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Archiv der Kategorie 'Horror'

SADIE (Splendid Film)

am 21. Februar 2018 unter Horror, Suspense, mystery abgelegt

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Die aufstrebende Autorin Sadie trifft auf einer Lesung ihren Exfreund Alex wieder, mit dem sie ein dunkles Geheimnis verbindet, denn beide stehen auf sehr ausgefallene Sexpraktiken im SM-Bereich. Er lädt sie zu seiner Party auf einem nahegelegenen Schloss ein – sie sagt trotz Bedenken zu. Dort befreundet sie sich mit der geheimnisvollen Francesca, mit der sie eine sexuelle Affäre beginnt. Zwischendurch wird sie aber immer wieder von merkwürdigen Alpträumen geplagt und kann bald Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden. Als in einem dieser Träume, ein Mädchen getötet wird versucht sie zu fliehen, doch das lässt die geschlossene Gesellschaft nicht zu.

Puh, die Geschichte ist nicht gerade einfach zusammenzufassen, da sie doch recht ungewöhnlich ist und wohl am besten im Bereich Erotikhorror einzuordnen ist – ein Genre das es früher zu VHS Zeiten deutlich öfters gab.

Der Film ist daher auch arge Geschmackssache. Menschen die meinen, das ihr wöchentlicher Hausfrauensex schon unfassbar gewagt ist, werden hier schreiend davonlaufen. Da ich jahrelang in der Gothic Szene unterwegs war und diese mit den SM-lern ja schon zusammenhängt, kann ich mich da etwas besser hineinversetzen.

Optisch hat man hier ein fantastisches Werk abgeliefert. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal solch ästhetische Kamerafahrten und Bilder gesehen habe. Besonders die Aufnahmen im Schloss sind überwältigend – ebenso die Traumsequenzen.

Die Hauptdarstellerin ist mir gänzlich unbekannt, spielt aber durchaus überzeugend, was bei dieser doch ungewöhnlichen Geschichte gar nicht so einfach ist.

Ein wenig schwierig ist die Zielgruppe dieses Streifens festzulegen, denn dieser Mix und die teilweise doch etwas schrägen Phantasien und Bilder werden nicht jedem zusagen, wobei hier keine Hardcore-Erotik gezeigt wird.

Daher ist je nach Geschmackssache hier wirklich jede Bewertung möglich. Mir persönlich hat der Streifen gut gefallen, da ich aber hier immer versuche objektiv zu bewerten und das bei diesem Streifen einfach nicht möglich ist, verzichte ich darauf.

DIE DÄMONISCHEN (Pixar/Alive)

am 21. Februar 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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In der kleinen amerikanischen Provinzgemeinde Santa Mira gehen seltsame Dinge vor: Menschen scheinen sich komplett zu verändern, obwohl sie genauso aussehen wie immer, doch irgendwie haben viele anscheinend jegliche Emotionen verloren. Dr. Hill und seine Freundin versuchen schlimmeres zu verhindern, doch der Kontakt zum Rest des Landes ist abgebrochen, also versucht man die Stadt zu verlassen, doch das gestaltet sich schwierig, denn die „neuen Menschen“ breiten sich immer weiter aus und sind nicht gerade wild darauf, das man andere vor der Übernahme der Macht warnt.

Ich habe die Beschreibung extra kurz gehalten, denn diesen Film dürfte wohl so ziemlich jeder kennen. Es handelt sich hierbei um das Original aus dem Jahre 1956. Es folgten 3 Remakes.

Zuerst der ebenfalls gelungene DIE KÖRPERFRESSER KOMMEN, der die Geschichte ein wenig variiert. BODY SNATCHERS von Abel Ferrara hingegen setzt direkt am Ende dieses Streifens an – wenn auch 35 Jahre später. Dazu gesellt sich INVASION mit David Craig und Nicole Kidman, der sich sehr nahe am Original aufhält.

Der Film hat die Zeit sehr gut überstanden, was auch daran liegt, das man hier nicht viele Effekte verwenden musste. Man sieht nur einmal die berühmten Schoten aufplatzen in denen menschliche Körper sind und der Effekt ist eigentlich gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt wie alt der Streifen ist Sonst spielt sich vieles ja eher im Wesen der Bewohner ab und wird daher schauspielerisch verkörpert..

Das Bild ist sehr gut restauriert. Rauschen oder grobkörnige Bilder sucht man vergebens. Der Ton hat ein leichtes Rauschen, aber die Stimmen sind sehr gut verständlich, so das man dieses verschmerzen kann.

