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Archiv der Kategorie 'Horror'

CHILD EATER (Splendid)

am 16. Mai 2018 unter Horror abgelegt

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Augen auf bei der Jobwahl. Helen will sich etwas dazuverdienen und nimmt eine Arbeit als Babysitter für den kleinen Lucas an. Er und sein Vater wohnen außerhalb der Stadt, in einer Gegend, die nicht unbedingt den besten Ruf genießt, denn angeblich wohnte dort früher ein Serienkiller, der es auf die Augen von Kindern abgesehen hatte, weil der Bekloppte dachte, er könnte damit seine eigenen, kaputten Sehorgane wieder reparieren. Als Lucas nachts verschwindet, geraten er und Helen in tödliche Gefahr, denn der Killer scheint nämlich durchaus noch lebendig zu sein und mittlerweile ist er auch bei dem einsammeln der Augenpaare nicht mehr so wählerisch, was das Alter der Opfer angeht.

Eine etwas krude Geschichte die uns hier präsentiert wird, die aber, für einen doch schmal budgetierten Film, ordentlich umgesetzt wurde.

Zimperlich geht der Mann nicht gerade zur Sache, so dass hier auch die Splatterfreunde durchaus an manchen Stellen auf ihre Kosten kommen. Einige Effekte erinnerten mich ein wenig an STITCH.

Für einen B-Movie sind auch die Schauspieler in Ordnung und der Spannungsbogen wird recht gut aufrecht erhalten. Die sehr gute Musik (von Soundtrack möchte ich hier nicht sprechen, da es eher wiederkehrende Themen sind) untermalt das Geschehen dabei sehr gut, besonders gegen Ende, als es dann zur Sache geht.

Das Cover, das man sich für CHILDEATER ausgesucht hat, ist allerdings mal richtig gelungen, auch wenn er später nicht nur Kinderäuglein klaut, finde ich dies für einen Horrorfilm extrem ansprechend und aufgrund von diesem, werden sich auch viele diesen Streifen zulegen ohne ihn zu kennen, denn ansonsten habe ich über den Titel recht wenig im Internet gefunden.

Die werden auch nicht enttäuscht sein, wenn man jetzt keinen Überfilm erwartet, sondern einen soliden, kleinen Horrorfilm mit einer erstaunlich konsequenten Hauptdarstellerin. Das Ende lässt einen zweiten Teil offen.

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THE CURED (Splendid)

am 10. Mai 2018 unter Drama, Horror, Reviews abgelegt

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Wieder einmal hat ein tödlicher Virus ein ganzes Land dahingerafft, in diesem Fall Irland. Glücklicherweise wurde ein Heilmittel gefunden, das 75 % der Menschen, die damit infiziert wurden, wieder zu normalen Lebewesen macht. Doch diese sind in der Bevölkerung nicht gerade willkommen, da man Angst vor ihnen hat. Zudem können sie sich an alle Gräueltaten, die sie während der Krankheit begingen, erinnern. Auch Senan ist einer von ihnen, hat aber Glück im Unglück, denn seine Schwägerin Abbie nimmt ihn bei sich auf. Zudem war das Heilmittel wie erwähnt nur bei 75 % der Menschen erfolgreich und die Regierung berät nun, was mit dem Rest passieren soll, die in unterirdischen Zellen eingesperrt sind. Von den ewigen Schikanen und dem Hass der ihnen entgegenschlägt angewidert, schließen sich zudem die Geheilten zusammen und wollen für ihre Rechte kämpfen. Doch das führt zu einer weiteren Katastrophe.

Wie man an der Zusammenfassung deutlich erkennen kann, handelt es sich hierbei nicht um einen Horrorfilm, sondern um ein Drama, das im Horror-Genre spielt,was ein großer Unterschied ist. Eigentlich ist das ganze sogar eher ein sozialkritischer Film.

