Kalender

Mai 2018
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv des Monats Mai 2018

COMMUTER (Studio Canal)

am 16. Mai 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

300954

Ja auch die Firma StudioCanal gibt es noch. Da diese mit Promos aber extrem geizig ist und mal zu mir sagte „wir brauchen keine Rezensionen, unsere Filme laufen von alleine“, stehen sie bei mir nicht wirklich im Focus. Aber da ich eigentlich jeden Film von Liam Neeson bespreche, mache ich hier mal eine Ausnahme.

Der sympathische Ire spielt den Versicherungsmakler Michael MacCauley, der seit 10 Jahren hin und her pendelt. Doch als er nach einem harten Tag und der gerade erhaltenen Kündigung, mal wieder in den ewig gleichen Zug einsteigt, ist alles anders. Eine Fremde setzt sich zu ihm und verspricht ihm eine hohe Belohnung, wenn er für sie einen ganz bestimmten Passagier findet, der etwas sehr Ungewöhnliches transportieren soll. Da Michael früher Polizist war, glaubt sie, mit ihm den richtigen gefunden zu haben. Der nimmt das erst nicht ernst, doch als er auf der Toilette die angekündigten 25000 Dollar findet und danach einen Anruf bekommt, dass seine Familie unter Beobachtung steht und er die Person finden soll, da anderseits denen etwas zustoßen wird, muss er handeln. Doch wie soll er einen Mann erkenen, von dem er nur weiß, wann er aussteigt und das er eine Tasche mitführt?

Liam Neeson und Jaume-Collet Serra, der Regisseur, haben sich gesucht und gefunden, denn letzterer besetzt Neeson in praktisch alle seinen Filmen, denn auch NONSTOP und UNKNOW IDENTITY waren eine Zusammenarbeit der beiden.

Nun erinnert COMMUTER durchaus an NONSTOP, denn einige Handlungsstränge sind schon etwas ähnlich, nur eben diesmal in einem Zug. Dennoch ist die Grundidee ganz interessant und spannend, wenn auch nicht immer logisch umgesetzt. In weiteren kurzen Rollen sind unter anderem die von mir geschätzte Vera Farmiga, Sam Neill und Patrick Wilson zu sehen. Eine mehr als ordentliche Besetzung.

Das Problem bei den Filmen des Iren ist, das sie sich eben schon immer etwas ähneln. Dafür hat er aber in den letzten Jahren auch keinen einzigen schlechten Film abgeliefert. Das kann man dann als solide bezeichnen, wobei es in diesem Kontext eher ein positiv besetztes Wort ist.

Finde zumindest ich, denn wie oben erwähnt schaue ich mir jeden Film des Darstellers an, weil man einfach immer weiß, das man auf jeden Fall gut unterhalten wird, auch mal mit Ausschlägen nach oben, aber nie nach unten (UI fand ich genial).

Fazit. Netter kleiner Thriller mit guten Darstellern und einer recht pfiffigen Story. Das Ende hätte etwas origineller ausfallen können.

5-chucky223312233331111231314231232

DOWNRANGE (Splendid)

am 10. Mai 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

downrange itunes movie 2000x3000pxl

Eine Gruppe von sechs Freunden wird auf ihrem Roadtrip durch ein einsames Stück Land von einem platten Reifen aufgehalten. Gelassen setzen sich die Beifahrer in den Schatten des SUVs, während Fahrer Jeff den Reifen wechselt.  Als Sara nach einiger Zeit nach ihm sieht, klafft ein riesiges Loch in seinem Schädel – er wurde erschossen! Schnell wird klar, dass auch der Reifen nicht zufällig geplatzt ist. Ein Scharfschütze versteckt sich irgendwo im Umkreis und kann jederzeit von überall aus den Abzug betätigen. Die Freunde versuchen das Auto als Schutzschild zu nutzen, doch je länger sie dort ausharren, desto treffsicherer wird auch der unbekannte Killer…

Es ist eigentlich nun wirklich nicht meine Art, Pressetexte zu übernehmen, doch den hier fand ich so gelungen, weil mir nicht im Ansatz eine so lange Zusammenfassung des Streifens eingefallen wäre, denn die Geschichte passt auf einen halben Bierdeckel. „Sechs Freunde bleiben mit dem Auto liegen, wollen den Reifen wechseln und werden von nem Spinner erschossen“. Das würde auch reichen.

