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Archiv des Monats Dezember 2018

MANDY (Koch Media)

am 31. Dezember 2018 unter Action, Drama, Horror abgelegt

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Shadow Mountains, 1983: Der friedliebende Holzfäller Red Miller kocht vor Wut und Trauer. Hilflos musste er mitansehen, wie seine große Liebe Mandy verbrannt wurde. Jeremiah Sand, der charismatische Führer der religiösen Sekte “Children of the New Dawn” hatte sie sich geschnappt und eiskalt in Flammen gesteckt – nur weil Mandy ihm nicht gefügig war. Red hat nun nichts mehr zu verlieren. Mit einer eigenhändig geschmiedeten Kriegsaxt in der Hand und einer Teufelsdroge in den Adern, die ihm übermenschliche Kräfte verleiht, macht er sich auf den Weg in einen blutigen Albtraum. Von wahnsinnigem Rachedurst getrieben, wird Red nicht eher ruhen, bis er Jeremiah und seine Jünger zur Strecke gebracht hat.

Und wieder einmal gratuliere ich Koch zu einem wirklich gelungenen Pressetext. Denn so viel wäre mir erst gar nicht eingefallen, da die eigentliche Geschichte dieses Streifens wirklich nicht viel hergibt.

Und hierüber soll ich jetzt auch noch eine Kritik schreiben – was eine wahrlich schwierige Aufgabe ist, denn hier bewegen wir uns weitab des Mainstreams auf den Spuren des berühmt-berüchtigten Kunstkinos.

In sämtlichen Magazinen wird der Film als Meisterwerk gelobt und die Filmstudenten diverser Unis können sich hier sicher nicht sattsehen und bekommen einen Orgasmus. Wobei einige Dinge wirklich gelungen sind, wie zum Beispiel die Farbgebung. Die ungewöhnlichen Rotfilter schaffen, in Verbindung mit den verzerrten Kamerabildern, eine durchaus bemerkenswerte Stimmung. Die kurzen Zeichentricksequenzen hätte ich persönlich aber nicht verwendet.

Überraschenderweise spielt Cage, der König des Overactings insgesamt eher zurückhaltend, während der Typ der den Jeremiah verkörpert, dann diese Rolle einnimmt. Ich kannte den nicht und habe wirklich gegoogelt, ob das ein Schauspieler ist, denn es hätte wirklich auch einer sein können, den man direkt aus der Klapse ans Set gebracht hat. Und diese Figur geht mir mit seinen Monologen teilweise auch mächtig auf den Zeiger.

Der zweite Teil des Streifens ist der etwas konventionellere und dürfte den meisten Zuschauern, die einen Unterhaltungsfilm sehen wollten, eher zusagen – falls sie bis dahin durchhalten. Zusätzlich gibt es ordentlich Blut zu sehen und ein paar durchaus cool choreographierte Szenen.

Ob man diese merkwürdigen Rocker jetzt unbedingt gebraucht hätte, weiß ich auch nicht, die wirken irgendwie etwas deplatziert, obwohl die Kostümbildner sich wirklich Mühe gegeben haben und die Typen irgendwas von Pinhead und Friends haben.

Insgesamt ist dieser Film nicht bewertbar. Viele Leute werden ihn bescheuert finden und einige ihn hochstilisieren. Ich liege eher in der Mitte, denn einiges hat mir gut gefallen, anderes wiederum fand ich dämlich. Nach Logik darf man hier natürlich auf keinen Fall fragen.

Eine Erwähnung wert sei aber noch der hervorragende Auftritt von Andrea Riseborough, die eine tolle Vorstellung abliefert, was dem Mainstreampublikum aber auch nicht helfen wird. Das wird diesen Streifen gänzlich niedermachen.

FLATLINERS (Sony Pictures)

am 31. Dezember 2018 unter Horror abgelegt

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Fünf Medizinstudenten wollen dem Geheimnis auf den Grund gehen, ob es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt. Sie lassen sich auf ein gewagtes und gefährliches Experiment ein: Sie stoppen ihren Herzschlag für einige Minuten, um eine Nahtoderfahrung zu erleben, und ins Jenseits blicken zu können. Doch ihre Experimente werden immer gefährlicher. Weil sie das Risiko erhöhen und die Todesdauer immer mehr verlängern . Die Fünf erfahren schon sehr bald, dass das Spiel mit dem Blick ins Jenseits Konsequenzen hat und werden im realen Leben von ihren früheren Sünden heimgesucht.