Wieso Ellen Page in einen Streifen auftaucht, der in Irland gedreht wurde, ist mir nicht bekannt. Noch dazu hat sie diesen mitproduziert, was auch ungewöhnlich ist, denn sie ist nun nicht wirklich bekannt dafür, dieses Genre zu bedienen.

Für ein Regiedebüt sieht das ganze auch sehr ordentlich aus. Mit vielen Blaufiltern und tristen Kulissen wird eine trostlose Atmosphäre erzeugt, die die Geschichte sehr gut unterstützt.

Mit Ausnahmen der letzten 20 Minuten fehlen hier allerdings nahezu jegliche Action-Elemente und auch die Horrorfreaks kommen nicht wirklich auf ihre Kosten. Das erinnert mich ein wenig an ARRIVAL, von dem viele enttäuscht waren, weil er eben doch weitestgehend kein Science-Fiction-Film, sondern ein Drama war.

Daher ist die Zielgruppe für CURED sehr schwierig. Dem Freund des Massakers wird zu wenig Blut geboten und Fans des Drama-Genres mögen im Allgemeinen keine Filme über Zombies.

So bleibt unter dem Strich ein gut gefilmtes und gespieltes Sozialdrama, mit einigen kleinen Längen, das aber, wie bereits erwähnt, nicht sehr viele Menschen ansprechen wird, was schade ist, denn am Film selbst gibt es wenig zu meckern.

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HOUSE HARKER (Koch Media)

am 02. Mai 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

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Die Brüder Charlie und Gerry Harker sind direkte Nachkommen des legendären Vampirjägers Jonathan Harker. Doch ihr Glaube an die Familiengeschichte rund um die Jagd auf Vampire macht sie in der heutigen Zeit nicht zu Helden, sondern zum Gespött der Stadt. Zudem gehen die Gelder aus und das Haus soll verkauft werden. Da kommt man auf eine geniale Idee. Mit Hilfe eines Schauspielers soll die Jagd auf einen „echten“ Vampir realisiert und gefilmt werden, was sicherlich mit einer netten finanziellen Spritze verbunden ist. Pech ist aber, das der engagierte Schauspieler wirklich auf der Hinfahrt auf einen Vampir trifft und dieser ihn um die Ecke bringt. Nun wartet eben ein echter Blutsauger auf die ahnungslosen Harkers…

HOUSE HARKER springt so ein wenig auf den Humor von TUCKER UND DALE auf, ohne jedoch dessen Qualität zu erreichen. Dafür sind leider einige Witze ziemliche Rohrkrepierer, andere komischerweise erstaunlich lustig. Ob da wieder die deutsche Synchronisation schale Gags eingebaut hat – es steht zu befürchten?

Die Idee an sich ist ganz putzig und das Finale ist mit der FSK Freigabe 16 fast schon grenzwertig. Vor 10 Jahren wäre der nicht mal ungeschnitten durchgegangen, doch bei Horrorkomödien ist man in der letzten Zeit doch etwas gnädiger geworden.

Die Charaktere sind zwar nicht wirklich glaubwürdig und die Nummer mit dem Stift hinter dem Ohr ziemlich bescheuert, dem entgegen stehen aber auch ein paar wirklich gelungene Einfälle.

Solche Filme sind dann immer schwer zu bewerten. Zudem tue ich mich grundsätzlich schwer mit Komödien aus dem Horrorgenre, weil sie einfach oft zu sehr in Quatsch abdriften. Dieser Film findet eine gesunde Mitte und ist recht unterhaltsam, wenn auch nicht der ganz große Wurf.

Scheinbar sind viele aber nicht meiner Meinung, denn die Kritiken in Internet sind erstaunlich gut.

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HOSTILE (Splendid)

am 17. April 2018 unter Drama, Horror abgelegt

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Juliette hat ein mieses Leben und verdient sich ihren Lebensunterhalt mit illegalen Geschäften. Zudem ist sie drogenabhängig. Dann lernt sie eher durch Zufall den smarten Jack kennen. Dieser verliebt sich in sie und versucht sie aus der Hölle, in der sie sich befindet herauszuholen.

