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Archiv der Kategorie 'Action'

UNLOCKED (Universum Film)

am 14. November 2017 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Die CIA-Agentin Alice Racine hat den aktiven Dienst vor einiger Zeit quittiert. Während sie nun undercover in London arbeitet, kommandiert man sie plötzlich ab und reaktiviert sie, denn die CIA hat einen Verdächtigen festgenommen, der Informationen zu einem bevorstehenden Anschlag auf London haben soll. Alice gilt als beste Verhörspezialistin und verfügt über enorme Sprachkenntnisse. Nach kurzer Zeit hat sie die Wahrheit aus dem jungen Mann herausgepresst. Doch dann bekommt sie einen Anruf, dass eben die CIA diesen Mann gefangenhält und sie bitte das Verhör übernehmen soll. Wer sind dann bitte die Herrschaften im Nebenraum? Sie versucht zu flüchten – der Verdächtige wird dabei niedergeschossen. Offensichtlich ist Alice in ein übles Komplott geraten. Wem kann Sie jetzt noch trauen?

Der Film beginnt etwas lahm. Zudem scheint die Geschichte etwas beliebig, denn das Vernehmen von irgendwelchen Arabern ,hat man nun doch zu Genüge gesehen.

Doch mit dem Anruf tritt die entscheidende Wende sehr früh ein und der Film wird zu einem durchaus spannenden und recht actionreichem Werk, in dem Frau Rapace mal richtig die Sau rauslassen kann. An manchen Stellen scheinen mir ihre Fähigkeiten allerdings arg übertrieben.

Da aber ansonsten mit Ausnahme von Orlando Bloom, der zum Glück nur eine Nebenrolle hat, ausnahmslos Schauspieler agieren, die ich mag, konnte da wenig schiefgehen. In Nebenrollen sind nämlich unter anderem John Malkovich (genialer Auftritt) die latent unterschätzte Toni Colette und Michael Douglas zu sehen.

An manchen Stellen wirkt der Streifen aber etwas wirr und man weiß gar nicht mehr wer hier gut und böse ist. Das hat man dann allerdings mit der Hauptdarstellerin gemein.

Das Ende ist leider zu kurz, denn nach dem vermeintlichen Showdown geht es nämlich noch weiter, aber diesen Handlungsstrang hätte ich gerne etwas weiter ausgebaut gesehen, denn das geht mir dann doch etwas arg schnell.

Unter dem Strich für Freunde von Agentenfilms ein recht sicherer Tipp, auch wenn mir Rapace als Gothic-Braut äußerlich in den Stieg Larsson Filmen besser gefallen hat. Aber das ist natürlich Geschmackssache :o ).

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ARSENAL (Universum Film)

am 14. November 2017 unter Action, Drama abgelegt

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Die Brüder Mike und JP sind unzertrennlich, doch ihre Entwicklungen verlaufen unterschiedlich. Der eine wird zum erfolgreichen Unternehmer, während der andere durch Alkohol und Drogenmissbrauch in der Gosse landet. Eines Tages bekommt JP einen Anruf, das sein Bruder in der Gewalt eines Kidnappers sei und dieser 350.000 Dollar fordert. Zunächst verdichten sich die Zeichen das Mike und der Ganove die Sache zusammen ausgeheckt haben, doch JP ist überzeugt, das ihm das sein Bruder nicht antun würde. Dann wird auch noch die Tochter von Mike entführt. Jetzt wird das ganze zur Familiensache und zudem äußerst blutig.

ARSENAL wird die Lager sicherlich spalten. Die einen werden sagen, es handelt sich hier um ein furioses Actiondrama, die anderen werden sagen, das ist ziemlicher Stuss. Ich befinde mich in der Mitte dieser beiden Ansichten, denn unterhaltsam ist der Streifen durchaus und noch dazu mehr als ordentlich besetzt.

Neben Jonathan Scheach agieren sowohl John Cusack, als auch Adrian Grenier. Mit dabei auch mein Freund Nicolas Cage, der nach einigen durchaus wieder gelungenen Streifen, mit subtileren Auftritten wie PAY THE GHOST oder PAKT DER RACHE, hier wieder den Affen raushängen lässt. Wieso er sich für diese Rollen hergibt, bleibt für mich unverständlich, denn sein Toupet und die behämmerte Sonnenbrille sind noch doofer als der Charakter den er verkörpert. Aber irgendwie braucht der Mann das oder er muss echt jeden Cent mitnehmen, da er ja pleite zu sein scheint, wie die Presse mitteilte.

