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Archiv der Kategorie 'Action'

PURGE 3 – ELECTION YEAR (Universal Pictures)

am 17. Januar 2017 unter Action, Horror, Suspense abgelegt

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Die neuen Präsidentschaftswahlen stehen in Amerika bevor. Leo Barnes arbeitet mittlerweile für die Senatorin Charlie Roan, die gegen die Purge-Nacht ist und diese, sollte sie gewählt werden, auch umgehend abschaffen würde. Doch ihre politischen Gegner sehen das gar nicht gerne und versuchen sie umzubringen. Leo hat alle Hände voll zu tun, die Dame zu schützen, doch dann entdeckt er, das sich in seinen eigenen Reihen ein Verräter befindet und muss mit Charlie fliehen – was in der Purge-Nacht nicht weniger gefährlich ist, denn draußen warten jede Menge Irre mit Knarren..

Es geht in den dritten Teil der PURGE-Reihe. Nach mäßigen Kritiken, aber einem sehr guten Einspielergebnis, bei geringen Produktionskosten von Teil 1, war es eigentlich klar, das man diese Reihe fortsetzen wird, die sich auch durchaus auch zur Serie eignet. Der Streifen entwickelte sich zudem in der DVD-Szene zum absoluten Geheimtipp.

War Teil 2 allerdings ein wenig uninspiriert und machte sich das Fehlen von Ethan Hawke doch bemerkbar, geht es hier wieder aufwärts, denn im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist ELECTION YEAR durchaus spannend geworden, auch wenn manche Dinge sich mittlerweile schon wiederholen.

Frank Grillo scheint auch noch für 10 weitere Teile bereitzustehen, während der Rest relativ austauschbar scheint (bezogen auf die Geschichte, nicht auf das schauspielerische Talent). Der von mir äußerst geschätzte Mykelti Williamson bekommt hier endlich mal ordentlich Screentime. Er ist irgendwie das schwarze Pendant zu Ray Liotta, der auch immer nur in der zweiten Reihe agiert, obwohl er wesentlich mehr drauf hätte.

Ob man jetzt noch weitere Fortsetzungen braucht, sei mal dahingestellt, denn eigentlich ist das ganze doch schon relativ auserzählt, doch das war bei SAW nach spätestens Teil 3 auch so und trotzdem ging es immer weiter.

Dieser ist jedenfalls recht gelungen.

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ELIMINATORS (Universum Film)

am 29. Dezember 2016 unter Action, Thriller abgelegt

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Der ehemalige FBI-Agent Thomas war 5 Jahre Undercover unterwegs um einen Waffenhändler namens Cooper zur Strecke zu bringen, Dieser erkannte den Verrat und wollte ihn ermorden. Leider erwischte er dabei nicht Thomas sondern seine eigene Tochter, die mit dem Agenten liiert war. Seitdem lebt der Agent in einem Zeugenschutzprogramm und arbeitet als Security Angestellter. Dann jedoch wird er erkannt und die Informationen dringen auch bis zu Cooper vor, der immer noch auf Rache sinnt und auch die kleine Tochter, seine Enkelin, nach „Hause“ holen will. Also schickt er einen Schergen auf die Spur von Thomas. Der flieht mit seiner Tochter, doch der Killer ist hartnäckig.

Oh je Scott Adkins in einer halbwegs anspruchsvollen Charakterrolle. Da macht man den Bock zum Gärtner, denn schauspielerisch ist das wie immer bei dem Mann, absolut minimale Performance. Wohler fühlt er sich dann schon wenn er wieder seine tollen Kickbox-Einlagen zeigen darf.

Ich finde es immer seltsam, das Killer hinter einem herjagen und 1000 Kugeln verballern, wenn sie den Delinquenten gestellt haben aber immer mit ihm in den Nahkampf gehen. Kann mir das mal jemand erklären?