Gegen Ende des Jahres schaue ich meistens noch einmal zurück und nehme den ein oder anderen etwas älteren Streifen auf, den ich nun nach einer Preisreduzierung gekauft habe. Die jeweiligen Verleih-Firmen sind für Vorab-Promos zu geizig – dafür können aber die Filme nichts und ein Remake von diesem Kultfilm gehört nun mal auf meine Seite.

Oha, eine Neuauflage eines solchen Streifens ist natürlich immer so eine Sache. Andererseits bot es sich auch an, da die Medizin heute wesentlich weiter ist und die Maßnahmen zur Wiederbelebung sich verbessert haben. Zudem könnte man meinen, dass man durch die Computereffekte viel mehr Möglichkeiten hat, die Erlebnisse der Protagonisten zu visualisieren – leider geht das eher in die Hose.

Die jungen Ärzte sind diesmal unter anderem Diego Luna und Ellen Page, die beide mit Abstand auch die besten Darstellungen bieten, während die drei anderen austauschbar wirken. Diesmal sind es 3 Mädels und 2 Typen, im Original ist nur einer der Beteiligten weiblich und das war Julia Roberts, die ich nicht ausstehen kann, dort aber eine gute Leistung bot.

In den Extras scheiden sich bei den verschiedenen Interviewten auch die Geister, ob das ganze nun wirklich ein Remake ist oder ein eigenständiger Film, denn schließlich könnten ja im Jahre 2018 auch andere auf die Idee kommen, diese Experimente zu versuchen. Auch dafür spricht, dass Kiefer Sutherland mit dabei ist. Wieso er allerdings nicht mit eingebunden wird in die waghalsigen Versuche, zumindest wenigstens gegen Ende, verstehe ich nicht. So bleibt es eigentlich nur ein netter Cameo Auftritt für Insider.

Alles in allem kann die Neuverfilmung nicht mit dem Original mithalten, weil die Vielzahl der neuen technischen Möglichkeiten hier nicht gut genutzt wurde und eher zum optischen Overkill führen.

Für Menschen die das Original nicht kennen sicherlich ein durchaus netter kleiner Horrorstreifen . Nicht mehr, aber immerhin auch nicht weniger.

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DAS HAUS DER VERGESSENEN/MEDIABOOK (Koch Media)

am 31. Dezember 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

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Das Ghettokind Poindexter, den alle nur Fool nennen, geht auf Raubzug, um Geld für seine kranke Mutter zu besorgen. Mit zwei schrägen Einbrechern macht er sich auf ins schaurige Haus der reichen Robesons – und damit seinem Spitznamen “Fool” alle Ehre: Es entpuppt sich als regelrechte Festung, aus der es kein Entkommen gibt. Bei den Besitzern handelt es sich offensichtlich um ein mordlüsternes, geisteskrankes Geschwisterpaar. Die beiden Kumpels befinden sich bald auf deren Speisekarte, aber Fool bekommt Hilfe von der Tochter der beiden Irren, die im Haus eingesperrt ist, wie auch viele weitere Kinder im Keller-

Zwischen NIGHTMARE 3 und SCREAM, drehte der leider viel zu früh verstorbene Wes Craven noch diesen kleinen Horrorstreifen, der in weiten Teilen eher eine Komödie ist, die aber immerhin doch auch einiges an Blut parat hält. Dazu kommen wirklich witzige Einlagen (der Hund, der ungewollt durch das Haus „skatet“ schießt dabei den Vogel ab).

Ich fand, dass der Streifen, der mittlerweile ja auch schon 27 Jahre auf dem Buckel hat, die Zeit recht gut überstand, auch wenn manche Dialoge natürlich noch den typischen 80er Slang beinhalten und die Überzeichnung des vermeintlichen Ehepaars an manchen Stellen etwas over the top ist.

Jedoch packt Craven in seinen Streifen jede Menge Sozialkritik dazu, die zwar eher unterschwellig vermittelt wird, aber dennoch einen wichtigen Teil einnimmt.

Die Restauration ist mal wieder gut gelungen. Das Bild liefert satte Farben, keinerlei Rauschen und wirklich nur ganz selten kurze Blitzer, die aber glaube ich anderen Menschen, die nicht so genau hinsehen, gar nicht auffallen. Der Ton ist ebenfalls in Ordnung.

