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Archiv der Kategorie 'Action'

THE DIAMOND JOB (Koch Media)

am 01. Mai 2019 unter Action, Komödie, Thriller abgelegt

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Die New Yorker Kleinganoven Eddie und Paul sind auf Bewährung und arbeiten in einem Diner, dessen Chef ein ziemlich fieser Drecksack ist. Da kommt ihnen das Angebot doch gerade recht nach London zu fliegen um für eine Dame einen Raubzug zu begehen. Zudem sind die 30000 Dollar pro Nase auch kein Pappenstiel. Also ab in die britische Hauptstadt und den Job erledigen. Leider ist dieser nicht ganz so einfach wie gedacht, denn das Objekt der Begierde hat durchaus auch einige andere Interessenten. Und welche Rolle spielt eigentlich ihre Auftraggeberin, de etwas biedere Katherine?

Nun ist die Story jetzt nichts wirklich Neues und der Film ist insgesamt doch deutlich konventioneller gestaltet als zuerst angenommen, denn der Vergleich mit Tarantino und Ritchie auf dem Cover ist schon weit hergeholt, wobei mir das wenig ausmachte, da ich beide nicht besonders mag. Letztgenannten zumindest noch eher, als den für mich völlig überbewerteten Tarantino, der ja immer kurz vor der Heiligsprechung steht.

Die erste Frage die sich mir aber stellt ist, wieso wandelt man den Titel BLUE IGUANA zu „Diamond Job – Gauner. Bomben und Juwelen“ um? Kann mir da jemand mal den Sinn erklären?Das ist ja genauso schlimm wie weiland GOTCHA im TV in „Küsse, Schüsse und SPIONE“ umzubenennen, zumal der Originaltitel auch den Film viel besser repräsentiert.

Zudem muss man schon anmerken, dass der Streifen in der deutschen Synchronisation schon einiges an Humor verliert, nicht weil diese schlecht ist, sondern weil es einfach nicht möglich ist, manche Dialoge so zu übersetzen, wie sie eben im englischen klingen. Insbesondere die Sprüche von Deacon sind da zu nennen. Trotzdem habe ich mehrfach laut gelacht, weil einige Gags doch wirklich saßen und recht trocken kommen.

Sam Rockwell sehe ich eh immer gerne und auch die anderen Darsteller, vor allem Ben Schwartz liefen hier eine durchweg gute Leistung ab. Zudem hat der Film ein paar erstaunlich clevere Wendungen zu bieten und auch der Schluss ist überzeugend – man hatte hier wohl auch Platz für eine Fortsetzung im Auge, die es aber wohl nicht geben wird.

Fazit: Amüsante und teilweise recht brutale Actionkomödie, die man sich aber, wenn man des englischen mächtig ist, im Original anschauen sollte.

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MONSTRUM (Koch Media)

am 01. Mai 2019 unter Action, Drama, Horror abgelegt

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Anfang des 16. Jahrhunderts wütet die Pest in Korea – besonders stark betroffen ist die Region um den Berg Ingwansan. Neben der Tod bringenden Seuche muss die Bevölkerung auch eine blutrünstige Bestie fürchten, die sich in der rauen Gebirgslandschaft auf Menschenjagd befinden soll. Als Berichte davon zum Hof von König Jungjong vordringen, schickt dieser seinen Elitesoldaten Jin Yong gemeinsam mit dem erfahrenen Offizier Yoon Gyeom und der geheimnisvollen Myung in die Provinz, um das Monstrum zu jagen und zu töten. Endet das Spezialkommando als Frischfleisch für die Bestie?

Nun ja, hier bekommen wir einen recht wilden Mix aus Martial Arts, Fantasy und Horror geboten, der nur bedingt aufgeht. Was mich persönlich nicht so angesprochen hat ist, dass man hier auch krampfhaft einen gewissen Humor eingebaut hat, der mich einfach störte. Denn so kommt nicht wirklich Spannung auf.

Das Tierchen ist doch sehr CGI-lastig und in manchen Szenen wirkt es doch sehr unecht, zum Beispiel, wenn es in einer Szene eine Höhle zum Einsturz bringt, sieht das doch schon sehr künstlich aus.

