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BRENNENDER TOD (Koch Media)

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Während der Rest Europas in tiefstem Winter bibbert, herrschen auf der britischen Kanalinsel Fara tropische Temperaturen. In einem Gasthaus bewohnt ein merkwürdiger und grummeliger Geselle ein Zimmer. Anscheinend stellt er irgendwelche Untersuchungen an. Dann passieren die ersten Morde, die alle gemeinsam haben, dass die Opfer verbrannt sind. Zudem sind sämtliche elektronischen Geräte total verglüht. Es verdichtet sich der Verdacht, dass auf diesem kleinen Flecken Erde, außerirdische Wesen Versuche durchführen.

Das hört sich jetzt deutlich beknackter an als es ist, denn eigentlich schafft man es innerhalb des Films, die ganzen Geschehnisse recht glaubwürdig zu erklären.

Ich habe von dem Streifen noch nie etwas gehört, nicht einmal den Namen, von daher lasse ich jetzt auch mal eine kleine Bewertung mit einfließen, was ich bei Neuauflagen von alten Filmen normalerweise meistens vermeide, denn ich war wirklich überrascht, dass ein Streifen aus dem Jahre 1967 !! mit so einer Idee aufwartet. Die Zuschauer müssen damals doch extrem schockiert gewesen sein, denn außer ein paar Tierhorrorfilmen, war dieses Genre ja noch nicht übermäßig besetzt. Zudem sind die Außerirdischen keine kleinen grünen Männchen, sondern mehr oder minder elektrische Impulse!!

In den Hauptrollen sind Christopher Lee und Peter Cushing zu sehen. Der Rest der Darsteller ist mir unbekannt, was allerdings bei Filmen aus den 60ern nicht viel zu heißen hat, da ich dort nicht sonderlich bewandert bin.

Natürlich würde man viele der Dinge, die man hier zu sehen bekommt, heute anders gestalten und insbesondere die Außerirdischen könnte man heute deutlich effektiver aufmotzen. Trotzdem hat mich der Film hervorragend unterhalten, auch weil er für einen Streifen aus diesem Jahrzehnt ein recht ordentliches Tempo hat.

Das Bild ist in den ersten Minuten doch recht grieselig, bessert sich aber dann im Laufe des Streifens deutlich und kommt auf eine ordentliche DVD-Qualität. Der Ton erfüllt seinen Zweck. Im sehr schön gestalteten Mediabook finden sich jede Menge Hintergründe zum Film. Dazu gibt es gleich mehrere Audiokommentare und ein Portrait von dem mittlerweile leider verstorbenen Christopher Lee.

Fazit: Dieser Film schreit eigentlich nach einem Remake. Die Geschichte ist mehr als originell, wenn man bedenkt dass der Film aus dem Jahre 1967 ist, fast schon visionär. Die Umsetzung ist gelungen.

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