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Archiv der Kategorie 'Horror'

INSIDE THE DARKNESS (Eurovideo)

am 30. April 2012 unter Horror abgelegt

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Vier Highschool-Kids beobachten, wie beim Leichenbestatter Vaughn merkwürdige Schatten im Fenster zu tanzen scheinen. Also steigen sie ins Haus ein und finden Vaughns verstorbene Frau. Anscheinend hat der spleenige Kerl Madame konserviert. Dummerweise werden die Kids vom Herr des Hauses überrascht. Einen davon stößt er die Treppe hinunter und tötet ihn, in dem er ihn mit dem Fuß das Genick bricht. Doch natürlich glaubt den Jugendlichen keiner. Als sie weiter herumschnüffeln wird es gefährlich.

Ein typischer Streifen den man sich mal anschauen kann – wenn man bereit ist über einige Logikfehler hinwegzusehen. Alleine beim Tod des Jugendlichen sollte der schlauen Polizei doch zumindest mal auffallen, dass das Ableben nicht durch einen Treppensturz verursacht wurde. Auch die Flucht aus dem Krankenhaus ist hanebüchen konstruiert.

Ähnliche Aussetzer gibt es reihenweise, doch wie gesagt, wenn man bereit ist über so etwas hinwegzusehen ist der Streifen recht unterhaltsam, wenn man auch Dennis Quaid den Bösewicht nicht so recht abnimmt, weil man ihn eigentlich nur als den guten kennt – außer vielleicht in PANDORUM habe ich ihn noch nie in der Rolle des Psychopathen gesehen.

Fazit: Leidlich unterhaltsamer Horrorthriller, der aber immerhin aus wenig Budget noch etwas herausholt.

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THE THING (Universal Film)

am 30. April 2012 unter Horror, SciFi abgelegt

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Bei einer Expedition am Südpol stoßen norwegische Forscher auf ein Alien-Raumschiff. Im vereisten Wrack entdecken sie ein Wesen, das anscheinend beim Absturz ums Leben kam. Die Paläontologin Kate Lloyd und ihr Team beginnen sofort mit der Untersuchung, müssen aber feststellen, das das Vieh noch ganz schön lebendig ist. Und noch fies dazu. Es kann nämlich in den Körper eines Menschen eindringen und ihn 1:1 nachahmen. Und bald stellt sich für die Wissenschaftler die Frage: Wer ist denn nun eine Kopie und wer nicht?

THE THING ist die Vorgeschichte zum John Carpenter Klassiker „DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT“, würde aber auch genauso gut als Remake durchgehen, wenn da nicht das Ende wäre, denn da schafft man es geschickt zum vermeintlichen Nachfolger überzuleiten ,in dem man die zum Klassiker gewordene Musik einführt. Eine sehr schöne Idee wie ich finde.

Auch ansonsten weiß der Streifen zu überzeugen. Dem Regisseur gelingt es eine unglaublich klaustrophobische Spannung zu erzeugen. Dazu gesellt sich ein extrem hoher Bodycount und es ist unbegreiflich, wie der an manchen Stellen wirklich eklig brutale Streifen eine FSK 16 Freigabe bekommen hat. Die Verwandlungsszenen sind teilweise wirklich widerlich.

Trotzdem wurden hier mehr als ordentliche Schauspieler gewählt und auch die Rolle der Forscherin wurde mit Kate Lloyd gut besetzt, die die toughe Wissenschaftlerin überzeugend verkörpert.

Fazit: Erstaunlich gutes Horrorstreifen, der sowohl als Prequel als auch als Sequel durchgeht. Durchhänger findet man hier absolut keine. Eine Überraschung.