Die wirkliche Kunst ist es aber, aus dieser Minimalhandlung einen solch unterhaltsamen Streifen zu gestalten, wie es Regisseur Kitamura gelingt und mit diversen Wendungen das Geschehen spannend zu halten. Hatte MIDNIGHT MEAT TRAIN eine noch sehr krude, ausführliche und auch ausgefallene Geschichte zeigt er hier, das er auch aus einer simplen Rahmenhandlung viel herausholen kann.

Besonders gefällt mir, das die Darsteller versuchen, dem Schützen zu entkommen und sich dabei recht intelligente Sachen ausdenken, statt nur heulend rumzulaufen und sich abmurksen zu lassen. wie es in vielen Horrorfilmen der Fall ist, wobei ich diesen Film eher dem Thriller-Genre zuordnen würde.

Der Höhepunkt ist aber die Schlussszene – selten habe ich ein so geniales Ende gesehen, und man muss definitiv schmunzeln, auch wenn es eigentlich nicht wirklich komisch ist, aber konsequent und perfide.

Wer für alles eine Erklärung will (zum Beispiel warum der Irre durch die Gegend ballert), der wird hier nicht fündig werden. Das ist in diesem Fall aber ziemlich egal , denn DOWNRANGE ist für mich bisher der Geheimtipp des Jahres. Dazu ist die FSK Freigabe 18 absolut gerechtfertigt, denn hier spritzt das Blut wirklich in Fontänen.

Fazit: Unbedingt ansehen!

71

DAS JOSHUA PROFIL (Universum Film)

am 10. Mai 2018 unter Thriller abgelegt

309732

Der erfolglose Schriftsteller Max wird in ein paar Tagen ein Verbrechen begehen, und das wissen angeblich andere schon. Nach einem sehr merkwürdigen Anruf kommt Max nach Hause und findet seine Pflegetochter halbtot im Bett liegen. Schnell gerät er unter Verdacht, da sich keine Zeichen eines Einbruchs finden lassen. Als sie sich nach kurzer Zeit aber wieder erholt hat, will das Jugendamt sie ihm wegnehmen, also flieht er mit ihr. Doch auf der Flucht hat er einen Autounfall. Als er aufwacht ist Jola weg. Wer hat sie entführt?

Verbrechen schon erkennen, bevor sie begangen wurden, das kommt einem doch sehr bekannt vor, denn da lässt Minority Report, bis heute der mit Abstand beste Film von Spielberg, grüßen.

Im Gegensatz zu seinem großen Vorbild kann man hier den Geschehnissen leider nur bedingt folgen. Anfangs glaubt man noch, das das wirklich ein spannender Thriller werden kann, aber nach etwa 30 Minuten werden die Erzählstränge immer chaotischer und unsinniger.

Ich kenne die Buchvorlage leider nicht, doch man kann schon erkennen, das die Zeit viel zu knapp ist, um hier alle Dinge aufzuklären, die der Zuschauer nicht versteht. Hier wäre vielleicht ein Dreiteiler besser gewesen, um vieles auszuarbeiten – denn alles wird nur angedeutet, statt erklärt. Man hat das Gefühl das alle Bestandteile der Vorlage irgendwie reingequetscht werden sollen, aber alles nur so kurz, das niemand dem ganzen folgen kann.

So bleibt dann unter dem Strich nur eine Hetzjagd durch Berlin, mit einigen Sci-Fi Elementen, die aber insgesamt zu kurz kommen und nicht mehr Spannung aufkommen lassen als bei jedem Tatort. Da wäre von der Geschichte deutlich mehr drin gewesen.

