ROLLERGIRL (Universum Film)
am 15. Februar 2012 unter Drama, Komödie abgelegt
Bliss lebt in einer öden Kleinstadt und arbeitet nebenbei in einem Fast Food Laden. Ihre Mutter meldet sie zu Schönheitswettbewerben an, obwohl Bliss dazu gar keine Lust hat. Eines Tages fällt ihr zufällig ein Flyer eines Rollerwettbewerbs für Mädels in die Hand. Fasziniert von dem Mut und dem Willen der Mädels meldet sie sich zu einem Schnupperkurs an und wird Mitglied bei den „Hurl Scouts“, dem schlechtesten Team der Liga. Mit Bliss wird das Team jedoch wesentlich stärker und fährt sogar Siege ein, die sonst niemals in Frage kamen. Dann lernt sie noch nen süßen Typen kennen und alles scheint perfekt. Doch ihre Mutter ist gegen diese brutale Sportart und versucht die weitere Teilnahme ihrer Tochter zu verhindern. Dann entdeckt Bliss, dass sie ihr Freund auch noch betrügt. Das neue Leben scheint wieder zusammenzubrechen.
ROLLERGIRL ist ein Film, den ich mir nur aus einem Grund ausgeliehen habe und der heißt Ellen Page. Dieses Mädel kann wirklich alles spielen und schließlich habe ich sie ja auch (zumindest für mich) schon entdeckt, als sie keiner kannte und in HARD CANDY und der TV-Serie RE-GENESIS mitspielte. Auch hier liefert sie wieder eine bezaubernde Vorstellung ab und bringt ihren Charakter absolut glaubwürdig rüber.
Aber auch der Film selbst weiß zu gefallen, denn die wirklich guten Dialoge und das Spiel der Nebendarsteller ist brillant. Drew Barrymore sieht mal richtig beschissen aus und wird nur noch von Juliette Lewis getoppt, die noch beschissener aussieht, aber ihre Rolle sehr gut ausfüllt.
Zudem gibt es eine wunderschön gefilmte Unterwasserszene von Bliss und ihrem Freund. Selten habe ich das Verliebtsein so schön eingefangen gesehen wie in diesen 3 Minuten – auch wegen dem tollen Score.
Fazit: Drew Barrymores Regiedebut macht wirklich Spaß. Auch wenn das Happy-End irgendwo vorhersehbar ist, gibt der Streifen einen sehr guten Einblick in eine Szene, die man in Deutschland kaum kennt und zeigt, was man mit Willen erreichen kann. Das ganze ist allerdings wesentlich weniger amerikanisch umgesetzt, als es nun vielleicht klingt. Auch für Menschen geeignet, die sonst keine Sportfilme mögen.






















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