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THE CALLER (Ascot Elite)

am 18. April 2012 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

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Mary hat sich von ihrem Mann getrennt und ist in eine kleine Stadt in Puerto Rico gezogen. Beim Einzug entdeckt sie ein altes Telefon, das sie auch alsbald anschließt. Kurz darauf bekommt sie einen Anruf einer Dame namens Rose, die nach einem ehemaligen Bewohner fragt. Mary erklärt ihr das die Person dort nicht mehr wohnt, doch die Dame lässt nicht locker und ruft immer wieder an. Dann stellt sich heraus, das die Anrufe von Rose aus dem Jahre 1979 kommen. Mary kann das aber verständlicherweise nicht recht glauben. Als sie nachforscht findet sie heraus das Rose früher tatsächlich im ihrem Appartement gewohnt hat und einen untreuen Freund hatte. Als Mary ihrer Anruferin sagt sie möchte sie bitte nicht mehr belästigen, greift diese zu radikalen Mitteln um die Freundschaft zu erhalten. Denn Rose kann natürlich in ihrer Zeit die Zukunft ändern und das geht für manche Beteiligten im Umfeld von Mary gar nicht gut aus.

Da sieht man mal wieder, dass es kein riesiges Budget braucht um einen kleinen, feinen Reißer zu schaffen. Es genügt eine gute Idee und ein Telefon – nicht gerade viel in der heutigen Zeit.

Natürlich gibt es auch hier das eine oder andere kleinere Logikloch, aber das ist bei dieser Story zu verschmerzen. Da muss man dann drüber hinwegsehen, was aber kein großes Problem darstellt, denn der Streifen ist sauspannend und man ertappt sich bald selbst dabei bei dem Versuch zu erahnen, was Rose denn nun als nächstes tun wird.

Zudem gibt es einen sensationellen Showdown der relativ lange geht und eine wirklich originelle Idee bereithält. Lange habe ich nicht mehr so einen spannenden Schluss gesehen, da dieser in letzter Zeit in vielen Filmen doch ziemlich hingerotzt wird.

Inmitten dieses Szenarios liefert die mir unbekannte Rachelle Lefefre eine gelungene Performance ab, Ich habe schon den ein oder anderen Film gesehen, in dem sie mitspielte fiel mir auf als ich bei ofdb stöberte, aber aufgefallen war sie mir noch nie.

Fazit: Toller kleiner B-Movie der aus fast nichts extrem viel macht. Ein echter Geheimtipp.

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DER EXORZISMUS DER EMMA EVANS (Universum Film)

am 02. April 2012 unter Horror abgelegt

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Die 15jährige Emma genießt ihre Pubertät. Erster Alkoholkonsum, erstes Rumknutschen – nichts was zur Beunruhigung der konservativen Erzeuger führt. Doch eines Tages bekommt sie plötzlich einen epileptischen Anfall im Beisein ihrer Eltern. Zwar kommt sie relativ schnell wieder auf die Beine, doch danach ist nichts mehr wie es war, denn Emma verspürt eine hohe Lust Menschen, die ihr nahestehen, zu verletzen. Sie versucht zum Beispiel ihren Bruder zu ertränken. Ihre Freundin beleidigt und verletzt sie aufs Tiefste mit Worten ohne das sie sich später erinnern kann, was sie gesagt oder getan hat. Als sie daraufhin zu einem Psychologen aufsucht und dieser am nächsten Tag tot in seiner Praxis liegt, ahnen die Eltern dass es sich hierbei nicht um ein normales Problem handelt. Als Emma nach einem weiteren Anfall plötzlich über dem Boden schwebt, schalten, die Eltern den Bruder der Mutter ein, welcher Priester ist. Offensichtlich ist das Mädchen vom Teufel besessen und der hat aber mal gar keine Lust seinen neuen Wirt schnell wieder zu verlassen.

Also ich muss erst einmal sagen, dass ich die vielen negativen Kritiken im Internet nicht verstehe. Natürlich ist das ein Thema, aus dem man nicht mehr viel herausholen kann, doch alleine die Art und Weise wie man sich dem ganzen nähert, ist ganz anders gelagert als bei anderen Produktionen dieser Thematik. Auch die subjektive Kamera unterstützt das Geschehen hierbei sehr gut.

Die Hauptdarstellerin liefert eine wirklich überzeugende Leistung ab – die Besessenheit wird von ihr durchaus glaubwürdig verkörpert.