Das schöne Mediabook bietet zudem ein Inlay mit Infos zum Film und einigen Bildern. Als Extras gibt es unter anderem einen Audiokommentar von Wes Craven und ein Making of.

Fazit: Erstaunlich gut gealterte Fingerübung des Horrormeisters in einer technisch sehr zufriedenstellenden Variante. Wieso der der Streifen den dämlichen Titel HAUS DER VERGESSENEN trägt, wissen nur die Leute, die ihn 1991 so tauften – er passt nämlich nicht.

PARADOX (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Thriller abgelegt

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Die Entführung seiner Tochter führt den Cop Lee Chung Chi von Hongkong nach Bangkok. Dort stößt er auf einen Organhandelsring, deren Beteiligte vor nichts zurückschrecken. So wie es aussieht haben sie auch seine Tochter in seiner Gewalt. Ein örtlicher Polizist hat Mitleid mit dem Vater und versucht ihm zu helfen, doch das gestaltet sich schwierig, denn die Organhändler sind bestens (organ)isiert o). Zur gleichen Zeit erleidet ein bekannter Politiker eine Herzattacke und benötigt dringend ein Spenderherz. Das von Chis Tochter ist dafür perfekt geeignet und so läuft dem Vater langsam die Zeit davon.

PARADOX ist ein rasanter Actionthriller, der ein kleines bisschen an TAKEN erinnert, sich aber im Laufe der Handlung doch in eine andere Richtung entwickelt. Die beiden Cops werden übrigens unterstützt von TONY JAA – dem Hauptdarsteller der sehr erfolgreichen ONG BAK Teile, der hier eine ungewöhnliche, weil auch eher kleine Rolle übernimmt.

Auf dem europäischen Markt dürfte es der Streifen aber schwer haben, weil er nicht wirklich amerikanisch gedreht ist. Es gibt 2 Möglichkeiten einen Film aus Asien zu inszenieren. Das eine ist der amerikanisierte oder auch europäisierte Stil, bei dem man sich in Sachen Look und Storyline anpasst. Ein Beispiel dafür wäre TRAIN TO BUSAN.

Und dann gibt es noch die Streifen, die eher auf den asiatischen Raum zugeschnitten wurden, in dem jeder asiatische Kampfkünste beherrscht und, die sich nicht irgendwelchen Konventionen unterwerfen – zu denen gehört PARADOX.

Wem dieser Fakt allerdings nichts ausmacht, der bekommt hier einen spannenden und realistischen (mit Ausnahme, dass anscheinend jeder da drüben Karate oder ähnliches kann) Streifen zu sehen, der einige überraschende Wendungen parat hält. Zudem ist man in Asien auch nicht wirklich Happy-End süchtig, wie es in amerikanischen Filmen immer noch der Fall ist.

Die beiden Hauptdarsteller kenne ich nicht, da ich in der dortigen Szene nicht so firm bin, liefern aber beide eine sehr gute Leistung ab, insbesondere Louis Koo als Vater der entführten Tochter.

Fazit. Seit langem mal wieder ein gelungener Actionthriller aus dem östlichen Teil der Welt Der Actionanteil ist extrem hoch und die Stunts mitunter sensationell.

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STEIG NICHT AUS (Eurovideo)

