Kalender

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Videotie bei Twitter

Archiv der Kategorie 'Action'

THE GIRL FROM THE NAKED EYE (Koch Media)

am 29. Januar 2012 unter Action, Suspense, mystery abgelegt

gttt

Als ich mir die Beschreibung dieses Streifens durchgelesen hatte wollte ich ihn mir erst gar nicht ansehen, denn ich mag weder Martial Arts Filme, noch welche mit einem Comiclook und auch nicht wirklich Streifen mit einem Film Noir Touch. Und ich wurde überrascht. Die Grundgeschichte ist eigentlich recht schnell erzählt. Jake ist auf der Suche nach dem Mörder der jungen Sandy. Er war der Fahrer des Mädels, das als Callgirl arbeitete und sie hatten eine sehr innige Beziehung, doch vor mehr schreckte er immer zurück, weil sie noch minderjährig war. Nachdem er es sichs bei seiner Suche mit der halben Unterwelt verschissen hat, ist ihm eh alles egal. Und solche Menschen sind bekanntlich am gefährlichsten.

Die Martial Arts Einlagen halten sich glücklicherweise in Grenzen und sind vor allem nicht so überzogen, denn auf dieses Astronauten-Kung-Fu stehe ich nun gar nicht. Der Film hat zwar einen Comictouch aber eben nur ansatzweise und keinesfalls so krass wie in SIN CITY.

Zwischen dem ganzen Geballer bekommen wir in Rückblenden die besondere Beziehung von Sandy und Jake erzählt, was immer für die ruhigen Momente in dem Streifen sorgt.

Fazit: Wer so etwas gerne sieht, kann bedenkenlos zugreifen, aber da ich nicht wirklich zu dieser Zielgruppe gehöre und mir „The girl…“ auch zusagte, sollten auch mal andere ihr Glück versuchen – zumindest mal ausleihen.

5-chucky

SET UP (Ascot Elite)

am 29. Januar 2012 unter Action abgelegt

se

Die 3 Freunde Sonny, Vincent und Dave führen einen Diamantenraub durch, welcher auch gelingt, doch dann ballert Vincent seine Kumpels einfach nieder und verschwindet mit den Klunkern. Doch Sonny ist nicht tot (wieso sollte man als Killer auch überprüfen ob der noch lebt?) und will Rache. Er verbündet sich (eher aus Versehen) mit dem Mafiaboss Biggs und versucht seinen ehemaligen Kumpel ausfindig zu machen.

Es gibt auch noch einige andere kleinere Nebenhandlungen, die die Geschichte aber nicht wirklich vorwärts bringen. Natürlich freut man sich bei ASCOT auch mal nen Film zu haben bei dem man Bruce Willis aufs Cover schreiben darf. Den sieht man jedoch im Laufe des Streifens gefühlte 10 Minuten und da gibt er auch nur ein paar „ich bin der coole Mafiaboss“-Phrasen von sich.

Ansonsten kommt man in den zweifelhaften Dauergenuss von Curtis Jackson, der sich immerhin redlich müht, aber doch besser bei seinen Rap-Attacken bleiben sollte, denn die brauche ich mir ja nicht anhören.

Handwerklich absolut sauber, leidet der Film zudem unter zu vielen Ungereimtheiten und an nicht vorhandener Spannung.

Der klassische „kann man sehen, wenn nicht machts aber auch nix“-Film und diese Streifen sind schlimmer als ganz schlechte, die sind nämlich meistens wenigstens unfreiwillig komisch.

3chuckys

ATTACK THE BLOCK (Capelight)

am 26. Dezember 2011 unter Action, SciFi abgelegt

att

Endlich haben die Hopper auch mal einen Film, in dem sie die Helden spielen können. Da die meisten von ihnen eh Primaten sind trifft es sich ganz gut, dass sie auf ihresgleichen treffen, nämlich Aliens, die in ihrem Block landen. Dummerweise tötet die Gang um Moses das erste der E.T.`s und hat fortan die nachfolgende Sippe am Hals. Doch ein cooler Hopper hat immer einen Ausweg um seinen Block zu schützen.

Im Laufe des Films steigt zumindest der Unterhaltungswert des Streifens, wobei man dennoch sagen muss, das die meisten Witze nicht wirklich zünden. Zwischendrin gibt es mit Nick Frost auch ein bekanntes Gesicht zu sehen, der in seiner Rolle aber komplett verschenkt ist.

Am Ende wird der Ganganführer zum großen Helden, die Aliens sind erledigt und es stellt sich die Frage, ob man diesen Film nun gesehen haben muss oder nicht.

Im Großen und Ganzen recht unterhaltsam, hat der Film vor allem mit fehlenden Sympathieträgern zu kämpfen und die Sprache der Hopper gefällt wohl auch nur deren gleichen. Da ich nun aus einer ganz anderen Ecke komme, kann ich damit nun gar nichts anfangen.