Der Schlusstwist ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und wirkt doch etwas konstruiert. Auch dass Madame ohne Überwachung mal eben mit nem Kumpel wegfährt oder sich mit der Freundin trifft ist doch etwas merkwürdig, denn ich würde meine vom Teufel besessene Tochter nicht in der Gegend herumlaufen lassen, zumal ja bekannt ist, dass sie anderen wehtun will und wird.

Trotzdem gebe ich hier 5 Chuckys weil mir die Atmosphäre gut gefallen hat und der Film das Thema wie bereits erwähnt anders angeht, als ähnliche Streifen in Hochglanzoptik.

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ONE WAY TRIP (Ascot Elite)

am 02. April 2012 unter Horror abgelegt

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Ricola haben die Schweizer erfunden. Das wissen wir mittlerweile alle. Der Horrorfilm kommt da doch eher aus einer anderen Ecke, doch das heißt nicht, dass man das in der Schweiz nicht auch kann.

Sechs Studenten wollen in den Ferien die freie Natur genießen. Allerdings hat man sich entschieden, das nicht in Form von öden Spaziergängen zu tun, sondern man sucht den spitzkegeligen Kahlkopf, einen kleinen feinen Pilz, der für einige Stunden einen Trip schickt. Unterwegs gabelt man noch ein Pärchen auf und zu acht erreicht man trotz leichter Probleme (Autoreifen platzt) den Zielort. Dann schmeißt man sich die lustigen Dinger ein und schon geht’s los. Doch plötzlich kommt einer der Herrschaften mit blutigem Gesicht zum Zeltplatz zurück getaumelt. Also sucht man nach Hilfe und findet einen abgelegen Hof. Doch da wartet alles andere als eben diese.

Natürlich ist das nicht überragend neu. Das hat man zum Beispiel in SHROOMS schon mal so ähnlich gesehen. Ansonsten orientiert sich der Slasher an vermeintlichen Vorbildern wie COLD PREY oder vielen amerikanischen Streifen.

Trotzdem weiß OWT durchaus zu gefallen. Die Location ist gut gewählt, die Effekte sind gelungen und das Verhalten der Protagonisten ist bei weitem nicht so dämlich wie in anderen Streifen dieser Sorte. Die Auflösung ist auch in Ordnung und verläuft dabei nicht ganz so wie die meisten es sich sicherlich denken.

Schauspielerisch ebenfalls im positiven Bereich, fällt lediglich auf, dass die Darsteller sich alle bemühen Hochdeutsch zu sprechen – das klingt an manchen Stellen doch etwas verkrampft.

Trotzdem ist OWT ein gelungener Genre-Beitrag der sich vor den Vorbildern nicht verstecken braucht und in dem es spannungstechnisch nahezu keine Durchhänger gibt. Zudem sind einem die meisten Figuren sympathisch, so dass einem deren Ableben eher leid tut. Für Genrefans eine Empfehlung wert.

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URBAN EXPLORER (Universum Film)

am 14. März 2012 unter Horror abgelegt

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Berlin hat viel zu bieten. Ein immenses Kulturangebot, jede Menge Discotheken und Sehenswürdigkeiten. Wem das immer noch nicht reicht der kann in die unterirdischen Tunnel hinabsteigen, die teilweise schon 50 Jahre niemand mehr betreten hat. Die sogenannten URBAN EXPLORER sind Touristen die eben diese mit einem Führer zusammen erkunden. Und so macht sich eine vierköpfige Mutlti-Kulti Truppe zusammen mit einem „Reiseleiter“ auf den Weg in den Untergrund. Man ist fasziniert von dem was man dort vorfindet -  unter anderem dringt man bis in alte Fahrerbunker vor. Auf dem Rückweg stürzt jedoch der Führer (wie passend) ab und bricht sich das Bein. Zwei der Mädels machen sich daraufhin auf den Rückweg um Hilfe anzufordern. Das Pärchen aus den USA bleibt bei dem Verletzten. Da bekommen sie unerwartet Hilfe von einem ehemaligen DDR-Grenzsoldaten, der in diesem unterirdischen Höhlensystem zu leben scheint. Doch schon bald stellt sich heraus, das der Mann eher ein Touristenschreck ist….

