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Archiv der Kategorie 'Horror'

ALTITUDE (Eurovideo)

am 29. Januar 2012 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

alti

Sara und ihre Freunde wollen zu einem Rockkonzert. Da Madame gerade den Pilotenschein gemacht hat, bietet es sich natürlich an, da hinzufliegen, geht schließlich viel schneller als mit dem lästigen Auto. Man jettet also fröhlich los in freudiger Erwartung des Konzertes. Doch natürlich kommt es anders. Plötzlich versagen einige Instrumente und Sara kann die Höhe nicht mehr kontrollieren. Das trägt natürlich auch nicht gerade zur Beruhigung ihrer Freunde bei, die immer nervöser werden. Einer der Herrschaften müsste rausklettern und eine Kleinigkeit am Flugzeug verändern,doch wer hat dazu in dieser Höhe schon Lust? Die Stimmung unter den fünf wird immer schlechter und man beginnt sich Vorwürfe zu machen – doch das ist bald nicht das einzigste Problem.

Geht doch. Eine ganz simple Grundidee, die es aber so noch nicht gab. Die übernatürliche Wendung gegen Ende ist zwar arge Geschmackssache und auch der ganze Streifen strotzt nur so vor Unlogik, aber er macht vor allem eines: Spaß.

Die jungen, noch relativ unbekannten Hauptdarsteller machen ihre Sache richtig gut und auch die Kameraführung ist immer auf der Höhe. Auch die Special Effects sind für eine so kleine Produktion gelungen.

Aber nochmal. Man muss über teils wirklich hanebüchene Logiklöcher hinwegsehen. Wem das gelingt der bekommt einen ungewöhnlichen, fast kammerspielartigen Horrorfilm kredenzt der blendend unterhält. Das reicht doch auch mal.

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THE CHILDS EYE 3D (Ascot Elite)

am 26. Dezember 2011 unter Horror abgelegt

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Anfang des neuen Jahrtausends brach die Horror-Asien-Welle über Europa und die USA herein, Streifen wie THE RING oder THE GRUDGE fanden große Anerkennung und wurden zu Remakes verwurschtelt. Der beste Ableger dieser Richtung wurde 2002 veröffentlicht, denn THE EYE war spannendes und intelligentes Kino der beiden PANG Brüder, die seitdem versuchen ihren guten Ruf zu beschädigen, indem sie nur noch Müll abliefern, insbesondere seit sie in den USA Filme drehten. Außer dem grandiosen Re-Cycle haben die beiden wirklich nichts mehr zustande gebracht und das ändert sich mit THE CHILDS EYE auch nicht – im Gegenteil, dieser Streifen ist geradezu erschreckend innovationsfrei.

Die Story um 6 Freunde die in Thailand Urlaub machen wollen und aufgrund der Unruhen in der Bevölkerung in einem Hotel unterkommen und in diesem von Geistern heimgesucht werden, ist so spannungsarm und dämlich, das ich mich wirklich schwer tue, dem Streifen überhaupt etwas positives abzugewinnen.

Wer aber immer noch bei Mädels mit langen Haaren, sich selbstständig bewegenden Stühlen und langen Korridoren mit Schummerlicht zusammenzuckt, mag das hier vielleicht sogar spannend finden.

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HIDDEN 3D (Universum Film)

am 26. Dezember 2011 unter Horror abgelegt

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Nach dem seine Mutter das Zeitliche gesegnet hat erbt Brian ihr Anwesen. Madame war allerdings eine äußerst umstrittene Psychologin die Experimente durchführte, welche sich mit Suchtbehandlung beschäftigten. Zuerst will Brian auf das Erbe verzichten, fährt auf Anraten eines Freundes mit ein paar anderen Leuten dann aber dennoch hin. Kaum angekommen ereignen sich merkwürdige Dinge und nach kurzer Zeit dezimiert sich die Gruppe auch schon.

Das einzige was in diesem Streifen punkten kann ist die wirklich schön-schaurige Atmosphäre und die Dekoration, da hat man sich wirklich Mühe gegeben, im Gegensatz zur Storyausarbeitung oder der Charakterzeichnung.