Wir machen einen Sprung. Die Menschheit ist fast ausgestorben. Eine der wenigen Überlebenden der Apokalypse ist eben Juliette, die mit dem Geländewagen die Umgebung abfährt und nach Lebensmitteln sucht. Dann hat sie einen Unfall, bei dem sie sich überschlägt und das Bein bricht. Hilfe kann erst am nächsten morgen da sein. Und außerhalb des Wagens lauern fiese Mutanten, die nur darauf warten ihr nächstes Opfer in die Finger zu bekommen.

Die wohl skurrilste Genre-Mischung, die mir je unterkam, haben wir hier. Oder kennt jemand einen Mix aus Drama, Romanze und Endzeithorrorfilm? Also ich wüsste hier keine Referenz.

Das ganze beginnt auch nach dem großen Chemieunfall, der die Menschheit dahingerafft hat. Wie sie Jack kennenlernt, wird immer wieder in kurzen Rückblenden zwischendurch erzählt. Dieser Stil ist seit LOST sehr beliebt, denn das war eigentlich die erste Serie, die dies massenweise zeigte.

Natürlich nehmen diese Rückblicke immer wieder etwas das Tempo aus dem Streifen. Da diese aber interessant erzählt sind und sich daraus auch eine hervorragende Charakterentwicklung ergibt, sind sie als gelungen zu bewerten.

Das sich alle Teile des Filmes gerade gegen Ende so perfekt ergänzen ist sicherlich auch dem Geschick des Drehbuchautors zu verdanken, denn eigentlich kann dieser Genremix niemals gutgehen. Dazu gibt es noch einen Twist mit einer wirklichen Überraschung und einen sehr stimmigen Abschluss.

Zwar hat Regisseur Mathieu Turi schon an sehr vielen bekannten Filmen in verschiedenen Funktionen mitgewirkt, doch dieses hier ist sein Spielfilmdebüt.

Eine korrekte Bewertung zu finden ist hier sehr schwer, da vielen Horrorfreaks, die anderen Elemente nicht gefallen werden und Leuten, die gerne Dramen sehen, wohl kaum die Horrorelemente. Daher ist die Bewertung in diesem Falle eher sehr subjektiv, denn ich fand HOSTILE großartig. Daher

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AMERICAN PSYCHO 2 (Koch Media)

am 17. April 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

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Die beinahe tödlich verlaufene Begegnung mit dem Ur-Psycho Patrick Bateman hat die junge Rachael Newman nachhaltig geprägt: Fasziniert von Mördern und deren Taten will sie an der Universität bei Ex-Agent Starkman alles dafür tun, um FBI-Profilerin zu werden. Ein Ziel, für das sie bald schon in die Fußstapfen ihrer Forschungsobjekte tritt und vom Opfer zur atemberaubend schönen Täterin wird…

Soweit der Pressetext, den ich mal dreist übernommen habe, einfach weil er alles gut zusammenfasst und der Streifen auch den meisten bekannt sein dürfte, da er immerhin schon 15 Jahre auf dem Buckel hat.

Das Problem für die damals vernichtenden Kritiken war sicherlich nicht der Film an sich, sondern die völlig beknackte Herleitung zu Bateman. Da wollte man nochmal schnell Geld verdienen und die meisten fielen ja auch darauf rein. Abgesehen von den ersten dusseligen 5 Minuten hat der Film aber GAR nichts mit dem ersten Teil zu tun und die sind auch an den Haaren herbeigezogen.

Betrachtet man den Streifen jedoch als völlig eigenständigen Film ist er durchaus unterhaltsam. Zudem handelt es sich hierbei ganz klar um eine Horrorkomödie, denn hier sind deutlich mehr Gags vorhanden, als das Spannung aufgebaut wird

Sogar Antischauspielerin Mila Kunis macht ihre Sache ganz ordentlich und William Shatner sieht man eh immer wieder gerne. Dazu gibt es ein recht originelles Ende.

