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THE HAUNTING OF SHARON TATE (Universum Film)

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Beverly Hills 1969: Frustriert über die Abwesenheit ihres Mannes Roman Polanski bezieht die schwangere Sharon Tate mit ihren Freunden ein abgelegenes Haus in den Hollywood Hills. Verfolgt von Visionen ihres Bevorstehenden Todes versucht sie ihre Freunde davon zu überzeugen, dass etwas schreckliches passieren wird und es besser wäre abzureisen. Doch die Hoffnung ihr Schicksal zu ändern findet ein jähes Ende.

Diese Visionen soll Frau Tate angeblich wirklich gehabt haben – zumindest stützt der Streifen sich auf diese Behauptung, was natürlich insgesamt ein wenig dünn, aber auch nicht widerlegbar ist.

Wie man es schafft in einem Film vieles richtig und vieles falsch zu machen – dafür ist THE HAUNTING OF SHARON TATE ein Paradebeispiel. Fangen wir mal mit der Besetzung an:

Frau Tate galt damals als eine der schönsten Frauen der Welt und das soll nun Frau Duff sein? Nun ja da wären mir auf Anhieb aber 100 andere eingefallen, obwohl sie ihre schauspielerische Limitierung überraschend gut kaschieren kann.

In der Mitte des Films schafft der Streifen eine nahezu sensationell gute Atmosphäre, die vor allem durch den bedrohlichen Soundtrack untermauert wird. Der „Überfall“ ist hervorragend und extrem spooky inszeniert.

Doch jetzt kommt das aber. Wer die Geschichte um Sharon Tate noch nicht kennt und das sind sicher viele Horrorfans jüngeren Alters, der bekommt den Ausgang sofort am Anfang des Streifens erzählt und ich kann mir keinen Reim darauf machen, wieso der Regisseur dies tut, denn nun gibt es eigentlich keine Zielgruppe, die nicht weiß, wie die kommenden 80 Minuten enden. Was soll das?

Die Gewaltszenen sind teilweise sehr explizit und den Film ab 16 freizugeben ist schon grenzwertig, wobei hier weniger das Blut spritzt, sondern eher die Intensität der Brutalität heraussticht.

Fazit: Für mich nicht nachvollziehbar, wieso man den Ausgang des Streifens schon am Anfang verkündet – und das auch noch in aller Ausführlichkeit. Dafür sind die Thriller und Horrorelemente sehr gelungen, doch was nützt das wenn man den Ausgang kennt? Ein merkwürdig unentschlossener und konfuser Streifen, mit aber durchaus guten Ansätzen.

4chucky1122111311

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