Kalender

April 2018
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

A SILENT VOICE (Themroc/Av-Visionen)

299394

In der Grundschule ist Shoya Ishida ein recht fieses Kerlchen und ärgert gerne andere. Da kommt ihm die gehörlose Shoko Nishimiya, die neu in seine Klasse kommt, gerade recht und er mobbt sie nach Strich und Faden. Auch ihre Hörgeräte verschwinden, genau wie auch das Mädchen bald von der Schule. Wer diese entwendet hat, liegt auf der Hand. Seine Mutter muss sämtliche Kosten für die von ihrem Sohn zerstörten Hörgeräte tragen. Einige Jahre später, ist Shoya erwachsen geworden und in der höheren Stufe. Mittlerweile plagen ihn auch seine damaligen Taten so sehr, dass er sich sogar umbringen will. Doch dann beginnt Shoya zu arbeiten, um der Mutter den Schaden zu ersetzen und macht sich auf die Suche nach dem gemobbten Mädchen. Als er sie findet, will sie zunächst nichts von ihm wissen, doch er bleibt am Ball, denn er möchte unbedingt sein schlechtes Gewissen bereinigen. Doch ist eine Freundschaft zwischen den beiden möglich?

Ich bin nun wahrlich kein ANIME-Experte und kenne nur die Basics, die jeder so gesehen hat.Von daher ist so eine Review schon eine Herausforderung, da ich nahezu keine Vergleichswerte habe und mich aber auch nicht blamieren will.

Fangen wir also mit dem naheliegenden an: Der Streifen wäre auch sehr gut als Realfilm vorstellbar, denn das Thema Mobbing ist immer wieder aktuell und die Charaktere sind schon im Anime sehr gut ausgearbeitet – da bräuchte man gar nicht viel umschreiben.

Was mir auffiel ist, das die Stimmen extrem gut gewählt waren. In asiatischen Filmen allgemein sind die deutschen Sprecher teilweise so unterirdisch schlecht, dass sie einem den ganzen Film versauen. Hier ist das wirklich gelungen. Ob das der Standard bei Animes ist, vermag ich nicht zu sagen.

Gerade die Figur der Shoko ist meiner Meinung nach in ihrer Darstellung sehr gut gezeichnet und wenn sie ein Tränchen vergießt, wirkt das erschreckend echt. Auch die Idee mit den Kreuzen, also das der Junge um sich herum einfach keinen mehr wahrnimmt, fand ich sehr gelungen.

So bleibt unter dem Strich ein schöner, teilweiser herzzerreißender Streifen, der aber meiner Meinung nach 20 Minuten hätte kürzer ausfallen können.

Da ich im Internet überwiegend positives lese, kann ich mit meiner Bewertung nicht so falsch liegen. Da ich aber keine Vergleichsmöglichkeit habe entfällt her die typische Chucky Richtlinie, aber ich spreche dennoch eine klare Kaufempfehlung für den Streifen aus.

Kommentieren

Comment Spam Protection by WP-SpamFree