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COLETTE (Universum Film)

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Als Sidonie-Gabrielle Colette den erfolgreichen Pariser Autoren Willy heiratet, ändert sich ihr Leben schlagartig: Sie zieht aus dem ländlichen Frankreich ins turbulente Paris und wird Teil der intellektuellen und kulturellen Elite. Zunächst gelangweilt, arrangiert sie sich aber mit der Zeit. Willy, der von einer Schreibblockade geplagt ist, überzeugt seine junge Frau für ihn als Ghostwriter zu arbeiten. In ihrem Debütroman erzählt Colette die Geschichte einer selbstbewussten, jungen Frau namens Claudine. Ein halb-autobiografischer Roman, der unter Willys Namen zum Bestseller wird und ihm Reichtum und Ruhm verschafft. Schnell entstehen weitere Claudine-Bestseller – geschrieben von Colette – und schließlich eine ganze Markenwelt. Doch sie möchte nun endlich die jenige sein, die den Rum einheimst und nicht ihr Ehemann.

Das Problem des Streifens ist eigentlich das, was jede Biographie hat, denn natürlich gab es Sidonie-Gabrielle Colette in Wirklichkeit. Sie wurde 1873 geboren und gilt noch heute als eine bedeutende Schriftstellerin.

Aber bleibt man relativ nahe an den Geschehnissen dran, so wie es hier der Fall ist, droht so ein Biopic immer ein wenig langweilig zu werden, weil das Leben oft eben nicht so spannend ist wie erfundene Plots.

Dichtet man auf der anderen Seite Dinge dazu, meckern dann wieder die Wahrheitsfetischisten, dass dieses oder jenes doch gar nicht passiert sei und man das nur dazu geschrieben hat, damit es etwas spannender wird. Daher kann man es in diesem Genre irgendwie niemandem recht machen und wie zu erwarten gehen die Kritiken auch weit auseinander

Von grandios bis sterbenslangweilig ist im Netz nahezu alles zu finden und ich kann dies durchaus nachvollziehen. Auch ich kann mich nicht wirklich auf eine Bewertung festlegen.

Frau Knightley ist mir zudem schauspielerisch total überbewertet und wird langsam auch für Rollen von Frauen Anfang 20 doch etwas alt, hat aber ihre Bestimmung anscheinend in Dramen aus vergangene Epochen gefunden, den sie spielte ja auch schon in ABBITE oder ANNA KARENINA mit.

Wer sich für die Geschichte der jungen Autorin interessiert und eine Verfilmung sehen will, die sich wohl sehr nahe am wirklichen Leben der Colette aufhält ist hier gut bedient. Der Rest dürfte sich partiell etwas langweilen.

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