URBAN EXPLORER ist der zweite Film von Andy Fetscher, der versucht den deutschen Horrorfilm, der ja neben all den Komödien ein stiefmütterliches Dasein fristet , auch international zu etablieren. Und dies gelingt auch über weite Strecken.

Die Location ist natürlich perfekt geeignet um düstere Bilder zu zeigen und auch Spannung zu erzeugen, ohne dass man dafür tricktechnisch viel tun muss. Leider weiß ich nicht in wieweit es diese Tunnel unter Berlin wirklich gibt und ob im Geheimen auch diese Expeditionen stattfinden, was leider auch in den Extras nicht erwähnt wird. Aber ich würde an so etwas auch teilnehmen.

Max Riemelt spielt den Führer und ist nun schon im zweiten Horrorfilm in kurzer Zeit präsent (nach WIR SIND DIE NACHT) während der charismatische Bösewicht vom renommierten Fernsehdarsteller Klaus Stiglmeier verkörpert wird, der seiner Figur eine unglaubliche Leinwandpräsenz verleiht.

Auch wenn man über typische Schwächen des Horrorfilms hinwegsehen muss (wieso killt man einen Bekloppten nicht wenn man es könnte) weiß der Streifen durch seine düstere Atmosphäre zu überzeugen. Zudem gefällt mir die Grundidee sehr gut. Der Splatteranteil ist auch nicht ohne. Im Gesamtpaket ein spannender Horrorstreifen mit leichten dramaturgischen Schwächen, welche aber durch die spookige Atmosphäre oft kaschiert werden.

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COLLAPSE OF THE LIVING DEAD (Intergroove)

am 15. Februar 2012 unter Horror abgelegt

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Das Farmerehepaar Robert und Molly ist vom Leben schwer gezeichnet. Vor einem halben Jahr haben die beiden ihre Tochter verloren und man steht kurz vor dem Ruin. Dann wird auch noch Sohn Will eines Tages von einem Fremden angefallen und gebissen. Wie sich herausstellt ist das jedoch nur der Anfang, denn plötzlich sind überall Untote auf den Straßen. Jedoch gehen langsam die Lebensmittel aus und Robert muss in die Stadt. Doch der Weg dahin ist mit vielen Gefahren gepflastert, denn die Untoten lauern überall.

Das hört sich nach der altbekannten Geschichte an, nur gibt es hier zwei Besonderheiten. Die Hauptrollen spielen Herrschaften Ende 50 und keine kreischenden Teenies und der Twist nach 60 Minuten des Films ist einer der besten, die ich seit Jahren gesehen habe. Niemals wäre ich darauf gekommen.

Anfangs dauert es jedoch etwas bis der Streifen in die Gänge kommt und die erste halbe Stunde ist schon etwas langatmig geraten. In der Mitte nimmt das ganze jedoch Fahrt auf und wird zu einer One Man Show von Chris Mulkey, einer der Schauspieler die jeder kennt, dem aber niemand einen Namen zuordnen kann.

Für einen Low Budget Streifen sieht das ganze zudem durchaus recht professionell aus und der Running Gag mit Bob dem Kopf, sorgt zwischendurch für einige Lacher.

Durchaus unterhaltsam das ganze und die Wende ist wirklich klasse, so verdient sich der Streifen trotz des recht lahmen Beginns noch 5 Chuckys.

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ALTITUDE (Eurovideo)

am 29. Januar 2012 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

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Sara und ihre Freunde wollen zu einem Rockkonzert. Da Madame gerade den Pilotenschein gemacht hat, bietet es sich natürlich an, da hinzufliegen, geht schließlich viel schneller als mit dem lästigen Auto. Man jettet also fröhlich los in freudiger Erwartung des Konzertes. Doch natürlich kommt es anders. Plötzlich versagen einige Instrumente und Sara kann die Höhe nicht mehr kontrollieren. Das trägt natürlich auch nicht gerade zur Beruhigung ihrer Freunde bei, die immer nervöser werden. Einer der Herrschaften müsste rausklettern und eine Kleinigkeit am Flugzeug verändern,doch wer hat dazu in dieser Höhe schon Lust? Die Stimmung unter den fünf wird immer schlechter und man beginnt sich Vorwürfe zu machen – doch das ist bald nicht das einzigste Problem.