am 26. Dezember 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Auf dem Weg zur Arbeit will der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt noch schnell seine Kinder Josefine und Marius zur Schule bringen. Doch bereits kurz nachdem er das Auto startet, erhält er einen seltsamen Anruf: Ein Unbekannter droht damit, das Auto mit einer Bombe, die angeblich unter dem Sitz versteckt ist, in die Luft zu sprengen, sollten Karl oder die Kinder versuchen auszusteigen! Vom Auto aus soll Karl in kürzester Zeit eine große Summe Geld beschaffen. Als seine Ehefrau Simone  ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben, da ihre Ehe am Ende ist, nimmt auch die Polizei die Verfolgung von Karl auf und schaltet Sprengstoffexpertin Pia Zach ein. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit: Der Bombe ausgeliefert und von der Polizei verfolgt, versucht Karl verzweifelt, seine Kinder und sich zu retten.
Gegen Ende des Jahres schaue ich meistens noch einmal zurück und nehme den ein oder anderen etwas älteren Streifen auf, den ich nun nach einer Preisreduzierung gekauft habe. Die jeweiligen Verleih-Firmen sind für Vorab-Promos zu geizig – dafür können aber nun mal die Filme nichts und dieser hier hat mich wirklich überrascht und soll daher Erwähnung finden.
Mal wieder habe ich Gelegenheit eine Lanze für den deutschen Film zu brechen. Sicherlich ist der Markt überflutet von nervigen Til Schweiger Wohlfühl-Komödien und Schweighofers Gute Laune Streifen oder noch schlimmer die infantilen „Fack ju göthe“ Teile. Aber es gibt sie, die guten Filme und auch guten Regisseure in diesem Land. Christian Alvert ist einer davon.
Der Hesse, dem nach seinem international gefeierten ANTIKÖRPER die Wege nach Amerika offenstanden und der mit FALL 39 oder PANDORUM recht hoch budgetierte Filme drehen durfte, ist mittlerweile wieder in Deutschland zurück und hat oft bei (guten)Tatorten Regie geführt.
Nun hat er mal wieder einen Kinofilm in seiner Heimat abgedreht, in dem er seinen Darsteller aus ANTIKÖRPER erneut besetzte und der von mir durchaus geschätzte Wotan Wilke Möhring liefert auch eine hervorragende Leistung ab, zumal er den größten Teil des Films alleine tragen muss.
Der Streifen geht bereits nach wenigen Minuten voll los und bleibt durchgehend spannend,  wenn der Geschichte gegen Ende auch etwas die Luft ausgeht und der Showdown ein wenig sehr konventionell gerät.
Natürlich wirkt einiges etwas konstruiert, aber seien wir doch mal ehrlich, in den amerikanischen Produktionen stört uns das doch meistens auch nicht.
Zwar kommt STEIG NICHT AUS nicht ganz an die Oberliga des deutschen Filme heran ,deren Latte mit DAS EXPERIMENT, 23 oder TATTOO auch sehr hoch liegt, unter dem Strich bleibt aber ein spannender und zügig inszenierter Thriller, der beweist das der deutsche Film nicht nur oben genannten Nonsens zu Tage bringt.
Auf dem Weg zur Arbeit will der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt noch schnell seine Kinder Josefine und Marius zur Schule bringen. Doch bereits kurz nachdem er das Auto startet, erhält er einen seltsamen Anruf: Ein Unbekannter droht damit, das Auto mit einer Bombe, die angeblich unter dem Sitz versteckt ist, in die Luft zu sprengen, sollten Karl oder die Kinder versuchen auszusteigen! Vom Auto aus soll Karl in kürzester Zeit eine große Summe Geld beschaffen. Als seine Ehefrau Simone  ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben, da ihre Ehe am Ende ist, nimmt auch die Polizei die Verfolgung von Karl auf und schaltet Sprengstoffexpertin Pia Zach ein. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit: Der Bombe ausgeliefert und von der Polizei verfolgt, versucht Karl verzweifelt, seine Kinder und sich zu retten.
Gegen Ende des Jahres schaue ich meistens noch einmal zurück und nehme den ein oder anderen etwas älteren Streifen auf, den ich nun nach einer Preisreduzierung gekauft habe. Die jeweiligen Verleih-Firmen sind für Vorab-Promos zu geizig – dafür können aber nun mal die Filme nichts und dieser hier hat mich wirklich überrascht und soll daher Erwähnung finden.
Mal wieder habe ich Gelegenheit eine Lanze für den deutschen Film zu brechen. Sicherlich ist der Markt überflutet von nervigen Til Schweiger Wohlfühl-Komödien und Schweighofers Gute Laune Streifen oder noch schlimmer die infantilen „Fack ju göthe“ Teile. Aber es gibt sie, die guten Filme und auch guten Regisseure in diesem Land. Christian Alvert ist einer davon.
Der Hesse, dem nach seinem international gefeierten ANTIKÖRPER die Wege nach Amerika offenstanden und der mit FALL 39 oder PANDORUM recht hoch budgetierte Filme drehen durfte, ist mittlerweile wieder in Deutschland zurück und hat oft bei (guten)Tatorten Regie geführt.
Nun hat er mal wieder einen Kinofilm in seiner Heimat abgedreht, in dem er seinen Darsteller aus ANTIKÖRPER erneut besetzte und der von mir durchaus geschätzte Wotan Wilke Möhring liefert auch eine hervorragende Leistung ab, zumal er den größten Teil des Films alleine tragen muss.
Der Streifen geht bereits nach wenigen Minuten voll los und bleibt durchgehend spannend,  wenn der Geschichte gegen Ende auch etwas die Luft ausgeht und der Showdown ein wenig sehr konventionell gerät.
Natürlich wirkt einiges etwas konstruiert, aber seien wir doch mal ehrlich, in den amerikanischen Produktionen stört uns das doch meistens auch nicht.
Zwar kommt STEIG NICHT AUS nicht ganz an die Oberliga des deutschen Filme heran ,deren Latte mit DAS EXPERIMENT, 23 oder TATTOO auch sehr hoch liegt, unter dem Strich bleibt aber ein spannender und zügig inszenierter Thriller, der beweist das der deutsche Film nicht nur oben genannten Nonsens zu Tage bringt.

