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MUSE (Eurovideo)

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Seit dem tragischen Tod seiner Freundin, die sich praktisch vor seinen Augen umgebracht hat, leidet der angesehene Literaturprofessor Samuel Solomon an einem Albtraum, in dem eine Frau Opfer eines brutalen Ritualmords wird. Als diese Frau aus seinen Träumen unter exakt denselben Umständen ermordet aufgefunden wird, sucht Samuel den Tatort auf. Dort trifft er auf Rachel , die genau den gleichen Traum hatte. Gemeinsam versuchen sie dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Doch das kann böse Folgen haben, denn sie geraten in eine Welt, die sie nicht kennen und die von Wesen beherrscht wird, die viele Künstler im Laufe der Zeit inspiriert haben: Die Musen. Doch die Damen sind alles andere als freundlich gesinnt.

Wer bislang meinte die Musen waren nur nette Damen, die dazu da waren Künstler zu inspirieren, sieht sich hier eines besseren belehrt. Die 7 Ladys sind nämlich alles andere als harmlos.

Der Streifen ist das neueste Werk von Jaume Balaguero, der in seiner kompletten Vita eigentlich noch keinen richtig schlechten Film stehen hat und auch MUSE ist alles andere als das.

Wie die beiden mit Hilfe einer Freundin, die übrigens von Franka Potente gespielt wird, die relativ viel Screentime hat, aber wenig zeigen kann, die Geschichte nach und nach aufdecken, ist sehr interessant geschildert und vor allem auch mal etwas, was noch nicht 1000 mal in anderen Filmen aufgetaucht ist.

Kurz vor Schluss gibt es dann eine sensationelle Wende, auf die ich ich nun wirklich niemals gekommen wäre und den Film noch besser macht, als er eh schon ist, denn hier gibt es endlich mal wieder  eine wirklich schön entwickelte Geschichte zu sehen. Inwieweit diese Dinge alle wirklich in Büchern belegt sind, kann ich nicht sagen, weil mir dazu einfach das Hintergrundwissen fehlt – wenn nicht ist das ganz auf jeden Fall sehr schön ausgedacht.

Im Netz wird bemängelt, das der Film nicht durchgängig spannend ist, sondern er hier und da den ein oder anderen Durchhänger hat. Ich gebe zu, den machohaften Chef des Nachtclubs hätte man sich echt schenken können, aber ansonsten braucht die Geschichte eben auch Zeit sich zu entwickeln – das ist das Problem wenn man kein 0815 Drehbuch vorliegen hat, und es größeren Ausführungen bedarf, als bei einem Slasher – von daher kann ich mit den kleinen Spannungslücken gut leben.

Fazit: Origineller Horrortrip, der Balagueros Ausnahmestellung im Horrorfilm-Bereich zementiert.

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