Fazit: Ganz netter und vor allem professionell inszenierter Streifen, der allerdings voller Klischees steckt und nie an ähnlich gelagerte Filme heranreicht. Für einen netten Abend allerdings o.k.

4-chucky2

05chucky

ON THE RUN (Koch Media)

am 07. Dezember 2011 unter Action, Thriller abgelegt

run

Franck hat die überwiegende Zeit seiner Strafe im Knast abgesessen, die er für einen Bankraub kassiert hat. Alle dort wissen Bescheid und jedem ist klar, das er nach seiner Entlassung schön von der Kohle leben kann. Auch seiner Frau verrät er das Versteck nicht. Als er jedoch seinem Zellenkollegen Jean-Louis, einem angeblichen Kinderschänder hilft als ihn Knastkollegen vergewaltigen wollen, wird seine Haftstrafe verlängert. Jean-Louis kommt jedoch wegen Mangels an Beweisen auf freien Fuß. Franck bittet ihn seiner Frau etwas auszurichten, doch der hat ganz andere Pläne. Denn auch der weiß von der Kohle. Als Franck erfährt das seine Tochter und Gattin verschwunden sind bricht er aus dem Gefängnis aus und versucht sie zu finden. Doch das Geld ist weg und auch sein ehemaliger Mitinsasse hat sich aus dem Staub gemacht…und die Polizei sitzt ihm zudem im Nacken.

Frankreich hat sich in den letzten Jahren wirklich zu einem ordentlichen Filmland gemausert, wobei mir die Thriller meist besser gefallen als die Horror-Gewaltausbrüche, die dann auch manchmal in so einem Schrott wie Märtyr enden. Aber mir fallen auf Anhieb mit CHRYSALIS, 36 oder auch THE SNAKE richtig gute Sachen ein…

ON THE RUN weiß die ersten beiden Drittel auch zu gefallen. Gegen Ende wird es dann etwas langatmig und teilweise auch unglaubwürdig, denn die Bullen stellen sich schon reichlich doof an um einen Mann zu finden bzw. zu stellen, der zu Fuß auf der Flucht ist.

Der von mir geschätzte Albert Dupontel liefert jedoch eine glaubwürdige Performance ab. Für Freunde des französischen Films einen Blick wert.

5-chucky

THE ASSAULT (Atlas/Koch Media)

am 02. November 2011 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

assa

Bei diesem Film handelt es sich NICHT um den Streifen von John Carpenter, sondern um ein Ereignis, das sich 1994 wirklich so zugetragen hat, zumindest grob, denn wenn das so ablief, habe ich hier doch einige Ungereimtheiten entdeckt.

In Algier wird eine französische Maschine der AIR FRANCE von fanatischen Irren gekapert (wie immer im Auftrag des Allah). Verhandlungen scheitern und die Anzeichen deuten darauf hin, das das Flugzeug irgendwo in Frankreich zerschellen wird und möglichst viele Leute dabei draufgehen sollen. Dafür eignet sich Paris natürlich perfekt. Nach etlichen Versuchen die Sache friedlich zu lösen, soll eine Spezialeinheit das Flugzeug stürmen.

Zuerst zum positiven, was insgesamt überwiegt. Der Film ist schnell inszeniert, stylisch geschnitten und durch die Bank spannend, egal an welchem Schauplatz man sich gerade befindet.

Über den extremen Einsatz von Filtern kann man geteilter Meinung sein, denn warum man den Film so drehte erschließt sich mir leider nicht – an manchen Stellen, weiß man gar nicht ob man es hier wirklich mit einem Farbfilm zu tun hat.

Allerdings stellt sich hier schon die Frage nach dem Realismus, der an manchen Stellen doch abhanden kommt. Ein Typ, der die Gangway entfernen soll schafft dies nicht, statt aber einfach abzuhauen, kehrt er wieder brav ins Flugzeug zurück – welch vorbildliche Geisel. Die Terroristen schießen durch die Einrichtung des Flugzeugs hindurch ,weil die Mitglieder der Terroreinheit dahinterstehen. Die kommen aber nicht mal auf diese schlaue Idee, dann wäre das ganze nämlich viel schneller erledigt gewesen. Eine Geisel wird geopfert, doch statt einfach von der Treppe nach unten zu springen, schließt er die Augen und lässt sich erschießen, vielleicht hatte er mehr Angst vor dem Beinbruch als vor dem Tod.