Nun muss man allerdings sagen, das sich der Streifen als extrem kurzweilig erweist, denn hier passiert wirklich jede Minute etwas und Leerlauf ist komplette Fehlanzeige. Der Film ist schnell geschnitten und hat so auch ein beachtenswertes Tempo.

Die Synchronisation ist allerdings sehr steif, was im Falle von Adkins zu seiner schauspielerischen Leistung passt, doch zum Beispiel die Stimme von Cooper, dem Bösen, ist völlig falsch gewählt, aber o.k. Wen das stört kann sich den Streifen ja im Original ansehen.

Für Freunde des Actionkinos durchaus ordentlich und recht unterhaltsam. Das ist allerdings auch die einzige Zielgruppe. Besonders wenn die Kickboxeinlagen kommen wird’s für Leute wie mich nervig.

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DESIERTO (Ascot Elite)

am 29. Dezember 2016 unter Action, Thriller abgelegt

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14 illegale mexikanische Migranten bleiben auf dem Weg in die USA mit dem Lastwagen stehen und wollen zu Fuß die Grenze erreichen. Als ein US-Redneck dies erkennt, ballert er diese nieder. Nur ein paar können fliehen und werden von dem Psychopathen verfolgt.

Also mehr an Zusammenfassung fällt mir zu diesem Steifen nicht ein, denn außer, das die Herrschaften gefühlte 100 km vor dem Spinner weglaufen, passiert hier nicht viel.

Der Regisseur dachte wohl es reicht, die wirklich beeindruckenden Bilder der Natur groß in Szene zu setzen, und schon wird der Zuschauer begeistert sein. Dem ist mitnichten so.

Ein wenig Aufklärung hätte dem ganzen auch gut getan. Denn warum dieser Spinner die Menschen abknallt, bleibt vollkommen ungeklärt. Zudem wirkt er nicht wie ein Psychopath, was das ganze noch unglaubwürdiger macht.

Ansonsten sieht man den Rest der Herrschaften über Stock und Stein fliehen, fliehen, fliehen , während der Redneck und sein fieser Köter hinterher hetzen.

Das reicht vielleicht für einen 30 minütigen Kurzfilm, doch hier wird das ganze dermaßen in die Länge gezogen, das man sich schnell langweilt, zumal es auch keinerlei überraschende Wendungen gibt.

Wem das reicht…..

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DIE VERDAMMTEN DES KRIEGES (Koch Media)

am 13. Dezember 2016 unter Action, Drama abgelegt

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Gerade drei Wochen ist Eriksson an der Front, als er von seinem leicht gestörten Sergeant Meserve aus einer Falle des Vietcong gerettet wird. Der erwartet von ihm nun absolute Loyalität. Als jedoch Meserve in ein Dorf marschiert um eine junges Mädchen zu entführen, damit die Gruppe es danach vergewaltigen kann, hat Eriksson Probleme wegzuschauen, denn selbst der Krieg erlaubt nicht alles. Doch da der Rest der Truppe diese Idee unterstützt, ist er völlig auf sich alleine gestellt und hat bald neben den Bomben und Kugeln die ihm um die Ohren fliegen, noch ein ganz anderes Problem.

Ich bin nun wirklich kein glühender Fan von Brian de Palma. Hier begab er sich auf recht unbekanntes Terrain, denn einen Kriegsfilm hatte er bislang noch nicht gedreht, sondern war eher auf Psychothriller oder Charakterstudien abonniert (von ihm stammt auch der weltberühmte SCARFACE).

Noch dazu schaue ich auch nicht besonders gerne Kriegsfilme, doch diesen hier muss man einfach gesehen haben, weil er die Grausamkeiten, die sich dort ereignen, recht schonungslos darstellt.

Beim Bild bleibt einem wirklich die Spucke weg. Hätte ich den Film nicht gekannt und wüsste ich nicht, dass Fox und Penn mittlerweile viel älter sind und aussehen, könnte man wirklich meinen, es handele sich um eine neue Produktion.