Ich kann mir vorstellen dass der Film 1956 auf die Menschen sicherlich erschreckend wirkte, denn damals war man so etwas nicht gewohnt. Trotzdem kann man sich DIE DÄMONISCHEN auch heute noch gut ansehen – er wirkt nicht angestaubt wie zum Beispiel die ganzen Monsterstreifen, die heute eher lächerlich sind.

Fazit: Sehr gute Veröffentlichung eines Kultfilms von Don Siegel, der, wie bereits erwähnt, eine sehr gute Restaurierung verpasst bekam.

VICTOR CROWLEY (Tiberius Film)

am 14. Februar 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

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Zehn Jahre scheint der legendäre Axtmörder Victor Crowley nun tot zu sein. Der damals einzige Überlebende Andrew hat sich ganz gut vermarktet und gerade sein neuestes Buch veröffentlicht. Jedoch denken viele, das Crowley nur eine Erfindung ist, und das Andrew damals die Morde begangen hat. Dann bekommt er ein Angebot, das er nicht ablehnen kann, denn damit sein Buch ein Erfolg wird, fliegt er mit seiner Verlegerin zurück in die Sümpfe. Mit an Bord ist auch seine Ex-Frau, die eine bekannte Moderatorin ist und deren Team. Dann stürzt das Flugzeug ab. Die Passagiere überleben, müssen aber schnell erfahren das Crowley mitnichten nur eine Legende ist.

Eigentlich wollte ich mir diesen Streifen gar nicht ansehen, denn ich fand das Original schon nicht so pralle und die Fortsetzungen habe ich mir auch geschenkt. Aber da die Bewertungen ganz gut waren, hab ich mir das doch gegeben und wurde überrascht, denn der Streifen bietet erstaunlich gute Unterhaltung.

Das liegt ganz einfach daran, das er sich absolut nicht ernst nimmt und eher eine Komödie ist, denn ein Horrorfilm, der mich in Sachen Humor an Tucker und Dale erinnert, allerdings extremst brutal ist. Ob dieser Streifen so über die FSK kommt (ich sah ein Vorabpromo) wage ich noch zu bezweifeln, denn hier geht’s doch heftig zur Sache.

Insbesondere in den letzten 30 Minuten ist die Gagdichte wirklich extrem hoch und ich musste mehrfach laut lachen, insbesondere wenn Dillon, einer der Darsteller seine Bemerkungen abschießt. Auch die Dialoge, der sich teilweise spinnefeinden Anwesenden in dem abgestürzten Flugzeug sind wirklich humorvoll angelegt.

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Wer gerne brutale Horrorkomödien schaut, kann hier eigentlich nichts falsch machen, auch wenn der Streifen nur als solche funktioniert, denn wirklich spannend ist der Film nicht. Da er diesen Anspruch aber auch nicht stellt, gebe ich dafür überraschend gute

STARK (Koch Media)

am 06. Februar 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Der Schriftsteller Thad Beaumont begeistert mit seinen Romanen die Kritiker – aber auch nur diese, denn richtig Kohle verdient er nur mit Horror-Lektüre, die aber deutlich unter seinem Niveau liegt und die er daher unter dem Pseudonym George Stark verfasst. Sein literarisches Doppelleben droht ein Ende zu nehmen, als ein Erpresser auftaucht, der Thads zweite Identität enttarnen will. Doch dem kommt er zuvor und geht selbst an die Öffentlichkeit, gibt zu, dass er Stark ist, kündigt an, kein weiteres Buch mehr zu schreiben und trägt ihn sogar zu Grabe. Doch kurz darauf geschehen im Umfeld des Autors mehrere Morde, und seine Fingerabdrücke werden gefunden. Seine Romanfigur hat anscheinend keine Lust zu sterben und rächt sich nun….

Warum dieser Film mal auf dem Index war. erschließt sich mir nicht. Das war aber Anfang der 90er so ziemlich die schlimmste Zeit, in der die FSK nicht nur alles kaputtschnitt, sondern auch jeden Film, in dem mehr als ein Tropfen Blut floss, auf den Index knallte. STARK ist diesbezüglich nämlich ein eher harmloser Film.

George A. Romero dürfte jedem Horrorfan bekannt sein, durch seine Zombiefilme, in die er immer jede Menge Gesellschaftskritik hineinpackte. Hier verfilmte er einen Stephen King Roman.