Das sind solche Dinge die mich an Filmen, die ja angeblich nahe an der Realität sein sollen, doch etwas erstaunen. Insgesamt ist der ähnlich gelagerte Film MOGADISCHU besser, wenn man sich für das Thema interessiert, dafür ist ASSAULT zeitgemäßer und mit viel Tempo gedreht. Wer über die oben beschriebenen Dinge hinwegsieht, wird gut unterhalten.

5 chucky

ELEPHANT WHITE (Koch Media)

am 12. Oktober 2011 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

elephant

Church ist ein Profikiller und soll bei seinem neuesten Auftrag sechs Mitglieder eine Organisation töten. Sein Auftraggeber ist der Vater des Mädchens, das die Herrschaften auf dem Gewissen haben. Stoisch erledigt er seine Dienstleistung, bis er die junge Prostituierte Mae kennenlernt. Da sie alles über ihn zu wissen scheint, kann er sie auch nicht gehen lassen. Als sich jedoch herausstellt, dass sein Auftraggeber ganz andere Motive, als die Rache seiner Tochter hat, gerät Church zwischen alle Fronten.

Sicherlich nicht sonderlich neu, was wir hier zu sehen bekommen. Vor 20 Jahren hätte diese Rolle wohl Herr van Damme bekommen, heute engagiert man dafür Dijmon Hounsou, der sicherlich schauspielerisch deutlich mehr drauf hat als der Belgier und so dem Killer durchaus ein Profil verleiht. Mit dabei ist auch Kevin Bacon, der sich allerdings am Rande des Overactings bewegt.

Das Ende des Streifens ist durchaus überraschend und bringt noch eine esoterische Variante mit ein, die zwar die ganze Zeit irgendwie mitschwingt – aber nicht so deutlich wie am Schluss. Das wird nicht jeder mögen – mir persönlich hat diese Wende gut gefallen.

Normalerweise gehe ich auf so etwas ja nicht ein, weil das eine Seite sein soll, die sich auf Filmkritiken beschränkt, doch in diesem Fall muss das mal erwähnt werden – das Bild der Blu Ray ist absolut grandios. Man erkennt jeden Schweißtropfen, jede Hautpore und noch dazu gibt es satte und knackige Farben. Und das bei einem relativ kleinen Film eines Independentlabels!

Fazit: Nicht wirklich origineller, dafür aber schauspielerisch ansprechender Action-Thriller, der an manchen Stellen sogar recht brutal ist. Kurzweilig ist das ganze auf jeden Fall, denn die 90 Minuten gehen wie im Flug vorbei.

5 chucky

BLITZ (Universum Film)

am 22. September 2011 unter Action, Thriller abgelegt

blitz

Mit dem Bullen Tom Brant legt sich niemand an. Der harte Hund benutzt auch schon mal unkonventionelle Methoden und nimmt es mit den polizeilichen Regeln nicht so genau. Aber das ist in seinem neuesten Fall auch durchaus notwendig, denn ein Verrückter ermordet in regelmäßigen Abständen Cops. Zwar scheint der Schuldige schnell gefasst, doch man hat keine klaren Beweise gegen den vermeintlichen Täter. Die versucht nun Brant zu finden. Doch das erweist sich als schwieriger als gedacht.

Merkwürdigerweise mag ich Jason Statham, weil ich finde das er schauspielerisch gar nicht so schlecht ist, wie man ihn macht. Allerdings könnte er sich auch mal andere Rollen als nur immer die des Tough Guy heraussuchen, dann könnte man vielleicht eher beurteilen, was er so drauf hat.

Blitz hat zwar eine ganz interessante Story zu bieten, doch das man den Täter schon früh kennt, macht den Film nicht gerade spannender. Zudem fehlt hier der rechte Fluss. Immer wieder verschwindet zuviel Tempo, dass dann überwiegend mit coolen Onelinern von Statham gefüllt werden soll, was aber nicht funktioniert.

So ist BLITZ ein routinierter Cop-Thriller, fernab jeglicher Originalität, aus dem man aber mehr hätte herausholen können

4 chucky

HUNTERS (Koch Media)

am 05. September 2011 unter Action, Thriller abgelegt

hunters

Nachdem er heldenhaft ein Verbrechen vereitelt hat, kehrt Eric wieder in seinen beschaulichen Heimatort zurück und möchte da als Polizist eine ruhige Kugel schieben. Doch dazu kommt es nicht, denn es sind Wilderer unterwegs die dutzendweise Rentiere abschlachten. Als er Nachforschungen anstellt und herausfindet, das ortsansässige Bürger mit diesen Wildereien zu tun haben, macht er sich keine Freunde. Zudem scheint auch sein Bruder in die Sache verwickelt. Als auch noch Morde geschehen und Erik versucht diese aufzuklären, muss auch er um sein Leben fürchten.

