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INSEL DES SCHRECKENS (Koch Media)

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Eine abgelegene Insel vor der Küste Irlands wird zum Schauplatz grauenvoller Ereignisse: Immer wieder werden grausam entstellte Leichen entdeckt, denen sämtliche Knochen fehlen! Selbst der renommierte Londoner Pathologe Dr. Stanley steht vor einem Rätsel. Bis man dann auf einer Gruppe Wissenschaftler stößt, die schuld an dem ganzen Unheil sind, obwohl sie eigentlich etwas gutes im Sinn hatten – nämlich die Heilung von Krebs. Doch deren Chef hat anscheinend etwas gänzlich anderes im Sinn.

Ich bin in Horrorfilmen der 60er nicht wirklich bewandert. Auch der kürzlich von mir besprochene BRENNENDER TOD war mir völlig unbekannt und so ist es auch mit diesem Streifen hier.

Wiederum zeichnet Terence Fisher als Regisseur verantwortlich und wie bei oben genanntem Streifen ist auch Peter Cushing wieder als vermeintlicher Top-Star am Start, obwohl der auch ziemlich viel Müll gedreht hat.

Natürlich könnte man das heute im Zeitalter der CGIs alles viel besser drehen – und die vermeintlich schrecklichen Wesen wirken eigentlich eher putzig, aber der Film hat immerhin über 50 Jahre auf dem Buckel – das waren eben andere Zeiten.

Über die technische Umsetzung gibt es mal wieder wenig zu mosern, da hält KOCH MEDIA den hohen Standard. Besonders das Bild ist von der ersten Minute an fast gestochen scharf, hat aber später einige kleine Abschnitte, in denen es leicht grieselt – dies allerdings wirklich selten und kurz und auch in einem absolut akzeptablen Bereich.

Neben dem schicken Mediabook gibt es auch hier wieder jede Menge Extras und ich frage mich, wo man diese immer ausbuddelt, denn damals wurde ja noch nicht für den DVD Markt produziert.

Es gibt zum Beispiel ein Interview von Christopher Lee über den Regisseur, eine Bildergalerie mit Werbematerial und einen extra aufgenommen Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen, einem bekannten deutschen Filmwissenschaftler.

Fazit: Technisch wie immer auf dem neusten Stand, wissen vor allem das schöne Booklet und das tolle Inlay an dieser Veröffentlichung zu überzeugen.

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