Kalender

Februar 2018
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv für den 14. Februar 2018

VICTOR CROWLEY (Tiberius Film)

am 14. Februar 2018 unter Horror, Komödie abgelegt

hatchet-victor-crowley-poster (1)

Zehn Jahre scheint der legendäre Axtmörder Victor Crowley nun tot zu sein. Der damals einzige Überlebende Andrew hat sich ganz gut vermarktet und gerade sein neuestes Buch veröffentlicht. Jedoch denken viele, das Crowley nur eine Erfindung ist, und das Andrew damals die Morde begangen hat. Dann bekommt er ein Angebot, das er nicht ablehnen kann, denn damit sein Buch ein Erfolg wird, fliegt er mit seiner Verlegerin zurück in die Sümpfe. Mit an Bord ist auch seine Ex-Frau, die eine bekannte Moderatorin ist und deren Team. Dann stürzt das Flugzeug ab. Die Passagiere überleben, müssen aber schnell erfahren das Crowley mitnichten nur eine Legende ist.

Eigentlich wollte ich mir diesen Streifen gar nicht ansehen, denn ich fand das Original schon nicht so pralle und die Fortsetzungen habe ich mir auch geschenkt. Aber da die Bewertungen ganz gut waren, hab ich mir das doch gegeben und wurde überrascht, denn der Streifen bietet erstaunlich gute Unterhaltung.

Das liegt ganz einfach daran, das er sich absolut nicht ernst nimmt und eher eine Komödie ist, denn ein Horrorfilm, der mich in Sachen Humor an Tucker und Dale erinnert, allerdings extremst brutal ist. Ob dieser Streifen so über die FSK kommt (ich sah ein Vorabpromo) wage ich noch zu bezweifeln, denn hier geht’s doch heftig zur Sache.

Insbesondere in den letzten 30 Minuten ist die Gagdichte wirklich extrem hoch und ich musste mehrfach laut lachen, insbesondere wenn Dillon, einer der Darsteller seine Bemerkungen abschießt. Auch die Dialoge, der sich teilweise spinnefeinden Anwesenden in dem abgestürzten Flugzeug sind wirklich humorvoll angelegt.

5-chucky223312233331111231314231232

Wer gerne brutale Horrorkomödien schaut, kann hier eigentlich nichts falsch machen, auch wenn der Streifen nur als solche funktioniert, denn wirklich spannend ist der Film nicht. Da er diesen Anspruch aber auch nicht stellt, gebe ich dafür überraschend gute

RESET (Koch Media)

am 14. Februar 2018 unter SciFi, Suspense, Thriller abgelegt

4391388.jpg-c_300_300_x-f_jpg-q_x-xxyxx

Zwei konkurrierende Konzerne stehen kurz vor dem Durchbruch auf dem Gebiet der Zeitreise und Erforschung von Paralleluniversen. Einer der beiden hat einen Zwischenfall, der sie weit zurückwirft. Also versucht man die Konkurrenz auszuspionieren Dazu entführt man den fünfjährigen Sohn der am Projekt beteiligten jungen Wissenschaftlerin Xia Tian, um aus ihr Informationen zu bekommen. Sie geht darauf ein, doch der Gangster tötet ihren Sohn trotzdem. In Ihrer Verzweiflung benutzt sie die Zeitmaschine, um die Ereignisse zu verändern. Doch diese wurde noch nie an einem Menschen versucht.

Zeitreisen und Paralleluniversen sind schon immer beliebt gewesen in der Vergangenheit. Hier liefern auch die Chinesen einen Beitrag zu dem Thema. Der Film wurde übrigens von Jackie Chan produziert, ist aber nicht, wie man befürchten konnte, eine Actionkomödie, sondern ein rasanter Sci-Fi Thriller mit einer enorm begabten Hauptdarstellerin.

Es dauert nur wenige Minuten bis RESET richtig loslegt. Die Mischung aus Actioneinlagen und dem Science Fiction Elementen stimmt und auch der futuristische Look braucht sich wahrlich nicht vor amerikanischen Streifen zu verstecken.

Dann kommt natürlich wieder die Frage nach der Logik. Da setze ich immer dagegen, das man ja gar nicht wissen kann ob hier Logikfehler vorhanden sind, denn ich wüsste nicht das es eine Maschine gibt, die Zeitreisen ermöglicht. Also kann man hier nicht von Unlogik sprechen, auch wenn einiges natürlich doch sehr hypothetisch erscheint.

Nochmal kurz zu den beiden Hauptdarstellern. Die Dame muss insgesamt 3 verschiedene, komplett anders geartete Charaktere spielen und erledigt das erstaunlich gut. Auch ihr Gegenspieler wurde perfekt ausgewählt und erinnert mich in seiner Art des Schauspiels ein wenig an Andy Lau.

