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Archiv für den 26. Dezember 2018

PARADOX (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Thriller abgelegt

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Die Entführung seiner Tochter führt den Cop Lee Chung Chi von Hongkong nach Bangkok. Dort stößt er auf einen Organhandelsring, deren Beteiligte vor nichts zurückschrecken. So wie es aussieht haben sie auch seine Tochter in seiner Gewalt. Ein örtlicher Polizist hat Mitleid mit dem Vater und versucht ihm zu helfen, doch das gestaltet sich schwierig, denn die Organhändler sind bestens (organ)isiert o). Zur gleichen Zeit erleidet ein bekannter Politiker eine Herzattacke und benötigt dringend ein Spenderherz. Das von Chis Tochter ist dafür perfekt geeignet und so läuft dem Vater langsam die Zeit davon.

PARADOX ist ein rasanter Actionthriller, der ein kleines bisschen an TAKEN erinnert, sich aber im Laufe der Handlung doch in eine andere Richtung entwickelt. Die beiden Cops werden übrigens unterstützt von TONY JAA – dem Hauptdarsteller der sehr erfolgreichen ONG BAK Teile, der hier eine ungewöhnliche, weil auch eher kleine Rolle übernimmt.

Auf dem europäischen Markt dürfte es der Streifen aber schwer haben, weil er nicht wirklich amerikanisch gedreht ist. Es gibt 2 Möglichkeiten einen Film aus Asien zu inszenieren. Das eine ist der amerikanisierte oder auch europäisierte Stil, bei dem man sich in Sachen Look und Storyline anpasst. Ein Beispiel dafür wäre TRAIN TO BUSAN.

Und dann gibt es noch die Streifen, die eher auf den asiatischen Raum zugeschnitten wurden, in dem jeder asiatische Kampfkünste beherrscht und, die sich nicht irgendwelchen Konventionen unterwerfen – zu denen gehört PARADOX.

Wem dieser Fakt allerdings nichts ausmacht, der bekommt hier einen spannenden und realistischen (mit Ausnahme, dass anscheinend jeder da drüben Karate oder ähnliches kann) Streifen zu sehen, der einige überraschende Wendungen parat hält. Zudem ist man in Asien auch nicht wirklich Happy-End süchtig, wie es in amerikanischen Filmen immer noch der Fall ist.

Die beiden Hauptdarsteller kenne ich nicht, da ich in der dortigen Szene nicht so firm bin, liefern aber beide eine sehr gute Leistung ab, insbesondere Louis Koo als Vater der entführten Tochter.

Fazit. Seit langem mal wieder ein gelungener Actionthriller aus dem östlichen Teil der Welt Der Actionanteil ist extrem hoch und die Stunts mitunter sensationell.

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STEIG NICHT AUS (Eurovideo)