Mit Kunstblut wird hier nicht gespart und die Brutalität ist hier doch sehr hoch – da werden Köpfe mit Schlagringen bearbeitet oder platzen und das Blut spritzt teilweise in Fontänen durch die Gegend, was den Herrschaften, die auf so etwas stehen, durchaus gefallen wird.

Hin und wieder wird dass Stilmittel der Zeitlupe benutzt, was jedoch nicht immer so wirklich passt, im Showdown aber sehr gut wirkt.

So bleibt am Ende eine recht interessante Geschichte mit guten Darstellern (Cage mal ausgenommen) und mehr Blutzoll als in jedem Horrorfilm. Die Meinungen dürften unterschiedlich ausfallen, daher ist hier alles drin zwischen

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und

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THE SAFE (Splendid)

am 01. November 2017 unter Action, Horror, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Schwestern Leah und Vee benötigen dringend Kohle. Also rauben sie mit ein paar Komplizen eine Bank aus. Leider befinden sich aber im Safe lediglich 70.000 Dollar mit denen man nicht wirklich viel anfangen kann. Doch ein Bankangestellter erzählt den Gangstern, das es im Untergeschoss noch einen Safe gibt, in dem mehrere Millionen Dollar herumliegen. Also wirft man den ursprünglichen Plan über Bord und schaut dort mal nach, was sich allerdings als größerer Fehler herausstellt. Manchmal kann Gier nämlich tödlich enden.

Und wieder einmal bin ich absolut nicht der Meinung vieler User im Internet, denn der Streifen wird relativ schlecht bewertet, was ich für mich absolut nicht nachvollziehen kann, denn ich finde THE SAFE rockt mal richtig.

Normalerweise bin ich nicht wirklich Fan von Streifen die mittendrin das Genre wechseln, wie es THE SAFE tut, weil das fast immer in die Hose geht, aber hier finde ich das ganze wirklich gelungen und beide Abschnitte des Films sehr unterhaltsam – und zwar von der ersten Minute an.

Dazu ist THE SAFE der im Original THE VAULT heißt, immerhin mit James Franco, Clifton Collins und Francesca Eastwood (die definitiv die coolste Rolle erwischt hat) für einen kleinen B-Movie außerordentlich gut besetzt.

Manchmal macht es auch Sinn, sich die Geschichte die man so auf dem Cover zu sehen bekommt gar nicht durchzulesen, denn in diesen Fall wird da relativ viel verraten. Ich hatte nur den Trailer gesehen und wusste sonst gar nichts. Der hatte mir gefallen, genau wie der komplette Streifen selbst, der es auf erstaunliche 92 Minuten bringt. Das ist zwar normale Lauflänge, aber diese hier gingen im Flug vorbei.

Dazu gesellen sich einige recht derbe Splatterszenen und schön-schaurige, gruselige Momente, besonders in der Location im Keller. Abgerundet wird das ganze durch ein sehr stimmiges Ende.

Wie bereits erwähnt, erschließen sich mir die recht schlechten Kritiken gar nicht. Wenn ich allerdings sehe, das Leute sich darüber echauffieren das der Streifen unlogisch sei, dann so einem Schwachsinn wie DONT BREATHE aber volle Punktzahl verteilen, obwohl der an Unlogik nicht zu überbieten ist, relativiert sich das alles auch wieder.

Ich würde THE SAFE sogar als kleinen Geheimtipp ansehen, aber das muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

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IM AUGE DES WOLFES (Koch Media)

am 26. September 2017 unter Action, Reviews, Suspense, Thriller abgelegt

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Yanis Zeri und sein Team, bestehend aus seinem jüngeren Bruder Amine, Eric, Yasser und Franck, haben sich auf Überfälle von Transportern spezialisiert. Davon kann man ganz gut leben. Leider begeht jedoch Amine in seiner Gier einen schweren Fehler und man steht plötzlich in der Schuld einer großen Gang, mit denen nicht zu spaßen ist. Die verlangt von Yanis das er einen weiteren Überfall auf einen Transporter mit Drogen durchführt – erst dann ist seine Schuld getilgt. Zunächst scheint alles glatt zu laufen, doch dann kommt es zu einer Katastrophe.

