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Archiv für den 19. März 2019

LEVEL 16 (Splendid Film)

am 19. März 2019 unter Drama, SciFi, Suspense abgelegt

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Reinheit, Gehorsamkeit, Bescheidenheit: Diese Tugenden werden in der Vestalis-Akademie nach strengsten Regeln gelehrt. Nur mit Fleiß und Disziplin werden die Mädchen es schaffen, auf Level 16 zu kommen – der letzten Stufe der Akademie – und haben damit die Chance, adoptiert zu werden. Die regeltreue Vivien ist gerade frisch auf Level 16 gekommen und trifft dort auf Sophia. Diese rät auf die ominösen Vitamine zu verzichten, die sie täglich einnehmen müssen. Zögernd beherzigt sie Sophias Rat und kann in der folgenden Nacht nicht einschlafen. Erstmals erlebt sie, wie die Tür des Schlafraums geöffnet und Mädchen mitgenommen werden. Langsam kommt sie den wahren Hintergründen der Akademie auf die Spur – und die sind schlimmer, als alles, was sie dort bislang erlebt hat!

Den Pressetext fand ich hervorragend und habe ihn deshalb übernommen. Das ist zwar auf den meisten Seiten Standard, doch oft sind diese Zusammenfassungen ziemlich dusselig und ich formuliere eine eigene aus – in diesem Fall aber spiegelt das ganze den Ablauf perfekt wieder.

LEVEL 16 ist nur ganz schwer einem Genre zuzuordnen, da hier Elemente von Drama, Thriller und Sci-Fi vorhanden sind – eine recht ungewöhnliche Mischung, wie ich sie bislang nur selten gesehen habe. Eventuell könnte man MOON oder GATTACA als Referenz nehmen, aber lediglich auf die Genre-Kreuzung bezogen, nicht auf die Handlung.

Die ist endlich mal wieder etwas völlig anderes. Vor allem weiß man sowohl als Zuschauer genauso viel oder wenig weiß, wie die dort ansässigen Schülerinnen. Die meisten der Mädels sind dermaßen indoktriniert, dass sie nach so vielen Jahren völlig blindlings den Anweisungen folgen und nichts hinterfragen, weil sie ja schließlich adoptiert werden wollen, was allerdings in keinster Weise das Ziel dieser Einrichtung ist.

Als Chef der Akademie konnte man den von mir hochgeschätzten Peter Outerbridge gewinnen, der in RE GENESIS, in dem er einer der Hauptrollen spielte, in einer der besten Serie des neuen Jahrtausends mitwirkte. Auch die mir völlig unbekannte Katie Douglas liefert eine wirklich hervorragende Leistung ab.

Der Streifen hat sicherlich nicht viel Geld gekostet, denn er spielt meist in einem Gebäude und es sind auch keinerlei Spezialeffekte vorhanden, was aber beweist, dass eine gute Idee oft ausreicht, um einen überraschend gelungenen Film zu produzieren, denn als solchen kann man LEVEL 16 bezeichnen, auf dessen Geschichte man sich aber einlassen muss.

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LOOK AWAY (Splendid Film)

am 19. März 2019 unter Drama, Horror abgelegt

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Die 18-jährige Maria hat es wahrlich nicht leicht. In der Schule wird sie von ihren Mitschülern gemobbt, und auch zu Hause fühlt sie sich bei ihren Eltern nicht wirklich wohl, zumal die beiden eine eher ausgelutschte Ehe führen. Eines Tages entdeckt sie in ihrem Spiegelbild ein Mädchen, das genau aussieht wie sie selbst. Sie bekommt heraus, das sie eigentlich ursprünglich noch eine Zwillingsschwester hatte. Diese taucht nun auf und will ihr in ihrem verpfuschten Dasein helfen. Maria lässt sich darauf ein und nun übernimmt Airam die Position im Leben, indem die die Rollen tauschen. Während Maria nun im Spiegel verweilt, regelt ihre Schwester die Angelegenheiten draußen – allerdings auf recht rabiate Weise.

Ich gebe zu, wenn man sich das durchliest, klingt das erst einmal ziemlich beknackt. Ist es aber gar nicht, denn wie die beiden zueinander finden, und wie sich langsam das Geheimnis hinter dem Spiegelbild zusammensetzt, wird hier sehr schön erklärt.

Das absolute Pluspunkt dieses Horrorstreifens ist allerdings sein Look. Alleine das Haus in dem Maria lebt ist ein Palast. Doch das ist nicht alles. Der Kameramann schafft es, aus dieser doch eher kleinen Produktion, einen Look zu zaubern, dass man meinen kann, der Film sei 10 Mal so teuer gewesen.

Ok. Mira Sorvino, Jason Isaacs und auch die grandios aufspielende India Eisley, der ich eine große Karriere voraussage (allerdings nur wenn sie sich gescheite Filme heraussucht, denn LOOK AWAY ist der erste gute in ihrer Vita), werden sicherlich nicht für nen Appel und nen Ei dort mitgewirkt haben.Trotzdem handelt es sich doch um eine kleinere Produktion, die aber wahrlich nicht danach aussieht.

In Sachen Gewalt ist der Streifen allerdings eher mild, so dass Splatterfreunde nicht wirklich auf ihre Kosten kommen. Das hat der Film aber auch nicht nötig, denn er lebt von der Atmosphäre.