3chuckys

24 HOURS TO LIVE (Universum Film)

am 10. Mai 2018 unter Action, Thriller abgelegt

304180

Der ehemalige Elitesoldat Travis Conrad ist nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes zum Wrack geworden und hat seinen Job geschmissen, der eh grenzwertig war, denn er arbeitete als Söldner für ein dubioses Unternehmen. Dann besucht ihn sein alter Weggefährte Jim Morrow, mit dem er für Red Mountain gearbeitet hat und unterbreitet ihm ein millionenschweres Angebot. Travis soll jemanden töten, der das Unternehmen mit seinem Insider-Wissen in den Ruin treiben könnte. Dazu muss er aber zunächst deren Leibwächterin außer Gefecht setzen, was er aber nach einer Liebesnacht nicht übers Herz bringt (klingt kitschiger als es ist). Ein folgenschwerer Fehler wie sich herausstellt, denn sie ist nicht so zimperlich und knallt ihn ab. Doch dann wacht er von den Toten wieder auf. Conrad wurde reanimiert, mit einem völlig neuen Verfahren, um der Firma den Ort zu nennen, an dem sich der Spitzel aufhält. Als er danach wieder ins Jenseits befördert werden soll, kann er sich befreien und wechselt die Seiten. Doch die Reanimation hält nur 24 Stunden.

Filme mit Ethan Hawke schaue ich grundsätzlich. Zum einen, weil ich ihn für einen der besten Schauspieler halte, er mit GATTACA einst einen meiner absoluten Lieblingsfilme ablieferte, und weil er sich praktisch in jedem Genre zuhause fühlt. Sei es Horror (Sinister), Sci-Fi (Gattaca), Action (Getaway, Purge) oder Drama (Boyhood). Ich mag es, wenn sich ein Schauspieler so wandeln kann.

Allerdings muss man fairer halber sagen, das er für diesen Streifen keiner großen darstellerischen Künste bedarf, denn in diesem Film nimmt die Action einfach die größte Zeit ein und die Charakterzeichnung wird größtenteils außen vor gelassen.

Wer hier nach Logik sucht, dem wird schnell schwindlig, die gibt es nämlich nicht. Da der Film aber mit diesem Anspruch auch gar nicht antritt, bewerte ich das nicht als negativ.

Fakt ist, das in diesem Streifen mal richtig die Post abgeht und der Bodycount sicher in der Nähe des vierstelligen Bereiches liegt. Hier wird geballert, erstochen, Genicke gebrochen – allerdings alles nicht übermäßig blutig oder gewalttätig dargestellt, so dass die FSK Freigabe ab 16 gerechtfertigt ist.

Insgesamt hat Ethan Hawke natürlich schon anspruchsvolleres gedreht, aber als sehr gute Unterhaltung geht der Film problemlos durch. Ein Wiedersehen gibt es mit dem Blade-Runner Gegner und 90er Jahre Videothekenstar Rutger Hauer, der einige Kurzauftritte hat.

Unter dem Strich gibt es hierfür 5 Chuckies und einen halben Sympathiebonus für den Hauptdarsteller.

5-chucky223312233331111231314231232

05chucky11221112122131

THE CURED (Splendid)

am 10. Mai 2018 unter Drama, Horror, Reviews abgelegt

302032

Wieder einmal hat ein tödlicher Virus ein ganzes Land dahingerafft, in diesem Fall Irland. Glücklicherweise wurde ein Heilmittel gefunden, das 75 % der Menschen, die damit infiziert wurden, wieder zu normalen Lebewesen macht. Doch diese sind in der Bevölkerung nicht gerade willkommen, da man Angst vor ihnen hat. Zudem können sie sich an alle Gräueltaten, die sie während der Krankheit begingen, erinnern. Auch Senan ist einer von ihnen, hat aber Glück im Unglück, denn seine Schwägerin Abbie nimmt ihn bei sich auf. Zudem war das Heilmittel wie erwähnt nur bei 75 % der Menschen erfolgreich und die Regierung berät nun, was mit dem Rest passieren soll, die in unterirdischen Zellen eingesperrt sind. Von den ewigen Schikanen und dem Hass der ihnen entgegenschlägt angewidert, schließen sich zudem die Geheilten zusammen und wollen für ihre Rechte kämpfen. Doch das führt zu einer weiteren Katastrophe.