Die Geschichte hört sich im ersten Moment etwas beliebig und bekannt an, hat aber doch einige Facetten, die man so noch nicht gesehen hat.

Zum Beispiel spielt die Polizei in diesem Streifen eigentlich gar keine Rolle, sondern es geht um 2 Verbrecherbanden, die ihre Coups aus völlig unterschiedlichen Motiven durchführen und die sich plötzlich im persönlichen Krieg befinden,

Obwohl auch Yanis Bande natürlich nicht wirklich zu den Guten gehört, ergreift man doch automatisch Partei als Zuschauer für diese, was einen interessanten Schachzug des Drehbuchs darstellt.

Zudem werden im Laufe des Films auch die Familienmitglieder der kleinen Gang vorgestellt. Dies passiert aber auf sehr geschickte Weise, denn statt den Zuschauer mit ewig langen Einführungen der Charaktere zu langweilen, baut man die Vorstellung der Figuren, die gegen Ende alle eine wichtige Rolle übernehmen, nebenbei und ohne viel Zeitaufwand ein.

Sami Bouajila sieht man eigentlich immer gerne. Kaum einer verkörpert den bedächtigen, französischen Gangster mit Migrationshintergrund (huch das darf man ja heute gar nicht sagen) so gut wie er. Er muss jedoch auch etwas aufpassen, das er auf diese Rolle nicht zu sehr reduziert wird, denn viele seiner Charaktere sind doch recht ähnlich. Die anderen Schauspieler sagen mir persönlich nichts, bieten aber gute Leistungen.

Frankreich hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem wirklich guten Land gemausert, was das Genre Action-Thriller angeht. Das fing eigentlich mit DAS TÖDLICHE WESPENNEST an. Seitdem schwappen immer wieder spannende und meist sehr kurzweilige Streifen zu uns herüber.

Fazit: Auch durch die recht knackige Laufzeit gibt es hier kaum Längen und die Story ist nicht uninteressant. Zudem geht es hier an manchen Stellen recht heftig zur Sache. Die Figuren wirken für einen Film dieses Genres überraschend glaubwürdig.

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FREE FIRE (Splendid)

am 18. September 2017 unter Action, Komödie, Thriller abgelegt

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Boston in den späten 1970ern: In einer verlassenen Lagerhalle soll ein umfangreicher Waffendeal über die Bühne gebracht werden. Eigentlich kein großes Ding. Ware gegen Geld. Doch leider sind beide Seiten nicht wirklich Profis und nach nur wenigen Worten und einer falschen Lieferung ist man sich spinnefeind. Als dann noch herauskommt, dass einer der Handlanger der Käufer, die Schwester einer der Handlanger des Verkäufers missbraucht hat, ist der Deal vergessen und man beginnt sich gegenseitig abzuknallen.

Sorry, aber viel mehr kann ich hier zu nicht berichten, denn der Film hat an Story nicht wirklich viel zu bieten. Zudem ist der Streifen von vorne bis hinten kompletter Schwachsinn (wenn ich hier alle Logikfehler aufführe, wird das ein Referat). Aber in diesem Fall passiert etwas, was ich normalerweise eher nicht mag, denn weil das eben alles so blödsinnig ist, ist es erstaunlich unterhaltsam und auch keineswegs dämlich wie Zeugs a la CRANK.

Alleine die Dialoge zwischen den beiden Lagern und die wirklich geschickt ausgesuchten Charaktere (der Elegante, der Proll, der Arbeiter, der Assi, der Blödmann usw. usw.) bilden jede Menge Stoff für absurde Komik und markante Sprüche.

Der Streifen ist hochkarätig besetzt. Neben Brie Larson, Cilian Murphy und Sharlto Copley geht jedoch die beste Darstellung an Sam Riley, der bei mir seit CONTROL (hätte einen Oscar verdient) eh einen Stein im Brett hat. Den Charakter, den er hier verkörpert ist so schön abgefuckt, obwohl er nicht wirklich eine Hauptrolle inne hat. Riley fühlt sich in der Rolle des prolligen Assis und Vorzeige-Losers auch sichtlich wohl und haut seine Oneliner mit coolem Gesichtsausdruck raus.

Wenn man, wie gesagt, weiß, dass ich dieses Genre und diese total übertriebenen Sprüche gar nicht mag, mich FREE FIRE aber blendend unterhalten hat, dann sollte er Action-Fans, die eh auf sowas stehen, ebenso zusagen.