Geht doch. Eine ganz simple Grundidee, die es aber so noch nicht gab. Die übernatürliche Wendung gegen Ende ist zwar arge Geschmackssache und auch der ganze Streifen strotzt nur so vor Unlogik, aber er macht vor allem eines: Spaß.

Die jungen, noch relativ unbekannten Hauptdarsteller machen ihre Sache richtig gut und auch die Kameraführung ist immer auf der Höhe. Auch die Special Effects sind für eine so kleine Produktion gelungen.

Aber nochmal. Man muss über teils wirklich hanebüchene Logiklöcher hinwegsehen. Wem das gelingt der bekommt einen ungewöhnlichen, fast kammerspielartigen Horrorfilm kredenzt der blendend unterhält. Das reicht doch auch mal.

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THE CHILDS EYE 3D (Ascot Elite)

am 26. Dezember 2011 unter Horror abgelegt

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Anfang des neuen Jahrtausends brach die Horror-Asien-Welle über Europa und die USA herein, Streifen wie THE RING oder THE GRUDGE fanden große Anerkennung und wurden zu Remakes verwurschtelt. Der beste Ableger dieser Richtung wurde 2002 veröffentlicht, denn THE EYE war spannendes und intelligentes Kino der beiden PANG Brüder, die seitdem versuchen ihren guten Ruf zu beschädigen, indem sie nur noch Müll abliefern, insbesondere seit sie in den USA Filme drehten. Außer dem grandiosen Re-Cycle haben die beiden wirklich nichts mehr zustande gebracht und das ändert sich mit THE CHILDS EYE auch nicht – im Gegenteil, dieser Streifen ist geradezu erschreckend innovationsfrei.

Die Story um 6 Freunde die in Thailand Urlaub machen wollen und aufgrund der Unruhen in der Bevölkerung in einem Hotel unterkommen und in diesem von Geistern heimgesucht werden, ist so spannungsarm und dämlich, das ich mich wirklich schwer tue, dem Streifen überhaupt etwas positives abzugewinnen.

Wer aber immer noch bei Mädels mit langen Haaren, sich selbstständig bewegenden Stühlen und langen Korridoren mit Schummerlicht zusammenzuckt, mag das hier vielleicht sogar spannend finden.

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HIDDEN 3D (Universum Film)

am 26. Dezember 2011 unter Horror abgelegt

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Nach dem seine Mutter das Zeitliche gesegnet hat erbt Brian ihr Anwesen. Madame war allerdings eine äußerst umstrittene Psychologin die Experimente durchführte, welche sich mit Suchtbehandlung beschäftigten. Zuerst will Brian auf das Erbe verzichten, fährt auf Anraten eines Freundes mit ein paar anderen Leuten dann aber dennoch hin. Kaum angekommen ereignen sich merkwürdige Dinge und nach kurzer Zeit dezimiert sich die Gruppe auch schon.

Das einzige was in diesem Streifen punkten kann ist die wirklich schön-schaurige Atmosphäre und die Dekoration, da hat man sich wirklich Mühe gegeben, im Gegensatz zur Storyausarbeitung oder der Charakterzeichnung.

Die Auflösung gegen Ende ist mit hanebüchen nicht einmal annähernd beschrieben und die Protagonisten eigentlich durch die Bank blöd, unsympathisch oder beides gleichzeitig. Die Rolle der Haley, Kollegin von Brians Mutter, ist zudem vollkommen dusselig.

Ich habe den Streifen zwar nicht in 3D gesehen, gehe jedoch nicht davon aus, das dieser sich dadurch enorm verbessert, dazu ist die Geschichte einfach zu krude und einem die Darsteller zu egal.

Fazit: Mauer Horrorstreifen, der gerne spannend wäre und wohl auch glaubt das zu sein, auf Dauer aber nur tierisch langweilt. Gähn.

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