Die Auflösung gegen Ende ist mit hanebüchen nicht einmal annähernd beschrieben und die Protagonisten eigentlich durch die Bank blöd, unsympathisch oder beides gleichzeitig. Die Rolle der Haley, Kollegin von Brians Mutter, ist zudem vollkommen dusselig.

Ich habe den Streifen zwar nicht in 3D gesehen, gehe jedoch nicht davon aus, das dieser sich dadurch enorm verbessert, dazu ist die Geschichte einfach zu krude und einem die Darsteller zu egal.

Fazit: Mauer Horrorstreifen, der gerne spannend wäre und wohl auch glaubt das zu sein, auf Dauer aber nur tierisch langweilt. Gähn.

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SECONDS APART/FERTILE GROUND (Universum Film)

am 19. Oktober 2011 unter Horror abgelegt

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Mit FERTILE GROUND und SECONDS APART liegen die beiden nächsten Filme des AFTER DARK Horrorfestivals vor, die von Universum Film gekauft wurden.

Interessanterweise handelt es sich hierbei um den bislang schlechtesten und den besten Streifen der Serie. Fangen wir mit dem weniger guten an.

In FERTILE GROUND erleidet die Protagonistin eine Fehlgeburt. Sie zieht mit ihrem Mann, einem Maler, aufs Land um alles zu vergessen, doch schon bald ereignen sich in ihrem Haus merkwürdige Dinge und hier lauert ein schreckliches Geheimnis.

Der Streifen ist nicht wirklich schlecht, nur kann man eben Häusern auf denen ein alter Fluch lastet nicht mehr viel neues hinzufügen was man nicht schon in anderen Streifen wie AMITIYVILLE HORROR, SHINING oder auch HAUS DER DÄMONEN gesehen hat. Das Genre ist einfach ausgelutscht. Wäre der Film aus dem Jahre 1990 wäre er sicherlich interessanter als heute. Die Schockeffekte sind zwar recht gut gesetzt aber eben alle vorhersehbar. Auch schauspielerisch ist das alles nur Durchschnitt.

Genau das Gegenteil davon ist SECONDS APART. Hier geht es um die untrennbaren Zwillinge Jonah und Seth, die über besondere Fähigkeiten verfügen wenn sie ihre Kräfte bündeln. Doch mittlerweile sind beide abgestumpft und haben das Gefühl der Angst noch nie kennengelernt. In einem Projekt versucht man nun diese zu empfinden, indem man Menschen in den Selbstmord treibt. Doch dann verliebt sich Seth, der sensiblere des Duos plötzlich und auch ein Detective ist den beiden auf der Spur…

An diesem Streifen gibt es nur eines auszusetzen und das ist das Trauma des Polizisten, was nun wirklich schon in so vielen Filmen gezeigt wurde, das es einem am Hals raushängt. Der Rest von SECONDS APART ist jedoch brillant. Insbesondere die Kamera und die durchgängig recht farblosen Bilder erschaffen über die ganze Spieldauer eine unglaublich morbide Stimmung. Die schauspielerische Leistung der Zwillinge ist sensationell. Wie sie den beiden ein dämonisches Äußeres verleihen ist einfach grandios. Auch Orlando Jones als Polizist schlägt sich wacker. Gegen Ende gibt es dann noch eine recht überraschende Wende und auch der Abschluss ist des Streifens würdig.

Obwohl der Film über 90 Minuten Lauflänge kommt, ist er fast noch ein wenig zu kurz, denn die Hintergründe der mentalen Kräfte der Zwillinge kommen ein wenig zu kurz.

Trotzdem gibt es hierfür verdiente 7 Chuckys, denn alleine die Atmosphäre habe ich schon lange nicht mehr so geschickt eingefangen gesehen wie hier. Ich freue mich schon auf die nächsten 4 Streifen, die uns von dem Festival noch erwarten.

Fertile ground:4 chucky

Seconds apart:

:7 chucky

THE WALKING DEAD (Entertainment One/WVG)

am 19. Oktober 2011 unter Drama, Horror, TV-SERIE abgelegt

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Eine TV Serie über Untote, die Jagd auf Menschen machen? Was kann man da schon erwarten – dachten wohl viele, doch als bekannt wurde das Gale Ann Hurd produziert und Frank Darabont die Regie übernimmt und die Bücher schreibt, klang das schon interessanter. Der Mann hat immerhin bei zwei der besten Stephen King Verfilmungen Regie geführt.

