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ELMER (Koch Media)

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Als der junge Brian eines morgens erwacht, ist in seinem Leben buchstäblich der Wurm drin. Dessen Name: Elmer – ein bösartiger Parasit, der sich Brians Körper als menschlichen Wirt ausgesucht hat und ihn nur dann weiter mit einer süchtig machenden Droge versorgt, wenn dieser ihm menschliche Hirne zum Verzehr vorsetzt. Was mit ein paar blutigen Streifzügen beginnt, endet im Mord an der eigenen Freundin. Und in der Erkenntnis, dass er seinen parasitären Drogenlieferanten schnellstmöglich loswerden muss.

Eine Bewertung dieses Streifens erspare ich mir komplett, denn das ist wirklich ein „love it or hate it“-Ding, denn als der Film erschien, war er im Jahre 1988 schon trashig – dass sich das 30 Jahre später nicht geändert hat, sondern eher noch einen draufsetzt ist dabei wohl klar. Trotzdem hat er einen riesigen Fankreis und man schaue sich nur mal die Bewertungen bei ofdb an, die sind alle im oberen Bereich.

Regisseur Frank Henenlotter schuf mit diesem Streifen einen kleinen Kultfilm, der insbesondere auf VHS seine Popularität erlangte. Das war ihm vorher schon mit BASKET CASE gelungen – insofern hat der Mann durchaus seinen Platz in der Filmgeschichte verdient. Er hat jedoch schon lange aufgehört zu drehen und ist nun unter anderem Filmkritiker!!! Da würde mich mal interessieren, was der Mann so bewertet :o ).

Die Veröffentlichung von KOCH ist selbstredend sehr schön gestaltet. Es gibt einen dicken Einband und ein Heft mit Infos und Bilder vom Set, das alles hübsch verpackt in einem schicken Mediabook, das den Streifen als DVD und Blu Ray enthält. Dazu hat man auch noch jede Menge Extras ausgegraben, unter anderem eine lustige Featurette zu den Effekten, die heute natürlich komplett antiquarisch wirkt.

Das Bild des Streifens ist zwischen DVD und Blu Ray nur marginal unterschiedlich Die Farben kommen sehr gut rüber, aber insgesamt hat man das Gefühl, dass sich ein leichter Schleier über das Bild zieht und deshalb alles etwas verwaschen aussieht. Grieseln ist kaum zu erkennen und Blitzer sind auch rar. Der Ton dröhnt ein wenig, aber nicht so das es stören würde, zumal der bei dem Film eh nicht so wichtig ist.

Fazit: Eine qualitativ gute Veröffentlichung eines Kultstreifens, auf den viele gewartet haben. Ob er den berüchtigten Test of Time besteht, muss jeder für sich entscheiden.

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