am 26. Dezember 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Auf dem Weg zur Arbeit will der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt noch schnell seine Kinder Josefine und Marius zur Schule bringen. Doch bereits kurz nachdem er das Auto startet, erhält er einen seltsamen Anruf: Ein Unbekannter droht damit, das Auto mit einer Bombe, die angeblich unter dem Sitz versteckt ist, in die Luft zu sprengen, sollten Karl oder die Kinder versuchen auszusteigen! Vom Auto aus soll Karl in kürzester Zeit eine große Summe Geld beschaffen. Als seine Ehefrau Simone  ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben, da ihre Ehe am Ende ist, nimmt auch die Polizei die Verfolgung von Karl auf und schaltet Sprengstoffexpertin Pia Zach ein. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit: Der Bombe ausgeliefert und von der Polizei verfolgt, versucht Karl verzweifelt, seine Kinder und sich zu retten.
Gegen Ende des Jahres schaue ich meistens noch einmal zurück und nehme den ein oder anderen etwas älteren Streifen auf, den ich nun nach einer Preisreduzierung gekauft habe. Die jeweiligen Verleih-Firmen sind für Vorab-Promos zu geizig – dafür können aber nun mal die Filme nichts und dieser hier hat mich wirklich überrascht und soll daher Erwähnung finden.
Mal wieder habe ich Gelegenheit eine Lanze für den deutschen Film zu brechen. Sicherlich ist der Markt überflutet von nervigen Til Schweiger Wohlfühl-Komödien und Schweighofers Gute Laune Streifen oder noch schlimmer die infantilen „Fack ju göthe“ Teile. Aber es gibt sie, die guten Filme und auch guten Regisseure in diesem Land. Christian Alvert ist einer davon.
Der Hesse, dem nach seinem international gefeierten ANTIKÖRPER die Wege nach Amerika offenstanden und der mit FALL 39 oder PANDORUM recht hoch budgetierte Filme drehen durfte, ist mittlerweile wieder in Deutschland zurück und hat oft bei (guten)Tatorten Regie geführt.
Nun hat er mal wieder einen Kinofilm in seiner Heimat abgedreht, in dem er seinen Darsteller aus ANTIKÖRPER erneut besetzte und der von mir durchaus geschätzte Wotan Wilke Möhring liefert auch eine hervorragende Leistung ab, zumal er den größten Teil des Films alleine tragen muss.
Der Streifen geht bereits nach wenigen Minuten voll los und bleibt durchgehend spannend,  wenn der Geschichte gegen Ende auch etwas die Luft ausgeht und der Showdown ein wenig sehr konventionell gerät.
Natürlich wirkt einiges etwas konstruiert, aber seien wir doch mal ehrlich, in den amerikanischen Produktionen stört uns das doch meistens auch nicht.
Zwar kommt STEIG NICHT AUS nicht ganz an die Oberliga des deutschen Filme heran ,deren Latte mit DAS EXPERIMENT, 23 oder TATTOO auch sehr hoch liegt, unter dem Strich bleibt aber ein spannender und zügig inszenierter Thriller, der beweist das der deutsche Film nicht nur oben genannten Nonsens zu Tage bringt.
Auf dem Weg zur Arbeit will der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt noch schnell seine Kinder Josefine und Marius zur Schule bringen. Doch bereits kurz nachdem er das Auto startet, erhält er einen seltsamen Anruf: Ein Unbekannter droht damit, das Auto mit einer Bombe, die angeblich unter dem Sitz versteckt ist, in die Luft zu sprengen, sollten Karl oder die Kinder versuchen auszusteigen! Vom Auto aus soll Karl in kürzester Zeit eine große Summe Geld beschaffen. Als seine Ehefrau Simone  ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben, da ihre Ehe am Ende ist, nimmt auch die Polizei die Verfolgung von Karl auf und schaltet Sprengstoffexpertin Pia Zach ein. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit: Der Bombe ausgeliefert und von der Polizei verfolgt, versucht Karl verzweifelt, seine Kinder und sich zu retten.
Gegen Ende des Jahres schaue ich meistens noch einmal zurück und nehme den ein oder anderen etwas älteren Streifen auf, den ich nun nach einer Preisreduzierung gekauft habe. Die jeweiligen Verleih-Firmen sind für Vorab-Promos zu geizig – dafür können aber nun mal die Filme nichts und dieser hier hat mich wirklich überrascht und soll daher Erwähnung finden.
Mal wieder habe ich Gelegenheit eine Lanze für den deutschen Film zu brechen. Sicherlich ist der Markt überflutet von nervigen Til Schweiger Wohlfühl-Komödien und Schweighofers Gute Laune Streifen oder noch schlimmer die infantilen „Fack ju göthe“ Teile. Aber es gibt sie, die guten Filme und auch guten Regisseure in diesem Land. Christian Alvert ist einer davon.
Der Hesse, dem nach seinem international gefeierten ANTIKÖRPER die Wege nach Amerika offenstanden und der mit FALL 39 oder PANDORUM recht hoch budgetierte Filme drehen durfte, ist mittlerweile wieder in Deutschland zurück und hat oft bei (guten)Tatorten Regie geführt.
Nun hat er mal wieder einen Kinofilm in seiner Heimat abgedreht, in dem er seinen Darsteller aus ANTIKÖRPER erneut besetzte und der von mir durchaus geschätzte Wotan Wilke Möhring liefert auch eine hervorragende Leistung ab, zumal er den größten Teil des Films alleine tragen muss.
Der Streifen geht bereits nach wenigen Minuten voll los und bleibt durchgehend spannend,  wenn der Geschichte gegen Ende auch etwas die Luft ausgeht und der Showdown ein wenig sehr konventionell gerät.
Natürlich wirkt einiges etwas konstruiert, aber seien wir doch mal ehrlich, in den amerikanischen Produktionen stört uns das doch meistens auch nicht.
Zwar kommt STEIG NICHT AUS nicht ganz an die Oberliga des deutschen Filme heran ,deren Latte mit DAS EXPERIMENT, 23 oder TATTOO auch sehr hoch liegt, unter dem Strich bleibt aber ein spannender und zügig inszenierter Thriller, der beweist das der deutsche Film nicht nur oben genannten Nonsens zu Tage bringt.