Wäre der Film unter einem anderen Namen erschienen, hätte man ihn sicher besser befunden. Daher bezieht sich meine Bewertung auch auf den Streifen selbst und da dieser durchaus unterhaltsam ist gebe ich…

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SHORTWAVE (Ion New Media)

am 10. April 2018 unter Drama, Horror abgelegt

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Josh und Isabel können das spurlose Verschwinden ihrer kleinen Tochter auch nach 2 Jahren nicht verarbeiten und ziehen in ein abgelegenes Landhaus, das Joshs Chef ihnen zur Verfügung gestellt hat. Ihr Mann arbeitet an etwas sehr speziellem. Mit Hilfe von Radiokurzwellensignalen will er beweisen, das es Außerirdische gibt, die so über die Erde miteinander kommunizieren. Rein zufällig stellt sich heraus, das Isabel sehr zugänglich für diese Sache ist und bei Abhören dieser Signale von Visionen eingeholt wird, die teilweise recht schmerzhaft sind, ihr aber auch verraten, dass sie ihre Tochter wiedersehen kann. Doch so einfach ist das nicht, denn diese Experimente haben ungeahnte Auswirkungen auf alle Beteiligten.

Die Geschichte dieses Streifens ist so ziemlich das schrägste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Alleine schon die Idee dass man mit Hilfe von Radiogeräten erforschen will, das Außerirdische Signale schicken und so kommunizieren ist schon reichlich abstrus..Dennoch macht der Film vieles richtig.

Da wäre zuerst der geniale elektronische Score zu nennen, der die Ereignisse geschickt untermalt. Die surrealistischen Elemente und die teilweise extrem schräge Geräuschkulisse tun ihr übriges.

Zudem baut der Regisseur hier ein interessantes Stilmittel ein. Jedesmal wenn man von diesen eben genannten Geräuschen heimgesucht wird (auch als Zuschauer), schwenkt er kurz darauf zum Beispiel auf den Wald, so dass auf diese nervigen Töne plötzlich totale Ruhe folgt. .

Angereichert ist das ganze mit surrealistischen Elementen. Allerdings muss man auch sagen, das gegen Ende doch einige Fragen offen bleiben, denn die Geschichte ist insgesamt wesentlich komplexer, als sie im ersten Moment scheint. Daher werde ich mir SHORTWAVE auch noch einmal anschauen, denn ich muss zugeben, das ich ein paar Sachen nicht verstanden habe. Der Showdown allerdings ist richtig gut.

Für Leute des stringenten Mainstreamkinos ist der Film daher auch ungeeignet, und auch den Zeitsprüngen ist teilweise nicht einfach zu folgen. Der Film beginnt als Drama und wandelt sich dann zu einem Horrorfilm, was er aber auch recht gut hinbekommt.

Fazit: Nicht so schräg wie ein Lynch Film, aber doch ungewöhnlich. Hier ist viel eigene Vorstellungskraft gefragt.

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ENTITY (Koch Media)

am 31. März 2018 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Was kann schlimmer sein als die Angst vor dem nicht Sichtbaren? Die alleinerziehende Carla Moran führt ein beschauliches Leben, mit ihren 3 Kindern, bis sie eines Nachts von einem unsichtbaren Wesen vergewaltigt wird. Natürlich glaubt ihr das niemand und auch sie selbst vermutet, dass es nur ein schrecklicher Albtraum war, doch als sich diese Ereignisse häufen, sucht sie einen Psychiater auf, der natürlich ganz anders ansetzt und vieles auf ihr schwieriges Leben zurückführt, das sie in der Kindheit hatte. Als das Wesen dann auch noch die ganze Wohnung verwüstet und die sexuellen Attacken unerträglich werden, sucht Carla Experten für Parapsychologie auf.