Dazu gibt es eine der besten Schlusseinstellungen, die ich je gesehen habe. Während der Streifen sonst eher ruhig und stilvoll inszeniert wurde, bekommt man gegen Ende 20 Sekunden im Stakkato und mit lauter Musik präsentiert, die noch einmal des Rätsels Lösung verdeutlichen.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Horrorfilm mit Niveau, der eine hervorragende Atmosphäre und eine exzellente Hauptdarstellerin zu bieten hat. Ein kleiner Geheimtipp für Menschen, die Filme wie GLASSHOUSE oder CARRIE mochten

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24 HOURS – TWO SIDES OF CRIME (Justbridge)

am 19. März 2019 unter Drama, Suspense, TV-SERIE, Thriller abgelegt

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Ein Banküberfall in einer Kleinstadt lauft völlig aus dem Ruder. Polizei und Geiselnehmer beginnen ein nervenzerfetzendes Katz- und Mausspiel, das die Stadt einen ganzen Tag lang in Atem halt. Es werden 2 erfahrene Ermittler eingesetzt, um mit den beiden Verbrechern per Handy zu verhandeln, doch mit der Zeit bekommen diese den Eindruck das die Täter gar nicht an dem geforderten Lösegeld interessiert sind, sondern einen völlig anderen Plan verfolgen.

Die Geschehnisse in dieser 12-teiligen TV Serie werden abwechselnd aus der Perspektive der Polizei, der Presse sowie auch aus der Sicht der Bankräuber, der Opfer und ihrer Familien gezeigt. Jede neue Folge lüftet dabei ein kleines Stuck des Geheimnisses und der Zuschauer erkennt allmählich, dass mehr dahinter steckt als zuerst angenommen.

Und genau dafür sind auch heute noch Rezensionen sehr wichtig, denn die ersten beiden Folgen sind, nun ja sagen wir mal, leidlich spannend. Denn zunächst bekommt man den Eindruck vermittelt, dass man hier einem ganz normalen Banküberfall mit Geiselnahme beiwohnt, wie man es schon zig Male gesehen hat.

Doch ab Folge 3 ändert sich dies komplett, denn es geht, wie bereits oben angedeutet, mitnichten um Lösegeld, sondern die Geiselnehmer haben sich etwas völlig anderes ausgedacht, weil sie über Insiderinformationen verfügen. Was genau das ist, lasse ich hier mal unbeantwortet, weil ich die Idee wirklich klasse fand.

Überhaupt schafft man es, immer wieder neue Wendungen einzustreuen, die ich so noch nicht gesehen habe und welche die Handlung interessant halten. Auch das sich die Folgen aus der Sicht der Polizei und dann aus der der Täter abwechseln, ist ein durchaus interessanter Schachzug, da man häufig erkennt, das die Polizei etwas ganz anderes vorhat oder denkt als die Täter und umgekehrt.

Fazit. Durchaus spannende Serie, die man vielleicht um 2 Folgen hätte kürzen können, da einige Seitenhandlungen nicht unbedingt notwendig gewesen werden. Ansonsten aber ein durchaus interessantes Konzept.

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AGAINST THE NIGHT (Lighthouse)

am 19. März 2019 unter Horror abgelegt

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Ein paar Freunde feiern ausgelassen eine Party. Einer von ihnen, der gerne mal Filmregisseur werden will, kommt auf die Idee, doch mal das nahegelegene und schon lange geschlossene Gefängnis zu besuchen. Da man in guter Stimmung ist, nimmt man den Vorschlag auch an. Zwar hat man kurz vor Eintritt zu dem Ort doch einiges an Muffensausen, aber was soll denn schon passieren? Dort wohnt ja niemand mehr. Tja falsch gedacht, denn plötzlich wird einer nach dem anderen ermordet und leider sind alle Auswege plötzlich versperrt.

Zwar bekommt die Geschichte nun keinen Innovationspreis, denn das Eindringen in geschlossene Gebäude war schon öfters Thematik eines Horrorfilms. Das einiges durch Sicht der subjektiven Kamera des kommenden Regisseurs gezeigt wird, mag den ein oder anderen stören, wird aber wirklich nur in manchen Szenen als Stilmittel eingesetzt – der größte Teil ist als normaler Film aufgezogen – also keine Angst vor Dauergewackel.

Die Atmosphäre in dem Laden ist durchaus gruselig und den Darstellern, nimmt man ihre Angst auch ab. Soweit so bekannt. Doch dann kommt in der Mitte des Streifens eine höchst interessante Wendung hinzu, auf die ich niemals gekommen wäre. Leider würde ich zu viel spoilern wenn ich diese jetzt heraus posaunen würde, aber man kommt dahinter, wer den nun in den Gemäuern herumwandert.

Das Ende des Films ist ebenfalls gelungen und die letzte Szene bleibt einem noch lange in Erinnerung, denn sie bestätigt das, was ich oben angedeutet habe.

Interessant hierbei sind die Bewertungen. Während der Film bei IMDB in den Rezensionen niedergemacht wird, bekommt er bei amazon durchweg gute Kritiken. So eine Streuung habe ich vorher bei noch keinem einzigen Film gesehen und ist auch eher ungewöhnlich.

Ich persönlich würde mich hierbei in der Mitte einordnen, denn auch wenn das alles nicht sonderlich originell ist, wurden einige gute Schockeffekte platziert und die Handlung ist dazu durchgehend spannend. Daher gibt’s hierfür:

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