Auf der anderen Seite kann man dem ganzen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen und glücklicherweise hat man auf allzu hochgestochene Dialoge verzichtet, wie man sie ja gerne in Streifen einbaut, die vor 500 oder mehr Jahren spielen.

Die Schauspieler sind mir alle nicht bekannt und ich würde sie als unspektakulär, aber nicht störend bezeichnen. Die eigentliche Geschichte könnte man bei einigen Änderungen des Drehbuchs auch in die heutige Zeit verlegen, allerdings fand ich es gar nicht so schlecht, dass man hier mal eine völlig andere Epoche ausgewählt hat, denn man bekommt ja immer das Gefühl, dass es Monster nur im heutigen Zeitalter gibt. Der ähnlich gelagerte BLACK DEATH hat mir aber ein bisschen besser gefallen, eben weil er auch keinen Humor mit eingebracht hat.

So bleibt unter dem Strich ein netter, recht hoch budgetierter Streifen mit durchaus gelungenen Actionszenen. Bei dem Monsterlein hat man allerdings etwas an Geld gespart. Kleiner Insider für Boris: Nichts für Alzey ^^.

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PEPPERMINT – ANGEL OF VENGEANCE (Universum Film)

am 19. April 2019 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Nach einem brutalen Überfall auf ihre Familie, bei dem ihr Mann und ihre Tochter ums Leben kommen, liegt Riley North im Koma. Aus diesem erwacht, muss sie in einem lächerlichen Prozess mit ansehen, wie die Killer freikommen. Also beschließt Madame die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nachdem sie 5 Jahre komplett verschwunden war, kehrt sie dann als Racheengel zurück und zieht alle zur Rechenschaft, die für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind. Im Internet und bei der Bevölkerung wird sie als Heldin gefeiert, die Polizei jedoch sieht das anders und macht sich auf die Suche nach ihr.

Innovation geht anders wird einem sicherlich bei dieser Geschichte sofort in den Kopf kommen, denn die Selbstjustizfilme können einfach keine neuen Aspekte mehr zeigen, weil es sie schon zu oft gab. Von Bronson bis Willis und jetzt ist Frau Garner angetreten um Rache zu üben.

Doch jetzt kommt das aber. Dieser Film will keinen Originalitätspreis gewinnen, sondern ist angetreten um zu unterhalten – und das tut er über die gesamte Laufzeit.

Natürlich sind hier einige Gangsterklischees zu viel dabei und auch was die Protagonistin so alles auf die Beine stellt und wen sie umnietet, lässt einen dann doch die Frage stellen Wie sind diese Gangster so weit gekommen, wenn sie mit gefühlten 50 Mann nicht einmal mit einer Frau fertigwerden? Und was die so alles kann ist schon faszinierend. Wirkt wie ne Mischung aus John Wick, Mac Gyver und Neo.

Aber wie gesagt, hier geht es weniger um Logik, sondern einfach um pure Unterhaltung. Jennifer Garner halte ich nicht wirklich für eine überragende Schauspielerin, lässt aber hier mal richtig die Sau raus und gefällt in dieser Rolle. Gegen Ende darf sie dann auch Gefühle zeigen und überzeugt auch da. Insgesamt eine positive Überraschung.

In Sachen Action geht’s hier mächtig zur Sache und ich musste 2 mal den Ton leiser stellen, weil ich Bedenken hatte, das sich die Nachbarn beschweren. Insbesondere in den letzten 30 Minuten werden mehr Kugeln verballert als in allen gefühlt 1000 TATORTen in den letzten 50 Jahren zusammen.

Das Pierre Morel das perfekt inszeniert hat, kann man natürlich unterschreiben, denn Actionfilme sind sein Spezialgebiet – unter anderem hat er auch TAKEN mit Liam Neeson abgedreht, dessen Geschichte nicht weit weg ist von dieser hier.

Fazit: Wer nach Logik fragt wird blass. Wer aber gut unterhalten werden will und im Vorfeld auch weiß, das dieser Film nur eben das will, der liegt hier genau richtig. Besser als der Willis Streifen.