Es gibt Filme die stehen schon ewig lange auf meiner Wunschliste. Das Versprechen der Firmen, das alle Streifen, die es mal auf DVD gab, bis Ende 2017 auch im Handel als Blu Ray erhältlich sein werden, erwies sich dabei als Schwachsinn, da gerade die Majors an so Kleinkrams gar nicht interessiert sind.

ENTITY ist aber immerhin 35 Jahre alt und solche Streifen fallen leider sehr oft durch den TEST OF TIME, weil sie einfach nicht mehr das nötige Grauen vermitteln, wie es viele der Filme heute tun. THE FOG ist zB ein Beispiel, das dieses Problem nicht hat, den kann man auch heute noch super schauen und so auch ENTITY.

Das liegt vor allem an der guten Darstellung der Barbara Hershey und an dem genialen Soundtrack, der die spannenden Szenen und die Angriffe perfekt untermalt. Auch die Synchronisation wirkt nicht so altbacken wie bei vielen Filmen dieser Dekade.

Das es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, ist natürlich unglaublich, doch man kann dies überall nachlesen und auch die damaligen Parapsychologen äußern sich im Internet dazu und können es sich bis heute nicht erklären.

Nach dem Umzug der Familie wurden die Attacken sanfter und seltener, warum? Das weiß auch bis heute niemand…..

Fazit: Unbedingt kaufen, da auch das Bild, abgesehen von einigen Blitzern, sehr gut restauriert wurde.

MIDNIGHT MAN (Universum Film)

am 31. März 2018 unter Horror abgelegt

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Alex ist ein Teenager, die bei ihrer geistig verwirrten Großmutter lebt. Als sie zusammen mit einem Freund den Dachboden durchsucht, finden sie eine Spielanleitung, die bei richtiger Anwendung den „Midnight Man“ erwachen lässt, ein fieses Wesen, das jedermanns schlimmste Albträume wahr werden lässt. Natürlich hält man das alles nur für Unsinn und spielt das ganze mal durch. Aber wie das nunmal so ist, kommt dann doch ein recht gemeines Wesen zum Vorschein. Hilfe sucht man bei Dr. Goodberry, der sich eigentlich um Großmutter Anna kümmert, der aber ebenfalls über dieses Spiel Bescheid weiß – kann er das ganze stoppen?

Teenager spielen Spiele, die sie auf dem Dachboden finden, das hatten wir bereits gefühlte 10000 Mal. Anscheinend schauen die aber nie Horrorfilme, denn dann wüssten sie, das das böse enden kann.

BYE BYE MAN, CANDYMAN, MIDNIGHT MAN, Hauptsache irgend ein Man, der irgend etwas böses anstellt. Originalität geht sicherlich anders.

Lil Shaye, die in den letzten Jahren ähnlich wie Donald Pleasence, eine zweite Karriere hinlegt und in nahezu jedem Horrorfilm dabei ist, spielt die senile alte Oma hervorragend – einen etwas längeren Gastauftritt hat Freddy Krüger Darsteller Robert Englund.

Das ist nicht schlecht gemacht, die Atmosphäre ist auch ganz nett, zumal sich alles in dem Haus abspielt und man nahezu keine Außenszene hat – aber es war eben schon so oft da.

Für Menschen die nur alle 2 Jahre mal einen Horrorfilm schauen, mag das aufregend sein, für die erfahrenen Freaks ist das ein Streifen, der zwar handwerklich ordentlich gemacht ist, aber so originell wie die leeren Versprechungen der Bundeskanzlerin – alles schon zig mal da gewesen.