Und an dem JOHN DENVER Running-Gag hätte sicherlich auch der leider früh verstorbene Sänger seine helle Freunde gehabt – alleine der ist schon sein Geld wert

Fazit: Eine skurrile Mischung aus Thriller, Action und Komödie mit guten Darstellern und einer völlig absurden Geschichte.

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STRATTON (Universum Film)

am 12. September 2017 unter Action abgelegt

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John Stratton, Mitglied des Special Boat Service (SBS), einer Elite-Spezialeinheit des MI6, wird zusammen mit seinem amerikanischen Kumpel Marty in den Irak geschickt, um dort biochemische Waffen sicherzustellen. Dort angekommen, stellt man allerdings fest, das man zu spät dran ist und die ganzen Mitarbeiter getötet wurden. Beim Rückzug wird Marty von einem der Diebe, die noch auf der Insel verweilten, erschossen. Schnell findet man heraus, das der skrupellose Geheimagent Barovski hinter der Sache steckt und man ist sich sicher, das er die gestohlene Ware auch schnell einsetzen wird und zwar mit Hilfe von Drohnen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, bei der Barovski den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Nun ist Dominic Cooper jetzt nicht zwingend einer meiner Lieblingsdarsteller, da er schauspielerisch doch sehr limitiert ist. In der Rolle des Spezialagenten, bei dem keine überragenden Fähigkeiten gefordert sind, gibt er jedoch ein gutes Bild ab. Das ist ähnlich wie bei Frau Jovovich, die auch keine Schauspielerin ist, aber in Resident Evil immer gut reinpasste.

STRATTON ist ein klassischer Actionfilm, der sich auch nicht mit sehr vielen Dialogen aufhält, aber erstaunlich spannend gerät. Mittendrin Thomas Kretschmann, der mal wieder das Arschloch geben darf, aber das kann er bekanntlich eher gut.

Natürlich muss man hier an einigen Stellen über Logikfehler hinwegsehen (alleine, wie man mal so eben in die Wohnung eines Drohnennherstellers hereinspaziert ist schon sehr weit hergeholt), aber ich denke nicht das die Klientel des Films darauf großen Wert legt.

Ganz erstaunlich hierbei war für mich die Laufzeit von 95 Minuten, denn als der Streifen dem Ende zuging war ich komplett überrascht und dachte bestenfalls eine Stunde gesehen zu haben. Das ist aber im allgemeinen ein Kunststück, das Simon West als Regisseur oft vollbringt, denn das ging mir bei vielen seiner Filme so (Übrigens ein Skandal das es seinen besten WEHRLOS nicht auf Blu ray gibt)

Das liegt daran das der Film wirklich extrem kurzweilig ist und kaum Ruhepausen hat. Die FSk Freigabe 12 halte ich nebenbei für grenzwertig, nicht nur wegen der Thematik, sondern auch aufgrund einiger doch recht harter Szenen.

Fazit: Gradliniger Actionstreifen mit einer etwas beliebigen Geschichte, aber sehr hohem Unterhaltungswert .Und das reicht doch auch ab und an für einen netten Abend.

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ZWEI MINUTEN WARNUNG (Koch Media)

am 12. September 2017 unter Action, Klassiker, Suspense abgelegt

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Ich muss zugeben, dass ich von dem Streifen noch nie etwa gehört hatte, kannte aber die Regelung (2 Minute Warning) beim Football, da ich mich mal für den Sport interessiert habe. Grundsätzlich sind zumindest rudimentäre Kenntnisse nicht schlecht, denn neben der Krimi-Handlung geht man auch sehr viel auf die Sportart an sich ein und Menschen, die das Spiel nicht kennen werden die Zählweise als etwas merkwürdig empfinden.

Im voll besetzten Football-Stadion in Los Angeles hat sich ein eiskalter Killer eingeschleust. Als dieser entdeckt wird, versuchen Polizeichef Holly und SWAT-Einsatzleiter Button das Unglück abzuwenden. Jedoch kennt man das Ziel des vermeintlichen Killers nicht und geht davon aus, das es der Präsident der USA ist, der auch zu dem Spiel erscheinen will. Zudem ist seine Position dermaßen gut abgesichert, das man nur schwer an ihn drankommt. Eine Evakuierung scheint bei 100000 Menschen ebenfalls sinnlos. Die Zeit tickt….