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ASSASSINATION NATION (Universum Film)

am 03. April 2019 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Highschool-Schülerin Lily und ihre merkwürdige Gruppe von Freunden leben in dem Städtchen Salem (welch netter Hinweis auf die Hexenverbrennung), einem kleinen Kaff, in dem nicht wirklich viel los ist und das interessanteste die Frage ist, wer mit wem vögelt. Das ändert sich aber schnell, als ein anonymer Hacker anfängt, intimste Details aus dem Privatleben vieler Bewohner der Kleinstadt zu posten, denn dann wird die Sache kompliziert. Das erste Opfer ist der Bürgermeister, der sich auch das Leben nimmt. Danach ist der Rektor der Schule dran. Als dann noch der Verdacht entsteht, dass Lily und ihre Freunde in der Sache drin stecken, bricht das Chaos aus.

An diesem Film merke ich, dass ich zu alt bin für solche Streifen, der extrem an ein jugendliches Publikum gerichtet ist. Sei es nun aufgrund des hippen Schnitts oder dem bunten Look.

Man versucht hier der jungen Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, in dem man wenig subtil darauf hinweist, dass es für die Kids nur noch Social Media und Handy gibt und das man alles was dort verbreitet wird, auch willenlos glaubt. Zudem bringt man unterschwellig noch Kritik an, doch Menschen, die nicht der Norm entsprechen oder ungewöhnliche Neigungen haben, zu akzeptieren – alles jedoch nur halbgar.

Als man diese Themen dann abgearbeitet hat, versucht man den Film noch durch Gewaltorgien auch für Fans von Tarantino oder Ritchie interessant zu machen, und man kann, insbesondere dem Mittelteil, einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Bis dahin dürfte die ältere Generation aber schon das Handtuch geworfen haben.

So fällt es sogar schwer das ganze einem Genre zuzuordnen. Für ein Drama ist es nicht wirklich subtil, für einen Thriller nicht wirklich spannend. Satire? Gesellschaftskritikstunde?

Schauspielerisch ist das ganze zudem reichlich überschaubar. Nicht eine der Herrschaften kann wirklich überzeugen und so hat man zudem auch keinerlei Mitleid mit den unsympathischen Protagonistinnen.

Fazit: Ein recht unterhaltsamer zweiter Teil kann nicht darüber hinwegtäuschen, das dies in erster Linie ein Film für Jugendliche ist (trotz der Gewaltorgie) ,die dabei gar nicht merken, dass sie selbst zu dieser Zombiemasse gehören, denen das Handy wichtiger ist als Familie oder sonstige Werte. Unter diesem Gesichtspunkt hat der Film ja doch etwas bewirkt.

Bewertung unmöglich aufgrund des Alters des Rezensenten.

MANDY (Koch Media)

am 31. Dezember 2018 unter Action, Drama, Horror abgelegt

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Shadow Mountains, 1983: Der friedliebende Holzfäller Red Miller kocht vor Wut und Trauer. Hilflos musste er mitansehen, wie seine große Liebe Mandy verbrannt wurde. Jeremiah Sand, der charismatische Führer der religiösen Sekte “Children of the New Dawn” hatte sie sich geschnappt und eiskalt in Flammen gesteckt – nur weil Mandy ihm nicht gefügig war. Red hat nun nichts mehr zu verlieren. Mit einer eigenhändig geschmiedeten Kriegsaxt in der Hand und einer Teufelsdroge in den Adern, die ihm übermenschliche Kräfte verleiht, macht er sich auf den Weg in einen blutigen Albtraum. Von wahnsinnigem Rachedurst getrieben, wird Red nicht eher ruhen, bis er Jeremiah und seine Jünger zur Strecke gebracht hat.

Und wieder einmal gratuliere ich Koch zu einem wirklich gelungenen Pressetext. Denn so viel wäre mir erst gar nicht eingefallen, da die eigentliche Geschichte dieses Streifens wirklich nicht viel hergibt.

Und hierüber soll ich jetzt auch noch eine Kritik schreiben – was eine wahrlich schwierige Aufgabe ist, denn hier bewegen wir uns weitab des Mainstreams auf den Spuren des berühmt-berüchtigten Kunstkinos.