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NIGHTMARE – SCHLAF NICHT EIN (Tiberius Film)

am 27. März 2018 unter Horror abgelegt

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Alice ist eine junge Ärztin, die in einem Schlaflabor arbeitet. Da sie selbst mit schlimmen Träumen zu kämpfen hat, seit ihr Bruder aus dem Fenster stürzte, versucht sie auch anderen zu helfen, die, die gleichen Probleme haben. Als sie eines Tages von einer verzweifelten Familie aufgesucht wird, die seltsamerweise komplett unter grauenhaften Alpträumen leidet, versucht sie, ihnen zu helfen und geht an diese Sache natürlich rein wissenschaftlich heran, doch sie muss bald feststellen, das sie hiermit nicht weiterkommt. Mit zunehmender Dauer erkennt sie, dass die Geschichte der Familie den gleichen Hintergrund hat, wie ihre eigene, doch wie soll man etwas übersinnliches bekämpfen, das einen im Schlaf heimsucht? Irgendwann muss eben jeder Mensch mal schlafen.

Der Streifen heißt in Original SLUMBER, was wesentlich besser passt, als der deutsche Verleihtitel, der wohl versucht, hier Assoziationen mit Freddy zu wecken, was aber kompletter Unfug ist.

Denn dieser Film hier glänzt mit einer sehr schönen Atmosphäre und subtilem Horror ohne große Gewaltexzesse und erinnerte mich in seiner ganzen Machart ein wenig an BABADOOK.

Gemeinsam hat er mit diesem auch teilweise grottenschlechte Kritiken (Babadook hat bei amazon einen völlig unverständlichen Schnitt von 2,4), denn bei imdb gibt es hierfür zum Zeitpunkt dieser Kritik eine lächerliche 4,7. Haben die alle einen anderen Film gesehen?

Maggie Q, bekannt geworden mit den drei Teilen der „Bestimmung“, liefert als junge Psychologin eine exzellente Leistung ab. Dieser Rolle ist komplett anders gelagert, als die vorherigen und zeigt sie von einer völlig anderen Seite.

Ob man diesen merkwürdigen alten Mann kurz vor Ende, der so bescheuert spricht wirklich mit hätte einbringen müssen, weiß ich nicht, denn dieser Charakter wirkt mir arg überzeichnet, auch wenn er eine wichtige Rolle spielt bei der Auflösung.

Trotz der kleinen Mängel in der B-Note ein kleiner Geheimtipp, für Menschen denen Atmosphäre wichtiger ist als Blutvergießen. Die Szenen im Schlaflabor sind absolut klasse und stellen die Highlights des Streifens dar.

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DAS BELKO EXPERIMENT (Fox)

am 01. März 2018 unter Horror, Thriller abgelegt

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80 amerikanische Angestellte einer Firma, die ihr Büro in Bogota hat, werden mal so beiläufig über die Sprechanlage informiert, dass sie ab nun alle Gefangene sind, und aufgefordert, sich an einem recht perfiden Spiel zu beteiligen: Entweder man tötet die anderen, oder man wird selbst getötet. Zunächst nimmt man das ganze nicht ernst, doch als plötzlich 30 Mitarbeiter tot umfallen, weil man allen Angestellten ohne Ihr Wissen einen Chip implantiert hat, fallen alle Hemmungen und jeder will sich selbst retten und so stapeln sich bald die Leichen.

Das hört sich insgesamt nach stupidem Gemetzel an – ist es aber gar nicht. Vielmehr zeigt der Film recht gut auf, wie Menschen sich verändern, wenn ihr Leben bedroht ist und das natürlich Vorrang vor den anderen hat.

Ein wenig erinnert das ganze an HOUSE OF NINE, der eine ähnliche Thematik hatte, einer der letzten Filme mit Dennis Hopper. Auch dort war sich jeder selbst der nächste, wobei in diesem Fall außer der Tötung der Konkurrenz wenig Spielraum für einen Ausweg bleibt, während es im vorgenannten Film ja nur ums Geld ging.

Schauspielerisch für so einen Film durchaus ansprechend, ist das überraschende vor allem, das so etwas bei FOX erscheint nun wahrlich nicht dafür bekannt, brutale (und hier spritzt das Blut wirklich ganz nett) Indepentfilme zu veröffentlichen.

Fazit: Blutiger und überraschend spannender Film, der durchaus einen gewissen Tiefgang besitzt, soweit das in diesem Genre möglich ist.

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