Das Bild ist glasklar und besser als 50% der Neuerscheinungen. Da muss man wirklich extrem gutes Ausgangsmaterial gehabt haben. Auch der Ton rumpelt gewaltig durch die Boxen.

Ob man jetzt die EXTENDED Version unbedingt haben muss, sei dahingestellt, da sie eigentlich kaum Mehrwert bietet und überwiegend aus Verhören besteht, die damals herausgeschnitten wurden um die Laufzeit zu verkürzen. Diese sind jetzt mit deutschen Untertiteln eingefügt.

Ein rundum gelungenes Package, das KOCH hier wieder mal zusammengeschnürt hat.


GREEN ROOM (Universum Film)

am 11. Oktober 2016 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Den Rockn Rollern von Ain’t Rights wurde ein Gig in einer Kneipe in einem amerikanischen Kaff vermittelt. Dort angekommen fühlt man sich nicht gerade wohl, denn das Publikum besteht nur aus Skinheads, viele davon den Nazis nicht gerade abgeneigt. Aber die Bezahlung ist gut, also quält man sich durch den Auftritt. Als man die Location wieder verlassen will, fällt der einzigen Dame des Quartetts auf, das sie ihr Handy vergessen hat. Ihr Kumpel will es schnell holen, doch als er die Tür öffnet sieht er eine Tote dort liegen, der ein Messer in den Schädel gerammt wurde. Zeugen kann man hierfür nicht gebrauchen und auch wenn der Obermacker Darcie verspricht die Band nach dem alles „erledigt ist“ gehen zu lassen verbarrikadiert sich die Kombo gemeinsam mit der Skin-Braut Amber, der besten Freundin des Opfers, im Backstageraum. Doch eigentlich können sie ihr Testament machen, denn wie sollen sie hier wieder rauskommen?

Aus dieser eigentlich sehr simplen Grundstory zaubert Regisseur Saulnier einen kleinen, wirklich fiesen Thriller, der insbesondere gegen Ende auch noch extrem brutal wird.

Nach 20 Minuten fragte ich mich, wie man diesen Streifen nun noch auf Filmlänge bekommen will. Zu begrenzt schienen mir die Möglichkeiten. Doch das durchaus clevere Drehbuch hält einiges an Wendungen bereit.

Patrick Stewart als Obergangster, eine Rolle, die wir von ihm ja nun gar nicht kennen, liefert einen tollen Job ab, ebenso, die Jungs und Mädels der Band, die trotz der Gefahr die lauert, immer noch so agieren, wie man es sich vorstellt, wenn es ums nackte Überleben geht und nicht nur panisch rumblöken.

Unter ihnen auch der mit 27 Jahren verstorbene Anton Yelchin, der (wie immer) grandios aufspielt. Eine absolute Schande, das der Kerl so früh von uns ging und dann auch noch durch einen so dämlichen Tod (wurde von seinem eigenen Auto eingequetscht).

Die Farben sind zudem sehr trist gehalten, es gibt hier keine einzige wirklich bunte Szene und unterstreichen damit das rundum gelungene Ambiente. Auch das Porträt der Skinheads, die in vielen Film ja als hohl und doof präsentiert werden, ist hier absolut gelungen.

Fazit: Einer der besten Filme die ich dieses Jahr gesehen habe. Spannend, brutal und durchaus clever, gespickt mit morbiden Einfällen. Klasse!!!

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DER GEIST UND DIE DUNKELHEIT (Splendid)

am 11. Oktober 2016 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Obwohl der Film sicherlich den meisten bekannt sein dürfte, hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:

Im Jahre 1898 soll der junge Architekt John Patterson im Auftrag einer englischen Eisenbahngesellschaft eine Brücke über den Fluss von Tsavo bauen. Die Briten haben dabei Konkurrenz von anderen Staaten, denn das Projekt beinhaltet sehr viel Prestige. Allerdings ist das vor Ort noch das kleinste Problem, denn dort richten zwei menschenfressende Löwen ein enormes Chaos an und hinterlassen eine blutige Spur, so dass die Arbeiter ihren Job hinwerfen. Mit der Unterstützung des grantigen Jägers Remington versucht Patterson das Problem zu lösen. Doch die Viecher sind ziemlich schlau.

