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Archiv für den 01. März 2018

THE ART OF REVENGE (MFA/Alive)

am 01. März 2018 unter Drama, Thriller abgelegt

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Als die junge Kunststudentin Noelle von ihrem charmanten Kommilitonen Luke auf eine Party eingeladen wird, ist sie zunächst hocherfreut, denn auf den steht sie schon ziemlich lange. Als man sich dann auf ein Zimmer begibt und mit dem Vorspiel beginnt, merkt sie aber, das sie doch noch nicht bereit dazu ist, was den Herren aber wenig stört, also vergewaltigt er sie. Jedoch glaubt ihr danach niemand unter anderem, weil man denkt, das Luke jede haben könne. Im Internet stößt sie auf einen ähnlichen Fall und nimmt mit der jungen Frau Kontakt auf. Ihr Hass gegenüber Männern wird daraufhin so groß, das sie beginnt einen nach dem anderen zu entsorgen.

Und wieder mal eine Eastwood, die die Hauptrolle spielt. Wie viele Kinder hat der Mann in seinem Leben eigentlich gezeugt, ich kenne ja schon alleine 3 die in der Schauspielerei tätig sind? Ähnlichkeit mit ihrem Vater hat sie allerdings überhaupt keine, insbesondere die Kulleraugen verbindet man nun wahrlich nicht mit Daddy Clint.

Und ich bin überrascht – das Mädel bringt durchaus schauspielerisches Talent mit, denn ihre Rolle als Kunststudentin ist durchaus facettenreich. Anfangs eher das unscheinbare Mauerblümchen, nimmt man ihr die Wandlung zum mordendem Vamp durchaus ab. Das aber alle Typen plötzlich auf sie stehen halte ich für etwas weit hergeholt.

Interessant ist die Verbindung zur Kunst, denn ist sie am Anfang eher eine mittelmäßig begabte Malerin, wächst die Qualität ihrer Bilder mit jeder ihrer Gewalttaten. Die Assoziation dieser beiden Dinge hat mir gut gefallen und kannte ich so noch nicht.. Allerdings hätte ich den Film anders enden lassen.

ART OF REVENGE ist eher ein Drama mit Thrillerelementen, auch wenn der Trailer etwas anderes vermuten lässt. Trotzdem unterhaltsam und an manchen Stellen auch recht morbide.

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THE FOREIGNER (Universum Film)

am 01. März 2018 unter Drama, Thriller abgelegt

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Durch einen unglücklichen Zufall wird Fan, die Tochter des Lokalbesitzers Quan, bei einem Bombenattentat getötet. Sie war die letzte verbliebene Verwandte, nachdem er im Krieg schon Frau und die beiden anderen Kinder verlor. Nun sinnt er auf Rache. Dazu versucht er vom britischen Regierungsbeamten Liam Hennessy Namen der Täter zu bekommen, die für diesen Anschlag verantwortlich sind. Doch dieser verweigert die Aussage. Als Quan ihn mit kleinen Attacken wie zum Beispiel einer Bombe in der Toilette, zum Reden bringen will, fährt dieser schwere Geschütze auf, denn auch er hat einiges zu verbergen.

Ich muss mir einen Film mit Jackie Chan ansehen – das ist schon starker Tobak, denn dieser Mann geht eigentlich gar nicht, bezogen auf die Rollen die er in seinem Leben so gespielt hat. Alles recht dämliche Buddy-Komödien gepaart mit Astronauten-Kung-Fu.

Doch was ist denn mit dem passiert? Hat er eine Schauspielschule besucht? Er spielt die Rolle des verbitterten Vaters, der nichts weiter will, als seine Tochter zu rächen, erstaunlich nuanciert und glaubwürdig.

Zur Seite steht ihm Pierce Brosnan, der momentan anscheinend jedes Quartal einen neuen Film dreht und dabei kaum mal einen Ausfall hat, denn die letzten Streifen wie NOVEMBER MAN oder auch NO ESCAPE waren allesamt sehr gelungen. Da er genug Kohle hat, spielt er nun wohl die Rollen, auf die er Lust hat.

Insgesamt ist es an manchen Stellen allerdings etwas schwierig dem Film zu folgen, es sei denn man ist Fachmann im Bereich der IRA-Geschichte. Ich weiß darüber nur grob Bescheid und musste an manchen Stellen dann einfach über manche Dinge hinwegsehen, die allerdings auch nicht wirklich entscheidend für den Film an sich sind, dessen Grundgeschichte sich dann doch eher um die Rache Chans geht.

Nun kann man natürlich auch wieder sagen, dass es weit hergeholt ist, das ein 60-jähriger Mann, mal so eben einige trainierte Spezialisten ausschaltet – da diese Szenen aber eher begrenzt sind kann man damit auch leben.

So bleibt unter dem Strich ein durchweg spannender Streifen, in dem wie bereits erwähnt die Darstellung des Jackie Chan erstaunt. Brosnan ist eh immer gut. Längen gibt es so gut wie keine, trotz langer Laufzeit.

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DAS BELKO EXPERIMENT (Fox)

am 01. März 2018 unter Horror, Thriller abgelegt

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80 amerikanische Angestellte einer Firma, die ihr Büro in Bogota hat, werden mal so beiläufig über die Sprechanlage informiert, dass sie ab nun alle Gefangene sind, und aufgefordert, sich an einem recht perfiden Spiel zu beteiligen: Entweder man tötet die anderen, oder man wird selbst getötet. Zunächst nimmt man das ganze nicht ernst, doch als plötzlich 30 Mitarbeiter tot umfallen, weil man allen Angestellten ohne Ihr Wissen einen Chip implantiert hat, fallen alle Hemmungen und jeder will sich selbst retten und so stapeln sich bald die Leichen.

Das hört sich insgesamt nach stupidem Gemetzel an – ist es aber gar nicht. Vielmehr zeigt der Film recht gut auf, wie Menschen sich verändern, wenn ihr Leben bedroht ist und das natürlich Vorrang vor den anderen hat.

Ein wenig erinnert das ganze an HOUSE OF NINE, der eine ähnliche Thematik hatte, einer der letzten Filme mit Dennis Hopper. Auch dort war sich jeder selbst der nächste, wobei in diesem Fall außer der Tötung der Konkurrenz wenig Spielraum für einen Ausweg bleibt, während es im vorgenannten Film ja nur ums Geld ging.

Schauspielerisch für so einen Film durchaus ansprechend, ist das überraschende vor allem, das so etwas bei FOX erscheint nun wahrlich nicht dafür bekannt, brutale (und hier spritzt das Blut wirklich ganz nett) Indepentfilme zu veröffentlichen.

Fazit: Blutiger und überraschend spannender Film, der durchaus einen gewissen Tiefgang besitzt, soweit das in diesem Genre möglich ist.

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