Wie bereits erwähnt, kannte ich den Film nicht, war aber über dessen Qualität überrascht, denn die Mischung aus Krimi und Sportfilm kommt erstaunlich interessant daher, denn große Teile befassen sich eben auch mit Football an sich.

Die eigentliche Spannung bezieht sich aber darauf, wen der Schütze denn nun abknallen will, denn im Endeffekt ist das mit dem Präsident nur eine Vermutung.  Daher hat man vorher einige Charaktere eingeführt, deren Schicksale man begleitet und auf die der Schütze auch anhält – aber nicht abdrückt.

Das Bild ist sehr ordentlich, geht nur in die Knie, wenn zum Beispiel blauer Himmel gezeigt wird, da rauscht es doch im Blätterwald. Ansonsten aber eine gelungene Restauration. Der Ton geht ebenfalls in Ordnung – insbesondere die Spielszenen kommen recht dynamisch rüber.

So bleibt unter dem Strich ein durchaus spannender Krimi, der vielleicht aber 20 Minuten zu lang gerät. Mit Charlton Heston, Jack Klugman, John Cassavettes und dem jungen Beau Bridges zudem sehr gut besetzt. Freunde des Streifens dürften mit der Umsetzung sehr zufrieden sein.

AMERICAN VIOLENCE (Lighthouse)

am 25. Juli 2017 unter Action, Drama abgelegt

American Violence DVDJackson Shea wurde zum Tode verurteilt. Bevor die Hinrichtung jedoch durchgeführt wird, zieht man die bekannte Psychologin Amanda Tyler hinzu. Diese soll den kompletten Fall nochmals überprüfen und feststellen, woher die Gewalttaten ihren Ursprung haben. Anfangs ist sie von der Schuld des Angeklagten überzeugt, doch als er ihr nach und nach seine Lebensgeschichte erzählt, bekommt sie wirkliche Zweifel, ob er etwas für sein verkorkstes Leben kann. Wird sie jedoch die Hinrichtung aufhalten?

Das Cover offeriert einem etwas völlig anderes als das, was man im Endeffekt zu sehen bekommt, denn es handelt sich hier eher um ein Drama, denn einen Actionfilm. Natürlich ist Action vorhanden, denn bei seinen Taten kam es natürlich auch zu Schießereien und ähnlichem, doch hier steht der psychologische Ansatz im Vordergrund.

Denise Richards, einst gefeierter Nachwuchsstar ist ganz schön alt geworden. Die Rolle der Psychologin nimmt man ihr nur bedingt ab. Sehr gut und glaubwürdig ist die Darstellung von Kaiwi Lyman-Mersereau (wie kommt man an so einen Namen?), der dem Gewalttäter ein, ja fast sympathisches Profil verleiht.

In weiteren Rolle sind unter anderem Michael Pare und Bruce Dern zu sehen – nicht schlecht für so einen kleinen, doch recht unbekannten Film. Es fällt allerdings auf, das die Nebendarsteller ziemlich chargieren und sich nahezu alle am Overacting bewegen, als wären sie mit ihren kleinen Rollen unzufrieden und meinen so Eindruck zu hinterlassen. Das habe ich in einem Streifen so geballt selten gesehen. Vielleicht fällt das aber auch nur durch das der eher zurückhaltende, sehr nuancierte Spiel des Hauptdarstellers so sehr auf.

Wer einen Actionfilm erwartet, wird hier relativ enttäuscht sein. Dieser Streifen geht eher in Richtung LAST DANCE, damals mit Sharon Stone, der eine ähnliche Handlung hatte. Als Drama funktioniert AMERICAN VIOLENCE allerdings erstaunlich gut.


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FORTRESS (Koch Media)

am 05. Juli 2017 unter Action, Klassiker abgelegt

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Die Geschichte dieses Kultfilms dürfte allgemein bekannt sein, daher nur eine ganz kurze Zusammenfassung:

Amerika in der Zukunft: Die Rohstoffe sind erschöpft und pro Elternpaar ist nur noch ein Kind erlaubt. Karen und ihr Mann John Brennick verstoßen gegen diese Auflage und werden bei einer Kontrolle geschnappt.. Brennick muss daraufhin für läppische 31 Jahre in die „Festung“, dem sichersten Gefängnis der Welt. Es gibt Schmerzsonden für Gefangene und Zonen in denen einen der Tod erwartet. Dazu noch einen sadistischen Knastchef, der zudem ein Auge auf Karen geworfen hat, die dort ebenfalls eingesperrt ist. Gegen gewisse „Dienstleistungen“ verspricht er, ihren Mann in Ruhe zu lassen. Doch ist die FESTUNG wirklich komplett ausbruchssicher?