In sämtlichen Magazinen wird der Film als Meisterwerk gelobt und die Filmstudenten diverser Unis können sich hier sicher nicht sattsehen und bekommen einen Orgasmus. Wobei einige Dinge wirklich gelungen sind, wie zum Beispiel die Farbgebung. Die ungewöhnlichen Rotfilter schaffen, in Verbindung mit den verzerrten Kamerabildern, eine durchaus bemerkenswerte Stimmung. Die kurzen Zeichentricksequenzen hätte ich persönlich aber nicht verwendet.

Überraschenderweise spielt Cage, der König des Overactings insgesamt eher zurückhaltend, während der Typ der den Jeremiah verkörpert, dann diese Rolle einnimmt. Ich kannte den nicht und habe wirklich gegoogelt, ob das ein Schauspieler ist, denn es hätte wirklich auch einer sein können, den man direkt aus der Klapse ans Set gebracht hat. Und diese Figur geht mir mit seinen Monologen teilweise auch mächtig auf den Zeiger.

Der zweite Teil des Streifens ist der etwas konventionellere und dürfte den meisten Zuschauern, die einen Unterhaltungsfilm sehen wollten, eher zusagen – falls sie bis dahin durchhalten. Zusätzlich gibt es ordentlich Blut zu sehen und ein paar durchaus cool choreographierte Szenen.

Ob man diese merkwürdigen Rocker jetzt unbedingt gebraucht hätte, weiß ich auch nicht, die wirken irgendwie etwas deplatziert, obwohl die Kostümbildner sich wirklich Mühe gegeben haben und die Typen irgendwas von Pinhead und Friends haben.

Insgesamt ist dieser Film nicht bewertbar. Viele Leute werden ihn bescheuert finden und einige ihn hochstilisieren. Ich liege eher in der Mitte, denn einiges hat mir gut gefallen, anderes wiederum fand ich dämlich. Nach Logik darf man hier natürlich auf keinen Fall fragen.

Eine Erwähnung wert sei aber noch der hervorragende Auftritt von Andrea Riseborough, die eine tolle Vorstellung abliefert, was dem Mainstreampublikum aber auch nicht helfen wird. Das wird diesen Streifen gänzlich niedermachen.

PARADOX (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Thriller abgelegt

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Die Entführung seiner Tochter führt den Cop Lee Chung Chi von Hongkong nach Bangkok. Dort stößt er auf einen Organhandelsring, deren Beteiligte vor nichts zurückschrecken. So wie es aussieht haben sie auch seine Tochter in seiner Gewalt. Ein örtlicher Polizist hat Mitleid mit dem Vater und versucht ihm zu helfen, doch das gestaltet sich schwierig, denn die Organhändler sind bestens (organ)isiert o). Zur gleichen Zeit erleidet ein bekannter Politiker eine Herzattacke und benötigt dringend ein Spenderherz. Das von Chis Tochter ist dafür perfekt geeignet und so läuft dem Vater langsam die Zeit davon.

PARADOX ist ein rasanter Actionthriller, der ein kleines bisschen an TAKEN erinnert, sich aber im Laufe der Handlung doch in eine andere Richtung entwickelt. Die beiden Cops werden übrigens unterstützt von TONY JAA – dem Hauptdarsteller der sehr erfolgreichen ONG BAK Teile, der hier eine ungewöhnliche, weil auch eher kleine Rolle übernimmt.

Auf dem europäischen Markt dürfte es der Streifen aber schwer haben, weil er nicht wirklich amerikanisch gedreht ist. Es gibt 2 Möglichkeiten einen Film aus Asien zu inszenieren. Das eine ist der amerikanisierte oder auch europäisierte Stil, bei dem man sich in Sachen Look und Storyline anpasst. Ein Beispiel dafür wäre TRAIN TO BUSAN.

Und dann gibt es noch die Streifen, die eher auf den asiatischen Raum zugeschnitten wurden, in dem jeder asiatische Kampfkünste beherrscht und, die sich nicht irgendwelchen Konventionen unterwerfen – zu denen gehört PARADOX.