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GEJAGT (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.
Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.
Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.
Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!
So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.
Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.
Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der. (videotie.de)

Die Kriegsfotografin Avery Taggert wird im kolumbianischen Dschungel mit den Gräueltaten von Missionaren unter dem Kommando “El Gueros” konfrontiert. Als sie durch ein Foto zwischen die Fronten gerät, muss sie in den unwirtlichen Urwald fliehen. Eine unerbittlich brutale Verfolgungsjagd beginnt.

Das reicht  auch als kurze Zusammenfassung denn viel mehr passiert dann auch nicht. Die ersten 30 Minuten sind gar nicht so übel. Man lernt Avery näher kennen und merkt ihr an, das sie doch ziemlich mitgenommen von ihrem Job und ausgebrannt ist. Doch dieser Auftrag ist eben sehr verlockend.

Dann allerdings kann man mit Freunde (oder auch nicht, wenn man hierfür Geld bezahlt hat), beobachten, wie der Film einen Logikfehler nach dem anderen begeht und teilweise dabei sogar unfreiwillig komisch wird.

Eine Profi-Fotografin weiß zum Beispiel nicht, wann ihr Blitzlicht angeht und genau in dem Moment, als sie das entscheidende Foto macht, springt der Blitz an. Ja klar. Bei der Verfolgung trifft sie zuerst auf einen Typen, der, das wird noch extra betont, bei der CIA eine Ausbildung genossen hat! Sie aber macht ihn mit einem recht einfachen Trick platt und das als Fotografin!!!

So geht das dann immer weiter und ein Stuss jagt den nächsten. Dazu kommen noch grandiose Dialoge wie „sie ist da lang gegangen“, „dann gehen wir da auch lang“.

Hauptdarstellerin Zoe Bell ist im „normalen“ Beruf Stuntfrau und hat schon für Tarantino gearbeitet, als sie Uma Thurman in KILL BILL in den gefährlichen Szenen vertrat. Nun hatte sie Lust mal einem Film mit sich in der Hauptrolle beizuwohnen – sie selbst spielt das gar nicht mal schlecht, hätte sich aber mal ein besseres Drehbuch dafür raussuchen lassen.

Wer mal wieder Spaß hat Logikfehler zu zählen wie in DONT MOVE, der kommt hier voll auf seine Kosten – aber auch NUR der.

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DAS ZWEITE GESICHT (Koch Media)

am 26. Dezember 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Nach dem Tod seiner Mutter kommt der junge Mark vorübergehend in die Obhut von Tante und Onkel, da sein Vater eine dringende Geschäftsreise nicht verschieben kann. Dort lernt er seinen Cousin Henry kennen und freundet sich schnell mit dem gleichaltrigen Jungen an. Doch Henry, der mit seinem unschuldigen Gesicht alle täuscht, entpuppt sich als recht gefährlicher Zeitgenosse: Was lediglich als Mutproben und Streiche beginnt, artet bald in tödliche Aktionen aus. Als Mark versucht, Henrys Eltern zu warnen, wollen die zunächst nicht auf ihn hören, doch der Mutter fallen mit der Zeit auch merkwürdige Sachen auf. Hat Henry vielleicht sogar seinen kleinen Bruder vor Jahren ermordet?