DER GEIST UND DIE DUNKELHEIT ist einer der Filme die auf meiner Warteliste standen (da befinden sich allerdings immer noch gefühlt 200 andere Streifen). Diese Lücke wäre jetzt auch gefüllt und zwar wesentlich besser als gedacht.

Das Bild ist fast schon sensationell zu nennen – an manchen Stellen schon fast plastisch. Vor allem in den dunklen Einstellungen sieht man nicht einen Hauch von Grieseln – da gibt es neuere Produktionen deren Schwarzwerte wesentlich schlechter sind.

Auch beim Ton rummst es gewaltig. Insbesondere wenn die Löwen auf den Plan treten, haben die Boxen gut zu tun. Auch wenn das heute bei neuen Produktionen natürlich noch etwas mehr Power hätte, ist auch der Ton als sehr gut zu bewerten.

Allerdings meckern einige Leute in den Foren das der Originalton nicht dabei ist. Warum das so ist vermag ich nicht zu sagen, aber es stört mich eben auch nicht, zumal die Synchronisation absolut gelungen ist und beide Hauptdarsteller ihre bekannten Sprecher haben.

Zudem hat man tatsächlich auch noch ein wenig Bonusmaterial ausgegraben. Es gibt eine B-Roll, den Trailer und Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur Stephen Hopkins, der sich mittlerweile mehr der Arbeit beim TV verschrieben hat. Kilmer wirkt allerdings, als hätte er ein wenig viel gekokst.

Zudem wurde der Film auf diversen Seiten schon für 10 EURO gesichtet.

Daher kann ich hier nur sagen, das es sich um sehr gutes Gesamtpaket handelt. Jeder der den Film nicht besitzt, sollte ihn sich in dieser Version zulegen. Doch es lohnt sich für den Preis auch ein Update, denn das Bild ist schon sehr gelungen und damals gab es auch keinerlei Bonusmaterial. Zugreifen!!!!

DAS JERICO PROJEKT (Splendid)

am 06. Oktober 2016 unter Action, SciFi, Thriller abgelegt

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Einen Großteil seines Lebens hat Jerico im Knast verbracht. Durch eine seltene Gehirnkrankheit ist er nicht in der Lage Empathie für jemanden oder etwas zu entwickeln. Da er den Staat schon ne Menge Geld gekostet hat, beschließt man, dass er nun mal etwas davon zurückgeben sollte. Durch eine neuartige Operation soll es gelingen, das Wissen des verstorbenen Agent Pope auf ihn zu übertragen, der als einziger den Aufenthaltsort von Jan Stroop kannte, der eine gefährliche Software entwickelt hat, die in den falschen Händen zu einem Weltkrieg führen könnte. Da Jerico auch die emotionalen Verhaltensweisen von Pope mit übertragen bekommt, stürzt ihn das in ein totales mentales Chaos. Mit der Zeit jedoch lernt er diese neuen Dinge zu kontrollieren. Doch es steckt trotzdem noch immer sehr viel von Jerico in ihm – und das ist nicht gut.

Diese Geschichte als hirnverbrannt zu bezeichnen, wäre noch deutlich untertrieben. Aber wenn man das im Vorfeld weiß und das einfach als gegebene Tatsache hinnimmt, bekommt man einen grundsoliden Thriller geboten, der allerdings meiner Meinung richtig falsch besetzt ist.

Costner als Schwerverbrecher? Sorry aber das passt einfach nicht. Da hätte ich lieber Gary Oldman genommen, der hier den Geheimdienst-Direktor gibt. Und Tommy Lee Jones hätte bei mir dessen Part bekommen und Costner den des Arztes, den Jones spielt. Meiner Meinung nach wäre das die ideale Besetzung für die Personen gewesen, denn keiner kann einen Psychopathen so gut spielen wie Oldman und Costner in der Rolle eines empathielosen Verbrechers? Naja.