Wem dieser Fakt allerdings nichts ausmacht, der bekommt hier einen spannenden und realistischen (mit Ausnahme, dass anscheinend jeder da drüben Karate oder ähnliches kann) Streifen zu sehen, der einige überraschende Wendungen parat hält. Zudem ist man in Asien auch nicht wirklich Happy-End süchtig, wie es in amerikanischen Filmen immer noch der Fall ist.

Die beiden Hauptdarsteller kenne ich nicht, da ich in der dortigen Szene nicht so firm bin, liefern aber beide eine sehr gute Leistung ab, insbesondere Louis Koo als Vater der entführten Tochter.

Fazit. Seit langem mal wieder ein gelungener Actionthriller aus dem östlichen Teil der Welt Der Actionanteil ist extrem hoch und die Stunts mitunter sensationell.

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GEJAGT (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.
Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.
Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.
Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!
So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.
Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.
Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der. (videotie.de)

Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.

Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.

Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.

Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!

So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.

Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.

Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der.

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BRAVEN (Universum Film)

am 11. Dezember 2018 unter Action, Suspense abgelegt

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Joe Braven und sein Vater fahren zu ihrer abgelegenen Jagdhütte, um ein entspanntes Wochenende zu verbringen. Doch dann finden sie eine Tasche voller Heroin, welche offensichtlich von Drogenschmugglern dort versteckt wurde. Als diese plötzlich bei der Hütte auftauchen, gilt für Joe und seinen Vater nur noch eins – töten oder getötet werden …

Soweit der Pressetext, der die Geschichte gut zusammenfasst, denn eigentlich hat der Streifen nicht mehr zu erzählen. Der Rest ist eine DIE HARD Kopie, in der der schauspielerisch limitierte Jason Mamoa den edlen Helden spielt und die Familie rettet.

So weit so vorhersehbar. Interessant macht das ganze die Winterlandschaft und sich daraus ergebende Umstände. Die Actionszenen sind grundsolide, doch man weiß nach 30 Minuten schon genau wie der Film ausgeht, da alles am Reißbrett konstruiert wurde und zwar an einem, das schon viele vorher benutzt haben.

Immerhin rehabilitiert sich Stephen Lang für seinen geradezu lächerlichen Auftritt in DONT BREATHE, der im Moment tatsächlich bei imdb eine 7,1 als Bewertung inne hat. Dabei ist BRAVEN dagegen ein Meisterwerk, weil er zwar auch nicht zwingend logisch, aber zumindest einigermaßen unterhaltsam ist. Zudem handeln die Protagonisten hier auch, statt zu schreien und zu flüchten.

Grundsolide, ohne große Überraschungen kann man sich den Streifen problemlos anschauen. Zuviel sollte man nicht erwarten, aber für einen entspannenden Abend reicht er allemal.

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RACER AND THE JAILBIRD (Koch Media)

am 25. September 2018 unter Action, Drama abgelegt

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Gino ist ein Gangster in Brüssel, der mit seinen Kumpels regelmäßig Banken überfällt. Als er die Rennfahrerin Bibi kennenlernt, beschließt er, sein Leben komplett zu ändern, denn sie ist seine große Liebe, die diese auch erwidert. Doch bei dem letzten Coup geht etwas schief und er landet im Knast – und das für mindestens 10 Jahre. Vorbei ist es mit dem neuen erträumten Leben. Aber Bibi ist bereit auf ihn zu warten, sehr zum Missmut ihrer Familie. Doch dann tritt eine dramatische Wendung im Leben der beiden ein.

Anscheinend veröffentlicht KOCH nur noch Filme mit Überlange, denn dieser Streifen geht wieder satte 130 Minuten. Allerdings muss man in diesem Fall sagen, das diese nicht langatmig werden. Die Vergleiche mit Bonnie und Clyde, die auf der Rückseite des Covers angestellt werden, sind natürlich kompletter Schwachsinn, denn ich sehe hier und weit und breit keine Bonnie.

Der Film ist eine Mischung aus Drama und Actionanteilen, wobei ersteres Genre klar im Vordergrund steht. Die Beziehung der beiden Protagonisten wird sehr schön herausgearbeitet und da die Chemie zwischen den beiden Darstellern stimmt, auch gut vermittelt.