Der Anfang ist zwar von „28 days later“ geklaut (denn auch da wachte der Hauptdarsteller in einem Krankenhaus auf), aber ansonsten wurden hier sechs durchaus spannende Folgen gedreht. Im Gegensatz zu anderen Streifen dieses Genres, wird hier sehr stark auf Charakterentwicklung geachtet und die menschliche Seite und die Probleme, die die Überlebenden aufgrund der neuen Situation haben, näher beleuchtet.

Die Darsteller sind allesamt nicht sonderlich bekannt – den ein oder anderen kennt man vom Sehen oder aus Darabonts “Der Nebel”, von da hat er gleich die halbe Schauspielercrew mitgebracht. In Nebenrollen sind dann viele dabei, die schon jahrelang auf der Leinwand präsent sind wie Michael Rooker, Noah Emmerich oder auch Norman Reedus (Der blutige Pfad Gottes).

Das interessante an der Serie ist, das hier wirklich nicht vorauszusehen ist, wer als nächster das Zeitliche segnet und es auch durchaus die bekannten Namen treffen kann oder auch Darsteller die man lieb gewonnen hat.

Zum Thema Schnitte. Soweit mir bekannt fehlt in der ganzen Serie keine gröbere

Splatterszene. Wieso man den Folgen teilweise Minuten der Handlung geraubt hat weiß ich nicht. Das große Geschrei kann ich dennoch nicht nachvollziehen, denn eigentlich fällt das gar nicht auf, wenn man die Originale nicht kennt und wer tut das schon?

Fazit: Gut inszenierte TV-Serie, die allerdings ein wenig mehr Action vertragen könnte und von Dialogen dominiert wird. Aber in der nächsten Staffel soll es ja dbzgl. eine Steigerung geben. Wir sind gespannt.

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VAMPIRE NATION (Splendid/WVG)

am 12. Oktober 2011 unter Drama, Horror abgelegt

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In einem Amerika, in dem sich die Vampire erhoben und das Land zum Zusammenbruch gebracht haben, gehören auch die Eltern des jungen Martin ) zu den zahlreichen Opfern. Martin selbst hat die Vampirattacke auf seine Familie nur dank der Hilfe von Mister überleben können, einem raubeinigen Vampirjäger. Martin begleitet fortan Mister auf seinem Weg nach Norden, nach “New Eden”, einem Ort der weitestgehend vampirfrei sein soll. Martin wird zu Misters Gehilfen, welcher ihm in die Kunst der Pfählens einführt, ihn zu kämpfen und zu jagen lehrt. Auf ihrer Reise durch die Staaten treffen sie neue Gefährten, Zwischen letzten freien Stätten der Menschlichkeit lauert dabei die Gefahr niederträchtiger Mitmenschen ebenso, wie die allgegenwärtige Bedrohung durch die Vampire.

Das ist die Zusammenfassung bei ofdb und ich bedanke mich recht herzlich beim Autor, denn ich habe bestenfalls 2 Sätze zusammenbekommen, denn eigentlich hat der Streifen seine Geschichte nach 20 Minuten bereits erzählt. Weitere Angriffe der Vampire und der Bruderschaft wiederholen sich immer wieder, aber sonst?

Lobenswert, das man versucht hier ein Drama und nicht einen reinrassigen Horrorfilm abzuliefern, doch obwohl viel gesprochen wird ist die Charakterzeichnung eher bescheiden.

Nicht wiederzuerkennen ist Kelly Mc Gillis, die Dame aus TOP GUN ist zwar mittlerweile über 50, doch ich musste wirklich mehrmals hinschauen. Ob sie jetzt für die Rolle so zurechtgemacht wurde kann ich nicht sagen, doch sie sieht wirklich schrecklich alt aus.

Fazit. Netter Versuch dem Genre noch etwas neues abzugewinnen, der aber allzu oft in Langatmigkeit ausufert.