Wie man an der Zusammenfassung deutlich erkennen kann, handelt es sich hierbei nicht um einen Horrorfilm, sondern um ein Drama, das im Horror-Genre spielt,was ein großer Unterschied ist. Eigentlich ist das ganze sogar eher ein sozialkritischer Film.

Wieso Ellen Page in einen Streifen auftaucht, der in Irland gedreht wurde, ist mir nicht bekannt. Noch dazu hat sie diesen mitproduziert, was auch ungewöhnlich ist, denn sie ist nun nicht wirklich bekannt dafür, dieses Genre zu bedienen.

Für ein Regiedebüt sieht das ganze auch sehr ordentlich aus. Mit vielen Blaufiltern und tristen Kulissen wird eine trostlose Atmosphäre erzeugt, die die Geschichte sehr gut unterstützt.

Mit Ausnahmen der letzten 20 Minuten fehlen hier allerdings nahezu jegliche Action-Elemente und auch die Horrorfreaks kommen nicht wirklich auf ihre Kosten. Das erinnert mich ein wenig an ARRIVAL, von dem viele enttäuscht waren, weil er eben doch weitestgehend kein Science-Fiction-Film, sondern ein Drama war.

Daher ist die Zielgruppe für CURED sehr schwierig. Dem Freund des Massakers wird zu wenig Blut geboten und Fans des Drama-Genres mögen im Allgemeinen keine Filme über Zombies.

So bleibt unter dem Strich ein gut gefilmtes und gespieltes Sozialdrama, mit einigen kleinen Längen, das aber, wie bereits erwähnt, nicht sehr viele Menschen ansprechen wird, was schade ist, denn am Film selbst gibt es wenig zu meckern.

5-chucky223312233331111231314231232

THE ARRIVAL (NSM/Alive)

am 10. Mai 2018 unter Reviews abgelegt

1727

Charlie Sheen spielt in dem spannenden Sci-Fi Thriller den Astronomen Zane Zaminksi (wer um Himmels willen läßt sich dermaßen beknackte Namen einfallen?), der ähnlich wie Jodie Foster in “Contact”, der festen Meinung ist, das es außerirdisches Leben gibt. Als er eines Nachts extraterrestische Signale auffängt, will ihm keiner glauben, erst recht nicht sein Chef, der ihn zur Belohnung auch noch entläßt. Als Zane aber hartnäckig weiterforscht, in dem er alle umliegenden Satelitenschüsseln als Empfänger “mißbraucht” hört er die gleichen Signale wieder, stellt allerdings fest, das diese aus Mexico stammen. Trotzdem ist er überzeugt davon, das diese nicht irdischen Ursprungs sind. Daraufhin versucht er vor Ort herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Doch die Wahrheit ist viel weitgreifender und erschreckender als angenommen.

Dawid Twohy, der mit “Pitch Black” zeigte, das er es versteht, aus wenig Budget viel zu machen und danach bewies, das man ihm auch besser nicht mehr Geld zur Verfügung stellen sollte (”Riddick”), schrieb auch gleich das Drehbuch zu dem spannenden, wenn auch nicht immer ganz logischn Streifen.Bild hinzufügen

Charlie Sheen sieht man eh immer gerne und auch Ron Silver, der meiner Meinung viel zu wenig gute Rollenangeote in Majorfilmen bekam, spielt seine Rolle als zwielichtiger Chef, der ein Geheimnis verbirgt, absolut überzeugend.

