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DIE FRAU IM EIS (Koch Media)

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Rechtsanwalt Eriks wohl situiertes Leben gerät aus den Fugen, als sein Arbeitgeber ihn für das Fehlen von 30 Millionen Euro verantwortlich macht. Dabei ist die Kohle schon längst unterwegs und zwar in kleinen Dosen, die Sofia in ihrem Bauch trägt und die sie nach Island schmuggelt. Eriks vorbestrafter Bruder sorgt dafür, das Madame gut ankommt und betreut sie im Hotel so gut es geht, doch leider wollen die Zäpfchen nicht raus und Sofia geht es immer schlechter. So langsam kommen Erik auch die Polizei und sein Kollege auf die Spur und es wird eng. Bald gibt es die ersten Toten…

Die Geschichte hört sich nun nicht sonderlich innovativ an. Herrschaften die Kohle brauchen und Drogenkuriere, die den Mist schlucken, um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen, wurden nun schon öfters präsentiert.

Der Film beginnt eigentlich als lupenreines Familiendrama, denn man bekommt erst einmal aufgezeigt, wie mies es der Familie eigentlich geht – nur Erik hat Karriere gemacht, kann den Hals aber nicht voll bekommen. Auch die Beweggründe der Kurierin kann man gut nachvollziehen.

Im zweiten Teil wandelt sich das ganze dann zu einem Thriller, der, insbesondere gegen Ende doch richtig unterhaltsam wird.

Sieht man vielleicht mal von Sofia ab (und da auch nur bedingt) gibt es in dem Streifen zudem keinen einzigen wirklich sympathischen Charakter, was es dem Zuschauer erschwert, mit irgend einem der Darsteller mitzuleiden, da sie sich den Mist alle selbst eingebrockt haben.

Schauspielerisch ist das ganze durchaus in Ordnung und sehr viel Mühe hat man sich gegeben, den Film in recht schickem Look zu präsentieren, aber ohne das das ganze jetzt in Kunst übergeht. Hier sind zudem glücklicherweise eher langsame oder normale Schnitte angesagt, denn das Highspeed-Geschnippsel nervt mich in letzter Zeit etwas.

Mir erschließt sich allerdings nicht eine Minute, wieso dieser Streifen DIE FRAU IM EIS heißt, denn das hat mit diesem Film absolut gar nichts zu tun. Leider ist mein isländisch nicht besonders gut, so weiß ich nicht wie der Originaltitel ist, doch dieser ist jedenfalls dusselig.

Trotzdem ein gut gespielter und recht spannender und optisch ansprechend in Szene gesetzter Film, der langsam beginnt und gegen Ende deutlich Tempo aufnimmt. Zudem hat mir der Abschluss gut gefallen, denn das erwartet man so sicherlich nicht.

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