Man muss sagen, das der Streifen, der immerhin mittlerweile auch ein Viertel Jahrhundert auf dem Buckel hat, die Zeit ganz gut überstanden hat, denn so viel anders würde man ihn heute auch nicht drehen. Auch die Synchronisation wirkt nicht altbacken. Zudem sind hier sehr wenige CGIS vorhanden, was bei alten Filmen meistens sehr störend wirkt, da der Zahn der Zeit daran genagt hat.

Es ist fast langweilig das immer schreiben zu müssen, weil man von KOCH ja nichts anderes gewohnt ist, aber das Bild ist exzellent. Mit Ausnahme von einigen ganz wenigen Blitzern könnten die Farben vielleicht einen Tick kräftiger sein, aber ansonsten sieht man hier praktisch keinerlei Bildrauschen.

Auch dieser Film wird von einigen erwartet, die nun eine weitere Lücke in ihrem Filmregal schließen können. Zudem zählt STARK auch zu den guten King Verfilmungen, was man nun wahrlich nicht von allen sagen kann.

AMERICAN PSYCHO – MEDIABOOK (Koch Media)

am 06. Februar 2018 unter Horror, Klassiker, Thriller, mystery abgelegt

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Was soll ich mir zu diesem Kultfilm noch eine große Beschreibung ausdenken, also übernehme ich, leicht abgeändert, den Pressetext. Patrick Bateman hat im New York der 80er alles: Geld, gutes Aussehen, jeden erdenklichen Luxus… und einen unstillbaren Hass auf sein Umfeld. Diesen kompensiert er mit sadistischen Morden an jungen Frauen, für die ihm bald schon die Polizei auf der Spur ist. Aber Schein und Sein liegen nahe beieinander in der trügerischen Welt des Yuppie-Killers und er stellt fest, das man nicht mal die Namen und Gesichter seiner besten Freunde kennt – so oberflächlich ist deren Leben.

Der Film erschien bereits bei CONCORDE Film, wurde aber hier neu abgetastet und liegt daher in einem exzellenten Bild vor. Der Ton ist bei diesem Streifen nicht wirklich entscheidend, kommt aber bei den Musikeinlagen sehr homogen rüber.

Das Mediabook ist wunderschön gestaltet und lohnt die Investition. Alleine schon der Einband ist wesentlich attraktiver als die o.g. Veröffentlichung und man hat auch ein dickes Booklet mit verschiedenen Szenen des Films hereingepackt.

Dazu gibt es jede Menge Extras, die allerdings auch schon bei der vorigen Veröffentlichung enthalten waren.

Meine persönlichen Lieblingsszenen sind diese, wo er seinen Gästen Musik vorspielt und dazu jeweils eine ausführliche Beschreibung gibt, und mit seinem Wissen prahlt, welches aber außer ihm nicht wirklich jemanden interessiert. Das der Streifen in den 80ern spielt ist hierbei natürlich auch nicht uninteressant, da zu dieser Zeit nunmal sehr viel gute Musik entstand.

Ursprünglich war ja Leonardo di Caprio für die Rolle vorgesehen, doch die Regisseurin Mary Harron wollte unbedingt den damals recht unbekannten Christian Bale für die Hauptrolle. Was danach passierte und wie er in den Olymp Hollywoods aufstieg ist bekannt.

Wer den Film noch nicht sein eigen nennt, sollte hier zugreifen. Aufgrund der neuen Abtastung und der wunderschönen Verpackung lohnt sich allerdings auch ein Update.

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CRUCIFIXION (Tiberius)

am 23. Januar 2018 unter Horror, Thriller abgelegt

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Nach dem merkwürdigen Ableben einer Nonne wittert die junge Journalistin Nicole eine große Story, was ihr Verleger allerdings nicht so sieht. Glücklicherweise ist er aber mit ihr verwandt und genehmigt das Vorhaben. Nicole findet heraus, das an der Nonne ein Exorzismus durchgeführt wurde. Widersprüchliche Aussagen gibt es hingegen bezüglich ihres Ablebens. Und auch die Kreuzigung ist nicht wirklich eine Maßnahme, die während einer solchen Prozedur durchgeführt wird. Anscheinend verheimlicht die Kirche hier etwas, also forscht sie im Umfeld des Opfers weiter und befragt Bekannte und Familie. Zunächst tut sie die Aussagen, das ein Dämon in die junge Nonne gefahren ist, als Unsinn ab, muss aber schnell feststellen, das es Dinge gibt, die sie an ihrer Überzeugung zweifeln lassen, denn jetzt wo die Nonne tot ist, braucht der Dämon ein neues Opfer und da passt ihm Nicole gerade in den Kram.

