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THE GOOD NEIGHBOR (Koch Media)

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Die beiden Teenager Ethan und Sean haben sich ein merkwürdiges Experiment ausgedacht, mit dem sie glauben bei YouTube nen Kracher zu landen: Der unsympathische alte Nachbar, von dem man munkelt, dass er seine Frau umgebracht hat, soll Tag und Nacht beobachtet und obendrein erschreckt und drangsaliert werden. Dazu präpariert man das Haus dementsprechend und legt sich dann auf die Lauer, um das Treiben zu beobachten. Nach einer gewissen Zeit haben sie den alten Mann mürbe gemacht, doch dann tritt eine entscheidende Wende ein, mit der beide nicht gerechnet haben. Und was befindet sich eigentlich im Keller, in dem keine Kamera installiert wurde und in dem er sich ständig aufhält?

Die grundsätzliche Idee des Thrillers ist originell. Wie man es heute ohne große Probleme schaffen kann, seine Mitmenschen auszuspionieren, wird sehr gut erklärt und umgesetzt. Zudem nimmt man den beiden Jungs ihre Rollen durchaus ab, wobei einer der beiden ein Motiv hat, welches erst spät ans Licht kommt.

Ich wusste gar nicht das James Caan noch unter uns weilt. Kann mich an keinen Film der letzten Jahre erinnern, in denen ich ihn gesehen hätte. Zudem hat er in seiner langen Karriere eher selten in kleinen Independent-Produktionen wie dieser mitgewirkt, sondern war eher in Majors zu sehen.

Das Problem, das der Streifen hat, liegt auf der Hand. Die gute Idee trägt keinen kompletten Film, da sich viele Dinge wiederholen. Deshalb streut man immer wieder Szenen vom anschließenden Gerichtsprozess ein, um dem ganzen ein wenig Abwechslung zu geben, was partiell ganz gut gelingt, ohne das Ende hierbei zu verraten.

Der absolute Höhepunkt jedoch sind die letzten 20 Minuten, denn nach einem wirklich völlig überraschendem Twist (Stichwort Glöckchen) bekommt man in Rückblenden kurz und knapp die Geschichte des alten Mannes erzählt, die dann völlig anders aussieht, als das was man sich so im Kopf ausgemalt hat.

Grundsätzlich ein interessantes Experiment mit viel subjektiver Kamera, aber glücklicherweise ohne Gewackel. Besonders das Ende ist extrem gelungen und die beiden Jungs (die auch im realen Leben beste Freunde sind, wie man in den Extras erfährt) spielen ebenso wie Caan glaubwürdig. Durchaus sehenswert.

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