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A THOUGHT OF ECSTASY (Koch Media)

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Wir schreiben den Sommer 2019: Frank erkennt in einem neu erschienenen Buch seine eigene, zwanzig Jahre zurückliegende Lebensgeschichte wieder. Er erinnert sich an seine Freundin Marie, mit der er eine intensive Beziehung hatte – bevor sie plötzlich nach Amerika verschwand. Daraufhin beschließt er, sich auf den Weg zu machen, um sie zu suchen.

Ich halte die Zusammenfassung bewusst kurz, denn wenn man das so liest, klingt das ja erst mal gar nicht uninteressant und man könnte meinen, man bekommt hier (wenn man das Cover vorher nicht gesehen hat) eine romantische Liebesgeschichte erzählt – doch dem ist mitnichten so. Denn wer weiß, für welche Art Film Regisseur RP Kahl, der auch die Hauptrolle spielt, steht, dem ist klar was er hier zu sehen bekommt.

Juhu, das Arthouse-Feuileeton schreit aus allen Rohren: KUNST, KUNST, KUNST und man überstürzt sich mit Lobeshymnen. Gleich auf mehreren Portalen habe ich Begriffe wie „Ausnahmefilm“ und „einer der besten Streifen aller Zeiten“ gelesen.

Ach ja ist das so? Also wenn ich das mal als normaler Zuschauer, und das sind sicher die überwiegende Mehrheit der Käufer, betrachte, ist dieser Streifen ziemlicher Humbug und vor allen Dingen eins – tot sterbenslangweilig. Aber hee das ist Kunst und Kunst muss so sein.

Wie bereits erwähnt die Idee ist ja grundsätzlich nicht übel, doch diese ständigen erotischen Einlagen, die der Zuschauer kredenzt bekommt und die ja auch so künstlerisch sind, finde ich persönlich einfach nur zum Gähnen langweilig, haben aber sicher einen Sinn, der sich mir aber nicht erschließt.

Zudem blamiert sich Deborah Unger, die mal für wirklich gute Filme stand, in dem sie mit 56 Jahren einen auf kühle Domina macht, was man ihr nun wahrlich nicht abnimmt. Sie hat den Streifen auch mitproduziert.

Der Regisseur bezeichnet seinen Film als „Erotikthriller“. Erotik? Ja, reichlich sogar, doch wo bleibt der Thrill? Habe ich den irgendwie nicht erkannt oder bin ich zu früh eingeschlafen?

Fazit: Kunst bleibt Kunst und da kann jemand wie ich wohl nicht mitreden, deshalb lasse ich den Streifen auch ohne Bewertung, weil ich sonst bestimmt verbal auf die Mütze bekomme.

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