Gibt es noch irgend etwas Neues was der Film diesem Genre zufügen kann? Klare Antwort: NEIN

Lohnt es sich den Streifen anzusehen. Klare Antwort: JA

Denn die Herangehensweise ist durchaus originell gestaltet. Der Film beginnt daher auch eher als Thriller, wenn Nicole auf eine Mauer des Schweigens stößt und sich langsam versucht zur Wahrheit vorzukämpfen. Mit der Zeit werden dann immer mehr Horrorelemente eingestreut – eine Mischung die erstaunlich gut funktioniert.

Zudem merkt man, das hier keine Pfeife auf den Regiestuhl sitzt, denn die Kameraführung des Films ist absolut superb und die immer wieder vorhandenen Schwenks zeugen von einem guten Auge.

Ich wusste, da es sich um einen Ansichtslink handelte nicht wer dahintersteckt, aber im Abspann erschien dann Xavier Gens, den die Freunde des Ekelhorrors seit FRONTIERS zu schätzen wissen (allerdings nur in der Originalversion, denn die deutsche war mal wieder fürchterlich verstümmelt).

Wer allerdings hofft hier massenweise Blut vorzufinden, wird enttäuscht sein, denn hier spielt sich das alles auf der eher subtilen Ebene ab und die Splattereffekte gehen wirklich gegen Null.

Sehr gut hat mir die junge Hauptdarstellerin gefallen, die der neugierigen und erfolgshungrigen Nachwuchsreporterin ein Gesicht verleiht.

Fazit: Das Exorzismus-Subgenre atmet im Gegensatz zu der Nonne noch. Auch wenn es nicht wirklich mehr etwas Neues zu berichten gibt, ist der Streifen alleine durch die Art der Inszenierung sehenswert.

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THE MIMIC (Splendid Film)

am 23. Januar 2018 unter Horror abgelegt

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Nach dem spurlosen Verschwinden ihres kleines Sohnes zieht die von Schuldgefühlen geplagte Hee-yeon mit ihrem Mann und ihrer Tochter und der spleenigen Großmutter aufs Land. Mittlerweile ist es 5 Jahre her, dass ihr kleiner weglief und außer ihr glaubt niemand mehr, dass er noch lebt. Kurz darauf werden im nahegelegenen Wald 2 Leichen entdeckt. Zudem taucht ein schüchternes kleines Mädchen auf, das ihrer Tochter sehr ähnelt. Sie nimmt sie vorerst bei sich auf, was jedoch nicht die beste Idee ist, denn hinter dem unscheinbaren kleinen Mädel, verbirgt sich ein düsteres Geheimnis.

Wir gehen kurz ca. 15 Jahre zurück. RINGU war wohl der Streifen der eine regelrechte Horrorwelle auslöste und auch ein brillantes Remake bekam. (wo bleibt die Blu Ray? Skandal) Plötzlich kam jede Woche ein neuer Film aus Japan oder Südkorea auf den Markt – vieles davon auch totaler Schrott. Natürlich gab es auch Highlights wie JU-ON (Remake Schrott), INTO THE MIRROR (Remake ziemlicher Schrott), SHUTTER (Remake Schrott) oder DARK WATER (Remake ok). Hollywood sprang auf den Zug auf und verfilmte alles was nicht bei 3 auf den Bäumen war bzw. die Rechte noch zu haben waren.

Doch diese Welle ebbte extrem ab, eben weil es auch ziemlich viel Unsinn gab (ich sage nur EXTENSIONS, in dem Haarverlängerungen Menschen umbrachten!!!). Zudem ging EMS die Firma, die viele dieser Streifen veröffentlichte, bankrott.

So gab es eigentlich nur noch bei WVG und deren Labeln ab und an einen asiatischen Horrorfilm zu sehen – diese waren meistens auch gelungen. Mit AMAZIA schaffte man zudem eine Plattform für asiatische Produktionen im Allgemeinen.

Mit dem grandiosen TRAIN TO BUSAN brachte Splendid mal wieder einen richtig guten Film nach Deutschland und auch MIMIC (hat nichts zu tun mit dem Film mit Mira Sorvino) kann man als gelungen bezeichnen.

