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THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI (Fox)

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Nachdem 7 Monate vergangen sind, ohne dass der Mörder ihrer Tochter gefunden wurde und sich die Polizei bei der Ermittlungen auch nicht gerade exorbitant viel Mühe gegeben hat, startet Mildred Hayes eine Aufsehen erregende Aktion. Sie bemalt drei Plakatwände an der Stadteinfahrt mit extrem provozierenden Sprüchen, die an den städtischen Polizeichef Willoughby gerichtet sind, damit er nun endlich die Untersuchungen in dem Fall intensiviert. Dieser ist nicht sehr erfreut über diese Idee und verteidigt sich bei Mildred, das er alles versucht habe. Zudem ist er an Krebs erkrankt und hat nur noch wenige Monate zu leben. Beliebt hat sich Mildred auch nicht gerade bei den Bewohnern und den Mitarbeitern des Sheriffs gemacht. Als sich dann der zu Gewalt neigende, stellvertretende Officer Dixon einmischt, beginnt die Lage zu eskalieren.

Das ist der klassische Fall wo sich die Kritiken wieder überschlagen – ein Film der wieder in den Himmel gehoben wird, was bei solchen Genre-Streifen gerne gemacht wird (ähnlich z.B. wie bei WINTERS TALE). Allerdings sind auch die Zuschauerkritiken durchweg positiv. Das würde ich etwas relativieren wollen.

Alleine die Besetzungsliste reicht für 2 Filme aus, denn neben Francis Mc Dormand als toughe Mutter, sind unter anderem Woody Harrelson, Sam Rockwell oder Peter Dinklage dabei, wobei erstere den mit Abstand besten Part hat, allerdings von einer reichlich merkwürdigen Synchronstimme untermalt, die nicht wirklich passt.

Nicht das es sich hier um einen schlechten Film handelt, aber mir ist das im Endeffekt alles zu elegisch und die Geschichte gibt irgendwie keinen Stoff für fast 2 Stunden her und so wird es gerade gegen Ende an manchen Stellen doch etwas übertrieben dialoglastig, wobei die rotzfreche Art von Mc Dormands Charakter, auch für den ein oder anderen Schmunzler sorgt.

Die Läuterung des Officers erscheint mir auch etwas weit hergeholt, das Ende ist relativ offen, was mir wiederum recht gut gefällt, denn den Rest kann man sich dann selbst denken. Im Normalfall könnte man auch meinen, man hat sich hier Raum für eine Fortsetzung gelassen, die ich mir aber eigentlich nicht vorstellen kann, da in meinen Augen die Geschichte auserzählt ist.

Insgesamt finde ich den Steifen zwar ordentlich, aber an manchen Stellen auch etwas sehr langatmig. Die Leistungen der Darsteller sind hervorragend. Den Hype kann ich trotzdem nur bedingt verstehen.

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