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GEJAGT (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.
Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.
Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.
Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!
So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.
Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.
Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der. (videotie.de)

Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.

Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.

Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.

Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!

So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.

Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.

Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der.

2chuckys

DAS ZWEITE GESICHT (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Nach dem Tod seiner Mutter kommt der junge Mark vorübergehend in die Obhut von Tante und Onkel, da sein Vater eine dringende Geschäftsreise nicht verschieben kann. Dort lernt er seinen Cousin Henry kennen und freundet sich schnell mit dem gleichaltrigen Jungen an. Doch Henry, der mit seinem unschuldigen Gesicht alle täuscht, entpuppt sich als recht gefährlicher Zeitgenosse: Was lediglich als Mutproben und Streiche beginnt, artet bald in tödliche Aktionen aus. Als Mark versucht, Henrys Eltern zu warnen, wollen die zunächst nicht auf ihn hören, doch der Mutter fallen mit der Zeit auch merkwürdige Sachen auf. Hat Henry vielleicht sogar seinen kleinen Bruder vor Jahren ermordet?

Mit DAS ZWEITE GESICHT wollte man Macaulay Culkin bewusst vom Klamauk-Image befreien, welches immerhin zur Folge hatte, dass der Name KEVIN einen wahren Boom erlebte, gerade in Deutschland.

Und in dieser ernsten Rolle macht er auch eine erstaunlich gute Figur, denn den kleinen Psychopathen, der mit seinem Engelsgesicht alle hinters Licht führt, spielt er wirklich absolut hervorragend. Geholfen hats ihm zwar nichts, denn was aus ihm wurde ist bekannt.

Sein Kumpel in dem Film wird vom kleinen Frodo gespielt und war einer der ersten Rollen von Elijah Wood, dem man ebenfalls eine gute Leistung bescheinigen kann.

Überhaupt hat der Film die 25 Jahre sehr gut überstanden. Er wirkt auch heute noch aktuell und keineswegs hausbacken und Thriller Spezialist Joseph Ruben (DER FEIND IN MEINEM BETT und der grandiose DIE VERGESSENEN sind zum Beispiel von ihm) liefert hier einen spannenden Thriller ab.

Das Beste aber ist der Showdown und die damit verbundene Entscheidung der Mutter, bei der sich sich jede Frau, die selbst ein Kind hat, fragen wird, ob sie so handeln würde (mehr möchte ich nicht verraten).

Bild und Ton sind wie immer in Ordnung bei Koch-Veröffentlichungen und hier hat man ein echtes Kleinod ausgebuddelt, welches schon fast in Vergessenheit geraten war. Durchaus auch heute noch empfehlenswert.