Keine klassischen Killer, keine Psychopathen – Hunters ist mal was ganz anderes. Hier geht es vielmehr um verzweifelte Menschen, die versuchen zu überleben und nicht um irgendwelche geisteskranke Verrückte.

Hunters ist eine Mischung aus Drama und Kriminalfilm, dem eine erstaunliche Synchronisation beschert wurde, denn hier sind unter anderem die deutschen Stimmen von Jean Reno und Tommy Lee Jones zu hören, die auch sehr gut zu den kernigen Jungs aus dem hohen Norden passen.

Das Geschehen wird glaubhaft und zu keiner Zeit übertrieben geschildert und auch Erics Handlungen sind für den Zuschauer jederzeit nachvollziehbar und er ist auch nicht der Supercop der alle aufmischt.

Wer so etwas mag und auch mal ohne Kettensägenschwingende Irre leben kann, wird hier gut bedient.

5 chucky

TRIPLE DOG (Ascot Elite)

am 05. September 2011 unter Action, Drama abgelegt

TRIPLE

Skaterin Chapin ist nicht gerade eine pflegeleichte Schülerin und steht immer kurz vor einem Schulverweis. Als eines Abends ihre beste Freundin Geburtstag hat und die Party ziemlich langweilig gerät, kommt sie auf die Idee TRIPLE DOG zu spielen. Einer stellt dem anderen eine Aufgabe und falls dieser sie nicht erfüllt will und der „Auftraggeber“ das ganze durchzieht, werden dem Feigling die Haare wegrasiert, was bei weiblichen Wesen nicht wirklich gut aussieht. Chapin kommt die Sache recht, denn mit den ganzen spießigen Herrschaften auf dem Geburtstag kann sie eh nichts anfangen. Diese zeigen sich jedoch tougher als angenommen und so werden die Mutproben immer ausgefallener.

Dennoch ist der Film eigentlich an keiner Stelle richtig spannend, was gar nicht so schlimm ist, denn im Gegensatz zu dem was auf der Rückseite des Covers steht und was der Trailer uns suggeriert, handelt es sich hier um ein Jugenddrama und mitnichten um einen Thriller.

Die gut aufgelegten Jungdarstellerinnen liefern eine gute Leistung ab und stellen ihre teilweise doch recht schwierigen Charaktere überzeugend da. Das Ende ist auch gelungen und bringt noch eine Überraschung ans Licht.

Die Altersfreigabe ab 12 ist aber vollkommen gerechtfertigt, denn der Streifen wäre in KIKA um 20.15 Uhr perfekt aufgehoben. Wer so etwas gerne sieht wird nicht enttäuscht sein, wer hingegen einen Thriller erwartet schon.

5 chucky

FASTER ( Sony Pictures)

am 05. September 2011 unter Action abgelegt

faSTER

Ein paar Herrschaften überfallen eine Bank, werden danach aber von anderen Kriminellen ebenfalls beraubt und auch gleich noch getötet. Unglücklicherweise hat man dabei aber nicht nachgesehen, ob auch alle wirklich das Zeitliche gesegnet haben und so kommt der einzige Überlebende nach einigen Jahren aus dem Knast und bringt alle um, die damals bei dem Verrat dabei waren, denn einer der Opfer war sein Bruder.

Das war im Groben dann auch die komplette Story dieses Streifens. Und wen könnte man für die Rolle des Rächers nehmen? Natürlich THE ROCK. Zum ersten Mal habe ich einen Film mit dem ehemaligen Wrestler gesehen und bin doch überrascht, das es jemanden gibt, der noch weniger Gesichtsausdrücke zu bieten hat als Steven Seagal.

Zudem erweist sich der Mann als Fehlbesetzung, denn der Streifen hat weitaus weniger Action zu bieten, als man annehmen könnte und der Regisseur versucht dem Ganzen eher einen künstlerischen Touch zu verleihen. Dafür hätte er aber vielleicht jemandem wie Christina Bale die Hauptrolle geben sollen.

Insgesamt bietet FASTER ein paar wirklich gelungene Kameraeinstellungen und die wenigen Actionszenen sind recht spektakulär in Szene gesetzt. Zwischendrin stolpert dann der gute ROCK als Rächer herum. Ganz schlimm wird es, als er plötzlich mit einem der Täter Mitleid hat. Da versucht er nämlich so etwas wie Mitgefühl zu spielen, was aber völlig in die Hose geht, denn bei diesem Versuch sieht er eher aus wie ein Rhinozeros beim Kacken.

Fazit: Für einen Actionfilm zu wenig Action, für ein Drama die falsche Besetzung. So ist FASTER nicht Fisch noch Fleisch und wohl nur für Fans des Hünen zu empfehlen. Der Rest wird sich langweilen oder sich über die nicht vorhandene Schauspielkunst der Hauptdarstellers amüsieren.

3 chucky