Die Idee mit dem Formwandler, der alle Stimmen imitieren kann ist zudem neu – zumindest im Spielfilmbereich. Ich kann mich erinnern, das es das mal in einer AKTE X Folge gab. Und das macht MIMIC gerade gegen Ende sehr spannend, denn man weiß nie wo man gerade dran ist. Ruft hier die verzweifelte Tochter oder ist es der Dämon?

Im letzten Abschnitt wird es zwar ein wenig verwirrend und auch die Reaktion der Mutter ist nur bedingt nachvollziehbar, aber asiatische Streifen neigen eigentlich immer dazu etwas schräg zu enden.

Bis dahin bekommt der Zuschauer aber einen spannenden Horrorstreifen geboten, der einige wirklich interessante Ideen zeigt. Neben dem Sprachwandler hat mir die Idee mit den Spiegeln gut gefallen.

Wer also des asiatischen Horrorfilms nicht oder nicht mehr überdrüssig ist, sollte sich mal Zeit für MIMIC nehmen.

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47 METERS DOWN (Universum Film)

am 19. Dezember 2017 unter Horror abgelegt

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Auf einem Mexiko-Urlaub mit ihrer Schwester Kate hofft Lisa, das Erlebte zu vergessen, denn ihr Freund hat sich völlig überraschend von ihr getrennt. Als sie Nachts beim feiern 2 Jungs kennenlernen, kommen diese auf die Idee, am nächsten Tag zum Tauchen auf die See zu schippern. Zudem wollen die beiden von einem Käfig geschützt,unter Wasser Haie beobachten. Irgendwann überredet Kate ihre Schwester, sich ebenfalls in dieses Abenteuer zu stürzen. Zunächst sind beide fasziniert von der Unterwasserwelt, doch das ändert sich schnell, denn das Kabel des Käfigs reißt und die beiden fallen in die Tiefe. Nun lauert neben den Haien auch noch das Ersticken, denn in 47 Meter Tiefe halten die Sauerstoff-Flaschen nicht ewig…

Auch wenn man sich die Geschichte im Vorfeld nicht durchgelesen hat, weiß man eigentlich schon nach 10 Minuten wie es weitergeht. Daher ist es schwierig den Zuschauer bei der Stange zu halten, doch das gelingt eigentlich recht ordentlich.

Grundsätzlich lauern in der Tiefe eben die Gefahr des Erstickens und von Haien gefressen zu werden, mehr gibt es eben nicht und diese beiden Dinge in eine spannende Geschichte umzusetzen, die einen ganzen Film trägt, ist für die beschränkte Location meiner Meinung nach durchaus gelungen.

Das liegt unter anderem daran, das die Handlungsweisen der beiden Mädels nachvollziehbar sind, denn die versuchen etwas zu unternehmen, statt nur heulend im Käfig herumzusitzen.

Dabei überrascht Mandy Moore, die ich bislang eher in die Kategorie „wenig talentiert“ steckte, mit einer überraschend guten Performance. Die ehemalige Sängerin, die irgendwann meinte schauspielern zu müssen, wirkte sonst eher in nervigen Wohlfühllfilmchen mit.

Einen dicken Pluspunkt sammelt die Wende am Schluss, denn wenn man glaubt es ist vorbei, ändert sich alles noch, womit ich absolut nicht gerechnet habe, was aber schlüssig erklärt wird.

So bleibt unter dem Strich ein durchweg spannender Streifen, der zudem atemberaubende Unterwasserszenen zu bieten hat. Klar kann ich mir dafür auch ne Dokumentation anschauen – diese ergänzen den Streifen aber perfekt.

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WISH UPON (Splendid Film)

am 19. Dezember 2017 unter Horror abgelegt

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Clare Shannon und ihre beiden Freundinnen June und Meredith lästern gerne über die etwas abgehobenen anderen Schüler. Doch Clare ist heimlich in einen von diesen verliebt. Eines Tages schenkt ihr Vater ihr eine alte Spieluhr, die angeblich 7 Wünsche erfüllen soll. Das jedoch für jeden erfüllten Wunsch ein anderes Mitglied aus dem Umfeld büßen muss, weiß Clare nicht. Nachdem es  die ersten beiden Male so gut funktionierte und sie plötzlich zu Reichtum gelangt und auch der angebetete Typ an ihr Interesse zeigt, hört sie mit dem Wünschen natürlich nicht auf, Doch das hat fatale Folgen, nicht nur für ihr Umfeld, sondern auch für ihre eigene Familie und ihre Freundinnen.