Mit DAS ZWEITE GESICHT wollte man Macaulay Culkin bewusst vom Klamauk-Image befreien, welches immerhin zur Folge hatte, dass der Name KEVIN einen wahren Boom erlebte, gerade in Deutschland.

Und in dieser ernsten Rolle macht er auch eine erstaunlich gute Figur, denn den kleinen Psychopathen, der mit seinem Engelsgesicht alle hinters Licht führt, spielt er wirklich absolut hervorragend. Geholfen hats ihm zwar nichts, denn was aus ihm wurde ist bekannt.

Sein Kumpel in dem Film wird vom kleinen Frodo gespielt und war einer der ersten Rollen von Elijah Wood, dem man ebenfalls eine gute Leistung bescheinigen kann.

Überhaupt hat der Film die 25 Jahre sehr gut überstanden. Er wirkt auch heute noch aktuell und keineswegs hausbacken und Thriller Spezialist Joseph Ruben (DER FEIND IN MEINEM BETT und der grandiose DIE VERGESSENEN sind zum Beispiel von ihm) liefert hier einen spannenden Thriller ab.

Das Beste aber ist der Showdown und die damit verbundene Entscheidung der Mutter, bei der sich sich jede Frau, die selbst ein Kind hat, fragen wird, ob sie so handeln würde (mehr möchte ich nicht verraten).

Bild und Ton sind wie immer in Ordnung bei Koch-Veröffentlichungen und hier hat man ein echtes Kleinod ausgebuddelt, welches schon fast in Vergessenheit geraten war. Durchaus auch heute noch empfehlenswert.

BRAVEN (Universum Film)

am 11. Dezember 2018 unter Action, Suspense abgelegt

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Joe Braven und sein Vater fahren zu ihrer abgelegenen Jagdhütte, um ein entspanntes Wochenende zu verbringen. Doch dann finden sie eine Tasche voller Heroin, welche offensichtlich von Drogenschmugglern dort versteckt wurde. Als diese plötzlich bei der Hütte auftauchen, gilt für Joe und seinen Vater nur noch eins – töten oder getötet werden …

Soweit der Pressetext, der die Geschichte gut zusammenfasst, denn eigentlich hat der Streifen nicht mehr zu erzählen. Der Rest ist eine DIE HARD Kopie, in der der schauspielerisch limitierte Jason Mamoa den edlen Helden spielt und die Familie rettet.

So weit so vorhersehbar. Interessant macht das ganze die Winterlandschaft und sich daraus ergebende Umstände. Die Actionszenen sind grundsolide, doch man weiß nach 30 Minuten schon genau wie der Film ausgeht, da alles am Reißbrett konstruiert wurde und zwar an einem, das schon viele vorher benutzt haben.

Immerhin rehabilitiert sich Stephen Lang für seinen geradezu lächerlichen Auftritt in DONT BREATHE, der im Moment tatsächlich bei imdb eine 7,1 als Bewertung inne hat. Dabei ist BRAVEN dagegen ein Meisterwerk, weil er zwar auch nicht zwingend logisch, aber zumindest einigermaßen unterhaltsam ist. Zudem handeln die Protagonisten hier auch, statt zu schreien und zu flüchten.

Grundsolide, ohne große Überraschungen kann man sich den Streifen problemlos anschauen. Zuviel sollte man nicht erwarten, aber für einen entspannenden Abend reicht er allemal.

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PIN CUSHION (Ion-New-Media/Splendid)

am 11. Dezember 2018 unter Drama abgelegt

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Iona und ihre Mutter Lyn waren schon immer Außenseiterinnen und deshalb auch die besten Freundinnen. Nach einem Umzug in eine andere Stadt, ändert sich jedoch alles. Teenager Iona findet einen Freund und will unbedingt zu einer eine Mädels-Clique dazugehören. Ihre „Freundinnen“ meinen es jedoch alles andere als gut mit ihr und wollen sie nur ärgern und ausnutzen. Auch Mutter Lyn kommt mit der Nachbarschaft nicht klar. Dazu verschlechtert sich das Verhältnis zwischen beiden immer mehr.

An diesem Streifen ist sehr vieles ungewöhnlich. Die Geschichte, bzw. die Art und Weise wie sie erzählt wird, die Darsteller und auch der Vertrieb, denn ION-NEW-MEDIA steht normalerweise eher für derbere Sachen aus dem Horrorbereich.