Fortress im Jahre 2017 hat das gleiche Problem wie so viele andere Filme die in den 80ern und 90ern produziert wurden. Heutzutage wirken insbesondere die CGIs doch extrem altbacken. Insbesondere Ende der 90er und im neuen Jahrtausend wurden in diesem Bereich, rasend schnell, enorme Fortschritte erzielt. Das wird allerdings Fans des Streifens nicht wirklich interessieren.

Christopher Lambert war nach seiner Rolle in Highlander schwer angesagt und spielte dann auch in ziemlichem Schrott mit. Fortress, Roadflower und der leider immer noch nicht auf BR erschienene KNIGHT MOVES, für mich einer der besten Thriller aller Zeiten, bildeten da eher die Ausnahme.

Laut Cover ist dies die erste UNRATED Fassung auf der ganzen Welt. Ich muss aber zugeben, das ich das nicht wirklich untermauern kann, denn ich glaube diesen Streifen gibt es in gefühlt 25 Versionen. Im Zuge der großzügigeren FSK kommt so etwas heutzutage ab 16 auf den Markt, wobei der Film an machen Stellen durchaus recht derb ist.

Das Master dürfte allerdings nicht so toll gewesen sein, denn KOCH MEDIA, bekannt dafür selbst aus alten Schinken noch bildtechnisch alles herauszuholen, schaffen es auch hier nicht über solide DVD Qualität. Der Ton macht da einen besseren Eindruck und knallt in 5.1. ganz ordentlich aus den Boxen.

Fazit: Aus vielen Foren weiß ich, das FORTRESS sehnlichst erwartet wurde. Die Umsetzung ist insgesamt durchaus gelungen. Als Bonus gibt es auch noch ein alternatives Ende (keine Ahnung wo man das ausgebuddelt hat) und den irgendwie lustig-altmodisch anmutenden Trailer.

TAKEN IN MAROKKO (Lighthouse)

am 05. Juli 2017 unter Action, Thriller abgelegt

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Bei einem Spaziergang in Marokko, wird Sophies Tochter entführt. Die Homeland Security Mitarbeiterin nimmt sofort die Verfolgung auf und tötet dabei versehentlich einen der vermeintlichen Entführer. Selbstverständlich glauben ihr die dortigen Behörden nicht und so muss sie nicht nur ihr Kind finden, sondern auch noch vor der örtlichen Polizei fliehen. Sie weiß genau, das die ersten Stunden entscheidend sind, denn danach schwinden die Chancen bei einer Entführung auf ein Minimum.

Das der Streifen versucht auf den TAKEN-Zug aufzuspringen, sagt ja schon der Titel, wobei das eher der Verleih tut, denn im Original sucht der Film nicht wirklich die Nähe, denn da heißt er NEVER LET GO.

Im Endeffekt ähneln sich die 3 Taken Teile und dieser hier in ihrer Handlung schon sehr, nur das eben nun ein Baby entführt wird und die Heldin eine Frau ist. So weit so bekannt.

Auch wenn der TAKEN IN MAROKKO an sein Vorbild natürlich nicht heranreicht, ist er zumindest actionreich. Ich glaube in dem Film gibt es zusammenaddiert insgesamt keine 20 Minuten, bei der nicht irgendwer vor irgendwem flieht oder eine Verfolgungsjagd stattfindet. Mehr Action geht eigentlich kaum.

Angela Dixon als Agentin bei Homeland ist allerdings nur bedingt glaubwürdig, da war Liam Neeson eben schon ne Ecke cooler. Zudem bekam sie in der deutschen Synchro eine Stimme, die nicht wirklich zu ihr passt. Merkwürdigerweise sind die anderen Rollen sehe gut gesprochen. Da aber in dem Film nicht wirklich viel kommuniziert wird, kann man sich diesen selbst mit schwachen Kenntnissen der Sprache im Original ansehen, denn da macht er meiner Meinung nach mehr Spaß.

Fazit: Taken in Marokko ist ein solider Action-Thriller mit einer reizvollen Location. Auch wenn die Story nicht wirklich innovativ ist, wird man hier gut unterhalten und die 90 Minuten sind auch Ruck-zuck vorbei.

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