Überhaupt bin ich überrascht, dass Frauenschwarm Schoenearts so nuanciert und ansprechend agiert, denn die vielen Facetten, die sein Charakter zu bieten hat und auch die innere Zerrissenheit sich zwischen Freunden und einer Frau entscheiden zu müssen, wird von ihm glaubwürdig dargestellt.

Gegen Ende wird das ganze dann doch recht dramatisch und man wandelt als Zuschauer wieder auf dem dünnen Eis, Mitleid mit dem eigentlich „Bösen“ zu haben, denn eigentlich ist Gigi kein schlechter Mensch, der sein Leben ja auch ändern wollte.

Insgesamt hat mir RACING (was sicher darauf anspielt das BIBI Rennfahrerin ist)AN DTHE JAILBIRD sehr gut gefallen. Man sollte nur nicht mit der Erwartung eines Actionfeuerwerks an den Streifen herangehen, dann wird man enttäuscht sein. Wer ein gut gespieltes Drama sehen will, ist hier richtig, Die 130 Minuten vergehen wie im Flug und danach dachte ich sofort, das dem Ganzen sogar eine Miniserie gut getan hätte, um alles komplett auszuerzählen.

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UNDER FIRE (Justbridge)

am 25. September 2018 unter Action, Drama, Klassiker, Suspense abgelegt

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Drei US-amerikanische Journalisten berichten 1979 über die Revolution in Nicaragua. Russell Price ist ein Kriegsfotograf, dekoriert mit vielen Preisen. Mit vor Ort sind auch die Reporterin Claire Stryder und deren Ehemann Alex Grazier. Price versucht sich immer neutral zu verhalten und sich nicht in die Geschehnisse einzumischen, was aber immer schwieriger fällt, da er auch so etwas wie ein Gewissen hat. Im Krieg zwischen den nicaraguanischen Machthabern und den Rebellen wird er vor die Entscheidung gestellt, nicht mehr nur Fotos, sondern Politik zu machen. Als Grazier von Regierungstruppen erschossen wird und er davon Bildmaterial besitzt, gerät er in Lebensgefahr.

Mittlerweile hat der Streifen auch satte 35 Jahren auf dem Buckel. Die Besetzung ist durchaus imposant, denn Nick Nolte, Gene Hackman und Jean-Louis Trintignant sind unter anderem mit dabei.

Der Film hat die Zeit auch sehr gut überstanden. Am Anfang gerät das ganze zwar etwas geschwätzig, aber nach einer guten halben Stunde geht’s dann richtig los und gerade im letzten Abschnitt ist der Streifen richtig spannend und wirkt auch sehr realistisch. Besonders interessant und auch gut herausgearbeitet ist hierbei der Konflikt, in den Russel Price gerät.

Überragend ist hier das Bild. Sollte man Nick Nolte oder Gene Hackman nicht kennen, könnte man meinen, es wäre ein ganz neuer Film, der eben im Jahre 1979 spielt. Das Bild ist auf absolutem TOP-Niveau. Hier ist keinerlei Grieseln zu sehen, auch Blitzer sind nicht vorhanden. Ich kenne mindestens 20 neue Blu Rays von Filmen, die mit so einem grandiosen Transfer nicht aufwarten können. Auch der Ton ist mehr als ordentlich aufgemotzt und die Kampfszenen und Actioneinlagen dröhnen aus den Boxen.

Das ganze erscheint als wunderschön gestaltetes Media-Book mit dem Original Filmplakat als Cover. Noch dazu gibt es ein 20seitiges Booklet, das sich mit den damaligen Geschehnissen in Nicaragua beschäftigt und auch Informationen vom Set liefert.

Merkwürdigerweise war der Streifen damals ein echter Flop und spielte nicht mal sein Geld wieder ein, trotz der guten Besetzung und des hervorragenden Regisseurs Roger Spottiswide, der ja später richtig bekannt wurde und mit Filmen wie SCOTT UND HUTSCH oder AIR AMERICA Erfolge feierte.

Fazit: Eine hervorragende Umsetzung eines ordentlich gealterten Streifens, den man heute auch noch gut schauen kann. Zudem ist das Mediabook sehr schön gestaltet.