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AFTER DARK SPECIAL – PROWL/HUSK/PREY (Universum Film)

am 03. Oktober 2011 unter Horror abgelegt

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Bei AFTER DARK handelt es sich um ein Horrorfilm-Festival, das mir bislang unbekannt war, obwohl ich bei Nachforschungen feststellen musste, dass ich fast alle Filme kenne, die dort in den letzten Jahren liefen. Universum hat die Streifen, die dort im letzten Jahr aufgeführt wurden aufgekauft und bringt uns das Ganze nun auch unter dem Namen des Festivals näher. Hier liegen die ersten drei Beiträge vor.

In HUSK geht es um ein paar Jugendliche die von der Straße abkommen und in den Graben fahren. Das Auto ist zerstört und fahrunfähig, also versucht man Hilfe aufzutreiben, doch hätte man den Rest des Weges besser zu Fuß gehen sollen, denn das Haus das man gesichtet hat, liegt hinter einem Maisfeld und da geht es nicht mit rechten Dingen zu, was alsbald zur Dezimierung der Gruppe führt.

Ebenfalls um eine Gruppe Jugendlicher geht es in PROWL. Amber hat die Möglichkeit aus ihrem grausigen Kaff herauszukommen und in die große Stadt zu ziehen. Sie muss bis zum nächsten Tag allerdings ihren Mietvertrag unterschrieben haben, hat aber kein Auto. Also fragt sie den Freund ihrer besten Freundin, der dann auch zustimmt und auch ihre restlichen Kumpel wollen sie auf dem Weg in das neue Leben begleiten. Unterwegs bleibt das Auto liegen, doch ein freundlicher Lastwagenfahrer nimmt die Gruppe auf, die im Laderaum des LKWs mitfahren darf, doch als man die Fracht untersucht und dort blutige Tatsachen zum Vorschein kommen, weiß man das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht – und es kommt noch schlimmer.

In PREY gehen vier Männer auf Wildschweinjagd, allerdings eher gezwungenermaßen, denn die Viecher sind äußerst aggressiv und nachdem man mehrere Hirsche tot aufgefunden hat, muss man etwas gegen diese Plage unternehmen. Als man in die Gebiete der Tierchen eindringt muss man allerdings feststellen, das die lieben Schweinchen von mit Chemikalien verseuchtem Wasser getrunken haben, was sich sichtbar an ihrem Verhalten zeigt. Zudem lassen sich die possierlichen Vierbeiner nicht so leicht erschießen wie gedacht.

Ich denke, das alle drei Filme den Horrorfan gut unterhalten. Mir persönlich hat PREY am besten gefallen, ohne dass ich jetzt genau sagen könnte wieso. Vielleicht ist die Story nicht ganz so durch wie die anderen beiden, denn mutierte Wildschweine waren selbst mir neu. In dem Streifen fließt das Blut wirklich literweise und das konsequente Ende wirkte auf mich sehr überraschend.

PROWL ist ein solider Horrorstreifen, der allerdings keine große Story zu bieten hat, aber für einen Film dieses Genres mit ungewöhnlich guten Darstellern punkten kann – auch hier ist das Ende sehr gelungen.

Atmosphärisch kann auch HUSK mithalten, obwohl man der Geschichte um auferstandene Vogelscheuchen nichts wirklich neues abgewinnen kann (die habe ich in zudem in Alzey auch jeden Tag), sorgen die Kamerafahrten durch die Maisfelder durchaus für Spannung und man versucht auch die Geschichte die dahinter steckt komplett aufzuklären.

Ich bin auf die weiteren fünf Beiträge gespannt die uns dieses Jahr noch erwarten. Im Schnitt gibt es für die ersten drei Streifen vom Chucky

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PRIMAL (Sony Pictures)

am 03. Oktober 2011 unter Horror abgelegt

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Eine sechsköpfige Gruppe Twens will im australischen Dschungel Höhlenmalereien erforschen. Bald jedoch muss man einsehen das man das lieber hätte lassen sollen, denn eben diese Malereien zeigen, das es in der Gegend nicht wirklich angenehm ist und so kommt es wie es kommen muss. Als einer der Herrschaften an einem merkwürdigen Fieber erkrankt, welches wohl von kleinen Egeln im See übertragen wurde und sie bald zu einem mit bösen Beisszähnchen ausgestatteten Tier mutiert, wird es auch für die anderen gefährlich, denn Madame hat ständig Hunger und das Virus ist übertragbar.

