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THE NIGHT TRAIN (Tiberius)

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Etwas Tödliches lauert in den Tiefen des undurchsichtigen Moskauer U-Bahnnetzes. Eines Nachts verschwindet ein ganzer Zug spurlos. Artem und Dasha, die beide eine Station vorher ausgestiegen waren, wollen ihre eigenen Nachforschungen starten um ihre Freunde zu finden. Mit Hilfe eines gewöhnungsbedürftigen, aber erfahrenen Fachmannes wagen sie sich tief in das dunkle labyrinthartige System der Metro vor. Der Legende nach sollen schreckenerregende Monster in der Tiefe hausen. Natürlich wird das als Märchen abgetan, aber an manchen Märchen soll ja etwas dran sein…

Hierbei handelt es sich um eine russische Produktion und diese sind meistens mit Vorsicht zu genießen, da sie doch einen ganz anderen Stil haben, als etwa amerikanische Filme.

Die Grundidee ist auch nicht schlecht und die unterirdischen Gänge bilden eine hübsche Location, ähnlich wie das bei dem hervorragenden URBAN EXPLORER, der ja im Untergrund von Berlin spielt, der Fall ist.

An dessen Klasse kommt NIGHT TRAIN allerdings nicht heran. Das liegt zu einem an dem Monster, das, ich sage es mal vorsichtig, eher wie aus den 80ern aussieht – also altbacken. Da war wohl nicht allzu viel Geld für Effekte vorhanden. Zum anderen wirken einige Handlungsweisen der Protagonisten sehr weit hergeholt und kein normaler Mensch würde sich in der Situation so verhalten.

Gelungen allerdings ist, dass man zwischen den Abläufen der Verschwundenen und der Suchenden immer hin und herwechselt. Das sorgt nämlich dafür, das durch die wechselnden Orte und Figuren, das ganze in Bewegung bleibt. Das wiederum wurde hervorragend gelöst.

Unter dem Strich wäre hier mehr möglich gewesen, denn die Location ist stimmig und die Idee auch nicht schlecht. Hier fehlt s an manchen Stelen wirklich etwas an Budget.

4chucky112211131

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