Sicher, die Effekte würden heute deutlich besser aussehen und an manchen Stellen merkt man dem Film das eher geringe Budget auch an, das macht ihn auf der anderen Seite aber auch symphatisch, zumal Twohy das durch gute Einfälle (ich sage nur “Staubsauger” und “Badewanne”) und ständig wechselnde Schauplätze wettmacht.

Die 110 Minuten gehen rum wie im Flug und man bekommt sofort Lust auf die Fortsetzung, die allerdings bei weitem nicht so gut ist wie der Vorgänger .

Wer diesen Film noch nicht gesehen hat und auf Geschichten um Außerirdische steht, kann getrost zugreifen.

DAS LETZTE ABTEIL (Falcom Media/Alive)

am 02. Mai 2018 unter Drama, Suspense, Thriller, mystery abgelegt

295240

Gretas Mutter ist weder tot noch lebendig. Seit vielen Jahren liegt sie im Koma und wird künstlich am Leben gehalten. Doch was ist das Leben wert, wenn es keine Hoffnung mehr gibt?  Diese Frage stellt sich auch ihre Tochter die gerade auf dem Weg nach Graz ins Krankenhaus ist, als plötzlich der Zug von einer Lawine erfasst wird und das letzte Abteil wegreißt. Nun sitzt sie dort in klirrender Kälte mit 5 anderen Herrschaften, die sich in diesem befanden und sucht verzweifelt einen Ausweg. Als dann plötzlich der Kopf eines Verblichenen gefunden wird, spitzt sich die Lage zu. Man versucht über die Kamera und das Telefon Hilfe zu rufen, die zunächst auch zugesagt wird, doch nach einer gewissen Zeit stellt man fest, das diese nie kommen wird. Doch warum?

Diese Zusammenfassung beschreibt nur etwa die Hälfte des Films, der danach eine überraschende Wendung bekommt, obwohl ich mir so etwas ähnliches schon gedacht hatte.

Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden vom Krankenhaus, in dem Gretas Mutter liegt und sie erzählt aus dem Off über sie. Das wirkt zunächst etwas störend, ergibt im Verlaufe des Streifens aber durchaus einen Sinn.

Regisseur Andreas Schaap will allerdings ein wenig zuviel. Neben einem Thriller und einem Drama, wollte er auch noch ein bisschen Mystery und Arthaus einbauen, was den Film dann im Endeffekt ein wenig zu gewollt künstlerisch aussehen lässt.

Das klingt allerdings schlechter als es tatsächlich ist, denn insgesamt hat der Streifen wirklich Potenzial. Aber es ist aufgrund der vielen Wendungen und Zeitsprüngen nicht einfach, den Geschehnissen zu folgen und man sollte den Film nicht schauen, wenn man schon müde ist, so wie das getan habe und dann irgendwann kapitulierte.

Deshalb habe ich ihn mir am nächsten Tag noch einmal von vorne angesehen und dann auch die Zusammenhänge begriffen.Trotzdem hat sich mir nicht alles erschlossen, was mich dazu ermutigt, diesen in einem halben Jahr nochmals herauszukramen

Fazit. Beginnt als normaler Thriller, ändert dann aber die Richtung. Wer meint, hier zwischendurch eine Toilettenpause machen zu können, ohne die Pause-Taste zu betätigen hat verloren. Hier ist 100%ige Aufmerksamkeit gefordert.

5-chucky223312233331111231314231232

05chucky11221112122131

HOUSE HARKER (Koch Media)

am 02. Mai 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

bild96281

Die Brüder Charlie und Gerry Harker sind direkte Nachkommen des legendären Vampirjägers Jonathan Harker. Doch ihr Glaube an die Familiengeschichte rund um die Jagd auf Vampire macht sie in der heutigen Zeit nicht zu Helden, sondern zum Gespött der Stadt. Zudem gehen die Gelder aus und das Haus soll verkauft werden. Da kommt man auf eine geniale Idee. Mit Hilfe eines Schauspielers soll die Jagd auf einen „echten“ Vampir realisiert und gefilmt werden, was sicherlich mit einer netten finanziellen Spritze verbunden ist. Pech ist aber, das der engagierte Schauspieler wirklich auf der Hinfahrt auf einen Vampir trifft und dieser ihn um die Ecke bringt. Nun wartet eben ein echter Blutsauger auf die ahnungslosen Harkers…