Zu diesen drei Hochkarätern gesellen sich auch noch Ryan Reynolds und Gal Gadot. Das reicht normalerweise für 3 Filme und vielleicht ist das auch mit der Grund wieso der Film in meinen Augen solide aber nicht überragend ist.

Die ohnehin schwer verdauliche Geschichte wird zudem noch mit teilweise etwas wirren Twists unnötig verlängert. So gerät der Streifen mit fast zwei Stunden zudem etwas zu lang.

Fazit: Gut anschaubar und grundsolide erwartet man bei der Besetzung insgesamt aber doch etwas mehr, als das was unter dem Strich bei rauskommt. Den ähnlich gelagerten FACE OFF schlägt er jedoch um Längen.

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MADE IN FRANCE (Universum Film)

am 27. September 2016 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Sam ist ein investigativer Journalist, der es geschafft hat, in die Zelle einer islamistischen Vereinigung in einem Pariser Vorort aufgenommen zu werden. Im Laufe seiner Recherche nähert er sich einer Gruppe von vier fanatischen Jugendlichen an, die für den Dschihad töten wollen. Der Anführer ist ein gewisser Hassan, dessen Skrupellosigkeit Sam erschrecken lässt. Er will sich zurückziehen, doch die Polizei beschuldigt ihn der Beihilfe und zwingt ihn in der Zelle zu bleiben und mögliche Attentate zu verhindern. Doch sein Undercover-Einsatz wird immer gefährlicher und langsam beginnen ihm die Kollegen zu misstrauen.

Diese Geschichten sind im Moment natürlich aktueller denn je und werden gerne als Thema genommen. So ist MADE IN FRANCE aber anfangs deutlich mehr Drama als Thriller, welches die Hintergrunde beleuchtetet wie junge Menschen zu Dschihadisten werden können.

Das Milieu ist stimmig, die Darsteller sind mir unbekannt, aber durchaus anständig und der Film ist zügig gedreht ohne das es viele langweilige Leerzeiten gebe….

Nun muss ich aber mal kurz etwas machen, was ich sonst versuche zu vermeiden, nämlich spoilern. Wenn ein Journalist zur Polizei geht und denen ein Video von einer Zelle kredenzt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, das die ihn dann zwingt weiterhin dort zu bleiben, weil er sich damit angeblich strafbar gemacht hat. Das halte ich für sehr weit hergeholt, die sollen doch froh drüber sein, das sie diese Informationen überhaupt bekommen haben.

Das war die einzigste Stelle im Film, die ich als recht unglaubwürdig empfand. Ansonsten erhält man als Außenstehender durchaus interessante Einblicke, in das Innenleben einer solchen Zelle und auch, dass die Mitglieder ihr Aussehen verändern, um nicht aufzufallen, war mir neu.

Die Wende am Schluss ist zudem sehr gelungen und ich muss zugeben, ich hätte mit dieser auch nicht gerechnet, obwohl sie im Gesamtbild durchaus logisch erscheint.

Man sollte aber wie gesagt nicht an den Film herangehen mit der Prämisse, das es hier ständig knallt. Natürlich sind auch einige Action-Szenen dabei, aber nicht annähernd so viele, wie der Trailer uns suggeriert.