So bleibt unter dem Strich ein sehr unterhaltsamer Streifen, der besonders gegen Ende einige Überraschungen bereithält. Ein wenig pathetisch gerät der Schluss, aber das kennt man irgendwie aus Filmen die aus China oder Südkorea kommen. Das schmälert den Gesamteindruck allerdings bestenfalls minimal.

6-chucky1212222411341162224453222

BLACK WATER (Koch Media)

am 14. Februar 2018 unter Action abgelegt

16864827_1406892656022537_1500562254761322154_n

Wheeler ist ein mit allen Wassern gewaschener Geheimagent. Dennoch ist es Unbekannten gelungen, ihn zu überwältigen, die einen Dongel haben möchten, der sich in seinem Besitz befindet und auf dem sich wichtige Informationen befinden: Als er wieder erwacht, befindet er sich an Bord eines Atom-U-Boots, das der CIA als Gefängnis dient. Er versucht herauszufinden, wer ihn in die Falle gelockt hat. Dazu verbündet er sich mit seinem Kollegen aus der Nachbarzelle und einer unerfahrenen Agentin.

Ich muss mir einen Film anschauen, in dem Van Damme und Lundgren mitspielen, daher ahnte ich schlimmes, denn die schauspielerischen Fähigkeiten der beiden ergeben zusammen nicht mal 10 % eines Ryan Gosling.

Allerdings muss ich sagen, das der Streifen gar nicht so übel ist, wie ich gedacht habe. Der Look sieht eher nach einem A-Movie aus und auch die Regie ist durchaus anständig.

Wäre das Ding hier 1995 herausgekommen, hätte man sich bei den beiden Darstellern in der Videothek lange anstellen müssen, um diesen Streifen ausleihen zu können, denn sie sind eben die typischen VHS-Helden gewesen, für die viele damals Schlange standen.

Ganz witzig ist die Besetzung von Patrick Kilpatrick als CIA-Agent – er war nämlich der Gegenspiele von van Damme in dem (für seine Verhältnisse recht gelungenen) MIT STÄHLENER FAUST. Der liefert überraschenderweise eine durchaus ansehnliche darstellerische Leistung ab.

Insgesamt bin ich nun wirklich nicht der richtige Mann um so einen Film zu bewerten, denn dazu bin ich einfach zu sehr vorgeprägt. Ich habe ihn aber durchgeschaut und fühlte mich gut unterhalten. Das sollte Fans der beiden Darsteller dann zumindest genauso gehen.

DEAD ZONE – MEDIABOOK (Koch Media)

am 14. Februar 2018 unter Drama, Klassiker, mystery abgelegt

81jjxKR7K-L._SY445_

Die Geschichte dieses Streifens dürfte den meisten bekannt sein, daher nur eine kurze Zusammenfassung.

Fünf lange Jahre lag der Englischlehrer Johnny Smith nach einem Unfall im Koma, bevor er mit einer besonderen Gabe erwacht: Berührt er andere Menschen, kann er in deren Zukunft sehen – und diese auch verändern. Doch je öfter er diese benutzt, desto schwächer wird sein Körper. Als er nach einem Händeschütteln mit dem Präsidentschaftskandidaten Greg Stillson sieht, dass dieser einen Atomkrieg mit der Sowjetunion anzetteln wird, will er diesen stoppen und riskiert dafür sein eigenes Leben.

Der Film erscheint von Koch Media in einem wunderschönen Mediabook, wie man es von der Firma gewohnt ist. Das Wort BOOK passt hier wirklich gut, denn man hat sich hier eine unglaubliche Mühe gegeben und beleuchtet in dem Einband viele Dinge und Hintergründe des Films.

Auch die Extras sind gelungen, denn dort gibt es Interviews unter anderem mit Regisseur Cronenberg, die neueren Datums zu sein scheinen. Dessen damalige Besetzung war doch eher überraschend, da der Kanadier eigentlich dafür bekannt ist, nur eigene Geschichten zu verfilmen und zudem DEAD ZONE für seine Verhältnisse ein recht konventioneller Film ist.

Das Beste kommt jedoch zum Schuss und das ist das Bild. Ich habe schon viele Filme gesehen, die neu abgetastet wurden, aber die Qualität dieses immerhin 35 Jahre alten Streifens ist grandios. Keine Blitzer, keine Körner, keine Schlieren, hier findet sich wirklich nichts was man aussetzen könnte. Anscheinend war das Ausgangsmaterial extrem gut, denn wenn man an den Klamotten nicht erkennen könnte, dass das hier ein älterer Streifen sein muss, könnte man meinen er wäre gerade gedreht worden. Hervorragende Arbeit.

So lohnt sich die Anschaffung des Mediabooks und des Filmsauf jeden Fall, zumal er die Zeit erstaunlich gut überstanden hat und man sich DEAD ZONE auch heute noch gut anschauen kann, was nicht bei vielen Filmen aus den 80ern der Fall ist.