HOUSE HARKER springt so ein wenig auf den Humor von TUCKER UND DALE auf, ohne jedoch dessen Qualität zu erreichen. Dafür sind leider einige Witze ziemliche Rohrkrepierer, andere komischerweise erstaunlich lustig. Ob da wieder die deutsche Synchronisation schale Gags eingebaut hat – es steht zu befürchten?

Die Idee an sich ist ganz putzig und das Finale ist mit der FSK Freigabe 16 fast schon grenzwertig. Vor 10 Jahren wäre der nicht mal ungeschnitten durchgegangen, doch bei Horrorkomödien ist man in der letzten Zeit doch etwas gnädiger geworden.

Die Charaktere sind zwar nicht wirklich glaubwürdig und die Nummer mit dem Stift hinter dem Ohr ziemlich bescheuert, dem entgegen stehen aber auch ein paar wirklich gelungene Einfälle.

Solche Filme sind dann immer schwer zu bewerten. Zudem tue ich mich grundsätzlich schwer mit Komödien aus dem Horrorgenre, weil sie einfach oft zu sehr in Quatsch abdriften. Dieser Film findet eine gesunde Mitte und ist recht unterhaltsam, wenn auch nicht der ganz große Wurf.

Scheinbar sind viele aber nicht meiner Meinung, denn die Kritiken in Internet sind erstaunlich gut.

4chucky112211131

DIE MORDE VON MADRID (Inseed Film/Alive)

am 02. Mai 2018 unter Thriller abgelegt

291693

Wir haben das Jahr 2011. Der Polizei droht viel Arbeit, denn anderthalb Millionen Pilger, die auf die Ankunft des Papstes warten, versammeln sich in der Metropole. Zur gleichen Zeit tötet ein Serienkiller ältere Damen, nachdem er vorher mit Ihnen Geschlechtsverkehr hatte – selbstverständlich ohne deren Einverständnis. Die Ermittler Velarde und Alfaro geraten schnell unter Druck, da diese Morde immer häufiger und in kürzeren Abständen erfolgen. Zudem soll das ganze der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden und die Geheimhaltung solcher Fälle ist nunmal schwierig. Die beiden sehr unterschiedlichen Cops haben es jedoch mit einer sehr gerissenen Person zu tun, doch dann begeht dieser einen Fehler…

Die Spanier sind bekannt dafür gute Thriller zu drehen, was gerade letztes Jahr mit dem fantastischen DER UNSICHTBARE GAST untermauert wurde – einer der besten Streifen die ich in den letzten Jahren gesehen habe.

Da kann DIE MORDE VON MADRID nicht mithalten. Die Geschichte ist zwar durchaus interessant, genauso wie die Auflösung und auch das recht konsequente Ende, doch bis man da mal hinkommt, sind sage und schreibe 2 Stunden vergangen.

Man verheddert sich zu viel in Nebensträngen und die Charakterzeichnungen der beiden Cops sind leider zu lang ausgefallen. Grundsätzlich heiße ich das ja gut, aber die Probleme die Alfaro zum Beispiel mit Frauen hat, bringen den Streifen in keinster Weise vorwärts, ebenso wenig wie die Ausraster seines Kollegen.

So bleibt unter dem Strich zwar kein schlechter Film, der nur einfach 30 Minuten zu lang geht, was schade ist, denn die Darsteller sind gut und auch die Story ist, wie bereits erwähnt, durchdacht. Dieses Phänomen beobachtet man allerdings öfters bei Filmen aus dem Land der Paella. Auch MÖRDERLAND war so ein Beispiel. Gute Geschichte, aber zu lang….

4chucky112211131

05chucky11221112122131