So ist PIN CUSHION auch ganz schwer zu bewerten. Ich kenne auf Anhieb 2 Leute, die diesen Streifen ganz toll finden werden, aber auch einige, die den Kopf schütteln würden. Das liegt unter anderem auch den teils surrealistischen Szenen, die die Regisseurin immer wieder einfließen lässt und die eine Traumwelt zeigen, in die sich Iona immer wieder flüchtet, um so der Umwelt zu entgehen.

Die beiden Hauptdarstellerinnen machen einen sehr guten Job, wobei ich das Mädel noch nie gesehen habe. Joana Scanlan als Mutter hingegen ist doch ein recht bekannter Fernsehstar in ihrer Heimat und dreht da sehr viel. Sie spielt die spleenige Mutter wirklich überzeugend – eine Rolle, die gar nicht so einfach zu bewältigen ist.

Auch wenn das ganze sich nach einem Coming Of Age Drama anhört, gibt es hier noch deutlich mehr Facetten zu erblicken. Zudem fällt auf, das sowohl der Beginn und auch der Schluss sehr plötzlich kommen. Es gibt weder eine lange Einführung, noch einen klassischen Showdown, was zum Erzählstil aber passt.

Eine objektive Bewertung ist hier nicht möglich – wie bereits oben erwähnt. Für Leute, die gerne Dramen sehen mit experimentierfreudigen, optischen Einlagen, könnte das was sein. Mainstreamschauer sollten Abstand nehmen, daher auch keine abschließende Bewertung.

MARA (Universum Film)

am 11. Dezember 2018 unter Horror, Suspense abgelegt

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Kriminalpsychologin Kate Fuller untersucht einen Mordfall, bei dem es so aussieht, als wäre ein Mann offenbar im Schlaf von seiner Frau erwürgt worden. Einzige Zeugin der Tat ist die achtjährige Tochter Sophie, die sich aber nicht ausdrücken kann und Angst hat. Als sie den Täter identifizieren soll, nennt Sophie nämlich nur einen Namen – MARA. Während ihrer Recherchen stößt Kate auf ähnliche Todesfälle und eine Gruppe, die behauptet, dass es sich um eine uralte Dämonin handelt, die seine Opfer im Schlaf heimsucht und tötet. Als Kate versucht, dem Geheimnis von MARA auf die Spur zu kommen, zeigen sich bei ihr plötzlich die gleichen Symptome wie bei anderen Opfern….

So, so, eine böse Dämonin die im Schlaf erscheint. Erst markiert sie dich, dann tötet sie dich. Grundsätzlich ganz spannende Voraussetzungen und irgendwann muss der Mensch eben einfach mal schlafen. Aus diesem Fakt bezieht der Film seine durchaus ordentliche Spannung, denn immer wenn jemand einnickt, kann Madame sofort erscheinen – ein wenig wie der gute alte Freddy.

Frau Kurylenko als Psychologin zu besetzen – na ja, also da wären mir aber 20 andere zuvor eingefallen. Nicht das ich sie nicht mag, gerade in Filmen wie MOMENTUM hat sie durchaus ihre Daseinsberechtigung, ähnlich wie Frau Jovovich, die eigentlich nur bekannt wurde, weil sie mit Luc Besson vögelte. Aber in RESIDENT EVIL war sie dann doch perfekt besetzt. Und auch Frau K. eignet sich als Actionfigur.

Der Streifen ist aber insgesamt recht gelungen, was am kontinuierlichen Spannungsaufbau liegt und auch den verschiedenen Schauplätzen, an denen die Handlung spielt. Auch wie Kate die Hintergründe herausfindet ,ist durchaus interessant gemacht und nicht irgendwie lieblos heruntergekurbelt. Zudem gibt es noch einen wirklich gelungenen Schlussgag.

Dazu ist es das Erstlingswerk von Clive Tonge, der außer einem älteren Kurzfilm noch nichts veröffentlicht hat. Dafür wirkt sein Langfilmdebut durchaus überzeugend und professionell, denn der Spannungsbogen fällt selten ab.

Fazit: Die Hauptdarstellerin ist zwar etwas überfordert, fällt aber durch die recht originelle Geschichte und den reichlichen Wendungen nicht so ins Gewicht. Besonders der Teil mit der Schlafklinik ist sehr spannend.

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