Die Geschichte klingt ein klein wenig nach dem sehr guten THE BOX, nur gibt es hier eben 7 Wünsche und auch die Hintergründe sind natürlich andere, daher würde ich hier Plagiatsmus nicht unterstellen wollen.

Zumal der Film einen wirklich guten Unterhaltungswert bietet. Clare ist einem sofort sympathisch und natürlich hat man Verständnis, dass sie sich die Sachen am meisten wünscht, die sie vermisst und nicht unbedingt mit Weltfrieden beginnt.Ich denke auch, das das jeder so machen würde (vielleicht mit Ausnahme der GRÜNEN und deren Wählerinnen).

Daher finde ich den Streifen insgesamt etwas zu schwach bewertet, wenn man sich mal bei den bekannten deutschen Filmseiten umschaut. Das Schicksal teilt Regisseur John Leonettti aber mit sich selbst, denn auch der Vorgängerfilm ANNABELLE kam nicht besonders gut weg.

In beiden Fällen kann ich der Masse nicht zustimmen, denn genauso wie der gerade erwähnte Puppenfilm ist WISH UPON ein grundsolider B-Horrorfilm, der aber eher wie ein A-Movie aussieht, was mit den guten Darstellern zusammenhängt.

Ich kann mich auch nicht erinnern Ryan Philippe, den ich sehr mag, mal in einem Streifen dieses Genres gesehen zu haben. Auch Shannon Purser, spätestens seit STRANGER THINGS einem größeren Publikum bekannt, spielt die Rolle der Clare absolut überzeugend.

Fans von Horrorfilmen, denen eine gute Geschichte wichtiger ist als wüstes Gemetzel, kann man diesen Streifen ans Herz legen. Denn hier wird man 90 Minuten sehr gut unterhalten und die Geschichte hält zudem einige interessante Wendungen bereit.

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SLASHER – STAFFEL 1 (Justbridge)

am 09. November 2017 unter Horror, TV-SERIE abgelegt

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Sarah Bennet kehrt nach vielen Jahren in ihre Heimatstadt zurück, in der ihre Eltern damals brutal ermordet wurden. Der Killer schnitt der schwangeren Mutter das Kind aus dem Bauch, doch Sarah überlebte tatsächlich. Gegen den Willen ihres Freundes, nimmt sie mit dem im dortigen Knast sitzenden Killer Kontakt auf, unter anderem auch, weil sich gerade eine grauenhafte Mordserie in dem kleinen Städtchen ereignet und der Mörder das gleiche Kostüm benutzt, wie sein Vorbild damals. Es stellt sich heraus, das dieser die 7 Todsünden zum Vorbild hat und nach diesen die Leute niedermetzelt.

Fangen wir zunächst mit dem negativen an. Insgesamt wirkt die Geschichte doch sehr sehr weit hergeholt und das sich eine Frau mit dem Mann trifft und ihm um Rat fragt, der ihre Eltern ermordet hat, ist nur bedingt logisch. Zudem sind einige Dialoge etwas naiv.

Dafür gibt es aber auch einige Dinge auf der Haben-Seite, denn ich kann mich weder an einen Film noch an eine Serie erinnern, wo es so viele Verdächtige gab, die man aber, weil sie von dem Killer ermordet werden, dann auch wieder ausschließen kann. Wer gerne miträt, wer der Böse ist, hat hier einen Heidenspaß. Zudem gibt es in jeder Folge eine Wendung nach der nächsten. Ich gebe zu, das dies mit der Zeit etwas unglaubwürdig wirkt. Aber das ist in den SCREAM Filmen, die die Serie zum Vorbild hat, aber auch nicht anders.

Zudem ist der Killer in seinen Mordarten sehr flexibel und benutzt nie die gleiche Methode. Insbesondere die Nachbarin von Sarah bekommts mal richtig besorgt. Daher ist die FSK-Freigabe 18, die es eher selten für eine TV-Serie gibt, durchaus berechtigt.

Bei der Auflösung des Ganzen scheiden sich dann die Geister Ich möchte diese nicht vorwegnehmen und auch keine Bewertung vornehmen. Das soll jeder für sich selbst beurteilen.

Da eine zweite Staffel in Bearbeitung ist, wird diese wohl eine neue Geschichte erzählen. Zumindest lässt das Ende dies vermuten. Die vielen Wendungen allerdings wären auch in Staffel 2 wünschenswert, auch wenn der Sinn dabei manchmal auf der Strecke bleibt. Aber diese Freiheit darf sich ein Horrorfilm dann doch nehmen.

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