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CRUCIFIXION (Tiberius)

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Nach dem merkwürdigen Ableben einer Nonne wittert die junge Journalistin Nicole eine große Story, was ihr Verleger allerdings nicht so sieht. Glücklicherweise ist er aber mit ihr verwandt und genehmigt das Vorhaben. Nicole findet heraus, das an der Nonne ein Exorzismus durchgeführt wurde. Widersprüchliche Aussagen gibt es hingegen bezüglich ihres Ablebens. Und auch die Kreuzigung ist nicht wirklich eine Maßnahme, die während einer solchen Prozedur durchgeführt wird. Anscheinend verheimlicht die Kirche hier etwas, also forscht sie im Umfeld des Opfers weiter und befragt Bekannte und Familie. Zunächst tut sie die Aussagen, das ein Dämon in die junge Nonne gefahren ist, als Unsinn ab, muss aber schnell feststellen, das es Dinge gibt, die sie an ihrer Überzeugung zweifeln lassen, denn jetzt wo die Nonne tot ist, braucht der Dämon ein neues Opfer und da passt ihm Nicole gerade in den Kram.

Gibt es noch irgend etwas Neues was der Film diesem Genre zufügen kann? Klare Antwort: NEIN

Lohnt es sich den Streifen anzusehen. Klare Antwort: JA

Denn die Herangehensweise ist durchaus originell gestaltet. Der Film beginnt daher auch eher als Thriller, wenn Nicole auf eine Mauer des Schweigens stößt und sich langsam versucht zur Wahrheit vorzukämpfen. Mit der Zeit werden dann immer mehr Horrorelemente eingestreut – eine Mischung die erstaunlich gut funktioniert.

Zudem merkt man, das hier keine Pfeife auf den Regiestuhl sitzt, denn die Kameraführung des Films ist absolut superb und die immer wieder vorhandenen Schwenks zeugen von einem guten Auge.

Ich wusste, da es sich um einen Ansichtslink handelte nicht wer dahintersteckt, aber im Abspann erschien dann Xavier Gens, den die Freunde des Ekelhorrors seit FRONTIERS zu schätzen wissen (allerdings nur in der Originalversion, denn die deutsche war mal wieder fürchterlich verstümmelt).

Wer allerdings hofft hier massenweise Blut vorzufinden, wird enttäuscht sein, denn hier spielt sich das alles auf der eher subtilen Ebene ab und die Splattereffekte gehen wirklich gegen Null.

Sehr gut hat mir die junge Hauptdarstellerin gefallen, die der neugierigen und erfolgshungrigen Nachwuchsreporterin ein Gesicht verleiht.

Fazit: Das Exorzismus-Subgenre atmet im Gegensatz zu der Nonne noch. Auch wenn es nicht wirklich mehr etwas Neues zu berichten gibt, ist der Streifen alleine durch die Art der Inszenierung sehenswert.

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