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ST. AGATHA (Ion New Media/Splendid)

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1957, eine Kleinstadt in Georgia: Die schwangere Mary ist nach der Trennung von ihrem Freund alleine. Zu ihrem gewalttätigen Vater will sie nicht gehen und ihre Mutter lebt nicht mehr. Daher sucht sie Zuflucht in einem Kloster, wo man ihr den Namen Agatha gibt und sich die Nonnen etwas dominant, aber zumindest besorgt um sie kümmern. Doch bald ahnt sie, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Mutter Oberin ist eine reichlich sadistische Zecke und die anderen Nonnen trauen sich nicht gegen sie aufzubegehren. Zudem stellt sich sehr schnell heraus, wie sich das Kloster finanziert. Zeit schnell abzuhauen, doch das gestaltet sich nicht ganz so einfach.

Herr Bousman ist zurück auf dem Regiestuhl – genauer gesagt war er dort nie weg, doch seit seinen SAW Filmen hat man nicht wirklich mehr etwa spektakuläres von ihm gehört. Galt er damals noch als große Nachwuchshoffnung, hat sich das in den letzten Jahren doch etwas relativiert. Hier liefert er jedoch einen wirklich hübsch garstigen Streifen ab.

ST AGATHA ist, im Gegensatz zu dem was der Trailer suggeriert, kein reiner Horrorfilm, sondern eher ein Drama mit vielen Horrorelementen, in denen geschildert wird, wie verzweifelte Mädchen ausgenutzt werden.

Es gibt hier auch nichts übernatürliches zu sehen, sondern das Grauen ist komplett real, wobei man das wörtlich nehmen kann, denn anscheinend hat Bousman sich wieder an die SAW Filme zurückerinnert und auch hier jede Menge Geschmacklosigkeiten eingebaut. Das ist nicht immer zwingend blutig, aber teilweise, auch in Sachen Kopfkino, relativ extrem.

Im letzten Abschnitt, wird’s dann partiell auch blutig und in einer Szene (will nicht spoilern) herrlich abstrus, denn ich glaube so wurde noch nie ein Mensch umgebracht. Zumindest habe ich es noch nie gesehen.

Eine grandiose Leistung bietet hier Carolyn Hennesy als Mutter Oberin, der es sichtlich Spaß macht, die sadistische Nonne heraushängen zu lassen und wenn sie zu einem ihrer Monologe ansetzt, in dem sie mal eben 5 bis 6 Beleidigungen raushaut, ist das zudem auch noch amüsant.

Fazit: Ein kleiner, feiner B-Movie – gegen Ende vielleicht einen Tick zu lang (Laufzeit über 100 Minuten), der aber, wie oben erwähnt, nicht zwingend dem klassischen Horrorbereich zuzuordnen ist, teilweise aber mehr eklige Szenen enthält, als andere Genrestreifen. Zudem schafft es Bousman hier eine schick düster-bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, daher gibt es:

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