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HEARTS BEAT LOUD (Sony Pictures)

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Der alleinerziehende Vater Frank Fisher bereitet sich seelisch und moralisch darauf vor, seine Tochter Sam aufs College zu schicken, denn sie möchte unbedingt Ärztin werden. Zur selben Zeit wird er gezwungen, seinen seit Jahrzehnten bestehenden Plattenladen zu schließen, mit dem er sehr schöne Erinnerungen verbindet. Frank überredet Sam dazu, ihre wöchentlichen Jamsessions in eine Vater-Tochter-Band umzuwandeln, in der Hoffnung, durch die Liebe zur Musik den Kontakt zu ihr aufrechterhalten zu können. Diese zögert zunächst, doch als ihre erster Song ein kleiner Hit wird und auf einer Indie-Playliste von Spotify erscheint, begeben die beiden sich auf eine musikalische Reise und mittlerweile ist sich auch Sam nicht mehr sicher, ob sie den Schritt noch vollziehen will, denn sie hat sich mittlerweile in Rose verliebt.

So ein wenig könnte man den Streifen als eine Mischung aus ONCE und HIGH FIDELITY beschreiben. Zudem ist er mir insgesamt ein wenig zu kurz. Viele Dinge werden nur grob angerissen und eigentlich gäbe die Geschichte Stoff für zumindest eine Mini TV-Serie her.

Das wäre alleine schon wünschenswert gewesen, wegen den hervorragenden Darstellern. Den grummeligen alten Rockvater, der den schönen Zeiten von früher hinterher trauert und der den Laden eigentlich nur noch aus Erinnerung führt, nimmt man Nick Offermann jederzeit ab. Auch Toni Colette sieht man immer wieder gerne, ebenso Sasha Lane.

Den absoluten Höhepunkt des Streifens stellt allerdings die unglaublich knuffige Kiersey Clemons dar, die eine sensationelle Leistung abliefert und noch dazu mehr als ordentlich singen kann, denn die Gesangsparts wurden von ihr selbst übernommen.

Der Soundtrack zu dem Streifen wird zudem so ziemlich jedem gefallen, der Musik von U2 (eher die früheren Sachen) und New Order mag. Hier wird zwar überall mächtig geklaut, dies jedoch auf eine dermaßen charmante Art und Weise, dass man dem Songschreiber Keegan De Witt (mir völlig unbekannt) das überhaupt nicht krumm nimmt. Der performt den Titelsong schon seit Jahren, allerdings gefällt mir die Version im Film deutlich besser.

Insgesamt ein schöner Film, der zwar anfangs den ein oder anderen kleinen Hänger hat, später dann aber zur Höchstform aufläuft. Trotzdem bin ich wie bereits erwähnt der Meinung, dass man viele Dinge noch etwas ausführlicher hätte erzählen können, obwohl der Streifen immerhin doch 93 Minuten geht. Vielleicht wollte ich aber auch nur einfach noch mehr von den Darstellern sehen und gute Musik hören.

Hätte Herr H. den Titelsong nicht zufällig auf seiner Facebook-Seite gepostet, wären mir Musik und Film nie über den Weg gelaufen. Daher ein Gruß. Wieso man allerdings im Zeitalter der BLU RAY und sogar 4K, diesen Streifen nur auf DVD veröffentlicht, wird wohl das Geheimnis der Firma SONY bleiben.

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1 Kommentar zu “HEARTS BEAT LOUD (Sony Pictures)”

  1. Sunny sagt:

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