Das hört sich alles total durchgenudelt an, aber glücklicherweise ist der Streifen nicht annähernd so schlecht wie viele seiner ähnlich gelagerten Artgenossen. Dazu tragen die ordentlichen Schauspieler, die gruselige Atmosphäre und die toughe Hauptfigur bei.

Gruselig wird’s leider auch bei den Schnitten der FSK, die ihre Finger mal wieder nicht von diesem Streifen lassen konnte. Leider habe ich nur die geschnittene Fassung gesehen.

Fazit: Nix neues, aber zumindest gut geklaut, ist PRIMAL für 90 Minuten Unterhaltung auf jeden Fall geeignet, wenn man sich nicht an den Schnitten stört, aber dafür kann der Film an sich ja nichts.

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THE CHAIR (I-on New Media/WVG)

am 22. September 2011 unter Horror abgelegt

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Die Psychologiestudentin Danielle hat eine schwere Zeit hinter sich, denn sie litt unter Paranoia. Nun zieht sie in ein altes Haus ein, um sich auf ihre Abschlussarbeit vorzubereiten. Schon nach kurzer Zeit merkt sie das dort etwas nicht stimmt. Gegenstände wandern selbständig im Haus herum und nachts schient auch jemand im Gebäude herumzuschleichen. Als sie nachforscht kommt sie dahinter, das hier früher einmal der Magier Zymytryk lebte und den Kindermörder Crowe mit einem Fluch belegte, so dass dieser 100 Jahre lang nicht sterben kann…doch diese sind nun abgelaufen.

Das hört sich wesentlich platter an als es letztendlich ist, denn der Streifen ist durchaus als gelungen zu bezeichnen. Dazu trägt vor allem die hervorragende Kameraarbeit bei, die es durch geschickte Schwenks immer wieder schafft aus dem Nichts Spannung aufzubauen. Zudem ist mal neu, dass die Protagonistin nicht schreiend durch die Gegend rennt, sondern versucht das Geheimnis zu ergründen und dabei selbst in Gefahr gerät und trotzdem weitermacht.

Das Ende ist mal wieder eher mau ausgefallen, da hätte man sich etwas besseres einfallen lassen können, dich insgesamt ist der Streifen durchaus zu empfehlen, zumal die Hauptdarstellerin für so einen Low Budget Film eine durchaus beachtliche Leistung abliefert.

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JULIAS EYES (Kinowelt)

am 14. August 2011 unter Horror, Thriller abgelegt

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Julia hat eine Augenkrankheit, die definitiv dazu führen wird, das sie erblindet. Das gleiche Schicksal wird auch ihre Schwester ereilen, doch dazu kommt es nicht, da sich diese umbringt. Doch Julia hat erhebliche Zweifel daran, das das ganze ein Selbstmord war. Trotz inständigem Bitten ihres Ehemanns, die Sache auf sich beruhen zu lassen, forscht sie auch noch weiter, als es für sie gefährlich wird, denn ihre Schwester war wohl mit einem geheimnisvollen Mann zusammen. Doch die Suche nach diesem gestaltet sich äußerst schwierig, denn niemand will sich so recht an diesen erinnern. Als sie kurz davor steht ihn aufzuspüren, geschieht ein Mord – und es bleibt nicht der einzigste…….und durch die Aufregung wird Julias Augenlicht immer schwächer….

Eine interessante Grundstory, von der ich sogar noch einiges verheimlichen muss, weil ich sonst zu viel verraten würde, denn der Film schlägt sehr viele Haken und ständig hat man eine andere Person in Verdacht.

Die Atmosphäre und die Kameraarbeit sind absolut hervorragend und ergeben im Zusammenspiel mit dem schön schaurigen Score einen spannenden Thriller, der (sieht man von einer Szene ab) auch vollständig ohne Blutvergießen auskommt, sondern den Suspense durch andere Dinge erzeugt.

Inmitten des ganzen Szenarios liefert die Hauptdarstellerin eine vorzügliche Leistung ab undn spielt so überzeugend, das man wirklich meinen könnte, sie erblinde bald.

Fazit: Spannender und origineller Streifen, der zudem einen Hauch von Hitchcock versprüht.

6 chucky

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