende vor allem, das so etwas bei FOX erscheint nun wahrlich nicht dafür bekannt, brutale (und hier spritzt das Blut wirklich ganz nett) Indepentfilme zu veröffentlichen.

Fazit: Blutiger und überraschend spannender Film, der durchaus einen gewissen Tiefgang besitzt, soweit das in diesem Genre möglich ist.

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SADIE (Splendid Film)

am 21. Februar 2018 unter Horror, Suspense, mystery abgelegt

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Die aufstrebende Autorin Sadie trifft auf einer Lesung ihren Exfreund Alex wieder, mit dem sie ein dunkles Geheimnis verbindet, denn beide stehen auf sehr ausgefallene Sexpraktiken im SM-Bereich. Er lädt sie zu seiner Party auf einem nahegelegenen Schloss ein – sie sagt trotz Bedenken zu. Dort befreundet sie sich mit der geheimnisvollen Francesca, mit der sie eine sexuelle Affäre beginnt. Zwischendurch wird sie aber immer wieder von merkwürdigen Alpträumen geplagt und kann bald Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden. Als in einem dieser Träume, ein Mädchen getötet wird versucht sie zu fliehen, doch das lässt die geschlossene Gesellschaft nicht zu.

Puh, die Geschichte ist nicht gerade einfach zusammenzufassen, da sie doch recht ungewöhnlich ist und wohl am besten im Bereich Erotikhorror einzuordnen ist – ein Genre das es früher zu VHS Zeiten deutlich öfters gab.

Der Film ist daher auch arge Geschmackssache. Menschen die meinen, das ihr wöchentlicher Hausfrauensex schon unfassbar gewagt ist, werden hier schreiend davonlaufen. Da ich jahrelang in der Gothic Szene unterwegs war und diese mit den SM-lern ja schon zusammenhängt, kann ich mich da etwas besser hineinversetzen.

Optisch hat man hier ein fantastisches Werk abgeliefert. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal solch ästhetische Kamerafahrten und Bilder gesehen habe. Besonders die Aufnahmen im Schloss sind überwältigend – ebenso die Traumsequenzen.

Die Hauptdarstellerin ist mir gänzlich unbekannt, spielt aber durchaus überzeugend, was bei dieser doch ungewöhnlichen Geschichte gar nicht so einfach ist.

Ein wenig schwierig ist die Zielgruppe dieses Streifens festzulegen, denn dieser Mix und die teilweise doch etwas schrägen Phantasien und Bilder werden nicht jedem zusagen, wobei hier keine Hardcore-Erotik gezeigt wird.

Daher ist je nach Geschmackssache hier wirklich jede Bewertung möglich. Mir persönlich hat der Streifen gut gefallen, da ich aber hier immer versuche objektiv zu bewerten und das bei diesem Streifen einfach nicht möglich ist, verzichte ich darauf.

DIE DÄMONISCHEN (Pixar/Alive)

am 21. Februar 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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In der kleinen amerikanischen Provinzgemeinde Santa Mira gehen seltsame Dinge vor: Menschen scheinen sich komplett zu verändern, obwohl sie genauso aussehen wie immer, doch irgendwie haben viele anscheinend jegliche Emotionen verloren. Dr. Hill und seine Freundin versuchen schlimmeres zu verhindern, doch der Kontakt zum Rest des Landes ist abgebrochen, also versucht man die Stadt zu verlassen, doch das gestaltet sich schwierig, denn die „neuen Menschen“ breiten sich immer weiter aus und sind nicht gerade wild darauf, das man andere vor der Übernahme der Macht warnt.

Ich habe die Beschreibung extra kurz gehalten, denn diesen Film dürfte wohl so ziemlich jeder kennen. Es handelt sich hierbei um das Original aus dem Jahre 1956. Es folgten 3 Remakes.

Zuerst der ebenfalls gelungene DIE KÖRPERFRESSER KOMMEN, der die Geschichte ein wenig variiert. BODY SNATCHERS von Abel Ferrara hingegen setzt direkt am Ende dieses Streifens an – wenn auch 35 Jahre später. Dazu gesellt sich INVASION mit David Craig und Nicole Kidman, der sich sehr nahe am Original aufhält.

Der Film hat die Zeit sehr gut überstanden, was auch daran liegt, das man hier nicht viele Effekte verwenden musste. Man sieht nur einmal die berühmten Schoten aufplatzen in denen menschliche Körper sind und der Effekt ist eigentlich gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt wie alt der Streifen ist Sonst spielt sich vieles ja eher im Wesen der Bewohner ab und wird daher schauspielerisch verkörpert..

Das Bild ist sehr gut restauriert. Rauschen oder grobkörnige Bilder sucht man vergebens. Der Ton hat ein leichtes Rauschen, aber die Stimmen sind sehr gut verständlich, so das man dieses verschmerzen kann.

Ich kann mir vorstellen dass der Film 1956 auf die Menschen sicherlich erschreckend wirkte, denn damals war man so etwas nicht gewohnt. Trotzdem kann man sich DIE DÄMONISCHEN auch heute noch gut ansehen – er wirkt nicht angestaubt wie zum Beispiel die ganzen Monsterstreifen, die heute eher lächerlich sind.

Fazit: Sehr gute Veröffentlichung eines Kultfilms von Don Siegel, der, wie bereits erwähnt, eine sehr gute Restaurierung verpasst bekam.