Trotzdem gerade im zweiten Teil sehr spannend inszeniert und daher durchaus empfehlenswert, wenn man dieser Thematik zugeneigt ist

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THE ARDENNES (Meteor/ALIVE)

am 20. September 2016 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Dave und sein großer Bruder Kenny haben gemeinsam einen Überfall verübt, der allerdings letzteren 4 Jahre seines Lebens kostete, denn er wurde von der Polizei geschnappt. Als er wieder aus dem Gefängnis kommt, hat sich vieles verändert. Zudem hat sich bei ihm allerlei Frust gestaut und er haut daher ganz schön auf die Kacke. Auch seine Mutter hat ihm nicht wirklich verziehen. Dave hat sich mittlerweile ehrlicher Arbeit gewidmet und arbeitet als Autowäscher. Er schleust seinen Bruder dort auch ein, doch nach einer Schlägerei werden beide entlassen. Zudem ist Dave nun mit der ehemaligen Freundin seines Bruders zusammen. Als der das herausfindet kommt es zu einem tödlichen Kampf.

Aus Belgien fallen mir genau zwei gute Filme ein, nämlich das Original von LOFT, sowie der grandiose ALZHEIMER CASE. Ansonsten bekommt man von der Filmindustrie in dem 11 Millionen Einwohner-Land wenig mit.

The Ardennes ist ein zweischneidiges Schwert, denn anfangs zieht sich das doch etwas hin und hat mit einem Thriller nur sehr wenig zu tun. Hier steht die Wiedereingliederung Kennys im Vordergrund. Das ist zwar ordentlich erzählt, aber bisweilen etwas langatmig.

Nach ca. 50 Minuten jedoch fiel Regisseur Pront dann aber mal auf, das er seinem Steifen mal etwas mehr Tempo mit auf den Weg geben sollte und präsentiert uns dann plötzlich 40 fulminante Minuten in den Ardennen (daher der Name), die mit einem absolut gelungenen Schlusstwist enden.

Wir wünschen uns ja immer Charakterzeichnung, aber hier ist das ganze wirklich etwas lahm in Szene gesetzt. Der zweite Teil des Streifens entschädigt jedoch wirklich für sehr vieles und beschert dem Film doch noch 5 Chuckies.

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MEKONG RUSH (Universum Film)

am 20. September 2016 unter Action, Thriller abgelegt

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In einem Krankenhaus in Laos hilft Dr. John Lake der armen Bevölkerung. Eines Abends findet er ein Mädchen am Strand, welches offensichtlich missbraucht wurde. Bei der Schlägerei mit dem vermeintlichen Vergewaltiger, kommt dieser um. Nachdem die Leiche des Herren von Dorfbewohnern gefunden wird, sperrt die Polizei die Ausreisemöglichkeiten der Insel. Dann stellt sich heraus, das der Tote auch noch der Sohn des australischen Senators ist und John erkennt, das er hier in eine ziemlich große Scheiße geraten ist. Also flieht er aus seinem Quartier, doch schnell hat die Polizei die Verfolgung aufgenommen. John muss über den Mekong und versuchen Thailand zu erreichen, doch das ist nicht so einfach.

Und wieder einmal taucht ein neuer Sutherland in den Credits auf, ebenfalls mit einem merkwürdigen Vornamen namens Riff. Ich kannte ihn nicht, ist aber wohl der Halbbruder von Kiefer. Schauspielerisch kann er ihm allerdings nicht im Ansatz das Wasser reichen.

Der Film insgesamt ist eigentlich recht gelungen. Im Internet wird gemeckert, das die Handlungsweisen des Protagonisten teilweise dämlich wären. Ich finde gerade das gut, denn welcher Mensch verhält sich in denn in so einer Situation schon rational?

Im Endeffekt konzentriert sich der Film die ganze restliche Laufzeit nach der Vergewaltigung auf die Flucht des Protagonisten, was an der einen oder anderen Stelle ein wenig langatmig gerät. Dafür bekommt man gegen Ende eine wirklich überraschende Wende kredenzt.

Vielleicht hätte sich der Regisseur entscheiden sollen, was er nun möchte. Ein Drama, einen Thriller oder einen Actionfilm, denn so ganz klappt die Fusion der Genre nicht, was allerdings nicht heißt das der Film nicht unterhaltsam wäre.

Zudem gibt es schöne Aufnahmen von Laos…..

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